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32-Zoll Gravelbike im ersten Test: Große Reifen, viel dahinter?

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Re: 32-Zoll Gravelbike im ersten Test: Große Reifen, viel dahinter?
Dort gab es mal 26", dann 27,5" und irgendwann 29". Als 29" neu aufkamen, war der Aufschrei groß und heute will niemand mehr was anderes fahren (außer vielleicht wirklich kleine Personen).
Die Abfolge war doch eher 26'', 29'', 27,5'' - weil man auf den Trichter gekommen ist, mit den großen Laufrädern bestimmte Geometrien und Rahmengrößen mit 29'' nicht vernünftig bauen zu können. Das Problem hat sich mit neuen Geometrien sicherlich entschärft, wird aber mit 32'' wieder aus der Mottenkiste gezogen.

Kritiker der neuen LR-Größe pauschal als Fortschrittsverweigerer hinzustellen ist natürlich völliger Quatsch.
Das Argument, das größerer Umfang zu besserem Überrollen von Hindernissen führt, ist nicht von der Hand zu weisen - ist ja aber nicht grenzenlos. Rahmengeometrien lassen das einfach nicht unendlich zu (Überstandshöhe, Toe overlap, Stack und Reach, ...), das sollte jedem klar sein (oder kommt in fünf Jahren 35''?). Die Frage ist doch nur, wann eine vernünftige Ballance aller Anforderungen erreicht ist. Die Bilder aus dem Artikel lassen vermuten, dass das schon vor 32'' der Fall war.
 
Klar, das ginge am MTB, wo man es auch mal mit harten Switchbacks zu tun hat, gar nicht.
Beim Gravel, was meiner Meinung nach näher am RR als am MTB ist, wärs evtl. tolerierbar.
Ich habe das an einem Randonneur da kommt es zum Glück nicht so oft vor das man enge Kurven fährt und selbst da nervt es schon.

So wie ich das Gravel einsetzte möchte ich das erst recht nicht haben
 
Ist zwar ein MTB-Test, lässt sich aber sicher auf das Gravel übertragen:

Die Frage ist, ob man beim Gravel den physikalischen Vorteil durch den größeren Abrollumfang wirklich braucht, oder ob da nicht ein MTB am Ende die bessere Wahl wäre.
Ich könnte mir vorstellen, das es auch auf dem Skills des Fahrers ankommt.
 
Ist zwar ein MTB-Test, lässt sich aber sicher auf das Gravel übertragen:

Die Frage ist, ob man beim Gravel den physikalischen Vorteil durch den größeren Abrollumfang wirklich braucht, oder ob da nicht ein MTB am Ende die bessere Wahl wäre.
Ich habe das YT-Video wie auch den Artikel schon vor ein paar Tagen gelesen - Fazit: durchaus interessant!
Zur Ästhetik - das vorgestellte gravel finde ich grausam, aber ich bin 189.5cm groß, mit sehr langen Beinen - bei mir sahen 26er MTBs in den 90ern genauso lächerlich aus. Ebenso finde ich, daß v.a. die Rennräder mit den schmalen 28er-Reifen bei meiner Rahmengröße irgendwie komisch aussehen - für mich spannend wäre es, XL-Rahmen damit zu sehen, und weitere ausführliche Tests dazu zu bekommen.
 
Sehe ich komplett anders.
Endlich mal ein Bike, dass nicht albern (um in deinem Wortlaut zu bleiben) nach Kinderfahrrad ausschaut.
Ist doch schön, wenn neue Dinge probiert werden, keiner wird gezwungen das zu kaufen. Du hast ja auch weiterhin die Möglichkeit mit Riemenpedalen, Felgenbremsen und 2x8 Gängen durch die Gengend zu juckeln😉.
Da muss man jetzt nicht kampfhalt versuchen die große Industrieverschwörung dahinter zu suchen.
2x8 Gänge? HÄRETIKER! Die Geschichte des Rennrades hat bei 2x6 Campa Super Record aufgehört, danach kamen nur noch Gottlose und Ketzer!
 
Um die Überhöhung zu kompensieren wird es sicher in Kürze die ersten vollintegrierten Lenker/Gabelkronen-Kombinationen (OnePiece) geben.
:)
 
Puh, heute morgen erst erschienen ... und schon 4 Seiten. 32" scheint zu triggern.

Ich würds gerne mal vorurteilsfrei ausprobieren.
Ich würd's auch mit all meinen Vorurteilen ausprobieren. Bin 185 cm lang. Wahrscheinlich lohnt sich das aber für meine Größe, gepaart mit struktureller Hobbyluschen Schwäche noch nicht.
 
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Kritiker der neuen LR-Größe pauschal als Fortschrittsverweigerer hinzustellen ist natürlich völliger Quatsch.
Das Argument, das größerer Umfang zu besserem Überrollen von Hindernissen führt, ist nicht von der Hand zu weisen - ist ja aber nicht grenzenlos. Rahmengeometrien lassen das einfach nicht unendlich zu (Überstandshöhe, Toe overlap, Stack und Reach, ...), das sollte jedem klar sein (oder kommt in fünf Jahren 35''?). Die Frage ist doch nur, wann eine vernünftige Ballance aller Anforderungen erreicht ist. Die Bilder aus dem Artikel lassen vermuten, dass das schon vor 32'' der Fall war.

Die Frage ist doch ggf. ob der Tester hier nicht die komplette Bandbreite der Fahrer / Käufer von bikes abdeckt 🤣
Es soll wohl auch große Leute geben die gern mal Räder hätten die nich ein wenig gewollt aber nicht gekonnt aussehen / fahren.
Ich fand es immer eine komplette Katastrophe als mtbs noch 26“ waren und kann mich an die ganzen Kommentare und das Geschrei erinnern als 29“ eingeführt wurde das wär alles Quatsch usw
Heute gibt es nur noch für sehr kleine Personen 27.5“
26“ ist nur noch im Kinder Bereich vorhanden,.. wenn überhaupt.
Wenn man überlegt dass Leute ab 1.90 dann zb 32“ gespect bekommen, dazwischen 29“ bis 1,75 oder so, darunter 27.5 (keine Ahnung wo die genauen Grenzen sind.. nur beispielhaft).
Wo wäre das Problem? Jeder kann es sich ja am Ende selbst raus suchen ob er es toll findet oder blöd.
Und in XXL sehen dann auch 32“ stimmig aus wie halt bei nem L Rahmen 29“ oder bei XS 27,5“..
Verstehe die Problematik von manchen hier nicht aber habe ich damals auch schon nicht ne den MTB.
Da gabs 26“ irgendwann die „neuesten Modelle“ mit 50% Nachlass oder mehr aber die Leute haben 29“ gekauft..
ich bereue es null 😅
Und anfangs sind die Geometrien auch noch nich so ausgefeilt wie mit der Zeit.

Aber jeder wie er mag 🤷‍♂️
 
egal wie es sich fährt, das Auge fährt zumindest bei mir immer mit und das Teil ist für meinen Geschmack einfach nur hässlich. Aber die Bikeindustrie muss sich ja was einfallen lassen, die Räder egal ob MTB oder Gravel oder Rennrad sind doch annähernd perfekt wie sie sind.
 
egal wie es sich fährt, das Auge fährt zumindest bei mir immer mit und das Teil ist für meinen Geschmack einfach nur hässlich. Aber die Bikeindustrie muss sich ja was einfallen lassen, die Räder egal ob MTB oder Gravel oder Rennrad sind doch annähernd perfekt wie sie sind.
Optik ist doch auch ne Sache der Gewöhnung. Manches wirkt erstmal grotesk ... bis sich Auge dran gewöhnt hat.

Und dann bleibt die Frage: wann ist ein (Fahr)Rad perfekt? Gibts da einen Status Quo? Ich würde sagen: das einzige, was perfekt ist, ist das Rad an sich, also die "Rundheit als Idee und Artefakt".
 
Auch unter diesen Beitrag setzte ich meine persönliche Einschätzung:
Ich warte schon seit 10 Jahren auf einen neuen großen Standard. Allerdings für Rennräder .. Sollte jetzt Gravel und MTB den Fuß in die Tür bringen, soll mit das Recht sein. Rennräder und Gravel Bikes ab Rahmengröße 60 würden deutlich harmonischer aussehen können.
Und die 1,90 Fahrer Fraktion liebt es ja häufig flach und schnell! Da ist ein großes Potenzial, denke ich :)
Ich will mich nicht auf die 32 Zoll festlegen - natürlich muss ein Sweet Spot gefunden werden aus genügend großer Kundengruppe und geometrischem Vorteil.
60er bis 64er bzw XL bis XXL könnten echt optisch profitieren.
 
Monosnap 32-Zoll Gravelbike im ersten Te…, viel dahinter? - Rennrad-News 2026-03-20 18-35-23.png


Je nach Schuhgröße wird das eine sehr große Rolle spielen.

Ob sich das durchsetzt? Im Hobbybereich evtl.. Im Rennbetrieb hab ich meine Zweifel ob die UCI das am Gravel oder Renner zulässt. Denke eher nicht. Die Entfaltung wurde jetzt ja schon begrenzt.
 
das mit der Optik mag eine subjektive Sache sein, aber Gesetzmäßigkeiten von Verhältnisen und Proportionen gelten weiterhin auch im Rahmenbau, wie auch in der Architektur, der Malerei, der Bildhauerei etc.pp..
Manche Strecken/Maßverhältnisse passen einfach nicht. Da kann man noch so sehr versuchen, seine Sehgewohnheiten daran zu gewöhnen, nutzt aber alles nichts....

Der Vergleich und der Aufschrei damals bei 29" hinkt. Es wurden lange vor 29" bereits 28 Zoll Räder gefahren - dann eben breitere ("29Zoll") Reifen auf gleichgroßen (was den Durchmesser betrifft) Felgen.
Jetzt aber handelt es sich um einen deutlich größeren Felgendurchmesser....

Zum Fahrverhalten ist doch im Bericht von Jan alles gut beschrieben und gesagt: der Einsatzbereich ist klar begrenzt. Gravel in den Bergen ("Bergtouren"), auf kurvigen Strecken etc. bleibt nach wie vor 700c u. 29" vorbehalten. Beides wird seine Existenzberechtigung haben, 32" wird aber sicher nicht 700c/29" beim Gravelbike ablösen.
 
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