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Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram

D.h., dass jeder Influencer kein Selbstwertgefühl hat? Als ob, Come on.
Du bekommst 5.000€ für das, dass du einmal Socken in die Kamera hältst und sagst "Die Socken werden dich immer warm halten". Okay, dann hab ich kein Selbstwertgefühl.
Ich würde das eher "kein Rückgrat" nennen.

Die Influencerwelt speist sich ja aus opportunistischen, jungen, Menschen, die diesem (neo)neoliberalen Traum vom "auch ich kann es schaffen, dort oben anzukommen" anheim gefallen sind.

Wenn ich mich so hart ausdrücke und das alles verachte, dann wahrscheinlich nur, weil ich die Entwicklung schon länger verfolge und einfach noch weiß, dass es alles mal besser und schöner war im Internet, bevor die Techkonzerne so mächtig wurden und unsere Gedanken/Konsumverhalten noch nicht alle auf Mainstream gepolt.

Der IQ geht runter. (Letztens erst in der FAZ gelesen)
Die Amis kontrollieren diese Onlinewelt komplett.
Umweltzerstörung und Hyperkonsum...
Die Automatisierungsentwicklung von wildgewordenen selbstlernenden Algorythmen wird die ganze Scheisse noch komplett beschleunigen, das wird richtig spannend.

Vor allem das menschliche wird beschädigt.

Wer den ganzen Tag scrollt und bestellt, ist doch kaum mehr zu so etwas wie Partnerschaft, Freundschaft und Liebe fähig.

Ja genau, Liebe und Atombombe.

Das ganz große im ganz kleinen. Am Ende momentan leider eher die Atombombe, respektive Neutronenbombe, ich glaube, die wurde auch schon eingesetzt, wenn ich mir die "social media"-Welt so ansehe.

Mag man das pathetisch finden, aber ich verknüpfe da ganz viel und beobachte die Entwicklung seit zwanzig Jahren.


Du darfst mich dann natürlich auch verachten, kein Problem. Wenn es dir eine einfachere Erklärung ist, dass ich eben ein Snob bin und du mich ebenso herabsetzen willst, ohne dir Gedanken zu machen, wieso?

Ja, bin ich auch selbst schuld, mein Text dazu war nicht besonders verständnisvoll ausformuliert.

Aber klar, es werden sich immer Menschen finden, die sich für schlau halten, indem sie 5000EUR einstecken und die Marktlogik zur Ideologie verklären. Fühlt sich psychologisch auch eindeutig besser an, als sich als Opfer einzuordnen. Nimm das Werbegeld und hab deinen kleinen Höhenflug, die Erkenntnis kommt dann eben etwas später.

Spätestens, wenn du am Boden bist, weil ein anderer Influencer dir seine Ellbogen reingehauen hat, weil auch er nur seinen Vorteil sieht. Oder du in einer Welt aufwachst, in der du deiner eigenen Frau kaum über den Weg traust, weil auch sie nur so ein vorteilbesessener Marktbot ist.


Nichts für ungut, mein Lieber...

Mit "arrogant" kann ich ganz gut leben. An der Didaktik muss ich arbeiten, weiß ich selber.
 
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Re: Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram
D.h., dass jeder Influencer kein Selbstwertgefühl hat? Als ob, Come on.
Du bekommst 5.000€ für das, dass du einmal Socken in die Kamera hältst und sagst "Die Socken werden dich immer warm halten". Okay, dann hab ich kein Selbstwertgefühl.
Wo kann man unterschreiben? Hätte gern echte Zahlen das jeder einen auf Influencer macht und 5k cash für eine Sockennummer bekommt. :oops:
 
D.h., dass jeder Influencer kein Selbstwertgefühl hat? Als ob, Come on.
Du bekommst 5.000€ für das, dass du einmal Socken in die Kamera hältst und sagst "Die Socken werden dich immer warm halten". Okay, dann hab ich kein Selbstwertgefühl.
Nirgends bekommst du 5K Eur für einmal Socken in die Kamera halten. Es sei denn du heißt Günther Jauch und hältst die Socken für eine Sekunde hoch.
 
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Doch: https://www.instagram.com/reel/DUgDG4njPa2

Zum Thema Algorithmus: das ist wie ein Autounfall. Man MUSS einfach hinschauen, auch wenn man nicht will.

"Feed" hast du davor geschrieben.

Ich muss nicht gefüttert werden, mein Leben ist voller wichtiger Inhalte.

Warum braucht man einen "Feed" und ist quasi den Algorithmen von Meta wie am Fliegengefänger ausgeliefert, wenn man nicht sorgfältig "kuratiert", welchen Inhalten man folgen will, wie das in einem anderen Posting geschrieben wurde.

Ist der Feed das neue Zappen ;-)
 
"Feed" hast du davor geschrieben.

Ich muss nicht gefüttert werden, mein Leben ist voller wichtiger Inhalte.

Warum braucht man einen "Feed" und ist quasi den Algorithmen von Meta wie am Fliegengefänger ausgeliefert, wenn man nicht sorgfältig "kuratiert", welchen Inhalten man folgen will, wie das in einem anderen Posting geschrieben wurde.

Ist der Feed das neue Zappen ;-)
Naja ist doch klar: Meta will Geld verdienen und interessiert sich nicht dafür, dass du dir nur ausgewählt und vereinzelt Bilder anschauen möchtest. Social Media im Gesamten ist ein massives und fast unkontrollierbares Konstrukt. Die haben Profis, die genau wissen, wie man Leute an den Bildschirm bringt oder fast schon fesselt.
Sobald du irgendetwas likest (?) oder anschaust, ist das abgespeichert und du wirst vollgespamt. Und dann klickst du wieder irgendwo drauf...

Facebook war am Anfang gut, um sich mit Freunden und Verwandten auszutauschen. Instagram war am Anfang gut, um mit Freunden und Verwandten Bilder zu teilen. Heute ist Social Media eine üble Maschinerie.

@TE: analysierst du auch, weshalb Posts bei IG so einen Einfluss haben? Wer ist am ehesten beeinflussbar? Was ist der Reiz und warum gibt es die Sucht nach Likes von völlig fremden Menschen. Alle sind sich wohl bewusst, dass nur die wenigsten User damit Geld verdienen und Berühmtheit erlangen, aber dennoch posten z.B. bei einem Groupride "gefühlt" 50% der Fahrer/Fahrerinnen irgendwelche Reels, Posts, etc.

Er hat aber interessanter Weise weiterhin seinen Sklaven-Fummel getragen. Die Socken haben offenkundig doch keine 5k gebracht 😂
Dobby hat damals die Fernsehverträge nicht als freier Elf unterschrieben. All seine Verdienste sind bei Fam. Malfoy gelandet. :(
 
einfach noch weiß, dass es alles mal besser und schöner war
Uff - Das hätte mein Opa sagen können :D

Techkonzerne so mächtig wurden und unsere Gedanken/Konsumverhalten noch nicht alle auf Mainstream gepolt.
In der Mittelalterzeit werden sie das auch gesagt haben - Wir werden technologischen Wandel nicht aufhalten können. Erschreckend einerseits, ganz klar - andererseits gibt es ungeahnte Möglichkeiten.
Ich arbeite in der Halbleiterindustrie - und ich kann dir sagen, das, was in meinem Bereich entwickelt wird und in ~3-5 Jahren auf den Markt kommt. Da schlackerst du mit den Ohren.

Du darfst mich dann natürlich auch verachten
Quatsch. Ich verachte hier niemanden. Foren sind da um (auch emotional) zu diskutieren.
 
"Feed" hast du davor geschrieben.

Ich muss nicht gefüttert werden, mein Leben ist voller wichtiger Inhalte.

Warum braucht man einen "Feed" und ist quasi den Algorithmen von Meta wie am Fliegengefänger ausgeliefert, wenn man nicht sorgfältig "kuratiert", welchen Inhalten man folgen will, wie das in einem anderen Posting geschrieben wurde.

Ist der Feed das neue Zappen ;-)

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Lustiger Thread. Das Verständnis von Algorithmen, Social Media, Werbung und dem Zusammenhang zwischen allem, ist hier offensichtlich in weiten Teilen so ausgeprägt, wie bei unserer politischen Elite, die das Werk des Teufels gerne verbieten würde.
 
Nirgends bekommst du 5K Eur für einmal Socken in die Kamera halten. Es sei denn du heißt Günther Jauch und hältst die Socken für eine Sekunde hoch.
Genau, hier haben einige ein völlig falsches Bild von Influencern. Woher kommt der Glaube das damit so einfach Geld zu verdienen ist? Ich muß leider zugeben selber Influencer in Marketingaktivitäten eingespannt zu haben, z.B. für regionale Events und neue Produkten, on top zu üblichen Vermarktungsaktionen. Der große Teil der Influencer war bereit ohne jegliche Kosten zu pushen, da ist die eigene Bekanntheit sprich neue Follower genug gewesen. Davon leben heißt abgesichert über einen Zeitraum abzüglich Nebenkosten, Steuern, Vorsorge und stundenbereinigt deutlich mehr als Mindestlohn zu verdienen. Davon träumen 99% aller sich Influencer nennenden.
 
Genau, hier haben einige ein völlig falsches Bild von Influencern. Woher kommt der Glaube das damit so einfach Geld zu verdienen ist?
Ich entschuldige mich aufrichtig für mein verwendetes Stilmittel der maßlosen Übertreibung.
Lass es 200 € sein - es ging um die Sache selbst.
 
hier haben einige ein völlig falsches Bild von Influencern.
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Lustiger Faden, besonders für Boomer wie mich. Mein Opa hat sich immer über die "amerikanische" Waschmittelreklame aufgeregt, die zum Schreien blöd war und uns auf diese Weise zu dummen, bildungsfernen Konsumenten umerziehen will. Je dümmer und ungebildeter, desto besser usw. usw.

Und jetzt lese ich, dass es Urenkel von ihm gibt, die glauben, dass Insta kein reiner Reklamekanal ist, sondern auch irgendwas mit Content aka Inhalt zu tun hat.

Wer das glaubt, der glaubt auch, dass der Persil-Mann vor der Tagesschau Produktinformationen vorgelesen hat.

Es gibt nur einen Unterschied: Früher wurde Werbung von der Tagesschau getrennt. Heute versuchen die Mark Fuckerbergs dieser Welt alles, um den Unterschied verschwimmen zu lassen. Ich sag nur: Trump...Also Kinder: nicht diskutieren, sondern bei der nächsten Silikon- oder KI-aufgepeppten Blondine auf einem S-Works sofort ein paar Hasskommentare hinterlassen. Vielleicht hilft's ja...
 
Wir machen uns lustig, und in der Welt da draussen gibt ganze Generationen die das Bildungsniveau versauen und Influencer oder Youtuber als Berufswunsch sehen. :oops: :D
 
Uff - Das hätte mein Opa sagen können :D


In der Mittelalterzeit werden sie das auch gesagt haben - Wir werden technologischen Wandel nicht aufhalten können. Erschreckend einerseits, ganz klar - andererseits gibt es ungeahnte Möglichkeiten.
Ich arbeite in der Halbleiterindustrie - und ich kann dir sagen, das, was in meinem Bereich entwickelt wird und in ~3-5 Jahren auf den Markt kommt. Da schlackerst du mit den Ohren.


Quatsch. Ich verachte hier niemanden. Foren sind da um (auch emotional) zu diskutieren.
Ich verfolge die Entwicklung auch, deswegen mache ich mir ja eher die Sorgen.

Ich hab schon mit 8 Jahren unseren ersten PC durchkonfiguriert, Hardware aufgerüstet, etc.

Ich kann einfach nur sagen, dass es sich während meiner bisherigen und relativ kurzen Lebensspanne von

"das Internet ist super, zwar teilweise ein echt rechtsfreier Raum, aber andererseits ein wunderbares Experimentierfeld und ein Multiplikator für Wissen, sofern man mit dieser Informationsflut umgehen kann"

zu

"wenige US-Konzerne dominieren fast alles, du selbst bist das Produkt, alles ist durchkommerzialisiert und Trump wurde nur gewählt, weil er social media und neue Medien weit besser verstand und zu manipulieren wusste"

verschoben hat.



Wenn ich S-Bahn fahre und da so mitbekomme, was mein Nebensitzer sich so auf social media-Plattformen reinzieht... das hat wenig mit den Anfängen zu tun.

Klar, du kannst das mit einem Opa-Spruch abtun. Falls die Zahl in deinem Nick darauf hinweist, sind wir sogar gleichen Baujahres und dürften dieselben Dinge mitbekommen haben, als technikinteressierte jedenfalls.

Aber es sollte sich doch allgemein herausgestellt haben, dass der Kollateralschaden der vielen süchtigen Schäfchen, die sich den Dreck weiterhin reinziehen, letztendlich die Freiheit ist.

Machtkonzentration in den Händen weniger, Manipulation der öffentlichen Meinung mit viel besserer, perfiderer Technik als je zuvor (abhängen in "Blasen", verfestigtes Weltbild, Verlust des Aushaltens anderer Meinungen, Propagandaanfälligkeit, etc.)... für mich ist das leider eine ganz giftige Mischung, die im Begriff ist, uns komplett um die Ohren zu fliegen.

Du arbeitest in der Branche. Du müsstest das alles also automatisch auch mitbekommen haben. Und über die technischen Möglichkeiten der Zukunft, wenn diese ganze KI-Automatisierungswelle richtig Fuß fasst, momentan wird ja nur investiert, als gäbe es kein Morgen, Hardware ist auf Jahre hin ausverkauft.

Jetzt wäre die Frage, was für ein Welt/Menschenbild du hast und ob du überhaupt Handlungsbedarf siehst, oder eher darwinistisch drauf bist und dich für jemanden auf der Gewinnerseite dieser Entwicklung hältst.

Denn meiner Meinung nach läuft alles auf eine maximal feudalistische Weltordnung hinaus, in der sich die Macht in den Händen ganz weniger potenziert und schwächere Akteure kaum die Mittel haben, sich davor zu schützen, dass man sie mit dieser technologischen Übermacht nach Gutdünken destabilisieren und manipulieren kann, falls man das möchte.


Das darf man doch wohl noch als "nicht besser als früher" erachten. 🫥
 
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