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Hunde Angriff abwehren

Hmmm, also ich glaube, wir sollten Böller auf keinen Fall verbieten.

Großartiger Katalog. "Hundebomben für Radfahrer. Völlig gefahrlos, jedoch starker Knall". Super. Genau das brauche ich.
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Re: Hunde Angriff abwehren
Ich brech ab 😄😄😄 Messer gegen Hund!!!
Lauter ausgebildete Messerkämpfer hier, oder wie?
Glaubt ihr wirklich einen Hund mit einem Messer und ohne der speziellen Ausbildung von seinem Vorhaben abhalten zu können?
Ein Hund mit 20kg, der einen aktiv anspringt, das ist so wie wenn man einen Sandsack mit 30kg an die Brust geworfen bekommt.
Das schau ich mir an wer von den Großmäulern hier das abfängt und dabei stehen bleibt.

Abgesehen davon sind Messer mit denen eine Bekämpfung eines angreifenden Hundes möglich ist in D ja sowieso ganz, ganz schrecklich und ganz, ganz stark verboten und mit sowas aktiv zu agieren ist in D wohl die schlechteste Idee von allen. https://knyfe.de/2023/07/04/messerrecht/
Das Messer brauche ich nur für die Hundeführer. Mit dem Schlachtermesser auf sie zurennen, laut brüllen, kurz vorher stoppen. Dann sage ich: "Normalerweise mache ich das nicht, ich wollte nur spielen. Sie haben meinen Jagdinstinkt geweckt." Das verstehen Hundführer immer sehr gut. Danach loben wir gemeinsam den Hund.
 
Das Messer brauche ich nur für die Hundeführer. Mit dem Schlachtermesser auf sie zurennen, laut brüllen, kurz vorher stoppen. Dann sage ich: "Normalerweise mache ich das nicht, ich wollte nur spielen. Sie haben meinen Jagdinstinkt geweckt." Das verstehen Hundführer immer sehr gut. Danach loben wir gemeinsam den Hund.
Da haben wir uns jahrelang bemüht, unser Rad-Equipment um jedes Gramm ringend auf Ultraleichtgewicht zu trimmen, nur um dann so ein Crocodile Dundee Messer mit rumzufahren ...

 
Hmmm, also ich glaube, wir sollten Böller auf keinen Fall verbieten.

Großartiger Katalog. "Hundebomben für Radfahrer. Völlig gefahrlos, jedoch starker Knall". Super. Genau das brauche ich.
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Oh man, das hätte ich mal in Griechenland gebraucht, als plötzlich 10 räudige Kangals von einem Bauernhof hinter uns her waren und mir der Anführer in Sekundenschnelle in der Wade hing. Hadere echt damit, nochmal in diese wunderschönen Regionen zu fahren wegen der Problematik. Ich hatte nie Probleme mit Hunden, aber das Ereignis hat mich echt traumatisiert. Dem "Besitzer", der irgendwan dazukam, fiel auch nichts anderes ein, als den Anführer des Rudels mit Steinen zu bewerfen. Der Rest durfte nicht ran, das waren alles nur Kläffer und Schisser - ähnlich wie in der Politik.

Stärke zeigen und dominant auftreten scheint wirklich das Einzige zu sein, was in so einer Situation hilft.
 
Meine Güte. Mein Problem mit Hunden ist meistens, das die mir zulaufen. Bin mit Hunden aufgewachsen und mag Hunde sehr, das merken die irgendwie und wollen mich kennenlernen. Das ist mir sogar schon mit einem Polizeihund passiert, dessen Hundeführer blöd geguckt hat ;-)
Man erkennt ja oft an der Körpersprache, wie ein Hund drauf ist. Die meisten sind entspannt. Generell kann ich aber nur empfehlen, grundsätzlich auf alles gefasst zu sein und Abstand zu halten bzw. zu bremsen. Vor einem Aggrohund, der es wirklich ernst meint, kann man eh nicht wegfahren. Dann anhalten, Rad zwischen Hund und Fahrer bringen und deeskalieren ( Ruhig ansprechen ). Meistens beruhigt sich der Hund. Einen Angstkläffer kann man mit einem Spritzer aus der Trinkflasche oder scharfer Ansprache oft verscheuchen. Bei " Hofhunden" habe ich auch grossen Respekt und gehe lieber auf Abstand.
 
Schwierig fand ich öfters die Begegnung mit Schäferhunden in Südfrankreich, wenn kein Schäfer in der Nähe war (der hielt dann wohl sein Sch[l]äferstündchen) und die Hunde alleine die Schafherde beschützen wollten.
Bummelten die Schafe dann auf einer schmalen Bergstraße herum (rechts der Abgrund, links die Felswand), so gab es für mich als Radler kein Vorbeikommen, da die Hunde bei Annäherung aggressiv in den Verteidigungsmodus übergingen.
Musst dann wohl oder übel umdrehen und einen (langen) Umweg fahren ... 😥



Sobald ein Schäfer dabei ist sind meine Erfahrungen mit Schäferhunden völlig unproblematisch.
Wie zB. hier:
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Zuletzt bearbeitet:
Meine Güte (...) Die meisten sind entspannt.
deshalb müsst ihr "grundsätzlich auf alles gefasst" sein" und "Abstand (...) halten bzw. (...) bremsen".
Dann dürft ihr entweder "deeskalieren (Ruhig ansprechen )" oder "mit einem Spritzer aus der Trinkflasche oder scharfer Ansprache (...) verscheuchen". Andererseits ists aber besser "auf Abstand" zu gehen.

Aber: meine Güte. Alles kein Problem. Mich mögen Hunde. Außer Hofhunde.
 
Interessant in welche Richtung sich die Diskussion hier entwickelt und die unteschiedlichen Positionen. Gibt wohl folgende Lager:

Hundeversteher: Empfehlen Rücksicht auf die Instinkte des Tieres zu nehmen, zu deeskalieren etc.
Flüchter: 2000W Soloflucht
Kämpfer: "Das ist ein Messer"

Für meinen Teil fehlt mir einfach die Einsicht, dass ich irgendetwas davon tun soll/muss, nur weil irgendein Mensch sein Tier nicht unter Kontrolle hat und/oder es als Waffe einsetzt. Ich habe das verdammte Recht auf Unversehrtheit und dort endet ganz klar jegliches andere Recht.
Meinen Fall, der das hier eröffnet hat, habe ich mittlerweile jedenfalls dem Ordnungsamt gemeldet. Mach ich ja sonst nicht sowas, aber ich hatte echt Schiss in der Buxe!
 
Über Weihnachten haben wir eine neue Erfahrung mit Hundeabwehr gemacht. Im Maghreb hatten wir mehrere Tage Polizeieskorte (unaufgefordert), was teils dazu geführt hat, dass wir am Abend noch im Dunklen zum nächsten Hotel radeln mussten. Neben Fernlichtunterstützung gab es beim Eintreffen im Zielort einmal die Situation, dass sich vor dem Stadtrand sehr viele Hunde versammelt hatten und auf uns zu sind. Zwei Mal Lautgeben mit einer hochfrequenten Polizeisirene hat sie gerade abdrehen lassen.
Sonst sind wir aber eher der Typ Hundeversteher.
 
Somit ist stehen bleiben und Radl zwischen sich und Hund bringen die einzige, zielführende Lösung.
Weil der Hund dann nämlich den Spaß verliert.
Sicherlich ein ganz toller Tipp, als Reiseradler oder "Bikepacker" der viel in Osteuropa/Balkan unterwegs sage ich es gibt es hier jedoch einige Probleme:
Das Rad ist schwer und beladen und unhandlich, das bringst Du nicht so schnell zwischen Dich und den Hund.
Und was macht man wenn ein ganzes Rudel dich bedrängt?
Und wie lange soll man da eigentlich dann stehen bleiben? Und wenn Du irgendwann weiter fährst, ja dann geht der Spaß für den Hund ja wieder von vorne los...

Mein Problem mit Hundebegnungen ist immer, dass ich ja nie genau einschätzen kann was der Köter jetzt macht. Es ist eben nicht auszuschließen dass mal einer in die Speichen springt und man dadurch stürzt, und wenn man proaktiv nach Kläffern tritt steigert das auch die Sturzgefahr.
Das einzige was ich mache bei aggressiven Hunden ist dass ich sie laut anschreie, das ist dann mehr oder weniger erfolgreich, manche Hunde beeindruckt das einfach Null...

Diese Knallerbsen könnte ich mir vorstellen sind sehr wirkungsvoll, Hunde sind meistens sehr lärmempfindlich und man bringt sich selber nicht so sehr in Gefahr...
 
Ich habe das verdammte Recht auf Unversehrtheit und dort endet ganz klar jegliches andere Recht.

Ja. Richtig.
Wenn dich jetzt aber ein Hund angeht, wird er sich wohl kaum von so einer Meinung beeindrucken lassen. Zumindest hatte ich nicht den Eindruck, dass die Hunde in meinem Leben an derlei Diskussionen Interesse hatten. Das Steak aufm Grill war spannender.

Und damit ist das Dilemma da. Und Plan B is nötig.
Ich habe auf dem Rad keine Handlungsfähigkeit um selbst in Angriff zu gehen. Außer akustisch, sprich Schreien ist da nix. Zumal mit den Schuhen wo ich sofort wegrutsche. Ich kann nur das Rad zwischen mich und Hund bringen. Seien wir mal ehrlich. Hätte der Kampfhund es gewollt, ich hätte keine Chance gehabt. Und die Besitzerin hätte gar nix gemacht.
Wäre jetzt aber wohl auch übrigens nicht anders wenn mich jemand auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Messer attackieren würde. 😬
 
Mein Problem mit Hundebegnungen ist immer, dass ich ja nie genau einschätzen kann was der Köter jetzt macht. Es ist eben nicht auszuschließen dass mal einer in die Speichen springt und man dadurch stürzt, und wenn man proaktiv nach Kläffern tritt steigert das auch die Sturzgefahr.
Das einzige was ich mache bei aggressiven Hunden ist dass ich sie laut anschreie, das ist dann mehr oder weniger erfolgreich, manche Hunde beeindruckt das einfach Null...

Diese Knallerbsen könnte ich mir vorstellen sind sehr wirkungsvoll, Hunde sind meistens sehr lärmempfindlich und man bringt sich selber nicht so sehr in Gefahr...
In den allermeisten Fällen attackieren die Hunde ja gar nicht, d.h. man fährt einfach weiter. Alternativ hält man einfach an und wartet, bis sich die Töle beruhigt hat. Ich würde also so wenig wie möglich auf den Hund reagieren.

Alle technischen Hilfsmittel haben den Nachteil, dass man sie wohl kaum sofort verfügbar hat. Wer führt sowas schon auf dem Rad mit ... und hat es dann noch direkt parat? Ist imho auch völlig unnötig.
 
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