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Sitzproblem Bikers Nodule - hat jemand Erfahrungen?

Ich habe das gleiche Problem. Der Chirurg meines Vertrauens (auch Radfahrer) sagte, dass das etliche seiner Jungs auch schon hatten, und sich das immer zurück gebildet habe durch optimierung der Sitzposition etc. Ich kämpfe jetzt seit etwa einem Jahr damit und möchte es einfach nur noch loswerden. Vorallem, weil sich jetzt ein zweiter knoten bildet.
Was für ein Arzt hat dir das entfernt? einfach irgendein beliebiger Chirurg im Krankenhaus, oder ein Sportmediziner? Ich bin für jede Hilfe dankbar.
War ein ganz normaler Hautarzt.....war auch eher ziemlich überfordert. Ich hatte sicher auch Glück, dass ich seitdem (und anschließendem Sattelwechsel) keine Probleme mehr habe. Die Diagnose kannte der nicht mal, die bekam ich erst nach der OP.
 

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Re: Sitzproblem Bikers Nodule - hat jemand Erfahrungen?
Ich hab mir so ein Ding (war noch nicht groß; aber gepaart mit zwei Abszessen/entzündeten Schweißdrüsen war es notwendig) dieses Jahr einen Tag nach dem Marmotte rausschneiden lassen.Der Schnitt ging tatsächlich von A bis E und ich hätte nicht erwartet nach ca 3,5 Wochen wieder auf dem Rad sitzen und meine Saison fortsetzen zu können,da es zwischenzeitlich ganz schön wild aussah da unten (aber nicht weh tat!!!).Problem ist wohl,dass eine Naht im Dammbereich immer aufgehen kann (prädestiniert für Wundheilungsstörungen) und dann muss es von innen nach außen heilen,was anfangs vermeintlich überhaupt nicht voran,dann aber plötzlich sehr schnell geht.
Also bevor man sich lang damit rumträgt,unbedingt jetzt machen lassen. In der Saison - wenn gar nix mehr geht - ist Mist.
Ich war bei einem Proktologen, der den Eingriff aufgrund eines OPs in der Praxis gleich durchführen konnte (lokale Betäubung,Dauer ca 15‘ —> tat wirklich nicht weh).
Es wird wenig Ärzte geben,die damit werben cyclists nodules zu entfernen, aber wer Abszesse,Fissuren und Fisteln kann,der kann auch cyclists nodule 😄

Alles Gute 🙏
 
Ich habe das gleiche Problem. Der Chirurg meines Vertrauens (auch Radfahrer) sagte, dass das etliche seiner Jungs auch schon hatten, und sich das immer zurück gebildet habe durch optimierung der Sitzposition etc. Ich kämpfe jetzt seit etwa einem Jahr damit und möchte es einfach nur noch loswerden. Vorallem, weil sich jetzt ein zweiter knoten bildet.
Was für ein Arzt hat dir das entfernt? einfach irgendein beliebiger Chirurg im Krankenhaus, oder ein Sportmediziner? Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Ein normaler Chirurg. Dazu braucht es kein Krankenhaus. Wird ambulant gemacht. Mußt dann unter Umständen nur täglich zum Wunde säubern, weil es unter Umständen nicht zugenäht wird, sondern von innen nach außen heilen soll. Alles "unter Umständen", weil der Chirurg das situativ entscheidet. Nach 1 Woche ist es dann in der Regel geschafft. 14 Tage Radpause und möglichst wenig sitzen wäre schon gut. Sonst fängste wieder von vorne an.
 
Ich hab mir so ein Ding (war noch nicht groß; aber gepaart mit zwei Abszessen/entzündeten Schweißdrüsen war es notwendig) dieses Jahr einen Tag nach dem Marmotte rausschneiden lassen.Der Schnitt ging tatsächlich von A bis E und ich hätte nicht erwartet nach ca 3,5 Wochen wieder auf dem Rad sitzen und meine Saison fortsetzen zu können,da es zwischenzeitlich ganz schön wild aussah da unten (aber nicht weh tat!!!).Problem ist wohl,dass eine Naht im Dammbereich immer aufgehen kann (prädestiniert für Wundheilungsstörungen) und dann muss es von innen nach außen heilen,was anfangs vermeintlich überhaupt nicht voran,dann aber plötzlich sehr schnell geht.
Also bevor man sich lang damit rumträgt,unbedingt jetzt machen lassen. In der Saison - wenn gar nix mehr geht - ist Mist.
Ich war bei einem Proktologen, der den Eingriff aufgrund eines OPs in der Praxis gleich durchführen konnte (lokale Betäubung,Dauer ca 15‘ —> tat wirklich nicht weh).
Es wird wenig Ärzte geben,die damit werben cyclists nodules zu entfernen, aber wer Abszesse,Fissuren und Fisteln kann,der kann auch cyclists nodule 😄

Alles Gute 🙏
Ein normaler Chirurg. Dazu braucht es kein Krankenhaus. Wird ambulant gemacht. Mußt dann unter Umständen nur täglich zum Wunde säubern, weil es unter Umständen nicht zugenäht wird, sondern von innen nach außen heilen soll. Alles "unter Umständen", weil der Chirurg das situativ entscheidet. Nach 1 Woche ist es dann in der Regel geschafft. 14 Tage Radpause und möglichst wenig sitzen wäre schon gut. Sonst fängste wieder von vorne an.

Ich habe die OP diese Woche machen lassen, verlief auch gut, sofern ich das beurteilen kann. Der (Plastische) Chirurg meinte, ich darf 6-8 Wochen keinen Sport machen also weder joggen, noch Langlauf und auf keinen Fall Radfahren.
Bisher würde ich mich auch nicht aufs Rad trauen, tut schon noch ziemlich weh. Bei mir wurde es genäht (mit so selbst auflösenden Fäden), 14 Tage nach der OP kann ich das Stück das rausschaut, also den Knoten im Faden abschneiden (das heißt ja dann, das die Naht bis dahin einigermaßen verheilt ist, oder wie versteht ihr das?)
Glaubt ihr, die 8 Wochen kein Sport sollte ich einhalten? 3-4 Wochen nicht Radfahren sind ja klar, aber 2 Monate ist schon hart…
Vielen Dank für eure Hilfe, ich bin sehr froh dass ich den Eingriff jetzt hinter mir habe!
Frohe Weihnachten allerseits
 
Ich hatte bei einer Ultradistanzfahrt auch ein biker's nodule. Ca. 4 cm groß.
Ich hatte dann die Fahrt abgebrochen, und mich wieder daheim sofort von einem Urologen untersuchen lassen. Der war aber mit der Problematik überhaupt nicht vertraut und hat mir erklärt dass wahrscheinlich ein Lymphgefäss oder ein Blutgefäss undicht wurde. Eine Eigenrecherche und Rücksprache mit einem befreundeten Chirurgen lernte ich was ich mir da "eingefahren" habe und dass es bei Radfahrern durchaus bekannt ist.
Nach mehrwöchiger Pause, dann reduzierten Radfahrpensum und schlussendlich einer Sitzhöhenoptimierung konnte ich es komplett wegbekommen.
Ich hatte eine Höllenangst dass es bei der nächsten Langstreckenfahrt wieder kommt, aber nach ca. 1/2 Jahr hatte ich es ausgestanden und seitdem habe ich Ruhe. Toi toi toi.
 
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Ich habe die OP diese Woche machen lassen, verlief auch gut, sofern ich das beurteilen kann. Der (Plastische) Chirurg meinte, ich darf 6-8 Wochen keinen Sport machen also weder joggen, noch Langlauf und auf keinen Fall Radfahren.
Bisher würde ich mich auch nicht aufs Rad trauen, tut schon noch ziemlich weh. Bei mir wurde es genäht (mit so selbst auflösenden Fäden), 14 Tage nach der OP kann ich das Stück das rausschaut, also den Knoten im Faden abschneiden (das heißt ja dann, das die Naht bis dahin einigermaßen verheilt ist, oder wie versteht ihr das?)
Glaubt ihr, die 8 Wochen kein Sport sollte ich einhalten? 3-4 Wochen nicht Radfahren sind ja klar, aber 2 Monate ist schon hart…
Vielen Dank für eure Hilfe, ich bin sehr froh dass ich den Eingriff jetzt hinter mir habe!
Frohe Weihnachten allerseits

Ich war nicht bei der OP dabei, wie soll man das also einschätzen? Pauschal gibt es nicht, nur individuell. Wenn genäht wurde und die Zahl 14 Tage im Raum steht, war es vermutlich eine große Wunde. Sonst wären die Fäden schon nach 7-8 Tagen gezogen worden. Am Gesäß ist die Belastung auch im Alltag recht hoch, bei allem was Beine bewegen betrifft. Entsprechend vorsichtig sollte man sein. Willst Du wegen 14 Tagen länger warten diskutieren und den Mist, wenn es dumm läuft, damit unendlich rauszögern?
 
Ich hatte bei einer Ultradistanzfahrt auch ein biker's nodule. Ca. 4 cm groß.
Ich hatte dann die Fahrt abgebrochen, und mich wieder daheim sofort von einem Urologen untersuchen lassen. Der war aber mit der Problematik überhaupt nicht vertraut und hat mir erklärt dass wahrscheinlich ein Lymphgefäss oder ein Blutgefäss undicht wurde. Eine Eigenrecherche und Rücksprache mit einem befreundeten Chirurgen lernte ich was ich mir da "eingefahren" habe und dass es bei Radfahrern durchaus bekannt ist.
Nach mehrwöchiger Pause, dann reduzierten Radfahrpensum und schlussendlich einer Sitzhöhenoptimierung konnte ich es komplett wegbekommen.
Ich hatte eine Höllenangst dass es bei der nächsten Langstreckenfahrt wieder kommt, aber nach ca. 1/2 Jahr hatte ich es ausgestanden und seitdem habe ich Ruhe. Toi toi toi.
Hallo Gerd,
Es freut mich sehr für Dich, dass Dein Nodule sich wieder zurückgebildet hat.
Du sprichst von einer Sitzhöheniptimierung, bist Du vorher zu hoch oder zu tief gesessen ?
Und hast Du auch was am Sattel geändert, oder fährst Du noch den alten, bzw. welchen Sattel fährst Du ?

Danke und Gruß Spocky
 
Hallo Gerd,
Es freut mich sehr für Dich, dass Dein Nodule sich wieder zurückgebildet hat.
Du sprichst von einer Sitzhöheniptimierung, bist Du vorher zu hoch oder zu tief gesessen ?
Und hast Du auch was am Sattel geändert, oder fährst Du noch den alten, bzw. welchen Sattel fährst Du ?

Danke und Gruß Spocky
Hallo @Spocky, es war in der Tat eine zu hohe Sitzposition.
Ich gehöre zu den Kurzbeinern und habe immer dazu tendiert mich zu hoch zu setzen.
Schon bei meinem ersten bike fitting wurde mir die Problematik erklärt. Aber da ich daran gewöhnt war und ich keine Probleme hatte, war es nicht akut. Wir haben deshalb damals die Sitzhöhe erst mal nur wenig korrigiert, so dass die Änderung nicht zu groß ist. Zu große Änderungen können neue Probleme verursachen auch wenn sie eigentlich richtig sind.
Mit dem biker's nodule bin ich dann die letzte Stufe niedriger gegangen. Auf die laut bike fitter für mich richtige Sitzhöhe, bestimmt aufgrund des Kniewinkels.
Insgesamt komme ich inzwischen auf irgendwas zwischen 15 und 20 mm Gesamtreduzierung im Vergleich zum Anfang.
Den Sattel habe ich gelassen, da er für mich wie ein Sofa ist. Ein Gilles Berthoud Ledersattel.
Leder kann ich jedem der Sitzprobleme hat, wärmstens ans Herz legen, da Leder sich an deine Anatomie anpasst, und nicht umgekehrt.
Ledersättel sind aber spürbar schwerer und etwas nässeempfindlich.
Gruß
 
Hallo @Spocky, es war in der Tat eine zu hohe Sitzposition.
Ich gehöre zu den Kurzbeinern und habe immer dazu tendiert mich zu hoch zu setzen.
Schon bei meinem ersten bike fitting wurde mir die Problematik erklärt. Aber da ich daran gewöhnt war und ich keine Probleme hatte, war es nicht akut. Wir haben deshalb damals die Sitzhöhe erst mal nur wenig korrigiert, so dass die Änderung nicht zu groß ist. Zu große Änderungen können neue Probleme verursachen auch wenn sie eigentlich richtig sind.
Mit dem biker's nodule bin ich dann die letzte Stufe niedriger gegangen. Auf die laut bike fitter für mich richtige Sitzhöhe, bestimmt aufgrund des Kniewinkels.
Insgesamt komme ich inzwischen auf irgendwas zwischen 15 und 20 mm Gesamtreduzierung im Vergleich zum Anfang.
Den Sattel habe ich gelassen, da er für mich wie ein Sofa ist. Ein Gilles Berthoud Ledersattel.
Leder kann ich jedem der Sitzprobleme hat, wärmstens ans Herz legen, da Leder sich an deine Anatomie anpasst, und nicht umgekehrt.
Ledersättel sind aber spürbar schwerer und etwas nässeempfindlich.
Gruß
Hallo Gerd,
vielen Dank für deine ausführliche Info.
Ja, in der Tat ist bei mir die Sitzhöhe vermutlich auch ein entscheidender Faktor.
Ich sitze entgegen der Sitzhöhenberechnung ( Schrittlänge x 0,885) auch ca. 1,5 cm zu hoch,
Bin das eben so gewohnt und fühle mich so gut auf dem Rad. Habe aber auch schon versucht tiefer zu sitzen, bekomme aber dann leider große Knieschmerzen.
Ich möchte es nun doch wieder neu probieren und erstmal mit 0,3 cm Reduzierung beginnen und dann langsam schrittweise tiefer.
Vermutlich war mein erster Versuch doch gleich etwas zu heftig für die Knie, bin nämlich gleich im ersten Schritt um fast 1 cm runter.

Ich denke, ich brauche einfachmehr Geduld.

Mit meinem SQlab-Sattel bin ich sehr zufrieden, der entlastet meine Problemzone eigentlich recht gut, weil man da verstärkt auf den Sitzknochen sitzt, Da werde ich zunächst keine Änderung vornehmen wollen.

Vielen Grüße Spocky
 
Ich möchte in diesem Faden das Thema Sattelhöhe nochmal aufgreifen.
Wie oben geschrieben, sitze ich eigentlich zu hoch (Schrittlänge 89 cm, Sitzhöhe 79,5 cm)
Hab jetzt mal wieder versucht niedriger zu sitzen (erstmal 0,5 cm) bekomme dann aber Schmerzen in den Knien.
Gibt es da gute Dehnübungen gegen die Knieschmerzen ?
Ich möchte schon alleine wegen der Druckentlastung im Dammbereich eine niedrigere Sitzhöhe beibehalten.
Danke Euch schon Mal
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte in diesem Faden das Thema Sattelhöhe nochmal aufgreifen.
Wie oben geschrieben, sitze ich eigentlich zu hoch (Schrittlänge 89 cm, Sitzhöhe 79,5 cm)
Hab jetzt mal wieder versucht niedriger zu sitzen (erstmal 0,5 cm) bekomme dann aber Schmerzen in den Knien.
Gibt es da gute Dehnübungen gegen die Knieschmerzen ?
Ich möchte schon alleine wegen der Druckentlastung im Dammbereich eine niedrigere Sitzhöhe beibehalten.
Danke Euch schon Mal

Hast Du auch mal an den Nachsitz gedacht (Abstand Mitte Tretlager zu Sattelspitze)? Da kann es sein, das 1cm Sattel vor oder zurück die Knieschmerzen eliminiert. Da gibt es aber keine Regel, dass muß man selbst testen.
 
Hast Du auch mal an den Nachsitz gedacht (Abstand Mitte Tretlager zu Sattelspitze)? Da kann es sein, das 1cm Sattel vor oder zurück die Knieschmerzen eliminiert. Da gibt es aber keine Regel, dass muß man selbst testen.
Hi Hans Werner, Danke für den Tip.
Bei „Sattel runter“, müsste dann eigentlich der Sattel ein wenig zurück
Teste ich mal 👍
 
Nach vielen Jahren der Quälerei war das meine "Rettung".
Passt bestimmt nicht bei jedem perfekt für mich war es die beste Lösung die ich gefunden habe.

https://radkomfort.de/
Hi Chris,
an den Infinity hatte ich auch schon gedacht, aber in der Beschreibung geht es ja explizit um Schmerzen auf den Sitzknochen.
Durch die Sattelform soll der Druck auf die Sitzknochen reduziert werden, sodass da keine Schmerzen mehr entstehen.
Bei mir ist es ja gerade andersrum, ich sollte/muss mehr auf den Sitzknochen sitzen, damit gerade mein Dammbereich ( wo ich die Schmerzen/Druckstellen habe) entlastet wird.
Das funktioniert mit den SQ-Lab-Sätteln eigentlich ganz gut, aber eben nicht 100%.

Drum bin ich immer noch am Optimieren bzgl. Sattel u. Sitzposition.
 
So, kleines Update:
Ich habe heute mal einen anderen Sattel getestet, den Selle SMP Vulkor ( der ist vergleichbar mit dem Composit, nur ein wenig breiter)
Ich bin erstaunlich gut darauf gesessen, aber Achtung, der Sattel hat so gut wie keine Polsterung, also ziemlich hart.
Für denjenigen, der damit wie ich gut klar kommt, wäre der Sattel echt mal eine Alternative zum SQLab, die sich zum Ausprobieren lohnen könnte.

Ich lass ihn jetzt mal drauf, und teste ihn mal ein paar Tage
 
Hallo Zusammen,

ich habe leider auch seit ein paar Jahren mit dem Biker Nodule Problem zu kämpfen bzw. es hat mich dazu gezwungen mit dem Radsport aufzuhören und mich von meinem ganzen Equipment zu trennen. Bei mir ging die Schwellung ebenfalls nicht zurück. Damals habe ich nicht viel zu dem Thema finden können. Ein MRT zeigte dann die Gewebeablagerung. Kein Arzt kannte das Krankheitsbild, rieten mir aber von einer OP ab, da sich neue Probleme durch das Narbengewebe bilden könnten. Da ich viel sitze beruflich bedingt und ich nach Radfahrten teilweise tagelang nicht richtig sitzen konnte, wollte ich mir das nicht mehr wirklich antun mit dem Radsport, obwohl es seit 25 Jahren meine Leidenschaft war. Mein Orthopäde, der selber Rennrad fährt, hat mir geobiomized empfohlen. Die machen ein professionell Bikefitting und messen die Druckbelastung auf dem Sattel. Leider besitze ich nur noch ein E-Bike, das für kurze Fahrten mit den Kindern reicht. Ich müsste mir also ein neues Rennrad kaufen und dann auf das Bikefitting hoffen…
Den Infinity Sattel hatte ich mir damals aus den USA bestellt, aber hat wie bereits oben beschrieben das Problem nur verschoben. Es war sogar noch schlimmer als zuvor.
 
Hallo Zusammen,

ich habe leider auch seit ein paar Jahren mit dem Biker Nodule Problem zu kämpfen bzw. es hat mich dazu gezwungen mit dem Radsport aufzuhören und mich von meinem ganzen Equipment zu trennen. Bei mir ging die Schwellung ebenfalls nicht zurück. Damals habe ich nicht viel zu dem Thema finden können. Ein MRT zeigte dann die Gewebeablagerung. Kein Arzt kannte das Krankheitsbild, rieten mir aber von einer OP ab, da sich neue Probleme durch das Narbengewebe bilden könnten. Da ich viel sitze beruflich bedingt und ich nach Radfahrten teilweise tagelang nicht richtig sitzen konnte, wollte ich mir das nicht mehr wirklich antun mit dem Radsport, obwohl es seit 25 Jahren meine Leidenschaft war. Mein Orthopäde, der selber Rennrad fährt, hat mir geobiomized empfohlen. Die machen ein professionell Bikefitting und messen die Druckbelastung auf dem Sattel. Leider besitze ich nur noch ein E-Bike, das für kurze Fahrten mit den Kindern reicht. Ich müsste mir also ein neues Rennrad kaufen und dann auf das Bikefitting hoffen…
Den Infinity Sattel hatte ich mir damals aus den USA bestellt, aber hat wie bereits oben beschrieben das Problem nur verschoben. Es war sogar noch schlimmer als zuvor.
Hallo toolie, danke für Deinen Beitrag.
Dann sind wir ja Leidensgenossen.
Ich habe das Nodule jetzt schon 3 Jahre, habe aber das Glück, dass es sich einigermaßen in Grenzen hält und es noch nicht so schlimm ist, dass ich mit dem Radsport aufhören muss,
Die Schwellung geht bei mir auch kaum zurück ( je nachdem wie oft ich radfreie Tage einlege) aber ich habe keine Schmerzen und auch sonst keine Sitzbeschwerden außerhalb des Radfahrens,
Ich fahre aktuell so ca, 6 TKm pro Jahr, früher war es aber manchmal fast das doppelte.
Ich hoffe ich kann noch viele Jahre trotz der Schwellungen beschwerdefrei fahren und den Radsport genießen.
Ich wünsche Dir auch, dass Du eine Lösung für Dich findest.
Grüße Spocky
 
Hallo Zusammen,

ich habe leider auch seit ein paar Jahren mit dem Biker Nodule Problem zu kämpfen bzw. es hat mich dazu gezwungen mit dem Radsport aufzuhören und mich von meinem ganzen Equipment zu trennen. Bei mir ging die Schwellung ebenfalls nicht zurück. Damals habe ich nicht viel zu dem Thema finden können. Ein MRT zeigte dann die Gewebeablagerung. Kein Arzt kannte das Krankheitsbild, rieten mir aber von einer OP ab, da sich neue Probleme durch das Narbengewebe bilden könnten. Da ich viel sitze beruflich bedingt und ich nach Radfahrten teilweise tagelang nicht richtig sitzen konnte, wollte ich mir das nicht mehr wirklich antun mit dem Radsport, obwohl es seit 25 Jahren meine Leidenschaft war. Mein Orthopäde, der selber Rennrad fährt, hat mir geobiomized empfohlen. Die machen ein professionell Bikefitting und messen die Druckbelastung auf dem Sattel. Leider besitze ich nur noch ein E-Bike, das für kurze Fahrten mit den Kindern reicht. Ich müsste mir also ein neues Rennrad kaufen und dann auf das Bikefitting hoffen…
Den Infinity Sattel hatte ich mir damals aus den USA bestellt, aber hat wie bereits oben beschrieben das Problem nur verschoben. Es war sogar noch schlimmer als zuvor.
Ich hatte es glaube ich hier schonmal geschrieben: Bei mir wurde es operiert (der operierende Hautarzt hatte keinerlei Ahnung, was es eigentlich ist, es sollte nur raus) und ich selbst habe erst nach der OP recherchiert, was ich da eigentlich hatte. OP lief alles andere als perfekt, da er mir schon zwei Wochen nach der OP erlaubte, wieder aufs Rad zu gehen. Hatte zur Folge, dass ich zu Hause unter der Dusche feststellte, dass die Naht wieder aufgegangen war. Da es schon später am Abend war und ich keine Infektion wollte also in die Notaufnahme gegangen, dort alles desinfiziert und wieder zugenäht. Nach dann noch so ca. 4 Wochen Pause konnte ich wieder aufs Rad. Anfangs leicht komisches Gefühl beim Sitzen (aber keine Taubheit/Schmerzen), wurde aber schnell besser. Seitdem keine Probleme, allein letztes Jahr knapp über 20000km. Von daher wäre es evtl. für Dich auch eine Option, zu operieren. War keine große Sache, lokale Betäubung und raus damit. Klar könnten die Vernarbung an der Stelle auch stören, aber viel schlechter als es wohl aktuell bei Dir ist kann es ja kaum werden....
 
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Hallo toolie, danke für Deinen Beitrag.
Dann sind wir ja Leidensgenossen.
Ich habe das Nodule jetzt schon 3 Jahre, habe aber das Glück, dass es sich einigermaßen in Grenzen hält und es noch nicht so schlimm ist, dass ich mit dem Radsport aufhören muss,
Die Schwellung geht bei mir auch kaum zurück ( je nachdem wie oft ich radfreie Tage einlege) aber ich habe keine Schmerzen und auch sonst keine Sitzbeschwerden außerhalb des Radfahrens,
Ich fahre aktuell so ca, 6 TKm pro Jahr, früher war es aber manchmal fast das doppelte.
Ich hoffe ich kann noch viele Jahre trotz der Schwellungen beschwerdefrei fahren und den Radsport genießen.
Ich wünsche Dir auch, dass Du eine Lösung für Dich findest.
Grüße Spocky
Hallo Spocky,

danke dir. Ich drücke dir die Daumen das es bei dir nur bei der Schwellung bleibt. So lange die Schwellung keine Schmerzen verursacht kann man damit leben.

Welche Hosen habt ihr getragen bei den Problemen? Eher eine dicker gepolsterte oder wenig Polsterung? Hatte von Assos Hosen und Sitzcreme dazu aufgetragen. Hat leider maximal 45min. Abhilfe geschafft. Hab allerdings auch eher weniger Sitzfleisch…

Toolie
 
Guten Abend zusammen, ich komme gerade vom MRT und der Radiologe hat Bikers Nodule diagnostiziert. Nach 25 Jahre Rennvelo und 6-800k im Jahr etwas überraschend. Nach einer Woche Mallorca (800k) war der Knubbel plötzlich da (recht gross). Ich bedanke mich schon jetzt für die diversen sehr hilfreichen Einschätzungen und werde mit einem Erfahrungsbericht antworten. Die Grösse hat sich schon nach 3 Wochen Pause mehr als halbiert...bin also guter Hoffnung....
 
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