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Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram

Doch, das kann man sich natürlich schönreden, aber ohne Influencer und Podcaster würde keiner wissen, was AG1 überhaupt ist, bzw. es sogar trinken. Ähnliches gilt für MNSTRY, etc., da ist den Leuten oft gar nicht mehr bewusst, dass sie das erste mal von Influencern davon erfahren haben, die locker mit einem "Ernährungstypen von Bora" gequatscht haben, der dann zufällig das Zeug erwähnte, das er zufällig selbst vertreibt, etc. Man darf das auch nicht nur als Verknüpfung sehen, "ich sehe ein Meme --> zack, gekauft!". Der Prozess ist natürlich gern etwas langwieriger.
 

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Re: Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram
Warum gibt es so viele verbittert-wirkende Antworten?

Ihr wisst schon, dass der Informationsfluss durch Internet, Social-Media etc. in der Anzahl potentziert wurde? D.h. die Wahrscheinlichkeit, dass ihr auf etwas trefft, was euch nicht gefällt ist sehr hoch. Daher wäre es an der Zeit, jene Themen einfach zu ignorieren als verbittert zu verurteilen.

Wenn euch allerdings vermehrt Influencer bei Instagram angezeigt werden, dann habt ihr euch ge-outet. Das liegt am Algorithmus. Ihr habt also vorher schon irgendeinem Radmäuschen hinterhergeschaut :D

Wie wäre es also, wenn ihr die Leute einfach mal machen lasst und sie nicht verurteilt? Die Zeiten ändern sich und dass ältere Generationen die jüngeren Generationen verurteilen gab es schon für hunderten Jahren.
Es ist also vollkommen in Ordnung, wenn junge Menschen den Anreiz bekommen sich ein Aeroad und Klamotten von MAAP oder PNS zu kaufen. Und wer oder was einen überzeugt ist egal.
 
Dass es negative Kommentare über Influencer gibt, liegt daran, dass dieses Business zum Gutteil von Polarisierung, Emotionalisierung und Manipulation lebt und darauf zielt, Kontrolle über die Konsumentscheidung von Menschen zu erlangen. Da darf man sich über kritische Betrachtungen nicht wundern.
 
Ich für meinen Teil unterscheide bei den einzelnen Posts für mich noch nach "ist Unterhaltung und muss ja auch irgendwie bezahlt werden". Wenn dann jemand da halt auf nem Rose oder Canyon sitzt so what?! Wenn zum Beispiel ein Seb Breuer mal wieder eine total bekloppte Langdistanz fährt und dabei von Rose gesponsort wird (oder auch ein anderer Youtuber egal). Im MtB Bereich der allseits beliebte Herr Wibmer ist im weitesten Sinne auch ein Influencer.

Wenn ihr die Büchse der Pandora öffnen wollt, dann traut euch mal an allerlei Schminkekrempel oder sowas ran.
:p
 
Dass es negative Kommentare über Influencer gibt, liegt daran, dass dieses Business zum Gutteil von Polarisierung, Emotionalisierung und Manipulation lebt und darauf zielt, Kontrolle über die Konsumentscheidung von Menschen zu erlangen. Da darf man sich über kritische Betrachtungen nicht wundern.
Nöö - stimmt einfach nicht.

Ein Bruchteil von Influencern machen Werbung und viel weniger verdienen damit ausreichend. Und ob ein Influencer ein Rad zur Verfügung gestellt bekommt oder irgendein Schauspieler, ist mir relativ egal. Genauso, ob jemand durch einen Influencer von einer Radmarke überzeugt wird oder sich von einer Printwerbung überzeugen lässt. Werbung gibt es seit über 100 Jahren und die Absicht dahinter ist immer die Gleiche. Der Weg der Übermittlung geht halt mit der Zeit.

Mach mal eine Umfrage bzgl. Farbe von Socken und Schuhen? Woher kommt die weitverbreitete Meinung, dass beides weiß sein muss? Warum wird im Forum diskutiert, ob Team INEOS weiße oder schwarze Hosen tragen sollen? Letztendlich lassen sich alle mehr oder weniger beeinflussen und fühlen sich dann bestätigt, wenn möglichst viele eine Meinung haben oder adaptieren sie, damit sie dazugehören (wenn auch unbewusst).

Das Einzige, was wir beeinflussen können, ist, wie wir damit umgehen. Und bei der Reizüberflutung ist ignorieren oft nicht der schlechteste Weg.
 
Ein Bruchteil von Influencern machen Werbung und viel weniger verdienen damit ausreichend.

Nun muss man sich vielleicht mal fragen ab wie vielen Followern man eigentlich von "Influencer" sprechen darf, er/sie/es also rein wörtlich nennenswert Einfluss ausübt. Leute, die nicht genügend Follower haben, um damit was Gescheites anzustellen, sind per se keine Influencer. In der Regel scheint man ab 100k Followern von Influencern zu sprechen. Das, was man damit verdienen kann, schwankt sicherlich, aber mir sind persönlich Fälle bekannt, die ab dieser Zahl auch so langsam davon leben konnten, und sich darauf konzentriert haben. Ich wiederum übe bestimmt auch einen gewissen Einfluss auf manchen her im Forum aus (..welchen auch immer), dennoch bin ich vermutlich kein Influencer. Oder doch? :rolleyes:
 
..ich hab von der KI tatsächlich auch freizügigere Versionen des Bildes erstellen lassen, weiß aber nicht, ob das Foren-konform ist. OT wirds mit Sicherheit.
 
Dass es negative Kommentare über Influencer gibt, liegt daran, dass dieses Business zum Gutteil von Polarisierung, Emotionalisierung und Manipulation lebt und darauf zielt, Kontrolle über die Konsumentscheidung von Menschen zu erlangen. Da darf man sich über kritische Betrachtungen nicht wundern.
Die gezielte Beeinflussung von Konsumentscheidung gibt es, wie @Kris Ching auch geschrieben hat, schon viel länger.
Was neu ist, dass Firmen erkannt haben, dass sie mit Social Media
  1. aufgrund der Algorithmen, die steuern, was jeder einzelne in seinem Stream angezeigt bekommt, ihre Zielgruppen viel zielgerichteter ansprechen können.
  2. die Nutzung von Influencern mit ein paar 1000 Followern deutlich günstiger ist, als eine Werbekampagne mit einem Promi.
Das Negative kommt wahrscheinlich daher, weil es immer mehr wird und gefühlt in jedem zweiten Instagram-Beitrag irgendetwas verkauft wird.
Und auch wenn es in mehreren Beiträgen in Abrede gestellt wurde, glaube ich schon, dass der Neidfaktor eine Rolle spielt. Ich bin mir sicher, dass bei vielen im Kopf herumschwirrt, dass die gutaussehende Blondine, die da gerade auf dem S'Works in PNS-Klamotten den Furkapass hochkurbelt, ihr Radsachen gratis bekommt, während man selber voll dafür bezahlen muss. Und eigentlich würde man gerne ihren Rabattcode nutzen, aber dann schiebt man der Tussi ja noch mehr Geld in den A...
Dazu muss man sich überlegen, ob man selbst wirklich Lust und Zeit dazu hat, jeden Tag neue Videos zu produzieren. Ich trainiere lieber, als mir zu überlegen, wo auf meiner Fahrtstrecke die landschaftlich beste Stelle für eine Aufnahme wäre und dann das nochmal zu filmen, weil beim ersten Mal ein LKW durchs Bild fährt,...

Und für alle, die von Rennradmäusen & Co genervt sind: Der Instagram-Algorithmus ist lernfähig. Wenn man die Beiträge nicht anklickt oder nicht bis zum Schluss ansieht, werden einem in Zukunft auch weniger davon angezeigt. Oder einfach "Interessiert mich nicht" anklicken.
 
Nöö - stimmt einfach nicht.

Ein Bruchteil von Influencern machen Werbung und viel weniger verdienen damit ausreichend. Und ob ein Influencer ein Rad zur Verfügung gestellt bekommt oder irgendein Schauspieler, ist mir relativ egal. Genauso, ob jemand durch einen Influencer von einer Radmarke überzeugt wird oder sich von einer Printwerbung überzeugen lässt. Werbung gibt es seit über 100 Jahren und die Absicht dahinter ist immer die Gleiche. Der Weg der Übermittlung geht halt mit der Zeit.

Mach mal eine Umfrage bzgl. Farbe von Socken und Schuhen? Woher kommt die weitverbreitete Meinung, dass beides weiß sein muss? Warum wird im Forum diskutiert, ob Team INEOS weiße oder schwarze Hosen tragen sollen? Letztendlich lassen sich alle mehr oder weniger beeinflussen und fühlen sich dann bestätigt, wenn möglichst viele eine Meinung haben oder adaptieren sie, damit sie dazugehören (wenn auch unbewusst).

Das Einzige, was wir beeinflussen können, ist, wie wir damit umgehen. Und bei der Reizüberflutung ist ignorieren oft nicht der schlechteste Weg.
Werbung zielt schon lange zum Gutteil auf Manipulation. Die Influencer-Branche hebt vor allem die emotionale Manipulation nur auf eine neue Stufe. Wie viel sie damit verdienen, spielt dabei keine Rolle. Es geht im Kern aus Sicht der Firmen hinter den Influencern darum, emotionale Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen. Dass Emotionen in Zweifel wichtiger sind, als Fakten über Produkte, sollte bekannt sein. Sie werden umso wichtiger, je technisch homogener die Produkte sind. Wenn wesentliche Unterschiede von Produkten, sich, wenn überhaupt, nur noch in aufwändigen Tests in Windkanälen oder Testlabors erkennen lassen, für den individuellen Käufer längst nicht mehr wahrnehmbar sind, hat man den idealen Nährboden für sowas. Rennräder und Radbekleidung bietet dafür sogar einen idealen Nährboden.

Das Prinzip ist seit Jahrzehnte das gleiche. Früher waren es "Klementine" und der "Persil-Mann", die emotionale Kanäle zur Zielgruppe öffnen sollten, um bestimmte positive Eigenschaften auf das weitgehend homogene Produkt "Waschmittel" zu projizieren, heute sind es irgendwelche Instagram-Figuren. Der wesentliche Unterschied ist, bei den früher dominierenden Kommunikationskanälen (Fernsehen, Print) hatte man hohe Kosten und riesige Streuverluste, über Instagram und andere Social-Media-Plattformen kann man dank Algorithmen sehr kleinteilige Zielgruppen mit viel geringeren Kosten bespielen.
 
Und auch wenn es in mehreren Beiträgen in Abrede gestellt wurde, glaube ich schon, dass der Neidfaktor eine Rolle spielt.
Wer da Neid empfindet, hat wahrscheinlich keine Vorstellung davon, was für einen Input man leisten muss, um eine solche Position in der Hierarchie der Influencer zu erreichen.
Und wenn die Medien noch so neu sind, es gilt noch immer der alte Spruch: von nix kommt nix.
Auch der hübsche Wackelpopo, der im Wiegetritt berghoch entschwindet, wird mit viel Aufwand in Szene gesetzt.
Für das Anschauen solcher Machwerke opfere ich keine wertvolle Lebenszeit.
 
Meiner Meinung nach hat sich die Influencer Szene immer negativer entwickelt, weil die Influencer sich nicht mehr mit den Produkten identifizieren, bzw. dieses Gefühl den potentiellen Interessenten nicht mehr vermitteln können. Heute sind die "Darsteller" und "Produkte" beliebig austauschbar, genau wie in der herkömmlichen Werbung z.B. im TV wo derzeit prominente Fernsehgrößen Werbung für allen möglichen Müll betreiben, obwohl diese das finanziell bestimmt nicht mehr nötig haben und dadurch ihre Popularität ins Abseits schießen. Das mögen halt viele Leute nicht.
 
Was diskutiert ihr hier noch herum?!

Es sollte doch jedem klar sein, dass die Qualität eines auf Insta beworbenen Produkts proportional zur freigelegten Hautfläche steigt.

Disclaimer: Es wurden keine Feldversuche zur Untermauerung dieses Theorems durchgeführt
 
Meiner Meinung nach hat sich die Influencer Szene immer negativer entwickelt, weil die Influencer sich nicht mehr mit den Produkten identifizieren, bzw. dieses Gefühl den potentiellen Interessenten nicht mehr vermitteln können. Heute sind die "Darsteller" und "Produkte" beliebig austauschbar, genau wie in der herkömmlichen Werbung z.B. im TV wo derzeit prominente Fernsehgrößen Werbung für allen möglichen Müll betreiben, obwohl diese das finanziell bestimmt nicht mehr nötig haben und dadurch ihre Popularität ins Abseits schießen. Das mögen halt viele Leute nicht.
Da hast du bestimmt recht, aber das zieht sich durch die gesamte Gesellschaft. Die Zeiten, in denen man sich mit dem, womit man Geld verdient, identifiziert, sind längst vorbei. Früher hat man noch voller Stolz "beim Daimler geschafft", heute ist wichtig, möglichst viel Geld mit möglichst wenig Aufwand zu bekommen. (Ob das ein tauglicher Versuch ist, das ökonomische Prinzip außer Kraft zu setzen?)
 
Meiner Meinung nach hat sich die Influencer Szene immer negativer entwickelt, weil die Influencer sich nicht mehr mit den Produkten identifizieren, bzw. dieses Gefühl den potentiellen Interessenten nicht mehr vermitteln können.
Sollte mir jemand etwas Geld anbieten, Reis/ Socken/ Post its auf Instagram zu promoten, immer her damit. Da wär ja wohl ICH der Blöde, sollte ich das nicht tun.
 
Wenn man kein Selbstwertgefühl hat, kann man das machen.
D.h., dass jeder Influencer kein Selbstwertgefühl hat? Als ob, Come on.
Du bekommst 5.000€ für das, dass du einmal Socken in die Kamera hältst und sagst "Die Socken werden dich immer warm halten". Okay, dann hab ich kein Selbstwertgefühl.
 
D.h., dass jeder Influencer kein Selbstwertgefühl hat? Als ob, Come on.
Du bekommst 5.000€ für das, dass du einmal Socken in die Kamera hältst und sagst "Die Socken werden dich immer warm halten". Okay, dann hab ich kein Selbstwertgefühl.
Was bin ich froh, dass ich etwas Anständiges gelernt habe im Leben und so mein Geld verdienen konnte mit beruflichen Tätigkeiten, die mich jetzt im Rückblick sehr zufrieden gemacht haben.
Das Geld war der sehr angenehme Beifang dafür, dass ich stets das gemacht habe, was mich herausgefordert hat.
Das ist wohl der grundlegende Unterschied zu Deiner Einstellung, bei der das Geld im Vordergrund steht.
 
Was bin ich froh, dass ich etwas Anständiges gelernt habe im Leben und so mein Geld verdienen konnte mit beruflichen Tätigkeiten, die mich jetzt im Rückblick sehr zufrieden gemacht haben.
Das Geld war der sehr angenehme Beifang dafür, dass ich stets das gemacht habe, was mich herausgefordert hat.
Das ist wohl der grundlegende Unterschied zu Deiner Einstellung, bei der das Geld im Vordergrund steht.
Natürlich gefällt mir meine Arbeit und ich verdiene so, dass ich sagen kann "es befriedigt mich." Das ändert nix daran, dass die Socken die ich anhabe super warm halten!
 
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