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Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram

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Re: Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram
Wenn man kein Selbstwertgefühl hat, kann man das machen.
Das ist wohl der grundlegende Unterschied zu Deiner Einstellung, bei der das Geld im Vordergrund steht.

Ich weiß nicht, ob er jung ist, das Geld braucht, oder kein Selbstwertgefühl hat, aber Ihr wart vermutlich noch nicht auf Pogis Mechandise-Seite?

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@Teutone Nicht so selektiv lesen und zitieren.
Wenn Du mal bitte genau lesen würdest, was ich schrub in #172.
Der Kerl tut ja auch etwas dafür.
Und bewegt nicht nur den Wackelpopo bergaufwärts.
 
Ich glaube, der große Unmut über die Gattung der Influecer kommt auch daher, dass gefühlt fast ein jedes Profil irgendwie einer ist.

Es ist nicht erst derjenige ein Influencer (m/w/d), der über 100k Follower hat, einen YT Kanal, und dank dieser Reichweite Produkte nicht nur gratis gestellt, sondern sogar Geld dafür bekommt (darauf zielt vermutlich @Epi90 ab). Diese Leute verdienen faktisch ihren Lebensunterhalt damit, da sie auch sehr viel Aufwand und Arbeit/Zeit in die Produktion und Kuratierung ihrer Posts und Videos stecken müssen. Das ist dann ein Job und das finde ich erhlich gesagt gar nicht besonders schlimm oder anstößig.

Was mir persönlich viel mehr auf den Senkel geht, ist wenn irgendwelche Hobbetten, die es irgendwie geschafft haben, auf 10-20k Follower zu kommen, vielleicht davor schon einen Blog hatten, jetzt eine Kooperation mit irgendeinem Hersteller (der aber nicht so edel ist wie PAS oder MNSTRY oder Garmin) haben und kein Tag vergeht, an dem nicht das/die Produkt/e gepusht werden: "nie mehr ohne BauerPar im Training - jetzt für dich 20% Rabatt mit meinName20". Die bekommen die Produkte halt etwas günstiger und ggf. ein paar Cent Beteiligung aus dem Verkauf mit ihrem Rabattcode. Müssen dafür aber ständig pushen.
 
So, Umfrage teilgenommen✅

Und btw…..über diese Influencer, Content-Creator, „Rennradmädchen“, „Radmäuse“ und wie sich das alles nennt bei Instagram (und Youtube) kann man sich auch super amüsieren.
All der ganze Marketing und Pseudo-Marketing-Kram, herrlich.
Und genaugenommen ist das alles das Beste was der Bike-Branche passieren konnte….

Jeder Depp:in filmt sich jetzt wie er/sie sein neues weißes Canyon aus dem Karton fummelt um den #newbikeday auch würdig posten zu können und bekommt weder das Bike kostenlos noch Geld dafür…und lauter solche „Aufmerksamkeits-Spielereien“….
Dazu noch die ganzen Marketing-Influencer-Kasper die Bikes „testen“ und Tipps geben…
„7 Dinge die ich gern gewusst hätte bevor ich Rennrad….“ …bla bla bla….

Es gibt eben Leute die auf diesen ganzen Zirkus abfahren, und Leute die ihn nur noch nervtötend finden….#marketingfatique
Und wahrscheinlich gibt es wirklich Leute die ein Canyon oder Rose tatsächlich kaufen weil es ständig bei Instagram durchs Bild rollert.
Von PNS, SYN, Maap fangen wir erst gar nicht an….
Das ist nunmal die neue Form der Werbung. Viel zielgerichteter, wirksamer, als der Affe vor der Tagesschau oder Herr Kaiser. Die Zeiten ändern sich und die Botschaften sickern bei jedem mindestens unterbewusst ein und verfangen. Das wird jeder Werbepsychologe bestätigen können und der irrgläubige Gedanke des mit der massiven Hybris gestraften Menschenkindes, es gäbe einen "freien Willen", sich von allem vollständig zu entkoppeln, hat kein Fundament. Und selbst beim schlimmsten Influencer kann irgendeine verwertbare Information zum konkreten Produkt extrahiert werden.Und seien es individuelle Produktbilder.
 
ich denke, Du kannst die hier Anwesenden getrost aus der Zielgruppe der Radinfluencer rauszählen. Die Knallköppe hier sehen Radsport eher weniger als Lifestyle, sondern mehr als Berufung oder Hobby oder Ausgleich.
ABER: aus den qualitativen Aussagen hier kannst Du viel mehr ziehen als aus einer quantitativen Umfrage. Zumal unterscheiden sich die Zielgruppen auch in der Nutzung der Kanäle. Hier Forum, dort SocialMedia a la Inst&Co. Hier intensiverer Austausch zu Radsportthemen, dort sporadische ad-hoc-Kommunikation.
Es gibt nicht DIE EINE Zielgruppe, die Radsport betreibt. Alter spielt mit rein, Internetaffinität, Ambitionen und Aufmerksamkeitsökonomie und und und ... Muss ich Dir ja nicht erzählen. Das kannst Du jedoch nicht mit deiner Umfrage herausdifferenzieren, diese Unterschiedlichkeit innerhalb der Radsportbubble.

Influencer werden hier bei den meisten wohl kaum einen Einfluss auf Kaufentscheidungen haben. Marken und deren Image haben hier, so meine Vermutung, viel mehr mit Radprofis und Radsportgeschichte zu tun als mit einer Madame, die in Instagram arschwackelnd eine schiefe Ebene hochfährt (ja, Klischee bedient).

Mein Ratschlag wäre, sowohl die Radsportzielgruppe als auch die Radsportinfluencer zu differenzieren und mal zu schauen, welche Radsportzielgruppe auf welche Radsportinfluencer wie reagiert.
Das wäre aber umfangreicher.
Ist denn bekannt wo überall zur Umfrage eingeladen wurde? Forum (und vor allen die erfahrenen hier) sind eher eine schlechte Zielgruppe. Du bringst es auf den Punkt mit es gibt nicht DIE EINE Zielgruppe, das war vor 20 oder 30 Jahren definitiv so. Rennräder wurden von Radsportlern gekauft, alle anderen haben Fahrräder für >500,- Mark für Blödsinn gehalten.
Heute gibt´s gleich mehrere Blasen durch den Trend Rennbügel, davon ist die der lizenzfreien MAAP-Jünger* sicher die große Zielgruppe für Influencer.
*ich versuche mal zu beschreiben, jetzt sind sicher einige beleidigt weil sie sich erkennen, aber wie soll man sie sonst nennen?
 
Was mir persönlich viel mehr auf den Senkel geht, ist ...

Oh, da gibt es viele Sachen, die mich stören.

  • dass die Influencer sich gegenseitig kopieren und man immer dasselbe sieht, nur mir anderen Darstellern
  • dass mir irgendwelche Leute, die gerade mal mit dem Radfahran angefangen haben, einem erklären wollen, dass Zone2 das Maß der Dinge ist
  • dass irgendwelche Deppen Räder und deren Fahrer bewerten, aus ihrer völlig irrelevanten Sicht und Meinung heraus
  • ...

Das sind nur drei Dinge und ich könnte mehr aufzählen, wenn ich mich mal länger hinsetzen würde.

Ich unterscheide bei "den" Influencern, wie oben beschrieben. Es gibt welche, die bringen einen Mehrwert (RTF, Anke), dann welche, die schöne Bilder machen, dann welche, die schlechte und redundante und kopierte Bilder machen und dann irgendwelche Influencer, die jetzt unbedingt sich für irgendeinen Ironman anmelden musstem und denen man doch unbedingt folgen sollte, warum auch immer. Gerade Letztere sind nur Opfer des Trends in meinen Augen, sowohl Mann als auch Frau.

Ich finde es eher fatal, dass viele glauben, damit sich ein Leben gestalten zu können. 99% davon sind die x-te Kopie eines der vielen existierenden Influenceraccount ohne Ausstrahlungen. Das betrifft aber nicht nur die Radsportbubble.

Und selbst wenn ich die blockiere, irgendwo tauchen die nächsten Deppen im Feed auf.
 
Oh, da gibt es viele Sachen, die mich stören.

  • dass die Influencer sich gegenseitig kopieren und man immer dasselbe sieht, nur mir anderen Darstellern
  • dass mir irgendwelche Leute, die gerade mal mit dem Radfahran angefangen haben, einem erklären wollen, dass Zone2 das Maß der Dinge ist
  • dass irgendwelche Deppen Räder und deren Fahrer bewerten, aus ihrer völlig irrelevanten Sicht und Meinung heraus
  • ...

Das sind nur drei Dinge und ich könnte mehr aufzählen, wenn ich mich mal länger hinsetzen würde.
Ist es nicht einfach so das es Leute gibt die genau so denken, und du daran nichts ändern wirst? Ist das eine Generation Instagramm (ohne Altersbewertung) die so denkt und lebt? Gerade wer nichts hat oder erreicht hat will dazu gehören und sich zeigen, und da trifft eine "Blender Mentalität"zu. Ist halt meist nur Show wie Fake Klamotten oder Uhren, fette finanzierte Karren usw., das macht nicht vor dem lifestyle Sport halt.
 
Ist denn bekannt wo überall zur Umfrage eingeladen wurde? Forum (und vor allen die erfahrenen hier) sind eher eine schlechte Zielgruppe. Du bringst es auf den Punkt mit es gibt nicht DIE EINE Zielgruppe, das war vor 20 oder 30 Jahren definitiv so. Rennräder wurden von Radsportlern gekauft, alle anderen haben Fahrräder für >500,- Mark für Blödsinn gehalten.
Heute gibt´s gleich mehrere Blasen durch den Trend Rennbügel, davon ist die der lizenzfreien MAAP-Jünger* sicher die große Zielgruppe für Influencer.
*ich versuche mal zu beschreiben, jetzt sind sicher einige beleidigt weil sie sich erkennen, aber wie soll man sie sonst nennen?
Ich bin vor 20-30 Jahren noch mit dem Rennrad zur Schule gefahren - und ein richtiger Radsportler war ich damals nicht und bin es auch heute nicht....
 
Hier in diesem Forum informieren sich ja viele Leute gegenseitig, man schaue sich nur die Klamottenthreads oder Fragen zu Radreisen etc. an Da braucht man Influencer am wenigsten.
 
Oh, da gibt es viele Sachen, die mich stören.

  • dass die Influencer sich gegenseitig kopieren und man immer dasselbe sieht, nur mir anderen Darstellern
  • dass mir irgendwelche Leute, die gerade mal mit dem Radfahran angefangen haben, einem erklären wollen, dass Zone2 das Maß der Dinge ist
  • dass irgendwelche Deppen Räder und deren Fahrer bewerten, aus ihrer völlig irrelevanten Sicht und Meinung heraus
  • ...

Das sind nur drei Dinge und ich könnte mehr aufzählen, wenn ich mich mal länger hinsetzen würde.

Ich unterscheide bei "den" Influencern, wie oben beschrieben. Es gibt welche, die bringen einen Mehrwert (RTF, Anke), dann welche, die schöne Bilder machen, dann welche, die schlechte und redundante und kopierte Bilder machen und dann irgendwelche Influencer, die jetzt unbedingt sich für irgendeinen Ironman anmelden musstem und denen man doch unbedingt folgen sollte, warum auch immer. Gerade Letztere sind nur Opfer des Trends in meinen Augen, sowohl Mann als auch Frau.

Ich finde es eher fatal, dass viele glauben, damit sich ein Leben gestalten zu können. 99% davon sind die x-te Kopie eines der vielen existierenden Influenceraccount ohne Ausstrahlungen. Das betrifft aber nicht nur die Radsportbubble.

Und selbst wenn ich die blockiere, irgendwo tauchen die nächsten Deppen im Feed auf.

...musst sie ja nicht gleich als "Deppen" beleidigen. Wenn Sie dir immer angezeigt werden, dann liegt es an deinem Algorithmus. ;)

Abgesehen davon: tagtäglich versuchen Leute anderen etwas beizubringen oder zu verkaufen, von denen sie nicht sonderlich viel Ahnung haben. Nur da regt sich keiner so auf.

Ich freue mich,...
...dass so viele Rad fahren
...dass es viel mehr kleine und große Group-Rides gibt
...dass ich durch "Communities" als Fremder in der Region viele Touren und nette Menschen kennengelernt habe
...wenn ich coole Bikes sehe und Leute damit ihren Spass haben
...wenn ich alte Bikes sehe und Leute damit ihren Spass haben
...wenn Bikes nur zur Deko dienen und ich sie dann später und günstig kaufen kann

Wenn viele anfangen Rad zu fahren, ist das besser für alle.

Lebbe und lebbe lasse.
 
Wenn viele anfangen Rad zu fahren, ist das besser für alle.
In Sachen Rennrad ist das nicht überall so. Es gibt´s ja auch hier im Forum einige Diskussionen über Passanten vs. Rennradnutzer, es nicht zu übersehen das es eine Menge neue Rennradnutzer gibt die am liebsten an den Flaniermeilen zu sehen sind und keine Etikette zeigen. Sprich Verkehrsregeln und passieren von Fußgängern, den Vergleich kann man natürlich nur ziehen wenn man die Regionen über Jahrzehnte nutzt.
 
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