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Giro d'Italia Women

Meine Gedanken:

Sagt das Protokoll 6,8 kg, lese ich eine weitere Information hier heraus: Gefordert ist 1ne Nachkommastelle. Hieße für mich, dass ich, wenn ich 6,75 kg messe, 6,8 kg aufschreibe – runden auf eine Dezimalstelle. Somit wären für mich 6,78 kg völlig in Ordnung. Soll es das nicht sein, so müssten doch 6,80 kg gefordert werden. Würde man mich aber während dem Messen fragen "ist es unter 6,8 kg?", so würde ich bejahen… Was genau steht in den Regularien?
;)
Da steht halt 6,8kg. Wenn ein Rad mit 6,75kg gewogen wird sind das weniger als die geforderten 6,8kg. Von Aufrunden steht da nix. Das hat die Technikabteilung des Teams schön verbockt.
ARTICLE 1.3.019
“The weight of the bicycle cannot be less than 6.8 kilograms.”
The minimum weight of the bicycle (in
working order) is 6.800 kg, considered
without on-board accessories in place,
those items that may be removed during
the event. The bottles, on-board
computers and all others removable
accessories must be removed during the
weight check. However, the bottle cages,
fixture systems and clipped-on extensions
are part of the bicycle and stay in place
during the weighing.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass die Waagen der Kommissäre geeicht sind sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit darstellen, wenn solche Szenarien an der Exaktheit der Messung hängen (können, wie eben gestern). Nur woher kommen diese 50g Unterschied zwischen erster und zweiter Verwiegung? 50 g Reifenabrieb im ultraharten Sprint eher nicht, ohne Laufradtausch auch nicht erklärbar, die Flaschenhalter am Bike haben sich unterwegs wohl auch nicht verabschiedet - und kann 50 g Dichtmilch unterwegs wo raussuppen, wenn man nicht wo so gegenknallt, dass ein Laufrad getauscht werden muss, weil danach platt'n'putt? 🤔
 
@arno¹ Magst du vielleicht alles ab hier aus dem Damen-Thread hierher verschieben, damit es nicht zwei parallele Stränge gibt?

 
Wie ich das Statement interpretiere wurde das Rad mehrmals bzw. mindestens zweimal nach dem Rennen gewogen. Zwischen 2 Messungen soll es eine Diskrepanz von 50g gegeben haben, in welche Richtung wurde nicht erwähnt.
Ich messe selbst hin und wieder mit Hängewaagen unsere Räder aus, manche davon sind knapp an der 6,8 kg Grenze. Durchaus üblich ist ein Messfehler von +/- 10g bei Waagen bis 10kg. Durch falsches Tarieren kann ein großer Fehler provoziert werden.
D.h. es kommt schon Mal vor, dass zunächst ein unrealistischer Wert angezeigt wird. Daraufhin tariere ich sorgfältig die Waage und achte penibel darauf, dass das Rad nicht pendelt. Den Vorgang mehrmals wiederholt, sollte nie ein Wert kleiner 6,8 kg angezeigt werden.
 
https://nos.nl/artikel/2616531-wiel...issing-uci-aanvechten-maar-ze-is-al-naar-huis

Die UCI hat wohl 2 mal gewogen, zumindest vrestehe ich das so. beim ersten mal 70 Gramm zu leicht, beim zweiten mal 20 Gramm. Also jeweils unterhalb des Limits. Seitens SDWorx wird auch eine korrekte Kalibrierung der UCI-Waage(n) bezweifelt.

SDWorx hat mit eigener Waage mehr als 6,83 kg gewogen

1780222046674.png
 
Ein Messunterschied von 50 g ist beträchtlich, wenn es um 20 g geht. Aufgrund der Ungenauigkeit eine Disqualifikation auszusprechen, ist ein Problem. Das kann und darf nicht sein. Ist mit einer korrekten Messung ein Untergewicht von 20 g nachgewiesen, ist eine Disqualifikation für mich folgerichtig. Ansonsten öffnet man Missbrauch Tür und Tor. Es sollte aber die 6,8 Kg Grenze überdacht werden. Der Fortschritt der letzten Jahre im Bau von Carbonteilen ist beträchtlich. Und 6,8 Kg Gesamtgewicht nicht mehr übertrieben leicht.
 
Für alle die sich hier aufregen, Regeln sind bekannt und einzuhalten. Wer es nicht tut und erwischt wird muss mit dem Konsequenzen leben. Die Regel sagt ja nicht, dass ein Rad 6,8 kg +/- 50 g wiegen darf...
 
Elisa Balsamo gewinnt den Sprint der heutigen Etappe und darf sich nun wirklich über das Maglia Rosa freuen.
 
Gewinner der Herzen wird die UCI nicht mehr werden… ausser die Fifa ist noch bei der Auswahl dabei
Wieso? Die Teams kenne doch die Regeln. Bei allen techn. Sportarten wird nachgewogen/gemessen, z.B. Formel 1, Segelsport usw. . Und es kommt immer mal wieder zu nachträglichen Disqualifikationen. Da muss das Team halt die nötige Sorgfalt walten lassen. Im übrigen hat die UCI wohl alle Räder nachwiegen lassen.....
 
Unglücklich und bitter für die Sportlerin.
Aber ja, wie die meisten hier sagen, Regeln sind Regeln.

Vielleicht setzen sich die Beteiligten an einen Tisch, um solche Probleme in Zukunft gar nicht erst entstehen zu lassen.
Die Situation ist ja für alle unschön, für die Sportler, auch für Balsamo und die UCI/Veranstalter etc. .
 
Ein Messunterschied von 50 g ist beträchtlich, wenn es um 20 g geht. Aufgrund der Ungenauigkeit eine Disqualifikation auszusprechen, ist ein Problem. Das kann und darf nicht sein. Ist mit einer korrekten Messung ein Untergewicht von 20 g nachgewiesen, ist eine Disqualifikation für mich folgerichtig. Ansonsten öffnet man Missbrauch Tür und Tor. Es sollte aber die 6,8 Kg Grenze überdacht werden. Der Fortschritt der letzten Jahre im Bau von Carbonteilen ist beträchtlich. Und 6,8 Kg Gesamtgewicht nicht mehr übertrieben leicht.
Ohne jetzt den Thread zu sehr zu kapern mit so einer Diskussion: Die UCI gibt hier selbst 6,800kg. Also das Reglement wird Grammgenau ausgelegt. Wenn man schlichtweg hierfür die Messfähigkeit haben will, braucht es erstmal eine Waage die auf 0,1g genau läuft. (Immer Faktor 10 genauer als das was man messen will)
Dazu braucht es dann eine Messreihe, welche diese Fähigkeit nachweist und bestätigt. In der Industrie ist es üblich sowas jährlich zu validieren und bestätigen.

Selbst wenn wir hier von 50g zw. 2 Messungen ausgehen, dann kann eine fixe Grenze mit 6800g einfach nicht prozesssicher überprüft werden. Demnach müsste man 6750g z.B: als unterste Grenze festlegen wenn man mit seiner Küchenwaage rechtlich bindend eine Mindestgewichtunterschreitung nachweisen will.

Ich als Team würde das sofort vor einem Sportgericht so vorbringen und es würde mich wundern wenn man mit der Messungenauigkeit das Ergebnis stehen lassen wird.

Naja, klären sollte man die Dissonanzen um das Messeprozedere.

Ansonsten ist die Sache glasklar:
Material irgendwie außerhalb der Regularien = Rennausschluss.

Seh ich genauso. In der Formel 1 werden Teams teilweise komplett von einer Session DQ weil ihr Flügel 0,2mm zu weit aufging. Man ist entweder innerhalb des Reglements oder außerhalb.
 
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