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Gibt es auch Leute, die von Wachs wieder zurück auf Öl sind?

Also ich hab meine gefüllten Ketten auch immer brav abgewischt, aber die Dinger sind einfach schmutzig geworden. Ich glaube es ist auch ein riesengroßer Unterschied, ob man mit dem Rennrad auf einer sauberen Straße fährt oder wie ich hauptsächlich mit dem Gravel im Wald, staubig bis matschig. Ich hab Tage, da ist das schwarz von den Reifen unter dem feinen Staub selbst an den Flanken kaum noch zu erkennen. Wenn ich da mit Öl gefahren bin, musste ich die Kette mit Chemie reinigen. Jetzt reicht Wasser.

Bin Rohloff Öl gefahren. War an sich top.
 
Wartet mal, bis der „Waxheiland“ den Faden hier entdeckt. Dann werdet ihr aus den Ohren bluten, wenn unaufgefordert über „Heißwax“; Tröpfelwax“ und „Volkswax“ schwadroniert wird. ;)
Ich vertrete die Grundeinstellung, dass jeder es so machen soll, wie er es für richtig hält, was leider bei vielen Themen zu einer schwarz-weiß Grundsatzdiskussion hochgekünstelt wird. Habe früher ausschließlich Öl verwendet und eine Entwicklungsphase durchlaufen, die zum Schluss in sehr leicht laufenden Ketten mit etwa 9.000 km Haltbarkeit gipfelte, was jedoch auch einen gewissen Pflegeaufwand erforderte. Fahre jetzt Wachs, weil mich derzeit die technische Veränderung und das daraus resultierende Ergebnis interessieren. Ich persönlich glaube, Öl toleriert geringere Wartung und läuft trotzdem vernünftig. Ist der Vorteil, wenn man länger unterwegs (z.B. auf Touren) und wechselhaftem Wetter ausgesetzt ist oder schlichtweg keinen Nerv auf höheren Wartungsaufwand hat. Bei Nässe und speziell Salz bietet Öl unbestrittene Vorteile. Deshalb läuft mein Ganzjahrespedelrad immer noch mit Öl.
Ärgerlich ist die Penetranz der „Wachsindustrie“ und deren Influencer, die auf allen Kanälen rumnerven. Ständig werden neue Wunderdinge „erfunden“, um noch mehr Geld aus Kunden zu quetschen, was zu einer gewissen Aversion, selbst für mich als Wachsnutzer geführt hat.
Ich finde, jeder sollte für sich entscheiden, ob Öl oder Wachs in seiner Situation und bei seinen persönlichen Anforderungspräferenzen den besten Kompromiss bietet.
Wenn Leute von Wachs auf Öl zurückwechseln ist die Entscheidung aller Ehren wert, weil sie es ausprobiert und für sich festgestellt haben, dass es für sie eben keine Vorteile bringt.
 
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Wartet mal, bis der „Waxheiland“ den Faden hier entdeckt. Dann werdet ihr aus den Ohren bluten, wenn unaufgefordert über „Heißwax“; Tröpfelwax“ und „Volkswax“ schwadroniert wird. ;)
Ich vertrete die Grundeinstellung, dass jeder es so machen soll, wie er es für richtig hält, was leider bei vielen Themen zu einer schwarz-weiß Grundsatzdiskussion hochgekünstelt wird. Habe früher ausschließlich Öl verwendet und eine Entwicklungsphase durchlaufen, die zum Schluss in sehr leicht laufenden Ketten mit etwa 9.000 km Haltbarkeit gipfelte, was jedoch auch einen gewissen Pflegeaufwand erforderte. Fahre jetzt Wachs, weil mich derzeit die technische Veränderung und das daraus resultierende Ergebnis interessieren. Ich persönlich glaube, Öl toleriert geringere Wartung und läuft trotzdem vernünftig. Ist der Vorteil, wenn man länger unterwegs (z.B. auf Touren) und wechselhaftem Wetter ausgesetzt ist oder schlichtweg keinen Nerv auf höheren Wartungsaufwand hat. Bei Nässe und speziell Salz bietet Öl unbestrittene Vorteile. Deshalb läuft mein Ganzjahrespedelrad immer noch mit Öl.
Ärgerlich ist die Penetranz der „Wachsindustrie“ und deren Influencer, die auf allen Kanälen rumnerven. Ständig werden neue Wunderdinge „erfunden“, um noch mehr Geld aus Kunden zu quetschen, was zu einer gewissen Aversion, selbst für mich als Wachsnutzer geführt hat.
Ich finde, jeder sollte für sich entscheiden, ob Öl oder Wachs in seiner Situation und bei seinen persönlichen Anforderungspräferenzen den besten Kompromiss bietet.
Wenn Leute von Wachs auf Öl zurückwechseln ist die Entscheidung aller Ehren wert, weil sie es ausprobiert und für sich festgestellt haben, dass es für sie eben keine Vorteile bringt.
Danke.
 
Ich bin Öler momentan mit 105. Sollte ich nochmal ein Rennen fahren, was nicht mehr passieren wird , habe ich in meinem Rennwerkzeugköfferchen ein kleines Fläschchen mit Getriebeöl.
Das käme trotz anschließender versauten Kette zum Einsatz.
 
Ich habe Indoor auf dem Hometrainer auf Flüssigwachs gewechselt. Eigentlich träufel ich sorgsam nur neben die Röllchen. Als ich zuletzt den normal aufgebauten 10s runternahm für einen 12s war ich sehr erstaunt was für ein riesen Baz Klumpen sich im Kranz gebildet hat, in den Ritzel Aussparungen. Auch um den Trainer herum viel Brösel.
Aber immer noch besser als Ölschmiere in der Wohnung.
Da mein Alltagsrad permanent draußen steht bzw immer gefahren wird ist es wohl mit Wachs eher ungünstig, schade eigentlich - gerade dafür könnte ich was sauberes gebrauchen. Langsam habe ich keinen Bock mehr auf ölverschmierte Hände. Irgendwie geht das ja vielleicht auch in die Haut mit der Zeit, wer weiß...
 
Langsam habe ich keinen Bock mehr auf ölverschmierte Hände. Irgendwie geht das ja vielleicht auch in die Haut mit der Zeit, wer weiß...
Hast du's mal mit Handschuhen versucht?

Abgesehen davon und auch wenn es in einige Köpfe schwer reingeht: Öl hat außen auf der Fahrradkette nix verloren. Die Kette sollte außen möglichst (öl-)trocken bleiben. Wenn die Kette nach dem Ölen vor Öl glänzt oder sogar trieft, macht man irgendetwas falsch.

Also, geeignetes Produkt (passende Viskosität, Dosierhilfe) verwenden, minimalistisch dosieren (ein "Normaltropfen" pro Glied ist z.B. schon deutlich zu viel) und nach dem Ölen Kette sorgfältig trockenwischen. Dann hat man auch keinen ölverschmierten Antrieb ...
 
Wartet mal, bis der „Waxheiland“ den Faden hier entdeckt. Dann werdet ihr aus den Ohren bluten, wenn unaufgefordert über „Heißwax“; Tröpfelwax“ und „Volkswax“ schwadroniert wird. ;)
Ich vertrete die Grundeinstellung, dass jeder es so machen soll, wie er es für richtig hält, was leider bei vielen Themen zu einer schwarz-weiß Grundsatzdiskussion hochgekünstelt wird. Habe früher ausschließlich Öl verwendet und eine Entwicklungsphase durchlaufen, die zum Schluss in sehr leicht laufenden Ketten mit etwa 9.000 km Haltbarkeit gipfelte, was jedoch auch einen gewissen Pflegeaufwand erforderte. Fahre jetzt Wachs, weil mich derzeit die technische Veränderung und das daraus resultierende Ergebnis interessieren. Ich persönlich glaube, Öl toleriert geringere Wartung und läuft trotzdem vernünftig. Ist der Vorteil, wenn man länger unterwegs (z.B. auf Touren) und wechselhaftem Wetter ausgesetzt ist oder schlichtweg keinen Nerv auf höheren Wartungsaufwand hat. Bei Nässe und speziell Salz bietet Öl unbestrittene Vorteile. Deshalb läuft mein Ganzjahrespedelrad immer noch mit Öl.
Ärgerlich ist die Penetranz der „Wachsindustrie“ und deren Influencer, die auf allen Kanälen rumnerven. Ständig werden neue Wunderdinge „erfunden“, um noch mehr Geld aus Kunden zu quetschen, was zu einer gewissen Aversion, selbst für mich als Wachsnutzer geführt hat.
Ich finde, jeder sollte für sich entscheiden, ob Öl oder Wachs in seiner Situation und bei seinen persönlichen Anforderungspräferenzen den besten Kompromiss bietet.
Wenn Leute von Wachs auf Öl zurückwechseln ist die Entscheidung aller Ehren wert, weil sie es ausprobiert und für sich festgestellt haben, dass es für sie eben keine Vorteile bringt.
Das ist grundsätzlich mal ein sehr nützlicher Beitrag zur Diskussion. Dass jeder machen soll, wie er will, versteht sich von selbst. Dennoch spricht nichts gegen eine klare Meinung oder Haltung.

Wie man hier liest gibt es auch nicht DEN einen Anwendertyp. Jeder hat seine Einsatzbereiche. Öl und Wachs können sich ergänzen. Es gibt ja auch nicht DAS Einheitsrad.
 
Ich habe mal für zwei Saisons Trofpwachs an einem Rad genutzt, das hat dann aber insbesondere die Röllchen ziemlich zugesifft. Mag aber ggf. ein Anwenderfehler gewesen sein.

Ich finde, dass das Leben eh zu kurz ist. Solange ich auf meinen Fahrten die Zeit die ich für das ganze Wachstrallala benötige duch selbiges nicht wieder herausbekomme... meh. Vielleicht irgendwann wenn ich mal so richtig lange Weile bekomme...
 
Hast du's mal mit Handschuhen versucht?

Abgesehen davon und auch wenn es in einige Köpfe schwer reingeht: Öl hat außen auf der Fahrradkette nix verloren. Die Kette sollte außen möglichst (öl-)trocken bleiben. Wenn die Kette nach dem Ölen vor Öl glänzt oder sogar trieft, macht man irgendetwas falsch.

Also, geeignetes Produkt (passende Viskosität, Dosierhilfe) verwenden, minimalistisch dosieren (ein "Normaltropfen" pro Glied ist z.B. schon deutlich zu viel) und nach dem Ölen Kette sorgfältig trockenwischen. Dann hat man auch keinen ölverschmierten Antrieb ...
Wenn ich Kette reinige benutze ich Einweg Handschuhe, aber manchmal muss es einfach schnell gehen. Und viele Ölflaschen erlauben auch nicht minimalistisches Dosieren, da kommt mal weniger mal mehr. Da müsste ich ja eine intravenöse Spritze aufziehen für minimalistische Dosierung - und viiel Zeit mitbringen
 
Und viele Ölflaschen erlauben auch nicht minimalistisches Dosieren, da kommt mal weniger mal mehr. Da müsste ich ja eine intravenöse Spritze aufziehen für minimalistische Dosierung - und viiel Zeit mitbringen
Nö, ich gebe ein wenig Öl auf einen Lappen und zieh dann die Kette durch diesen durch.
Ergebnis: Hände bleiben sauber, und von der Kette spritzt beim Fahren kein Öl.
 
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Und viele Ölflaschen erlauben auch nicht minimalistisches Dosieren, da kommt mal weniger mal mehr. Da müsste ich ja eine intravenöse Spritze aufziehen für minimalistische Dosierung - und viiel Zeit mitbringen
"Wenn der Topf aber nun einen Loch hat, lieber Heinrich..."

Gruß messi
 
Es liest sich in solchen Threads immer so, als wenn sich die jeweiligen Verfechter (Öl oder Wachs) gegenseitig bekehren wollen. Wie wäre es mal mit etwas Toleranz und Akzeptanz? Es gibt halt unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen. Das kann man auch einfach mal so stehen lassen...
 
Ich habe mal für zwei Saisons Trofpwachs an einem Rad genutzt, das hat dann aber insbesondere die Röllchen ziemlich zugesifft. Mag aber ggf. ein Anwenderfehler gewesen sein.

Ich finde, dass das Leben eh zu kurz ist. Solange ich auf meinen Fahrten die Zeit die ich für das ganze Wachstrallala benötige duch selbiges nicht wieder herausbekomme... meh. Vielleicht irgendwann wenn ich mal so richtig lange Weile bekomme...
Das Wachstralala gibt es nur dann, wenn die Herrschaften die Ketten im Wachs baden. Das ist aber kein muß und sehr sehr sehr viele, so wie ich auch, haben das noch die gemacht und kommen z.B. mit Squirt zum drauftropfen super zurecht. Ist wie mit Öl draufmachen. Kurbel rückwärts drehen, druffschütten und in 5 Sek. fertig. Kette vielleicht mal alle paar 1000km mit Pril oder ähnlichen reinigen. Ferdisch.

Fazit: Wachs ist 0% umständlicher oder zeitaufwendiger als Öl. Doppelschwör :daumen::idee:
 
Das Wachstralala gibt es nur dann, wenn die Herrschaften die Ketten im Wachs baden. Das ist aber kein muß und sehr sehr sehr viele, so wie ich auch, haben das noch die gemacht und kommen z.B. mit Squirt zum drauftropfen super zurecht. Ist wie mit Öl draufmachen. Kurbel rückwärts drehen, druffschütten und in 5 Sek. fertig. Kette vielleicht mal alle paar 1000km mit Pril oder ähnlichen reinigen. Ferdisch.

Fazit: Wachs ist 0% umständlicher oder zeitaufwendiger als Öl. Doppelschwör :daumen::idee:

Squirt hab' ich so verwendet, hatte immer Sauerei mit kleinen Dreck-Wachs-Konglomeraten die sich nur mit viel Mühe wieder entfernen liesen.
 
Ich hab es jetzt 2 x probiert. Einmal Tropfen, hab aber nach 2 Wochen im Sommer schon aufgegeben. Röllchen waren auch immer voll und das Schalten war auch schwierig. Die Rival wollte nicht mehr von 6 auf 7 Schalten. Musste immer 2 x drücken und dann wieder eines zurück um auf 7 zu kommen. Auch Micro Adjust brachte keine Lösung. Kette abgekocht und geölt und sofort problemlos wieder geschaltet. 🤷🏼 Keine Ahnung was ich falsch gemacht hatte.
Beim zweiten Versuch hab ich ne gewachste Kette bei R2 gekauft. Die hat aller nach 200km gezwitschert wie ein Vogelnest im Frühling. Auch Dynamic aus der Flasche war nach 80km Regenfahrt schon wieder sehr laut am zwitschern. Hab dann wieder die geölte Kette drauf. Die Ziehe ich alle 14 Tage mit nem Lappen mit Bremsenreiniger ab und dann frisch Öl drauf.
 
Squirt hab' ich so verwendet, hatte immer Sauerei mit kleinen Dreck-Wachs-Konglomeraten die sich nur mit viel Mühe wieder entfernen liesen.

Die Wachskrümel bedeuten, dass Du zuviel Wachs draufgemacht hast. Passiert den Meisten am Anfang (mir auch), weil sie Bedenken haben, dass die Schmierung sonst nicht ausreicht. Klassiker. Entfernen von Wachs geht super einfach mit Zahnbürste und billiges Flüssigwaschmittel oder Spülmittel.
 
Ich hab es jetzt 2 x probiert. Einmal Tropfen, hab aber nach 2 Wochen im Sommer schon aufgegeben. Röllchen waren auch immer voll und das Schalten war auch schwierig. Die Rival wollte nicht mehr von 6 auf 7 Schalten. Musste immer 2 x drücken und dann wieder eines zurück um auf 7 zu kommen. Auch Micro Adjust brachte keine Lösung. Kette abgekocht und geölt und sofort problemlos wieder geschaltet. 🤷🏼 Keine Ahnung was ich falsch gemacht hatte.
Beim zweiten Versuch hab ich ne gewachste Kette bei R2 gekauft. Die hat aller nach 200km gezwitschert wie ein Vogelnest im Frühling. Auch Dynamic aus der Flasche war nach 80km Regenfahrt schon wieder sehr laut am zwitschern. Hab dann wieder die geölte Kette drauf. Die Ziehe ich alle 14 Tage mit nem Lappen mit Bremsenreiniger ab und dann frisch Öl drauf.

Auch hier: Zuviel Wachs ist nicht gut. Weniger ist mehr. Mein Antrieb hat jetzt 20TKm runter. Noch die erste Kette, Kassette und Kettenblätter. Nur Squirt. Nix mit Wachsbad und all dem Mist. Viel zu viel Aufwand ohne Mehrwert.
 
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