Schwarzwald, wunderschöne Gegend. Nicht einfach mit dieser Übersetzung, Respekt
Mit dem Dreigang mute ich mir tatsächlich nicht allzu steile oder lange Anstiege zu.
Besser geht's mit meiner Bergziege Bianchi 943, mit der
Shimano Exage 300 MTB-Schaltung (3 x 7 Gänge). Damit bin ich heute vom Ruhestein über Darmstädter Hütte, Seibelseckle, Mummelsee zur Hornisgrinde gefahren.
Aussichtspunkt unterhalb des Geißkopfs, am Horizont die Vogesen
Zum Seibelseckle ging es dann über frisch verteilten Split. Die Kollegen mit den MTBs hatten da weniger Probleme, aber meine 23er
Reifen versanken bis über die Felge im Split. Zum Glück ging es leicht bergab, so dass ich vorsichtig runterschwimmen konnte.
Am Mummelsee.
Ach ja, wer genau hinsieht entdeckt, dass ich die Pedalriemen weggelassen habe. Die Blechkäfige sind ausreichend, um die Pedale bereits im OT gut anschieben zu können. Und wenn der Waldweg zu anspruchsvoll wird, bin ich schnell aus den Pedalen raus.
Da oben, zur Hornisgrinde, soll es noch hochgehen, zum Glück auf einer asphaltierten Straße.
Ziel fast erreicht. Die Hornisgrinde mit 1164 Meter ü. NN ist der höchste Berg im Nordschwarzwald.
Die alten militärischen Anlagen wurden zum Teil abgerissen oder man hat, wie hier die Grindehütte, moderne Gebäude auf die Fundamente gesetzt.
Und jetzt den Rundblick genießen: Die Schwäbische Alb, der Schwarzwald, die Rheinebene und die Vogesen ...
und die herbstliche Schönheit am Wegrand nicht übersehen.
Für den Rückweg habe ich dann trotz des Straßenverkehrs die Schwarzwaldhochstraße B500 gewählt. Nochmal durch den Split wollte ich mir nicht antun.
War das jetzt der Saisonabschluss bei bestem Herbstwetter? Mal sehen...