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Unterwegs mit dem Klassikerersatz

Schöner Aufbau! Was sind das für Bleche und gab's keine Probleme mit dem Schnee?
Dankeschön! Das sind Berthoud Bleche. Probleme gab's nicht: zum einen war es staubiger Pulverschnee, der nicht so zum Verklumpen neigt, zum anderen sind die Bleche hinten recht eng anliegend, dann vergrößert sich der Abstand zum Reifen. Somit werden pappige Klumpen vor Eintritt in die Bleche schon abgestriffen (abgestreift?). Dazu müssen die Bleche recht stabil sein, aber randgebördelte Stahlbleche können das schon ab...
 
Nach 3 Wochen Rom endlich wieder zurück, das Wetter dort war aber auch einfach nicht auszuhalten:

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In Wien, es ist zum Glück kalt, verschneit und windig. Sogar Eisschollen schwimmen die Donau entlang:

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Nach getaner Arbeit hats bei mir immerhin noch zu 40 km Schneeradeln gereicht:

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2. Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy in Werne

11.01.2026

Der 2. Lauf der WWBT stand in Werne an. In der Nacht zum Sonntag gingen die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich. Das GT Karakoram hatte ich bereits am Vortag ins Auto geladen. Samstag stand eine Feier mit der E-Bike-Gruppe im Münsterland an. So kam ich erst gegen Mitternacht ins Bett. Früh Morgens klingelte der Wecker und etwas über eine Stunde später war ich schon wieder unterwegs. Gegen 8:15 Uhr traf ich in Werne ein. Frühstücken und dann anmelden. Ich beschloss, statt der 47 km Strecke nur die 35er zu fahren, da es teilweise sehr glatt war. Der Schnee war tiefgefroren. An der Anmeldung traf ich natürlich auch wieder viele aus meinem Verein, Christian, Katja, Matthias. Andreas traf ich an der Kontrolle.


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Als ich kurz nach 9 Uhr startete, waren es immer noch -9 Grad Celsius. Mit anderen Worten schweinekalt. Da ich mir anfangs ein Tuch über Mund und Nase zog, beschlug meine Brille. Prompt verfuhr ich mich. Zum Glück fand ich zurück auf die Strecke. Ich hatte vergessen den Track aufs Navi zu laden.

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Die Straßen waren geräumt und frei, aber in den Geländeabschnitten gab es überfrorenen Schnee und auch blankes Eis. Ein paar Mal rutschte ich, konnte das Rad aber auffangen. Zur Vorsicht fuhr ich sehr langsam und wurde entsprechend oft überholt.

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Von Werne ging es über Feld- und Waldwege Richtung Stockum und dann durch die Lippeauen und schließlich entlang des Datteln-Hamm-Kanals.

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Hinter der Halde Franz, am Rande von Hamm, fuhr ich auf die andere Kanalseite. Dort ging es wieder zurück.

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Kurze Zeit später kam nach knapp 19 km die Kontrolle. Ich aß eine Kleinigkeit und trank warmen Zitronentee. Außerdem traf ich Harald und Andreas an der Kontrolle. Beide waren auf der 75er-Strecke unterwegs.
Nach der kurzen Pause fuhr ich weiter. Bloß nicht zu lange aufhalten, es war noch immer sehr kalt, wenn auch die Sonne schien. Hinter dem katholischen Friedhof von Herringen wechselte ich über eine Brücke wieder auf die andere Seite des Kanals.

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Dieses Mal ging es aber nicht mehr am Kanal weiter, sondern landeinwärts Richtung Bockum.

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Mit Bockum schon in Sichtweite bog ich links auf einen Feldweg wieder Richtung Stockum ab. Immer wieder gab es kleine Rutscher, die aber ohne Folgen blieben. Ich kam an einem Bauernhof mit der Kontrolle für die kurze Familienstrecke vorbei. Hier machte ich aber nicht nochmal Pause. Ich wollte zurück.

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Am Rande von Stockum führte die Route Richtung Norden, grob Richtung Horst, bevor sie wieder westlich zurück nach Werne führte. Wenige Kilometer vor dem Ziel verfuhr ich mich nochmal, fand aber auch hier auf die Strecke zurück. So kam ich doch noch auf 35,2 km. Die 35er-Strecke hatte tatsächlich eigentlich nur 32 km.

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Am späten Mittag kam ich bereits glücklich und ohne Sturz ins Ziel. Das GT und ich hatten es wieder geschafft. Wie ich leider erfahren musste, sind doch einige gestürzt. Ich sah im Zielbereich auch Fahrer humpeln. Hier nochmal gute Besserung. Ich gönnte mir noch etwas zu essen und wärmte mich auf, bevor ich den Heimweg antrat. Die nächste Veranstaltung ist jetzt Morgen in Waltrop. Dort fahre ich nur die 22 km Strecke mit dem E-Bike, da ich etwas erkältet bin und nichts riskieren möchte.
Ach ja, waren es in Capelle wohl noch um die 500 Teilnehmer, kamen in Werne bei der Kälte bedauerlicherweise nur 377. Kann mich noch gut an die Zeit vor Corona erinnern, wo es oft jeweils über 1.000 Teilnehmer waren. Hoffe, die Serie wird trotzdem ein Erfolg und es gibt sie noch lange Jahre. Auf jeden Fall vielen Dank an die zahlreichen Helfenden vom Verein in Werne. Es war alles wieder gut organisiert. Und Spaß hat es trotz der Kälte gemacht.

Jennifer aka Sonne_Wolken
 
Wie sich die Verhältnisse ähneln @Sonne_Wolken. Hier, eine Woche später siehts sehr ähnlich aus.
Bei mir ging es heute Richtung Osten, eigentlich sollte es bis an die slowakische Grenze gehen, es haben am Ende aber ca. 20 km gefehlt.

Außerhalb Wiens frischte der Wind auf 20-40 km/h, natürlich Gegenwind. Trotzdem wollte ich noch etwas im Schnee radeln. Zwischendrin kam sogar die Sonne raus:

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Am Horizont ist auch der Hauptgegner der heutigen Tour zu sehen, der Ellende Wald. Mittendrin:

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Und oben, die ca. 100 Hm bis zu diesem "Gipfel" waren wahrscheinlich die härtesten, die ich je hatte. Der Schnee war teils so tief, dass das VR bis zur Nabe eintauchte, und von einer schlammartigen Konsistenz, dazu der Gegenwind. Ich bin in der Ebene schon 33/28 gefahren, bei Anstiegen dann 33/40 o_O
Immerhin gab es eine schöne Aussicht:

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Und 10 km weiter am Ziel, dem Heidentor von Carnuntum:

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Unterwegs habe ich dann schon einiges an Schnee eingesammelt:

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Goodbye!:

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Heute war es dann soweit. Ich hab mich zur ersten Runde in diesem Jahr aufgerafft. Gut war es- kalt, aber schön.

Es gab einiges zu entdecken. Weihnachten stand vor der Tür, das open-air Gym hatte schon offen, die saarl. Seenlandschaft ist immer präsent, Tunnel und Bahnübergänge wurden erkundet, Trails befahren und Tempel besichtigt.

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Während der letzten Woche hatte ich immer mal wieder vor Fotos im vereisten Schnee (Matsch) zu machen, um euch meinen "Highball" in Aktion vorzustellen. Am Ende war ich dann doch immer zu sehr mit Schliddern und Frieren beschäftigt, um mal an einer schönen Stelle aufs Knöpfchen zu drücken.
Das verhältnismäßig geringe Gewicht war auf dem verschneiten Untergrund tatsächlich eher ein Nachteil.
Heute war es dann mal wieder einigermaßen trocken und sonnig und nach dem Putzen und einer kleinen Runde durch die Stadt, hatte ich dann auch endlich mal die Muße für ein paar Fotos (leider ohne Landschaft), dafür mit hübschen bunten Scheiben im Hintergrund.
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