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Rahmenbruch - Reparaturtipps gesucht

TobiasM42

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Dieses Problem am ausfallende nach einem Sturz (oder Ursache des Sturz?):

bruch2.jpg



Da der Rest von dem Rahmen auch schon reichlich angezählt ist sollte es wenig kostet damit es sich wirtschaftlich lohnt. Neuer passender Rahmen (weil 26 zoll) scheint schwer zu finden möchte aber die Rohloff noch nicht aufgeben.

Frage:
a) Kann jemand Tipp geben wo man in Berlin jemanden findet der das Schweißt? Ne Idee was sowas kostet?

b) Was haltet ihr von der Idee das ganze mit Stück Metal (z.b. Fette nägel) zu "schienen" und mit Epoxy und Umwicklung mit Carbon-Matten (was ich noch rumliegen habe) zu kleben?
Bei den Bambus-Bikes wird das ja im Prinzip auch so gemacht - nur halt nicht Stoß-auf-Stoß.
Verwenden die irgendwelches Spezielles Epoxy oder kann ich einfach den aus'm Baumarkt nehmen.

In jedem fall schonmal danke für's lesen.

P.s. Bei dem Sturz habe ich auch eine richtigen Tests des Helms gemacht; den werde ich aber nicht kleben.
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von stan08

Hilfreich
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So wie das auf dem Foto aussieht ist das genau an einen Lötstelle gebrochen. Um dort was zu reparieren wäre bei Scheißen das komplette (ist den es ist das Ausfallende?) Teil erst mal aus dem Rahmen entfernt werde was da noch in der Kettenstrebe sitzt. Dann könnte man wieder ein neues Ausfallende einlöten. Allerding kostet das einiges.
Da ist es günstiger sich nach was andern umzuschauen,

Kannst da hier mal Anfragen

https://www.rotte-schweisstechnik.de/fahrradrahmen-reparatur/
 
Das bei deinem Rahmen @messi ist aber ein geschweißtes Ausfallende da ist der Arbeitsaufwand ein viel geringerer weil hier direkt nach der Farbentfernung die Reparatur erfolgen kann.
Beim TE schaut es nach gelötet aus und da kannst nicht so na dran schweißen ohne Probleme mit der Lötstelle zu bekommen
 
So wie das auf dem Foto aussieht ist das genau an einen Lötstelle gebrochen. Um dort was zu reparieren wäre bei Scheißen das komplette (ist den es ist das Ausfallende?) Teil erst mal aus dem Rahmen entfernt werde was da noch in der Kettenstrebe sitzt. Dann könnte man wieder ein neues Ausfallende einlöten. Allerding kostet das einiges.
Da ist es günstiger sich nach was andern umzuschauen,

Kannst da hier mal Anfragen

https://www.rotte-schweisstechnik.de/fahrradrahmen-reparatur/
Mensch, man lernt doch schon im ersten Lehrjahr, dass das W beim Schweißen das wichtigste ist. :bier:
 
Aber es passt doch, es ist ziemliche scheiße das man nochmal schweißen muss!

Intressant erstmal mit dem Löten wäre nie auf die Idee gekommen für mich ist Stahl=Geschweißt. Der Rahmen ist von VSF wenn das die Frage klar macht ob Lot oder Schweiß.

Falls noch jemand was zu b) sagen kann?
 
So wie das auf dem Foto aussieht ist das genau an einen Lötstelle gebrochen. Um dort was zu reparieren wäre bei Scheißen das komplette (ist den es ist das Ausfallende?) Teil erst mal aus dem Rahmen entfernt werde was da noch in der Kettenstrebe sitzt. Dann könnte man wieder ein neues Ausfallende einlöten. Allerding kostet das einiges.
Da ist es günstiger sich nach was andern umzuschauen,

Kannst da hier mal Anfragen

https://www.rotte-schweisstechnik.de/fahrradrahmen-reparatur/

Je nach dem wie Widerspenstig die Lötstelle ist würde ich die Kosten auf 200-300€ schätzen.

Die Enden anwärmen, Ausfallende beide Teile rausziehen, Reparaturschweissen und wieder einlöten.

Ein Schlosserbetrieb mit Schweiß/ Löterfahrung sollte das in 2 Std erledigt haben.

Alternativ kann man auch mal entlacken, damit man sieht was unter dem Lack ist, vielleicht ist es auch eine verschliffene Schweißnaht keine Lötstelle. Der Lack muss zur Reparatur sowieso runter.
 
in Alu wäre es null Problem für mich das zu erledigen , hier aber muss das Ausfallennde
ausgelötet werden , Autogen habe ich aber leider nicht zuhause.
Auch wäre ein Ausfallende was passt von Nöten .
Rahmen via Strahlen und Pulvern wäre auch kein Problem.
Aber bei 26 Zöller würde ich wohl Ausschau nach anderen Rahmen halten.
Könnte versuchen das Teil mit WIG zu schweissen , denke aber das die Lötstelle dann aufgeht.
Kosten wäre nur Versand nach Bayern.

@messi 80 Euro für deinen Rahmen zur reparieren war echt fair.
 
...
Könnte versuchen das Teil mit WIG zu schweissen , denke aber das die Lötstelle dann aufgeht.
Ich hab solche Schäden die sehr nahe an einer Lötstelle waren schon mit WIG an Stahlräder vom Radball und Radpoloverein zum schweißen probiert. So schnell schaust du da nicht ist das Lot in deinem Schmelzbad. Bei mir war es das Oberrohr oder Unterrohr knapp vor dem Steuerrohr was gebrochen war. Radball ist nun mal ein Vollkontaktsport :-) da sind solche Schäden bei den alten Rädern leider sehr häufig.
Hier beim TE ist es aber ein Ausfallende welche noch mehr Hitze braucht.
Was klappen könnte dies mit einen Handlaser zu schweißen da kommt nicht all zu viel Hitze ins Material.
 
Dieses Problem am ausfallende nach einem Sturz (oder Ursache des Sturz?):

Anhang anzeigen 1640267


b) Was haltet ihr von der Idee das ganze mit Stück Metal (z.b. Fette nägel) zu "schienen" und mit Epoxy und Umwicklung mit Carbon-Matten (was ich noch rumliegen habe) zu kleben?
Bei den Bambus-Bikes wird das ja im Prinzip auch so gemacht - nur halt nicht Stoß-auf-Stoß.
Verwenden die irgendwelches Spezielles Epoxy oder kann ich einfach den aus'm Baumarkt nehmen.
Auf jeden Fall eine super Idee. Aber warum bitte teures Harz und Carbonmatten? Tesa, Backpulver und Sekundenkleber sollten reichen. Aber bitte sende Deinen Angehörigen dann noch eben den Link zu diesem Thread, damit die uns hier Deinen finalen Abgang "lebhaft" schildern können.

Und bevor hier einer über meinen Post meckert, kuck auf die Erstelluhrzeit und den Tag -Prost!
 
Wenn sich das reparieren lässt, dann würde das auch Fahrrad Fritze an der Eisenacher Straße in Schöneberg machen. Die haben mir das Ausfallende wieder zusammengeschweißt & hält jetzt bestimmt schon wieder 1000 Kilometer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist (hart)gelötet. Das kann ein nur mittelmäßig begabter Heimwerker ratzfatz austauschen.
Mit Lötbrenner erhitzen und alte Teile rausziehen. Bei einem ansonsten Schrottrahmen ein einigermaßen passenden Ende ebenfalls auslöten.
Vermittels einer alten Achse das 'neue' Ende im Rahmen fixieren. Die Lötstellen mit dem Brenner nacheinander glühend machen, Lotstange mit Flussmittel dranhalten, kalt werden lassen, fertig.
Hartlöten ist wirklich einfach. Das größte Problem dabei ist, genug Hitze zusammen zu bekommen ohne zusätzliches O2. Da muss man dann schon etwas teuereres Silberlot nehmen, wenn man nur Propangas hat.
 
Wie ich oben 'schrub': es muss heiß genug sein für das verwendete Lot. Deine 'Lötstelle' war viel zu kalt. Das Lot ist nicht verlaufen. So ähnlich, allerdings nicht ganz so schlimm, sahen meine ersten Versuche als Teenager auch aus.
Wenn man nur einen einfachen Propanbrenner hat mit O2 aus der Luft, dann kann man kein Messinglot nehmen, dann muss Silberlot mit niedrigem Schmelzpunkt her. Dann ist das wirklich einfach. Blanke Teile zusammenstecken, glühend machen, Lot (mit Flussmittel) dranhalten und dann verläuft das fast magisch genau an den Spalten entlang. Das macht dann richtig Spaß.
Der Profi hat natürlich O2 aus der Flasche und kann richtig heiß arbeiten.
 
Was haltet ihr von der Idee das ganze mit Stück Metal (z.b. Fette nägel) zu "schienen" und mit Epoxy und Umwicklung mit Carbon-Matten (was ich noch rumliegen habe) zu kleben?
Nichts. Die Strebe wird auch auf Zug belastet.
Den Schaden kann jede vernünftige Schlosserbude hartlöten. Aber ob sie dafür garantieren wollen.....?
Konkret fiel mir jetzt keiner ein, der das machen würde. Der Rahmenbauer Paupitz aus Moabit ist vor langer Zeit gestorben. Ob die Söhne von Willy Elsner in Zeuthen noch aktiv sind, weiß ich nicht. Solche Leute würden das gerne machen.
Aber richtig: die Fahrradfritzen (nicht zu verwechseln mit Bikecology in der gleichen Straße) in Schöneberg. Solche Leute gibt es leider immer weniger.
 
Deine 'Lötstelle' war viel zu kalt. Das Lot ist nicht verlaufen.
Die erste Verlötung war eine Notreparatur in Norditalien von einer Werkstatt für schwere landwirtschaftliche Geräte.
Die Sattelstütze war festgefressen und hat beim Lötvorgang wohl die meiste Wärme abgeleitet, immerhin wurde dadurch nicht die Muffe überhitzt.
Der Rahmenbauer Paupitz aus Moabit ist vor langer Zeit gestorben.
Zufällig ist der Rahmen von Heinz Paupitz, er hat mir damals (1990) einen Rahmen mit gebrochenem Ausfallende gegen einen gebrauchten stabilen Rahmen getauscht und umgebaut.
Den defekten Rahmen (Mannesmann CroMo Rohr stand drauf) hat er dann seinen Rahmenbau-Schülern überlassen.
 
Das ist (hart)gelötet. Das kann ein nur mittelmäßig begabter Heimwerker ratzfatz austauschen.
Mit Lötbrenner erhitzen und alte Teile rausziehen. Bei einem ansonsten Schrottrahmen ein einigermaßen passenden Ende ebenfalls auslöten.
Vermittels einer alten Achse das 'neue' Ende im Rahmen fixieren. Die Lötstellen mit dem Brenner nacheinander glühend machen, Lotstange mit Flussmittel dranhalten, kalt werden lassen, fertig.
Hartlöten ist wirklich einfach. Das größte Problem dabei ist, genug Hitze zusammen zu bekommen ohne zusätzliches O2. Da muss man dann schon etwas teuereres Silberlot nehmen, wenn man nur Propangas hat.
Die Schilderung läßt auf eine gewisse Routine im Heimwerkerbereich schließen. Reine Fingerübungen...
 
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