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Das Bikepacking-Thema

Ist das mit den 5K€ nach 10 Jahren viel oder wenig? Neu lag das Teil bei 15k, und ich wüsste jetzt nicht, welche Teile an einem neuen Rad besser sind. Es hat Scheibenbremse (mechanische, aber dafür kein entlüften notwendig), Steckachse, elektronische Schaltung.

wichtig dabei ist, die Frischhaltefolie nicht nur für das Fahrrad, sondern auch den Fahrer verwenden
Die verschwinden auch die lästigen Bräunungsstreifen an Armen und Beine endlich.
 
Um das Schloss ging es mir gar nicht (hab auch ein minimalistisches Drahtschloss für Touren), eher um die Kombi absolutes Premium Rad und 3€ Taschen aus Militär-Restbeständen. Egal, ich möchte dich nicht nerven - wir haben da unterschiedliche Ansätze und es muss für dich passen.
 
Wenn Gewicht nicht der wichtigste Punkt ist, könnte die Topeak MTX was für dich sein. Die Top Bag wird in den Träger eingeklickt, die Seitentaschen sind darin eingenäht und können bei Bedarf einzeln ausgeklappt werden. Bin damit sehr zufrieden.

@ZojiLa - Ersatzschuhe auf Mehrtagestour sind bei mir auch Pflicht. Meistens Wildlinge, die sind winzig und man kann auch lange bequem damit laufen.

Danke an alle für die Tipps.

Tatsächlich finde ich diese 3 in 1 Lösung ganz gut, auch wenn die insgesamt etwas klein wirkt, aber damit ist man auf jeden Fall flexibel.
 
Ja, die kleinen Seitentaschen sind der größte Nachteil. Hat mich ein wenig geärgert, da wäre mehr möglich gewesen.

Für die Einordnung - mein dicker Schlafsack (Deuter Orbit 0°, 185cm Version, Kunstfaser) passt gerade so in eine Seitentasche. Die ist dann wirklich prall voll.
 
Ah, jetzt verstehe ich besser, was du meinst. Budget war bei mir tatsächlich ein Thema. Ich finde das nicht teuer, wenn man mit Neurädern vergleicht. Ich kaufe gebraucht und repariere alles selber. Die Taschen kosten neu nur ein paar Euro, und ich habe ehrlich gesagt noch nichts gefunden, was für meinen Zweck deutlich besser passt und gleichzeitig kompakt bleibt.

Mich nervt das Feedback überhaupt nicht, im Gegenteil, genau solche anderen Ansichten finde ich spannend. Ich bin bei dem Thema noch ziemlich neu unterwegs und ehrlich gesagt absoluter Newbie im Bikepacking.

Die meisten Taschen hatte ich sowieso schon rumliegen, nur die hinter dem Sattel habe ich extra dazu genommen. Für den aktuellen Einsatz funktioniert das Setup bisher erstaunlich gut, aber gerade da suche ich noch eine bessere Lösung.

Was bei mir halt eine klare Einschränkung ist:
Die Seitentaschen sollten nicht größer als etwa 25 × 22 × 7 cm sein, sonst passt es einfach nicht mehr sauber ins Gesamtsetup.

Klar, „stilecht“ wäre wahrscheinlich so ein komplettes High‑End‑Set, aber ganz ehrlich, da bin ich aktuell nicht bereit, das Geld dafür auszugeben.
 

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Ohne von der Diskussion ablenken zu wollen, wie gut sich Zeitfahrräder in Frischhaltefolie einpacken lassen:
Ich habe mir inzwischen die Satteltaschen von cyclite bestellt (gibt es z.B. bei bikepacking.de mit dem code "fritz10" 10% günstiger als UVP).

  • beide wirken qualitativ und lassen sich vor allem sehr wackelfrei befestigen, bauen auch an der Sattelstütze nicht zu breit (Oberschenkel reiben nicht), kein Vergleich zu meiner vorherigen Topeak Backloader
  • sind natürlich sehr leicht
  • schade, dass es keine Zwischengröße gibt, für mich wären für ca. 9l perfekt, die angebotene mit 6l ist mir etwas zu klein, die mit 12,9l fast zu groß
  • leider recht teuer
 
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Danke für den Tipp mit den 10 %. Ich habe mir daraufhin die Cyclite‑Taschen tatsächlich mal genauer angeschaut. Grundsätzlich: ja, da wären schon passende Lösungen dabei und qualitativ ist das sicher eine andere Liga. Aber wenn ich es konkret mit meinem Setup vergleiche, passt die EDC‑Tasche für meinen Anwendungsfall einfach besser und kostet halt 8 € statt über 110 € 😉

Ich habe das für mich mal grob gegenübergestellt:

Cyclite​

  • Volumen: ~3.1 L
  • Gewicht: 224 g
  • Preis: ~120 €
  • sehr sauber montierbar, formstabil
  • sehr gute Wasserdichtigkeit

EDC‑Tasche​

  • Volumen: ähnlich (~2.5–3 L real nutzbar)
  • Gewicht: ~150 g
  • Preis: ~8 €
  • flexibel / komprimierbar
  • deutlich flexiblere Befestigung
  • bei Nichtgebrauch klein zusammenlegbar
Was bei mir den Ausschlag gibt, die EDC sitzt kompakter im Bereich hinter dem Sattel und ich kann sie je nach Inhalt kleiner halten. Die Cyclite ist zwar schöner und stabiler, baut aber bei mir länger nach unten auf und steht dadurch mehr im Luftstrom.

Ein klarer Nachteil bei der günstigen Lösung ist wahrscheinlich die Wasserdichtigkeit, da ist die Cyclite sicher überlegen. Dafür kann ich sie viel einfacher an meinem Bike befestigen, ohne zusätzliche Halter.

Mir geht’s also weniger um „Premium vs. billig“, sondern eher darum, was im konkreten Setup funktioniert. Und aktuell bringt mir die günstige Lösung bei ähnlichem Volumen weniger Gewicht, mehr Flexibilität und erfüllt ihren Zweck problemlos.

Heisst aber nicht, dass ich nicht weiter optimiere, ich bin da noch am Ausprobieren und werde mir die Cyclite mal anschauen.

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Passte nicht genug Gepäck in den Rahmen?
Wie breit baut die "Rahmen"-Tasche - und wie viel davon verkraften auf Dauer deine Knie?

:D
Ich habe mir das wegen der ganzen Oberrohr- und Rahmentaschen-Bedenken hier im Thread noch mal genau angeschaut und direkt ein Foto in Fahrposition gemacht.


Das Problem mit schleifenden Knien betrifft mich überhaupt nicht. Wie man sieht, befinden sich meine Knie in der Bewegung so weit oben, dass sie gar nicht erst in die Nähe der Rahmentasche kommen. Da kommt sich absolut nichts in die Quere, das läuft reibungsfrei. Meine Waden dürfen halt nur nicht mehr breiter werden! 😉
 

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Sieht jedenfalls schnell aus. :)

Wie wäre es mit einer Cyclite Aero Bag unter dem Auflieger - gibt dafür auch eine passende Trikblase?
 
Auf die Idee mit einer Aero Bag unter dem Auflieger bin ich ehrlich gesagt noch gar nicht gekommen. Das wäre tatsächlich eine gute Möglichkeit für zusätzlichen Stauraum. Leider konnte ich keinen Laden in der Nähe von Luzern finden, der Cyclite Fork oder Aero Bag im Angebot hat.

Allerdings merke ich jetzt schon – wenn das Handy, die Powerbank und die Riegek vorne drauf sind, dass der Lenker dadurch noch kopflastiger wird. Da kommt schnell ordentlich Gewicht zusammen, was das Lenkverhalten nicht unbedingt agiler macht.

Das Thema Trinkblase, im Rahmen verbaut, habe ich tatsächlich mal ausprobiert, aber das war mir im Alltag einfach viel zu umständlich mit dem Befüllen unterwegs. Ich fahre jetzt mit der kleinen Aeroflasche auf dem Oberrohr.

Statt 1 Liter mit extra Gewicht dauerhaft mitzuschleppen, mache ich lieber jede Stunde eine kurze Pause an einem Brunnen und fülle frisches Wasser nach.
 
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Die Sitzposition auf einem TT Bike ist doch viel zu sportlich fürs Bikepacking. Das ist was für 1 bis 5 Stunden Wettkampf.
Kannst du nicht ernst meinen...
 
Ich glaube, da täuscht die extreme Optik einfach, wenn man es selbst noch nicht ausprobiert hat. Viele denken bei der aggressiven Silhouette sofort an Rückenschmerzen, aber das Gegenteil ist der Fall.


Beim klassischen Rennrad muss man sich permanent mit den Händen abstützen und die Arm- und Schultermuskulatur anspannen, was mir persönlich auf Langstrecken überhaupt keinen Spass macht. Beim Zeitfahrrad liegt man stattdessen stabil auf den Unterarm-Pads auf. Sobald das Bike perfekt eingestellt ist, entlastet das den Oberkörper enorm.

Man darf nicht vergessen, das P5X ist dafür gebaut, dass Triathlon-Profis darauf 4 bis 6 Stunden am Stück so kräfteschonend wie möglich sitzen können. Sie müssen ja nachher noch einen Marathon laufen. Für mich ist das um Welten komfortabler als jeder normale Rennradlenker.

Ich streite dir deine Präferenzen nicht ab, meine ist es möglichst effizient von A nach B zu kommen und ich fahre in den 5 Stunden lieber 20-30km weiter. Für den Slow Speed hab ich auch noch so ein Teil, Vollcarbon Gewicht 11,xxkg, aber da ist alles über 23 kmh Speed eine reine Quälerei.
 

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Bei mir geht’s heute Nacht los. 850 Kilometer über die Alpen in die Toskana.
Geschlafen wird im Hotel.
Am ersten Tag will ich 300 Kilometer machen.

Ich freu mich schon, Wetter soll Bombe werden.
 

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Ich bin noch nicht ganz sicher, wird aber voraussichtlich Chiemsee - Kufstein - Brenner - Penser Joch - Mantowa - Bologna - Montepulciano werden.
 
Bei mir geht’s heute Nacht los. 850 Kilometer über die Alpen in die Toskana.
Geschlafen wird im Hotel.
Am ersten Tag will ich 300 Kilometer machen.

Ich freu mich schon, Wetter soll Bombe werden.
Viel Spaß, wohl echt minimalistisch gepackt......wie hast du denn das Radar befestigt? Schaut mir nicht wie die originale Halterung von cyclite aus, oder?
 
@CerveloP5X
Ja, der Auflieger sorgt für Entlastung, aber man kann nicht immer in Position fahren wegen Strassenverkehr, Bremsen usw. Und Basebar stack to reach liegt irgendwo bei 1,25.
Aber hey, wenn es für dich auch längere Zeit bequem zu fahren ist passt es doch gut. Ich würd das keinen Tag durchhalten ;)
 
Ich bin noch nicht ganz sicher, wird aber voraussichtlich Chiemsee - Kufstein - Brenner - Penser Joch - Mantowa - Bologna - Montepulciano werden.

Falls das Passeier auch eine Option ist - hinter der Passhöhe vom Jaufen gibt es die Flecknerhütte. Tolles Essen, warme Dusche, sehr günstige Zimmer und ein einmaliger Blick. Kann ich sehr empfehlen 👍


Kurze Frage zum Auflieger - wo hast du die Spacer besorgt? Suche gerade genau diese.
 
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