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MSR 2026

War schön, fand ich. Und hab angesichts des gewaltigen Aufwands auch viel mehr Verständnis für die Startgebühr als zum Zeitpunkt der Überweisung...

Ich hoffe, Ihr seid auch gut & unfallfrei durchgekommen!
Dem kann ich mich nur anschließen. Ich war das erste Mal dabei, die Organisation war wirklich erstklassig. Extrem viele Helfer an den Verpflegungspunkten, Streckenposten an sehr vielen neuralgischen Punkten, und sogar noch Anfeuerung durch die Anwohner auf den letzten 40km. Und alle super freundlich und hilfsbereit.

Klasse Event!
 

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Re: MSR 2026
Einsicht ist immer gut 😁

Ich fand es wieder richtig gut. Top organisiert, tolle Gruppe gehabt, Verpflegung war gut, super Job an den neuralgischen Punkten durch FFW, DRK, freiwillige Helfer, viele Zuschauer an der Strecke, Wetter war sehr gut und top Stimmung im Start- und Zielbereich. Dazu wieder neue Leute kennen gelernt.

Nächstes Jahr findet die MSR am Fronleichnam Wochenende statt, da werden wir schon Mittwoch anreisen.
Das Wetter war annehmbar, es hätte gern etwas Sonne und weniger Wind geben dürfen. Die Nachtfahrer und Frühstarter sind sicher nass geworden... also "sehr gut" ist was anderes.

Ich war etwas enttäuscht von den 2 der 3 Depots, an denen wir waren. Zu lange Wartezeiten, Auswahl mäßig, insbesondere Nossentiner Hütte war wirklich überfüllt. Wir sind dieses Jahr eher gemütlich gefahren, von daher war das nicht so schlimm. Aber nächstes Jahr will ich mal versuchen, unter 9h inkl. 1 Stopp zu fahren -- da muss ich dann hoffen, dass das Depot bei 160 km nicht so überfüllt ist.
 
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wir sind den MSR300 letztes Jahr mitgefahren, wir fanden es top. Jedes Jahr den MSR haben wir keine Lust und haben uns stattdessen für die Vätternrundan angemeldet. Da gibts jetzt immernoch Startplätze-was mich zur eigentlichen Frage bringt. War die MSR26 richtig voll oder haben die Veranstalter so wie anscheinend in Schweden schon ein wenig mit dem "Überangebot" an Jedermann Radevents zu kämpfen? Ich kann mich an einen markigen Spruch des schwedischen Veranstalters erinnern-so sinngemäß der einzigste Grund warum wir nicht mehr als 22000 Teilnehmer haben, weil wir es gar nicht wollen.
 
Gegen halb 4 ist ein Gewitter durchgezogen, da ist richtig was runtergekommen.

Depots fand ich super, immer eine gute Auswahl an süß und salzig. Wartezeit hatte wohl viel mit der Uhrzeit zu tun - meine kurzen Stops waren 10 Minuten mit Klo und 4 Minuten ohne.

Zur Teilnehmerzahl hab ich jetzt keinen Vergleich, fand es aber sehr voll. Es kamen immer Gruppen nach, in jedem Tempo. Teilweise waren die leider so unterwegs, dass es unnötige gefährliche Situationen und auch Stürze gab.


Orga top, Helfer am den Kreuzungen 1a mit Sternchen, Markierungen perfekt. Hab ich selten so gut erlebt 👍 Und die Leute an der Strecke natürlich 😊

Etwas schade war der Streckenverlauf. Ich bin hier immer wieder gern und mag die Landschaft sehr, nur so ein paar Highlights und schöne historische Gebäude neben der vielen Natur wären echt nett gewesen. Aber das ist auch schon jammern auf hohem Niveau - ist ja auch immer von der Genehmigung abhängig. Insgesamt auf jeden Fall eine top Veranstaltung, die mit gutem Pacing auch sehr gut zu schaffen ist.
 
War die MSR26 richtig voll oder haben die Veranstalter so wie anscheinend in Schweden schon ein wenig mit dem "Überangebot" an Jedermann Radevents zu kämpfen? Ich kann mich an einen markigen Spruch des schwedischen Veranstalters erinnern-so sinngemäß der einzigste Grund warum wir nicht mehr als 22000 Teilnehmer haben, weil wir es gar nicht wollen.
Ich bin der Meinung, dass alle Startblöcke ausverkauft waren.
 
Ich glaube nicht, dass es komplett ausverkauft war. Ich bin die Nacht gefahren. Gewitter habe ich nicht mitbekommen - hin und wieder ein paar Blitze, was aber ein Wetterleuchten war. In der Zeit von ca. 0.00h bis gegen 2.00h hat es normal geregnet. Ich habe drei Stops gemacht. In der Nacht und am früher morgen keinerlei Probleme mit anstehen o.ä. in den Depots.
 
Als Erst-Teilnehmer (überhaupt das erste Mal bei einer Radsport-Großveranstaltung, wenn ich meine Radrennsport-Karriere vor 35 Jahren außer Acht lasse) bin ich gut durchgekommen, wenn auch mit deutlich mehr Gesamtzeit als erwartet.

Das nächtliche Gewitter haben wir natürlich ohne Regenjacke mitgenommen, die nasse Hose hat dann später auch für einige Sitzprobleme gesorgt. Den Gegen- und Seitenwind konnten wir meist gut abwettern, entweder zu zweit oder als Teil einer Gruppe, hat aber trotzdem gut Motivation gekostet. Ein wenig wärmer hätte es sein können, aber ich war auch froh über die warme Nacht beim Start.

Die Situation an den Depots war sehr heterogen: In Feldberg (superschönes Setting auf dem Amtswerder!) und Neustrelitz war es noch ganz ruhig. In Schwarz war schon deutlich mehr los, verteilte sich aber gut über die riesige Wiese. In Röbel schienen sich die früh gestarteten Langsamfahrer mit den später gestarteten Schnellen zu treffen - hier gab es lange Schlangen und deutliche Verzögerungen. Immerhin konnten wir auf die Tartanbahn zum Sitzen und Dehnen ausweichen.
Nossentiner Hütte war mein Lowlight: zu voll, zu eng, zu laut. In Alt Schönau war die Stimmung schon entspannter (es gab aber nur noch süßes und ne Salzgurke), in Groß Vielen schließlich sehr ruhig und angenehm. Hier wußten die meisten, dass sie wohl durchkommen würden und die schnellen Gruppen waren eh schon lange fort.

Generell fand ich es sehr voll, aber auch sehr gut organisiert. Startunterlagen abholen war eine Sache von 2 Minuten, der Start selbst auch sehr entspannt, nette Helfer*innen an allen wichtigen Abbiege- und Kreuzungspunkten. Bis auf einen Stopp am Wesenberger Bahnübergang (wir hatten wirklich genau den 2-Stunden-Slot der Bahn nach Mirow erwischt) konnten wir alle Kreuzungen ohne Warten passieren - die Autofahrer*innen warteten nicht nur brav, sondern wirkten noch nicht mal genervt. Auch interessante Erfahrung: ich habe keine einzige Hupe und kein einziges agressives Auto-Überholmanöver erlebt (das kenne ich aus M-V und Brandenburg deutlich anders).

Als Langsam-Fahrender (23,4 km/h Durchschnitt) war es häufiger etwas unangenehm, mit hoher Differenzgeschwindigkeit von Gruppen auf Tuchfühlung überholt zu werden. Oft mischten sich Breitensport-Veranstaltung mit Radrennen-Ambiente. Aber bis auf einen verbal agressiven Überholer (gendern nicht notwendig, war klar dass es ein Typ war), der ein Paar vor mir anmotzte, weil sie ihm nicht weit genug rechts fuhren, empfand ich das Gruppenfahren meist als sehr angenehm und rücksichtsvoll.
Ein paar Krankenwagen haben wir gesehen und 15 Pannen gesehen, zum Glück selbst keine gehabt.

Bis Röbel lief bei uns alles gut. Danach hatten wir bis Vollrathsruhe mentale und körperliche Durchhänger. Ich wußte aber, dass ab km 210 eine lange Abfahrt und Kurs-Schwenk nach Osten (Rückenwind!) wartete - das war mein Durchhalte-Anker. Später kamen Knieprobleme zum wunden Po hinzu und wir retteten uns von Depot zu Depot. Spätestens ab Alt Schönau wußten wir aber, dass wir es durchziehen können.

Ob wir es nochmal tun werden? Während der Tour wurden uns die zeitlichen und räumlichen Dimensionen erst so richtig bewußt - irgendwann flog alles nur noch vorbei, jede Straße, jedes Dorf war gleich und wir konnten die wunderschöne Frühsommer-Landschaft gar nicht mehr wahrnehmen. Zwei Tage und Nächte später gibt es schon wieder mehr Enthusiasmus und Shopping-Pläne für N+1. Wir sehen uns vielleicht bei der MSR 2027.
 
In Röbel schienen sich die früh gestarteten Langsamfahrer mit den später gestarteten Schnellen zu treffen - hier gab es lange Schlangen und deutliche Verzögerungen. Immerhin konnten wir auf die Tartanbahn zum Sitzen und Dehnen ausweichen.


Stimmt, da war es voll 😄

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... ich war um 2.40h da, da waren es vielleicht 25 Teilnehmer im Depot. Nach Röbel bin ich lange, lange, sehr lange alleine gefahren, bis ich wieder eine neue Gruppe hatte.
 
Das Wetter war annehmbar, es hätte gern etwas Sonne und weniger Wind geben dürfen. Die Nachtfahrer und Frühstarter sind sicher nass geworden... also "sehr gut" ist was anderes.

Ich war etwas enttäuscht von den 2 der 3 Depots, an denen wir waren. Zu lange Wartezeiten, Auswahl mäßig, insbesondere Nossentiner Hütte war wirklich überfüllt. Wir sind dieses Jahr eher gemütlich gefahren, von daher war das nicht so schlimm. Aber nächstes Jahr will ich mal versuchen, unter 9h inkl. 1 Stopp zu fahren -- da muss ich dann hoffen, dass das Depot bei 160 km nicht so überfüllt ist.

Letztes Jahr waren es 30 Grad + X bei wolkenlosem Himmel, da war es mir dieses Jahr lieber. 2021 oder 2022 bin ich vom Start bis Km 250 im Regen gefahren, schön ist anders.
Von daher war das Wetter für mich sehr gut, mit weniger Wind wäre es perfekt gewesen 😉

Überfüllte Depots: Wer am Samstag nach 04-04:30 Uhr startet hat zwangsläufig das Problem, an dem Einen oder anderen Depot auf Leute zu treffen die vorher gestartet, aber langsamer sind oder später starten, aber schneller sind. Die Helfer tun da wirklich ihr bestes. Ich habe in all den Jahren an keinem Depot Helfer gesehen, die nicht Brote schmierten, Obst stückelten, Getränke auffüllten….
 
Du bist mit einer Gruppe ausgekommen? Wir waren zu zweit unterwegs & hatten bestimmt fünf, mit denen wir jeweils eine Weile gefahren sind...

Ich hatte mich, wie jedes Jahr, für eine geführte Gruppe angemeldet, 26 km/h. Wir waren etwas über 20 Fahrer:innen am Start. Die Gruppe hat gut harmoniert, die Hälfte hat sich an der Führungsarbeit beteiligt (Großteil leisteten die Guides). Es war auch niemand dabei, der den Schnitt nicht halten konnte. Erstes Depot haben wir nicht angefahren. In Alt Schönau haben sich zwei verabschiedete und 3 in Groß Vielen. Die wollten einfach noch etwas verweilen, was in Alt Schönau verständlich ist.
Wir hatten zum Schluß einen Schnitt von 28,1 km/h.
Alleine 300 Km fahren wäre nicht meins. Ich habe wieder nette Leute kennen gelernt und gute Unterhaltungen geführt.
 
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Wer am Samstag nach 04-04:30 Uhr startet hat zwangsläufig das Problem, an dem Einen oder anderen Depot auf Leute zu treffen die vorher gestartet, aber langsamer sind oder später starten, aber schneller sind. Die Helfer tun da wirklich ihr bestes. Ich habe in all den Jahren an keinem Depot Helfer gesehen, die nicht Brote schmierten, Obst stückelten, Getränke auffüllten
Das Problem hat doch nicht nur der späte Starter, sondern alle am Depot. Vielleicht sollte der Veranstalter Startzeiten bis 10 Uhr anbieten bei gleicher Teilnehmer-Zahl, um das ganze etwas zu entzerren. Ich will den Helfern auch nicht den Fleiß absprechen. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass es super nervig ist, wenn man 15 Minuten für ein Brot anstehen muss.
 
Das Problem hat doch nicht nur der späte Starter, sondern alle am Depot. Vielleicht sollte der Veranstalter Startzeiten bis 10 Uhr anbieten bei gleicher Teilnehmer-Zahl, um das ganze etwas zu entzerren. Ich will den Helfern auch nicht den Fleiß absprechen. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass es super nervig ist, wenn man 15 Minuten für ein Brot anstehen muss.
Ich bin der Überzeugung, dass man das komplett selbst in der Hand hat, von was man genervt ist oder auch nicht.
Habe den Tag sehr genossen.
 
Ich bin der Überzeugung, dass man das komplett selbst in der Hand hat, von was man genervt ist oder auch nicht.
Habe den Tag sehr genossen.

Genau so. Wenn ich an Veranstaltungen mit mehreren tausend Teilnehmer teilnehme, sind Staus nicht zu vermeiden.
Und bei einem Zeitfenster für die Startzeiten von Samstags 20-24 Uhr und Sonntags 03-07Uhr kann man der Masse ausweichen, nur muss man dann sehr früh aus den Federn kommen oder durch die Nacht fahren 😉
 
Ist spannend, wie unterschiedlich das wahrgenommen wird. Ich fand es jetzt gerade für die Leute, die nur kurze Pausen machen wollen, super gelöst - was ich mitbekommen habe war, dass es immer zwei Getränkestationen gab, oft auch noch ein großer Wasserhahn vor den eigentlichen Stationen. Und Angebote zum einfach zugreifen und einstecken, wie die abgepackten Waffeln, die in Haufen auf den Pausentischen auslagen.

Das einzige was ich in der Größenordnung kenne ist Bimbach - da steht man deutlich länger. Wie gesagt, meine"kurze Pause" für Flaschen füllen und was zu essen einstecken war 4 Minuten. Das bei so einer Veranstaltung möglich zu machen muss man erstmal hinbekommen 👍
 
Ich bin der Überzeugung, dass man das komplett selbst in der Hand hat, von was man genervt ist oder auch nicht.
Habe den Tag sehr genossen.
Das kommt eben darauf an, welche Erwartungen man hat, um den Tag zu genießen. Wenn man sich als abgesprochene Truppe eine neue Bestzeit vornimmt, dann stören solch lange Wartezeiten nun mal. Wer es als gemütliche Ausfahrt betrachtet und eh an jedem Depot richtig Pause macht, für den ist es egal.

Und bei einem Zeitfenster für die Startzeiten von Samstags 20-24 Uhr und Sonntags 03-07Uhr kann man der Masse ausweichen, nur muss man dann sehr früh aus den Federn kommen oder durch die Nacht fahren
Es hat sich eben etabliert, dass die ambitioniertesten Fahrer um 7 Uhr oder kurz davor starten. Nach dem Hotelfrühstück an den Start und zur Kaffeezeit wieder im Ziel zu sein ist natürlich viel angenehmer, als so früh raus zu müssen oder nachts zu fahren, wahrscheinlich dann sogar ohne entsprechende Mitfahrer. Gut, jede Jeck is anders, so viel ist auch klar. Wenn sich das Prinzip "langsame Fahrer starten früh, schnelle Fahrer starten spät" umkehren würde, dann müssten die Depots und der Zielbereich wiederum länger betrieben werden, das wäre auch nicht so geil.

Und Angebote zum einfach zugreifen und einstecken, wie die abgepackten Waffeln, die in Haufen auf den Pausentischen auslagen.
Habe ich dieses Jahr leider nicht gesehen. Kann mich aber erinnern, dass es die in den letzten Jahren in Neustrelitz gab.
 
Das einzige was ich in der Größenordnung kenne ist Bimbach - da steht man deutlich länger. Wie gesagt, meine"kurze Pause" für Flaschen füllen und was zu essen einstecken war 4 Minuten. Das bei so einer Veranstaltung möglich zu machen muss man erstmal hinbekommen 👍
Auch in Bimbach kommt es drauf an - ich bin um 7 gestartet und hab eigentlich nirgends länger als Sekunden gewartet.
 
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