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Womit fotografiert ihr so? - Der off-topic Fotofaden (Analog, Digital, Soviet, Drucktechniken, Scannen etc)

Die ML lüppt, anstatt mit Quecksilberbatterien mit einer gängigen PX28 6V Lithiumbatterie. Da gibt es schonmal kein Problem mehr wie sonst bei der 35GT.
Erzähl... Zufälligerweise heute im Nachbarort über so einen Höfe-Flohmarkt gestolpert, für nen 10er...

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Es fehlt nur die Bedienungsanleitung für die Kamera selbst. Hab noch nicht rausgefunden, wie man das Filmfach öffnet. Unten ist so ein Hebel der sich nach links und rechts klappen lässt, aber ich bekomme das Fach nicht auf.

Die GT35 ist ja sowas wie eine Legende, ich erinnere mich daran, dass in der Nachwende-Zeit auf den Flohmärkten massig olivgrüne russische Nachbauten von der Kamera verkauft wurden.
 

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Re: Womit fotografiert ihr so? - Der off-topic Fotofaden (Analog, Digital, Soviet, Drucktechniken, Scannen etc)
Erzähl... Zufälligerweise heute im Nachbarort über so einen Höfe-Flohmarkt gestolpert, für nen 10er...

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Es fehlt nur die Bedienungsanleitung für die Kamera selbst. Hab noch nicht rausgefunden, wie man das Filmfach öffnet. Unten ist so ein Hebel der sich nach links und rechts klappen lässt, aber ich bekomme das Fach nicht auf.

Die GT35 ist ja sowas wie eine Legende, ich erinnere mich daran, dass in der Nachwende-Zeit auf den Flohmärkten massig olivgrüne russische Nachbauten von der Kamera verkauft wurden.

Meine 35 GT hatte ich oben schon gezeigt. Am 3.2.1987 neu gekauft. Das meint der vorhandene Beleg.
Da musst du nur weiter oben suchen.

Hebel so drehen, dass der rote Punkt sichtbar ist.
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Dann kann man mit einem oder beiden Daumen die Rückwand nach unten schieben. Da kann die Rückwand verspannt sein. Das ist sehr sicher das Problem.
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Dann abnehmen.
Das kann nach 20 Jahren etwas schwergängig sein.
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Viel Spaß mit der GT.
Nachteilig ist nur das Batterieproblem und gegebenenfalls der gegenüber der ML wohl anfälligere Verschluss.
Der Zeiger bei der GT anstelle der LED bei der ML ist in der Praxis besser abzulesen. Die Programmautomatik der ML ist nett.

Die GT ist die bessere Kamera, wenn das Batterieproblem nicht wäre.
Dazu findest du im Netz Lösungen. Drei 675 Batterien für Hörgeräte (Rossmann) sowie Schrumpfschlauch funktionieren für den Anfang.
 
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Erzähl... Zufälligerweise heute im Nachbarort über so einen Höfe-Flohmarkt gestolpert, für nen 10er...





Es fehlt nur die Bedienungsanleitung für die Kamera selbst. Hab noch nicht rausgefunden, wie man das Filmfach öffnet. Unten ist so ein Hebel der sich nach links und rechts klappen lässt, aber ich bekomme das Fach nicht auf.
Nach den Entriegeln mit dem Hebel das Rückfach wie gezeigt einfach nach unten wegschieben.
 
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Thema scannen ….

Seit 2016 suche, sortiere, scanne und restauriere ich Negative und Dias aus unseren Reisen in den 70er Jahren im Mittleren Osten. Im Laufe der Jahre habe ich sechs Fotobücher bei Saal machen lassen, daneben immer parallel auf nikon-fotografie.de von unseren Reisen berichtet, was dann eine gewisse Eigendynamik angenommen hat.

Den Anfang machte das Buch über unsere Reise 1974 nach Afghanistan, das Ende 2016 fertig war. Schon damals war mir bewusst, dass einige der besten Fotos fehlen. Was habe ich gesucht …. Einziges Überbleibsel war ein Foto-Kalender von 1986, der bis zu ihrem Tod bei meiner ältesten Schwester im Haus hing. Die Dias sind damals also ausgewählt worden um Abzüge machen zu lassen, im Format 13x18. Im Kalender waren einige davon enthalten.

Die sechs jeweils ca. 80seitigen Fotobücher, entstanden zwischen 2016 und 2024, mündeten in ein dickes fettes und erschwingliches Buch mit >400 Seiten im Digitaldruck, dass auch hier manche haben wollen, und das überhaupt derzeit so seine Kreise zieht.
https://chasseur64.de

Alle zwei Jahre treffen sich die Ehemaligen der Deutschen Schule Teheran über Pfingsten. In diesem Jahr waren es ca. 170 Teilnehmer. In einem Vortrag hatte ich das Buch - bzw. seine Entstehungsgeschichte - vorgestellt. Ich hatte auch die Keimzelle dieses Buches dabei, eben das über Afghanistan 1974. Ich wurde gefragt, ob ich nicht dieses neu auflegen könne. Meine Antwort war, dass solche Fotobücher viel teurer seien als das aktuelle im Digitaldruck und dass ja auch viele dieser Fotos im „Sammelband“ drin sind. Also: nein.

Am ersten Abend des Treffens überreichte mir eine meiner Schwestern 16 Dias aus Afghanistan, die sie kürzlich im Keller fand. Es waren die lange vermissten.

Und nun trage Ich mich doch mit dem Gedanken, eine Neuauflage des Fotobuchs zu machen, mit dem 2016 das Ganze angefangen hat ....

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Ich sitze also wieder an iMac und Scanner.
 
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Thema scannen ….

Seit 2016 suche, sortiere, scanne und restauriere ich Negative und Dias aus unseren Reisen in den 70er Jahren im Mittleren Osten. Im Laufe der Jahre habe ich sechs Fotobücher bei Saal machen lassen, daneben immer parallel auf nikon-fotografie.de von unseren Reisen berichtet, was dann eine gewisse Eigendynamik angenommen hat.

Den Anfang machte das Buch über unsere Reise 1974 nach Afghanistan, das Ende 2016 fertig war. Schon damals war mir bewusst, dass einige der besten Fotos fehlen. Was habe ich gesucht …. Einziges Überbleibsel war ein Foto-Kalender von 1986, der bis zu ihrem Tod bei meiner ältesten Schwester im Haus hing. Die Dias sind damals also ausgewählt worden um Abzüge machen zu lassen, im Format 13x18. Im Kalender waren einige davon enthalten.

Die sechs jeweils ca. 80seitigen Fotobücher, entstanden zwischen 2016 und 2024 mündeten in ein dickes fettes und erschwingliches Buch mit >400 Seiten im Digitaldruck, dass auch hier manche haben wollen, und das überhaupt derzeit so seine Kreise zieht.
https:chasseur64.de

Alle zwei Jahre treffen sich die Ehemaligen der Deutschen Schule Teheran über Pfingsten. In diesem Jahr waren es ca. 170 Teilnehmer. In einem Vortrag hatte ich das Buch - bzw. seine Entstehungsgeschichte - vorgestellt. Ich hatte auch die Keimzelle dieses Buches dabei, eben das über Afghanistan 1974. Ich wurde gefragt, ob ich nicht dieses neu auflegen könne. Meine Antwort war, dass solche Fotobücher viel teurer seien als das aktuelle im Digitaldruck und dass ja auch viele dieser Fotos im „Sammelband“ drin sind. Also: nein.

Am ersten Abend des Treffens überreichte mir eine meiner Schwestern 16 Dias aus Afghanistan, die sie kürzlich im Keller fand. Es waren die lange vermissten.

Und nun trage Ich mich mit dem Gedanken, eine Neuauflage des Fotobuchs zu machen, mit dem 2016 das Ganze angefangen hat ....

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Ich sitze also wieder an iMac und Scanner.
@Wernersberger , ich muss das hier mal loswerden:
Nicht nur finde ich deine ganze Arbeit, und auch Aufarbeitung, überaus faszinierend, sondern auch inspirierend.
Mein alter Herr hatte 1976 zwei Fotoausstellungen im Institut Français mit s/w-Mittelformataufnahmen aus dem Frankreich der 70er, ich habe die Originaldias wiedergefunden und nun soll es ein Buch werden.
Mein 25-jähriger Sohn, mittlerweile selbst begeistert analog unterwegs, gab den letzten Ausschlag, aber den Anstoß für ein Buch hast Du gegeben, vielen Dank.

Ich hoffe, in den kommenden Monaten mehr darüber berichten zu können...
 
@Wernersberger: Womit scannst du?

SAAL als Dienstleister kannst du empfehlen?
Dias habe ich bisher scannen lassen, von scan-studio.de. Dort wird Kleinbild mit dem Nikon Coolscan 5000 verarbeitet. Ich habe idR einen 8fach-Scan machen lassen da viele der Dias in den Schattenbereichen deutliche Mängel aufweisen. Dazu lässt man dort die üblichen Fehlerkorrekturen drüberlaufen. Die Dias kamen dann als TIFF, zuhause habe ich sie teilweise noch ausgiebig mit Lightroom Classic weiter bearbeitet.
Da ich jetzt nur 16 Dias habe - und mein großes Buchprojekt abgeschlossen ist - schicke ich sie nicht weg, sondern mache es selbst mit einem Reflecta Crystalscan 7200 den ich gebraucht erworben habe. Software ist Silverfast 9. Mir sind sowieso die SW-Negative im Mittelformat wichtiger als die Dias. Dennoch, auch unter ihnen gibt es wahre Perlen. Zumal es Fotos aus einer Zeit sind, die lange zurück liegt. Und das Land, von dem sie Zeugnis ablegen, gibt es so nicht mehr. Wenn ich mit ihnen fertig bin poste ich einige hier.

Saal: Wenn man brilliante Fotobcher im Silberhalogenidverfahren mit Layflat-Bindung möchte und bereit ist, dafür ordentlich zu löhnen: ja. Bei „normalen“ Papierabzügen ist Saal mE nur einer von vielen Anbietern.
Und generell nervt mich deren Preispolitik und Newsletter …
 
Ist zwar 90s, aber Paris mit der Minox GT und Farbnegativfilm.
Das Restaurant / bzw. die Bar an der Ecke gibts immer noch.

Coin..jpg

Hatte zeitweise öfter mit der Minox fotografiert (80iger und frühe 90iger Jahre). Schnell eine kleine gute Kamera - damals - das war für mich die Kleinbild Minox (nicht die Spionage Minox, das Format war mir echt zu winzig)
 
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Da von den 80ern bis in die 20010er Jahre das Sportklettern meine Hauptleidenschaft war und es da durchaus schwierig mit dem Fotografieren werden kann hatte ich zu dieser Zeit mehrere KB-Minoxe. Eine kleine Tasche am Hüftgurt und ab in die Wand. Nur einmal ist mir eine GT aus ca. 25 m Höhe auf den Boden gefallen. Sie ließ sich wieder reparieren und die meisten Dias waren sogar noch gut ....
 
Die Nachzügler aus Afghanistan sind gescannt und weiter bearbeitet. Sie sind überwiegend in gutem Zustand. Perfekt erhalten geht es nach meinen Erfahrungen nur mit Kodachrome, nicht mit dem Agfa CT18, den meine Eltern immer nutzten. In den Tiefen herrscht oft ein mehr oder weniger starker Magenta-Stich vor, teilweise gibt es gelbe Flecken, deren Ursprung mir nicht bekannt ist. Und blaue Verfärbungen, die ähnlich wie CAs in der Digitalfotografie wirken.

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to be continued
 
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Der Erhaltungszustand von Farbaufnahmen hängt von vielen Faktoren ab. Ich habe Ektachrome Filme aus den 80s, die sind noch prima und sie wurden nur dunkel aufbewahrt. Kodachrome war mir schon immer zu grün, davon gibts in meinen Beständen nicht viel. Später dann Fujichrome, ohne Farbprobleme. Farbnegative von KODAK Filmen, aus dem Profilabor, aus den 90s, sind teilweise total fleckig, oder aber auch ok. Alles dunkel aufbewahrt. Was extrem schädlich ist ist Licht - Dias selbst nur kurzzeitig auf dem Tisch Sonnenlicht ausgesetzt sind farblich schon geschädigt. Archivare sagen trocken, dunkel und nicht zu warm sollten Farbaufnahmen aufbewahrt werden. Es hilft wohl nur Digitalisierung / Buchdrucken, wenn man farbige Bilder zuverlässig für folgende Generationen bewahren möchte.
 
Die obigen Aufnahmen sind von 1974 und wurden wochenlang bei Hitze und Staub im nicht-klimatisierten Auto über die Berge des Hindukushs und durch die Helmand-Wüste gekarrt, oft tagelang ohne Asphalt auch nur zu sehen. ich denke schon, dass das eine Rolle spielt. Hier ein paar Fotos, wie wir zu der Zeit unterwegs waren.

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Boah, der 412 Variant gefällt! Wie lange ist es schon her, dass ich einen gesehen habe? Das ist der direkte Vorgänger vom Passat. Lange wurden die 412er nicht gebaut, 2 Jahre oder so.
 
Der 412 wurde eisenhart rangenommen und war nach zwei Jahren durch. Der luftgekühlte Boxer war in der Hitze auch nicht ganz optimal. Ab 1975 waren wir mit dem Peugeot 504 Familiale unterwegs, da hatten wir vier Kinder auch mehr Platz.
 
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