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Canyon plant Stellenabbau: Stellungnahme der IG Metall Koblenz

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Re: Canyon plant Stellenabbau: Stellungnahme der IG Metall Koblenz
Welche Gewerkschaft soll das sein die "nie die Regierung aufs Korn" nimmt?
Welche Gewerkschaft soll es denn sein, und wir reden hier von den großen, die aktuell was an der Situation ändern will und gegen die Regierung schießt? Das einzige was die treiben ist die Regierung im Kampf gegen die Opposition zu unterstützen und die Arbeitgeber dafür zu kritisieren, dass sie sich kein Geld aus dem Arsch ziehen können um noch höhere Löhne bei am liebsten 2-Tage-Woche zu 100% im Homeoffice zu zahlen.
 
Die Diskussion ist in Teilen mittlerweile sehr abseitig. Es ist völlig klar, dass bei Canyon und Konsorten branchenspezifische Effekte ausschlaggebend sind. Das ist dutzendfach belegt und betrifft eben nicht nur Firmen in D (Ein paar willkürliche Beispiele aus dem Ausland Campagnolo, Haro, Endura, Rapha, Simplon, Flyer, VanMoof. Kann man noch beliebig fortsetzen) Ganz offensichtlich ist es ein Problem, was nicht auf Deutschland beschränkt ist. Das ganze Gewerkschafts-Bashing deshalb völlig fehl am Platz und spiegelt nur bekannte Ideologien.
Produzenten hochwertiger Konsumgüter mit einem bedeutenden Absatz in Deutschland - wie z.B. auch Canyon - würden, wenn überhaupt, in erster Linie von einer Stimulierung des privaten Konsums durch höhere Löhne und Gehälter (also hohe Tarifabschlüsse) profitieren. An der Sättigung der Märkte für Fahrräder würde das freilich auch nur sehr begrenzt etwas ändern.
 
Die IGM ist kein Wohlfahrstsverband der das kostenlos macht. Kriegt der Angestellte mehr Geld bekommen die auch mehr Geld. Also ja, die Gelder gehen direkt in deren Tasche da sie davon profitieren.
Wow, dann bewirbt Dich besser schnell bei der IG Metall, da kannst Du Dich bestimmt in kürzester Zeit dumm und dämlich verdienen. Toi-toi-toi!
 
Die Diskussion ist in Teilen mittlerweile sehr abseitig. Es ist völlig klar, dass bei Canyon und Konsorten branchenspezifische Effekte ausschlaggebend sind. Das ist dutzendfach belegt und betrifft eben nicht nur Firmen in D (Ein paar willkürliche Beispiele aus dem Ausland Campagnolo, Haro, Endura, Rapha, Simplon, Flyer, VanMoof. Kann man noch beliebig fortsetzen) Ganz offensichtlich ist es ein Problem, was nicht auf Deutschland beschränkt ist. Das ganze Gewerkschafts-Bashing deshalb völlig fehl am Platz und spiegelt nur bekannte Ideologien.
Produzenten hochwertiger Konsumgüter mit einem bedeutenden Absatz in Deutschland - wie z.B. auch Canyon - würden, wenn überhaupt, in erster Linie von einer Stimulierung des privaten Konsums durch höhere Löhne und Gehälter (also hohe Tarifabschlüsse) profitieren. An der Sättigung der Märkte für Fahrräder würde das freilich auch nur sehr begrenzt etwas ändern.
D.h. mit der IG Metall wird es bei Canyon wieder richtig bergauf gehn
 
Welche Gewerkschaft soll es denn sein, und wir reden hier von den großen, die aktuell was an der Situation ändern will und gegen die Regierung schießt? Das einzige was die treiben ist die Regierung im Kampf gegen die Opposition zu unterstützen und die Arbeitgeber dafür zu kritisieren, dass sie sich kein Geld aus dem Arsch ziehen können um noch höhere Löhne bei am liebsten 2-Tage-Woche zu 100% im Homeoffice zu zahlen.

Dummschwätzer. War klar.
 
Die Diskussion ist in Teilen mittlerweile sehr abseitig. Es ist völlig klar, dass bei Canyon und Konsorten branchenspezifische Effekte ausschlaggebend sind. Das ist dutzendfach belegt und betrifft eben nicht nur Firmen in D (Ein paar willkürliche Beispiele aus dem Ausland Campagnolo, Haro, Endura, Rapha, Simplon, Flyer, VanMoof. Kann man noch beliebig fortsetzen) Ganz offensichtlich ist es ein Problem, was nicht auf Deutschland beschränkt ist. Das ganze Gewerkschafts-Bashing deshalb völlig fehl am Platz und spiegelt nur bekannte Ideologien.
Produzenten hochwertiger Konsumgüter mit einem bedeutenden Absatz in Deutschland - wie z.B. auch Canyon - würden, wenn überhaupt, in erster Linie von einer Stimulierung des privaten Konsums durch höhere Löhne und Gehälter (also hohe Tarifabschlüsse) profitieren. An der Sättigung der Märkte für Fahrräder würde das freilich auch nur sehr begrenzt etwas ändern.
Das auch andere Firmen Probleme haben weil der Absatzmarkt in Deutschland weg bricht ist ganz normal und da haben die Gewerkschaften mit dran gearbeitet.
Und wenn wenige höhere Löhne bekommen und der rest nix mehr kriegt profitiert Canyon überhaupt nicht.
 
Deutschland ist insbesondere durch die permanente und ausgleichende Diskussion zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern stark geworden. Gehts den Arbeitgebern gut, holt die Gewerkschaft Lohnerhöhungen. Gehts dem Unternehmen schlecht, müssen auch die Arbeitnehmer zurückstecken. Ich glaube, man nennt das bei uns in Deutschland Sozialpartnerschaft.
 
Deutschland ist insbesondere durch die permanente und ausgleichende Diskussion zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern stark geworden. Gehts den Arbeitgebern gut, holt die Gewerkschaft Lohnerhöhungen. Gehts dem Unternehmen schlecht, müssen auch die Arbeitnehmer zurückstecken. Ich glaube, man nennt das bei uns in Deutschland Sozialpartnerschaft.

Diese Partnerschaft funktioniert doch aber nicht. Den Trickle-down Effekt, dass Wohlstand nach unten durchsickert wenn es den Unternehmen nur gut genug geht, gibt es nicht.
Reallöhne bleiben deutlich hinter Unternehmensgewinnen zurück, was sich unter anderem in stärker werdender Einkommensungleichheit wiederspiegelt.
Das einzige was empirisch erfolgreich dagegen arbeitet, sind starke Arbeitnehmervertretungen die sich für Tarifbindung und Mindestlöhne einsetzen. Und genau die sollen jetzt Schuld an der Lage sein?
 
Wenn man keinen ideologischen Kolbenfresser im Kopf hat, könnte man natürlich auch zur Kenntnis nehmen, dass Bruttolöhne- und Gehälter seit Jahrzehnten langsamer zunehmen, als Unternehmens- und Vermögenseinkommen. Siehe z.B. https://www.sozialpolitik-aktuell.d...n-Armut/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIII1.pdf
Aha, und wie kommt's denn dann dass die Wirtschaft seit 6 Jahren schrumpft mit immer mehr Insolvenzen wenn es den Unternehmen so super geht? Lass mich raten: Die Reichen sind an allem Schuld. Dafür gibt's aber Politiker um das zu lösen.
Zum eigentlichen Thema: Ich behaupte dass durch die immer mehr steigenden Mindestlöhne alle Gewerkschaften abgeschafft gehören, oder wofür braucht man die Vögel überhaupt noch?
 
Diese Partnerschaft funktioniert doch aber nicht. Den Trickle-down Effekt, dass Wohlstand nach unten durchsickert wenn es den Unternehmen nur gut genug geht, gibt es nicht.
Reallöhne bleiben deutlich hinter Unternehmensgewinnen zurück, was sich unter anderem in stärker werdender Einkommensungleichheit wiederspiegelt.
Das einzige was empirisch erfolgreich dagegen arbeitet, sind starke Arbeitnehmervertretungen die sich für Tarifbindung und Mindestlöhne einsetzen. Und genau die sollen jetzt Schuld an der Lage sein?
Gebe Dir im Wesentlichen recht, aber man muss schon auch festhalten, dass die wirtschaftliche Lage für diejenigen, die ihren Lebensunterhalt durch abhängige Arbeit bestreiten müssen, ohne Gewerkschaften und "Tarifpartnerschaft" vermutlich noch deutlich schlechter wäre.
 
Diese Partnerschaft funktioniert doch aber nicht. Den Trickle-down Effekt, dass Wohlstand nach unten durchsickert wenn es den Unternehmen nur gut genug geht, gibt es nicht.
Reallöhne bleiben deutlich hinter Unternehmensgewinnen zurück, was sich unter anderem in stärker werdender Einkommensungleichheit wiederspiegelt.
Das einzige was empirisch erfolgreich dagegen arbeitet, sind starke Arbeitnehmervertretungen die sich für Tarifbindung und Mindestlöhne einsetzen. Und genau die sollen jetzt Schuld an der Lage sein?

Ich finde, dass das in der Realität sogar sehr gut funktioniert. In dem Link von pjotr gibt es eine Grafik, wo Unternehmens-/Vermögenseinkommen und Nettolöhne je Arbeitnehmer in 2000 bei 100 starten. in 2024 liegen die Unternehmens-/Vermögenseinkommen bei 193,9 und die Nettolöhne bei 187,2. Das liegt aktuell im Vergleich zu 2000 also nur minimal auseinander.
 
Aha, und wie kommt's denn dann dass die Wirtschaft seit 6 Jahren schrumpft mit immer mehr Insolvenzen wenn es den Unternehmen so super geht? Lass mich raten: Die Reichen sind an allem Schuld. Dafür gibt's aber Politiker um das zu lösen.
Zum eigentlichen Thema: Ich behaupte dass durch die immer mehr steigenden Mindestlöhne alle Gewerkschaften abgeschafft gehören, oder wofür braucht man die Vögel überhaupt noch?
Gewerkschaften sind das Gegenstück zu Arbeitgeberverbänden. Beide Organisationsformen sind Ausfluss des verfassungsrechtlich garantieren Rechts auf Koalitionsfreiheit nach Art 9 GG und damit mittelbar der verfassungsrechtlich garantiert individuellen Handlungsfreiheit: Jeder hat die Freiheit, Organisationen zur Wahrung seiner wirtschaftlichen Interessen gründen. Es ist nicht die Aufgabe von Gewerkschaften, den Mindestlohn festzulegen, das ist eine sozialpolitische Frage. Die Aufgabe von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ist es u.a. kollektivvertragliche Regelungen zu Gehältern etc. zu treffen.
Darüber zu fantasieren, dass Gewerkschaft abgeschafft gehören, lässt tief blicken.
 
Canyon kann halt nicht gleichzeitig Löhne erhöhen, Stellen erhalten und gleichzeitig bei ausbleibendem Wachstum mit steigenden Kosten investitions- und zahlungsunfähig sein. Das kann niemand (bis auf staatl. Projekte, die sich gern so verhalten). Verstehen Gewerkschaften nur manchmal nicht.
 
Darüber zu fantasieren, dass Gewerkschaft abgeschafft gehören, lässt tief blicken.
Hat alles seine Ursache, ich habe wie gesagt lange Jahre live das skrupellose Vorgehen der IG Metall gegenüber meinem Arbeitgeber miterlebt. Wenn es vor ein paar Jahren nicht diese riesigen Entlassungswellen gegeben hätte bin ich absolut sicher dass als nächster Schritt die 28h Woche durchgesetzt worden wäre. War jedenfalls schon groß angekündigt.
In China wird an die 60h/Woche gearbeitet und ich habe meistens ein schlechtes Gewissen wenn ich mit Kollegen dort kommuniziere. Die sprechen immer vom Dreamland= Deutschland. Sowas wird von der Gewerkschaft aber ausgeblendet. Hauptsache immer steigende Löhne, weniger Arbeitszeit, Krankschreibung nach belieben usw
 
Die IGM ist kein Wohlfahrstsverband der das kostenlos macht. Kriegt der Angestellte mehr Geld bekommen die auch mehr Geld. Also ja, die Gelder gehen direkt in deren Tasche da sie davon profitieren.
Ist das so? Bei meiner Gewerkschaft gibt es einen fest in € definierten Beitrag - wollte sie mehr Geld einnehmen wollen, müsste die Änderung beschlossen werden.
 
In China wird an die 60h/Woche gearbeitet und ich habe meistens ein schlechtes Gewissen wenn ich mit Kollegen dort kommuniziere. Die sprechen immer vom Dreamland= Deutschland. Sowas wird von der Gewerkschaft aber ausgeblendet. Hauptsache immer steigende Löhne, weniger Arbeitszeit, Krankschreibung nach belieben usw
Friedrich Merz feuchter Traum. Da steht ziemlich viel Quatsch in den drei Zeilen.
 
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