• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Konfliktsituationen im Verkehr

Genau das. Ist das schon wieder so lange her? Ich werde alt...
Aber immerhin lebst Du noch.

Die beiden betroffenen Rennradfahrer hätte tot sein können. Der Täter habe lt. Presse angegeben, er hätte die Radfahrer nicht gefährdet. https://www.bike-x.de/blog/suv-fahrer-geht-in-berufung-meinung-der-redaktion/ Das kann man natürlich auch anders sehen. Man könnte auch auf Menschen schießen und hinterher behaupten, man habe absichtlich daneben geschossen. Kann man das vergleichen? Einen Hund auf den Schwanz schlagen, einen Radfahrer von der Straße abdrängen?

Nun ist der Täter vorbestraft, die Berufung hatte ihm 18 Monate Haft aufgebrummt, auf Bewährung über 3 Jahre. Diese Frist ist jetzt im Dezember 2025 sicherlich um. Im Juni 2023 hätte er erneut den KFZ-Führerschein beantragen dürfen. Die 150 Sozialstunden sollten innerhalb von 6 Monaten geleistet werden.

Ist der Täter nun ein besserer Mensch geworden. Ich hoffe es.
Fährt er wieder Kraftfahrzeuge, hat wieder diese Waffenlizenz? Ich hoffe nicht.
Ist er noch arbeitslos und lebt von der Sozialkasse. Ich hoffe nicht.
 

1766415996230.png


http://benzinradl.at/gallery/Radlerfreund-Fahrradpistole.pdf
 
So ist auch mein erster Eindruck. Ich glaube aber, Ausraster bei einigen Menschen und fiese Typen gab es schon immer. Man kann sich die Zahlen von Partnerschaftsgewalt bis hin zu Tötungen anschauen. Wenn es beispielsweise beim BMI (2022) heißt, "Zahl der Opfer in 5 Jahren um 3,4 % gestiegen", gibt es eine Steigerung, aber Taten gab auch zuvor schon.

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2022/11/bka-partnerschaftsgewalt.html

Ich denke, was es im Straßenverkehr dringend braucht, sind gravierendere Tempolimits, damit alle sich an Langsamkeit gewöhnen können. Das nicht nur auf Wegen, wo Autofahrer, Radfahrer, Rollerfahrer, Fußgänger usw. gemeinsam unterwegs sind. Mit einer starken Maschine, ob Auto oder Rennradmaschine hat man leicht das Gefühl, dass der Langsame mich behindert, weil ich ohne den ja viel schneller fahren dürfte. Wir brauchen mehr Gelassenheit.
Ich bin nicht der Meinung, daß wir mehr Regeln und Gesetzte und Verbote brauchen, eher das Gegenteil! Wir brauchen einfach mehr Eigenverständnis für das, was man gerade macht, und dafür, ob das geht. Beispiel: Wenn ich mal meinen Wagen in den Limiter (bei GPS-gemessenen 258km/h macht die Motorelektronik von Benz dicht), dann ist es furztrocken, ein Autobahnstück, was ich bestens kenne, eine Strecke, die ich ewig weit einsehen kann, also ohne großartige Kurven, und es ist idealerweise niemand oder nur sehr sehr wenige Fahrzeuge unterwegs, insbesondere keine LKWs. Sonntag morgen um 04:00 z.B. Wenn nur eine der Randbedingungen nicht erfüllt ist, lasse ich das.
Das gleiche beim Radfahren - wenn es eng ist, oder viele andere Radfahrer mit geringerer Geschwindigkeit unterwegs sind, dann muß ich halt meine Geschwindigkeit anpassen.
Man kann auch einfach ein Gespür dafür entwickeln, wie gut es einem selbst tut, wenn man nicht "auf seinem Recht" beharrt, sondern einfach mal nachgibt, locker bleibt, und sich nicht aufregt.
Und, ja, ich bringe schon meinen Kindern bei, daß insbesondere Autos schlicht aufgrund ihrer enormen Masse und dem quadratischen Anwachsen der kinetischen Energie mit der Geschwindigkeit potentielle Waffen sind, die mit entsprechender Vorsicht bewegt werden.
 
Ich bin nicht der Meinung, daß wir mehr Regeln und Gesetzte und Verbote brauchen, eher das Gegenteil! Wir brauchen einfach mehr Eigenverständnis für das, was man gerade macht, und dafür, ob das geht. Beispiel: Wenn ich mal meinen Wagen in den Limiter (bei GPS-gemessenen 258km/h macht die Motorelektronik von Benz dicht), dann ist es furztrocken, ein Autobahnstück, was ich bestens kenne, eine Strecke, die ich ewig weit einsehen kann, also ohne großartige Kurven, und es ist idealerweise niemand oder nur sehr sehr wenige Fahrzeuge unterwegs, insbesondere keine LKWs. Sonntag morgen um 04:00 z.B. Wenn nur eine der Randbedingungen nicht erfüllt ist, lasse ich das.
Das gleiche beim Radfahren - wenn es eng ist, oder viele andere Radfahrer mit geringerer Geschwindigkeit unterwegs sind, dann muß ich halt meine Geschwindigkeit anpassen.
Man kann auch einfach ein Gespür dafür entwickeln, wie gut es einem selbst tut, wenn man nicht "auf seinem Recht" beharrt, sondern einfach mal nachgibt, locker bleibt, und sich nicht aufregt.
Und, ja, ich bringe schon meinen Kindern bei, daß insbesondere Autos schlicht aufgrund ihrer enormen Masse und dem quadratischen Anwachsen der kinetischen Energie mit der Geschwindigkeit potentielle Waffen sind, die mit entsprechender Vorsicht bewegt werden.

Nur ab und zu mal "in den Limiter", verstehe.
 
Ich bin nicht der Meinung, daß wir mehr Regeln und Gesetzte und Verbote brauchen, eher das Gegenteil! Wir brauchen einfach mehr Eigenverständnis für das, was man gerade macht, und dafür, ob das geht. Beispiel: Wenn ich mal meinen Wagen in den Limiter (bei GPS-gemessenen 258km/h macht die Motorelektronik von Benz dicht), dann ist es furztrocken, ein Autobahnstück, was ich bestens kenne, eine Strecke, die ich ewig weit einsehen kann, also ohne großartige Kurven, und es ist idealerweise niemand oder nur sehr sehr wenige Fahrzeuge unterwegs, insbesondere keine LKWs. Sonntag morgen um 04:00 z.B. Wenn nur eine der Randbedingungen nicht erfüllt ist, lasse ich das.
Das gleiche beim Radfahren - wenn es eng ist, oder viele andere Radfahrer mit geringerer Geschwindigkeit unterwegs sind, dann muß ich halt meine Geschwindigkeit anpassen.
Man kann auch einfach ein Gespür dafür entwickeln, wie gut es einem selbst tut, wenn man nicht "auf seinem Recht" beharrt, sondern einfach mal nachgibt, locker bleibt, und sich nicht aufregt.
Und, ja, ich bringe schon meinen Kindern bei, daß insbesondere Autos schlicht aufgrund ihrer enormen Masse und dem quadratischen Anwachsen der kinetischen Energie mit der Geschwindigkeit potentielle Waffen sind, die mit entsprechender Vorsicht bewegt werden.
Am Ende haben wir nichts anderes als ein perfektes Beispiel für mehr Regeln und Gesetze - hier ein durchgehendes Tempolimit.

Wer gerne in den Limiter fährt darf das gerne an den Publikumstagen auf Rennstrecken tun und damit nur andere Freunde des unbegrenzten Rasens gefährden
 
Also heute waren die Autofahrer alle sehr brav sowie umsichtig, und haben mich auf der Straße, sogar weiter innen fahren lassen☝️😅. Also bei dem Schneechaos🤪. Haben auch alle langsam gemacht und mit ausreichendem Abstand langsam überholt 🥳. Es will ja auch niemand der Depp sein, und bei der Rutschgefahr der Schuldige sein 🙈.
 
Irgendwie habe ich den Eindruck, in dieser offiziellen Polizeimeldung minimales Framing erkennen zu können:

https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/radfahrer-angefahren/5694445
Aua - schlimmes Framing

Das ist genau der Schulweg den ich täglich mit meinen Sohn radel und wir hatten an der Stelle schon öfter blöde Situationen - gerade im morgendlichen Berufsverkehr.

Jetzt nehmen wir immer den Zebrastreifen ein Paar Meter weiter und lassen uns schulterzuckend anhupen wenn wir drüber fahren.
 
Nur ab und zu mal "in den Limiter", verstehe.
Und wo ist das Problem? Ich bin jahrelang track days gefahren, beherrsche mein Fahrzeug sicherlich ein bisschen besser als die meisten SUV-Monsterfahrer, und bin in einer fast nicht mehr messbaren Schadensfreiheitsklasse, weil ich nicht nur selbst keine Unfälle baue, sondern offensichtlich nicht so ganz schlecht die jeweilige Situation "lesen" kann, und mich aus Ärger 'raushalte. Man könnte auch schlicht sagen, daß ich defensiv fahre. Das ist übrigens unter renngeschulten Fahrern durchaus üblich, daß sie im Straßenverkehr eher ruhig und besonnen fahren. Ein guter Freund und Nachbar ist knapp 20 Jahre jünger, hat mehrere sehr sportliche Fahrzeuge - neulich anlässlich eines Autotreffens danach mit ihm eine Spaßtour durchs hügelige Hinterland gefahren - Du wirst nie wieder einen Autofahrer erleben, der Radfahrer wirklich nur da passiert, wo Platz ist. Wie ich überholt er Radfahrer nur dort, wo man selbst komplett auf die Gegenspur wechseln kann, und auch nicht dann supereng vor einer Kuppe einscheren "muß", sondern wo schlicht Platz ist.
Fazit: Geschwindigkeit per se ist nicht das Problem - sondern nicht angepaßte Geschwindigkeit.
 
Am Ende haben wir nichts anderes als ein perfektes Beispiel für mehr Regeln und Gesetze - hier ein durchgehendes Tempolimit.

Wer gerne in den Limiter fährt darf das gerne an den Publikumstagen auf Rennstrecken tun und damit nur andere Freunde des unbegrenzten Rasens gefährden
Hast Du meinen Text gelesen und verstanden?
Ich mache nicht nur nichts illegales, sondern gefährde Dritte weniger als die Trottel, die mit 110km/h die Mittelspur blockieren, und damit für unnötige Engstellen sorgen. Ist so. Sieht die Versicherung so, sieht mein Punktekonto so, sieht die Polizei so.
Es geht hier auch nicht um "Rennen" - "gegen" jemanden zu fahren geht natürlich gar nicht auf einer öffentlichen Strecke, weil dann die Aufmerksamkeit nicht da ist, wo sie hingehört. Es geht um schnelles Fahren morgens um 4:00 an einem LKW-freine WoEnde auf einer Strecke, die ich bestens kenne, wo ich sehr weit voraus einsehen kann, und wo nix los ist. Falls nur eine der Randbedingungen gegeben ist, lasse ich den Fuß vom Gas.
Die Vorstellung, einen Menschen auf dem Gewissen zu haben, ist schrecklich - mich hat es jahrelang verfolgt, daß mir kurz vor Straßburg auf einer Straße mit Betonleitplanken eine Katze so unglücklich "quer" kam, daß sie es nicht überlebt hat.
 
"umsichtig" "übersah"

Ähhhm ja....
in der Tat - ich interpretiere das "umsicht" als "er fuhr langsam" - dummerweise ist es eben nicht einfach Geschwindigkeit, die gefährlich ist... schon eine schräge Pressemitteilung. Zumal die Sachschadensmeldung von 500,- Euro die eigentlichen Kosten der ganzen Geschichte unterschlägt; die Fahrt mit RTW ins Spital und dortige Versorgung werden ein wenig mehr gekostet haben...
Ich bin gerade vor Weihnachten noch vorsichtiger als sonst; man spürt, wie stark abgelenkt viele Menschen dann sind....
 
Zurück