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Rennen die interessant sind, aber (fast) keinen interessieren

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Re: Rennen die interessant sind, aber (fast) keinen interessieren
UAE Masterclass. Yates fährt von unten einfach so hartes Tempo, dass sie dahinter aus der Reihe fliegen und Vine nicht mal richtig attackieren muss.
 
Absurde Performance von Vine. Harrison Sweeny hat auf dem gesamten Anstieg (5,09 km bei 6,9%), also nicht nur Corkscrew Road, 488w über 12:30 getreten, dabei vermutlich noch deutlich mehr vom Windschatten profitiert und trotzdem eine halbe Minute auf Vine verloren (https://www.strava.com/activities/17135145871/analysis/12073/12823).
 
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Solange diese "Masterclass" bei solchen Rennen funktioniert und wieder verlässlich bei wichtigen Rennen wie MSR nicht das umgesetzt bekommt wie vorgesehen, ist ja (für mich) alles gut.😁👌
 
Marco Brenner aber auch sehr stark. Hätte ich jetzt vielleicht gar nicht so erwartet. Andererseits war er auch schon im Prolog gar nicht so verkehrt unterwegs.
Brenner sah wirklich stark aus, aber er hat auch in den letzten Jahren schon immer einzelne Renntage gehabt, an denen er wie ein wirklich guter WT-Fahrer aussah, aber leider keinerlei Konstanz. Hoffentlich schafft es Brenner mal über längere Zeit auf hohem Level performen zu können, ansonsten läuft er ein wenig Gefahr ein "ewiges Talent" zu bleiben.
Anton Schiffer auch mit einem ordentlichen Rennen. Corkscrew Road, also den steilen Teil des finalen Anstiegs, an zehnter Stelle und in der ersten Verfolgergruppe verlassen, obwohl er nicht ganz so gut beim Beginn des Anstiegs positioniert war, dann hat er leider den Sprung in die Gruppe hinter Vine und Narvaez verpasst. Schien aber am Ende ziemlich grau zu sein als er zwei Kilometer vor Schluss Schwierigkeiten hatte eine kleine Lücke in der Reihe zu schließen.
 
Brenner sah wirklich stark aus, aber er hat auch in den letzten Jahren schon immer einzelne Renntage gehabt, an denen er wie ein wirklich guter WT-Fahrer aussah, aber leider keinerlei Konstanz. Hoffentlich schafft es Brenner mal über längere Zeit auf hohem Level performen zu können, ansonsten läuft er ein wenig Gefahr ein "ewiges Talent" zu bleiben.
Anton Schiffer auch mit einem ordentlichen Rennen. Corkscrew Road, also den steilen Teil des finalen Anstiegs, an zehnter Stelle und in der ersten Verfolgergruppe verlassen, obwohl er nicht ganz so gut beim Beginn des Anstiegs positioniert war, dann hat er leider den Sprung in die Gruppe hinter Vine und Narvaez verpasst. Schien aber am Ende ziemlich grau zu sein als er zwei Kilometer vor Schluss Schwierigkeiten hatte eine kleine Lücke in der Reihe zu schließen.
Brenner hatte aber auch einen wirklich heftigen Sturz beim letztjährigen Giro. Sollte man nicht ignorieren: https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_143050.htm
Umso schöner, dass er wieder auf dem richtigen Weg zu sein scheint.
 
Er hatte ja auch generell immer rückprobleme. Da wechseln sich rennen ab, in denen man denkt er steht kurz vorm durchbruch mit solchen wo er gar nicht konkurrenzfähig ist
 
Brenner hatte aber auch einen wirklich heftigen Sturz beim letztjährigen Giro. Sollte man nicht ignorieren: https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_143050.htm
Umso schöner, dass er wieder auf dem richtigen Weg zu sein scheint.
Ich weiß, aber der Sturz hatte ja nur Einfluss auf die zweite Saisonhälfte des letzten Jahres und nicht auf seine Leistung davor. Bei Brenner folgt auch abseits der letzten Saisonhälfte auf ein gutes Ergebnis leider häufig ein DNF oder ein enttäuschendes Resultat. Beispielsweise wurde Brenner mit ein wenig Glück, aber trotzdem einer richtig starken Leistung, bei dem sehr gut besetzten Faun Ardenne Classic Zweiter um dann am nächsten Tag beim Faun Drome Classic zu DNFen und zweieinhalb Wochen später bei Milano-Torino, was ihm eigentlich liegen müsste, 117. zu werden. 2024 gewinnt Brenner die DM, fährt anschließend eine ordentliche Czech Tour und explodiert dann völlig bei der anschließenden Volta a Burgos auf der Königsetappe. Am Ende wird er 111. im GC, obwohl er eigentlich zumindest als Co-Leader eingeplant war.
 
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Ich weiß, aber der Sturz hatte ja nur Einfluss auf die zweite Saisonhälfte des letzten Jahres und nicht auf seine Leistung davor. Bei Brenner folgt auch abseits der letzten Saisonhälfte auf ein gutes Ergebnis leider häufig ein DNF oder ein enttäuschendes Resultat. Beispielsweise wurde Brenner mit ein wenig Glück, aber trotzdem einer richtig starken Leistung, bei dem sehr gut besetzten Faun Ardenne Classic Zweiter um dann am nächsten Tag beim Faun Drome Classic zu DNFen und zweieinhalb Wochen später bei Milano-Torino, was ihm eigentlich liegen müsste, 117. zu werden. 2024 gewinnt Brenner die DM, fährt anschließend eine ordentliche Czech Tour und explodiert dann völlig bei der anschließenden Volta a Burgos auf der Königsetappe. Am Ende wird er 111. im GC, obwohl er eigentlich zumindest als Co-Leader eingeplant war.
Auch da hat ihn ja leider ein Sturz ausgebremst, wegen dem er dann Paris-Nizza auslassen musste.
https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_140856.htm
 
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