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Hunde-Angriff abwehren

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Frage: Welches Hunde Abwehrmittel habt ihr am Start.
Mein Mittel sind 8.000 Watt.

Hatte innerhalb der letzten 6 Monate zwei Mal derartige Begegnungen. Hund rannte jeweils volle Pulle, kleffend hinterher. Hatte immer Sorge, dass er gleich in die Speichen springt und ich auf die Schnauze fliege. Also alles an Watt auf die Pedalen gebracht was grad da war, um den Abstand zu vergrößern. Geht auf der Straße hinsichtlich Höchstgeschwindigkeit natürlich schneller voran als im Gelände.

Beim ersten mal hab ich dann noch mal umgedreht als der Hund aufgegeben hatte und bin zum Grundstück der Besitzer. Habe ihnen einen schönen Tag gewünscht und äußerst deutsch auf ihre Verantwortung als Hundehalter hingewiesen, inkl. dem Haftungsproblem, sollte der Hund mich samt 38.000 Eur teurem😉 Rennrad zu Fall bringen. Wirkverstärkend kam dazu, dass ein dicker Audi wg dem aus dem Grundstück preschenden Hund fast einen Unfall gebaut hätte.

Die Stelle liegt auf meiner Hausrunde. Seitdem habe ich zumindest noch keinen zweiten Anlauf des Hunds wahrnehmen können.
 
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Und die Frage ist, wie reagiert so ein Tier in dem Fall. Ich denke das Risiko ist höher, als wenn man stehen bleibt.

Bei allen Sprays hat man das Problem des Windes, der in der Regel nicht aus der Richtung kommt, in die man sprühen muss.
Die gibt es auch als Gel Versionen, die dann nicht dieses Problem haben. Im Zweifelsfall sind die dann auch gegen animalische Humanoide sehr wirksam. Weiterer Vorteil ist das Waffenrecht, denen die Tierabwehrsprays nicht unterliegen, im Gegensatz zu weitaus weniger wirksamen CS Gasen.
 
Ich hab mal ,1963 ne Trainingsfibel von Kübler? Gelesen. Darin stand das man Hunde mit nem kurzen Sprint abhängen kann, da sie keine Ausdauer besitzen. ...
Wie gesagt: Eine Typfrage - auch beim Hund. Es gibt Hunde, die extrem trainiert sind oder - wie z.B. der Ungarische Viszlar - grundsätzlich "Laufhunde" sind. Da gewinnt auch ein trainierter Radsportler gar nichts mit einem normalen Bio-Rennrad.
... und äußerst deutsch auf ihre Verantwortung als Hundehalter hingewiesen, inkl. dem Haftungsproblem, ...
Richtig ---> § 833 BGB
Grundsätzlich haftet der Tierhalter sogar ohne Verschulden, d.h. ausreichend ist allein, daß der Hund kausal für den eingetretenen Schaden ist.
 
Gestern begegnete mir auf der Ausfahrt einer, der sein Schaf ausführte. Als ich näherkam, sah ich, dass das Schaf ein riesiger Hund war, aber mit ganz schlankem Kopf, aber hellbeiges Fell wie nix bis zum Boden hängend. Vielleicht ein Afghane in Winterkostüm? War aber ganz brav.
 
Schon öfter passiert. Wenn es ein kleiner Kleffer ist, schrei ich das Teil nur so laut als möglich an und fahre ruhig weiter. Wenn es was Größeres ist, steig ich ab und schrei das Tier wieder so laut als möglich an bis sich die Lage beruhigt. Teu teu teu, hat bisher immer, auch bei Riesenviechern im ländlichen Frankreich oder Spanien geklappt.
Ein Kumpel von mir hat einmal mit seinem Downhiller und voller Montur einfach draufgehalten, danach war Ruhe :eek:.

PS: wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin gehen Hunde i.d.R. auf sie los, da muss ich mich dann dazwischen drängen :mad:.
 
Ist der "Feldweg" denn ein privater oder öffentlicher Grund?
Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen, mir ist jedenfalls kein "Privatweg" Hinweis aufgefallen. Selbst wenn es Privatgrund gewesen wäre, hat der Halter dafür zur sorgen, dass durch sein Viech kein Schaden entsteht. Ich bin schließlich nirgendwo eingestiegen oder habe irgendjemanden angegriffen.
Ich habe schon etliche Hundebegegnungen gehabt und würde mich wirklich nicht als ängstlich bezeichnen, aber das war eine bedrohliche Nummer.
Weil der größere einen Maulkorb trug, hatte ich nicht unbedingt Angst gebissen zu werden, aber durchaus Angst, bei den eisigen Wegverhältnissen vom Rad geholt zu werden. Dann liegst du auf dem Maul und musst noch gleichzeitig mit den zwei Hunden fertig werden.
Das ist schlicht unzumutbar. Ich frag' mich echt was bei den Leuten falsch läuft.
 
Auch wenn man es in so einer Situation wahrscheinlich instinktiv macht: Den Hund möglichst nicht anstarren und mit den Augen fixieren. Fremde Hunde interpretieren sowas durchaus als Bedrohung. Möglichst zur Seite schauen und wenn man sich traut bzw. das Fahrrad als Schutz zwischen sich und den Hund gebracht hat, auch noch zur Seite, also weg vom Hund, drehen. Dann verlieren die häufig die Lust und trollen sich.
 
Naja, Hunde frei laufen lassen auf umschlossenen (!) Grundstück zum Schutz in abgelegenen Gegenden ist ja völlig OK. Außerhalb frei rumlaufen lassen geht gar nicht, m.W. darf so ein Tier dann auch als wildernd vom Jäger direkt abgeschossen werden.
Ansonsten sind das für mich Leute, die nen Schuss haben, sozial was mit dem Tier kompensieren müssen. Dabei sind die kleinen Hunde für alte Leute gegen Einsamkeit sicher sinnvoll, die ganzen Leute im besten Alter, die mit großen oder gar Kampfhunden etc. rumrennen haben halt ein Rad ab, das ist ja teils Waffenersatz, da muss man sich über sonstiges asoziales Handeln nicht wundern.
Gebrauchshunde, die fachgerecht eingesetzt werden, wie Jagdhunde, natürlich außen vor.
 
Auch eine Möglichkeit – der Konterhund! Feuer mit Feuer bekämpfen!

https://www.bicycling.com/culture/a36062594/brodie-the-goldendoodle-bike-rides/

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"the rides that Brodie and Cliff go on are usually no more than a mile or two at most"

Etwas wenig Trainingsumfang 🤣
 
Fand letztes die Idee gut, beim Vorbeifahren den Hund mit ein paar kräftigen Spritzern aus der Flasche abschrecken und danach mal 400 Watt Intervall
 
400 Watt Intervall
Da war der Hund aber langsam 🙈

Ich hatte das bisher 1 oder 2 mal und konnte jedes Mal davon fahren (wobei die Viecher schon ausdauernder waren).
Beim Laufen ist mir das auch mal passiert, da habe ich mir dann einen Stock genommen - der Besitzer hat mich dann aber (ohne, dass ich die Hunde berührt hätte) lieber beschimpft, als sich zu entschuldigen...
 
Hatte schon zweimal Begegnungen mit Hunden, die mit Sturz endeten. Einmal sprang mich der Hund aus einer Grundstücksausfahrt seitlich an, hab ihn vorher nicht sehen oder hören können. Das zweite mal kam ein Schäferhund von schräg hinten, da hab ich wohl den Lenker verrissen. In beiden Fällen verloren die Hunde sofort das Interesse.
Unliebsame Begegnungen mit Hunden häufen sich aber in unserer Gegend sehr. Eigentlich ist hier überall Leinenpflicht, sogar an den Ortseingängen ausgeschildert. Trotzdem lassen mehr als die Hälfte der Hundehalter ihre Viecher frei laufen (nicht nur die Touristen), und der Trend geht zum Zweit- oder gar Dritthund. Wenn man da auf Forstwegen unterwegs ist, muss man stets bremsbereit sein, denn Kontrolle über ihre Tiere haben die wenigstens Besitzer. Sagt man was, ganz höflich, wird man zumeist noch dumm angemacht oder sogar gedroht.
Wir schauen uns jedenfalls nach einer Kampfkatze um, Aufrüstung wird ja gerade überall praktiziert.
 
Reiseradler mit Erfahrungen vom Balkan, naher Osten Kaukasus usw. empfehlen nach meinen Recherchen drei Dinge:
1. ruhig stehen bleiben, ggf. Rad zwischen Köter und sich selbst halten (erfordert Mut, den ich nicht hätte. In Griechenland bin ich jedenfalls im Sprint geflohen)
2. Bambusstock griffbereit an der Gabel. Allein das Ausholen soll wirken. Ich fürchte allerdings, in Deutschland verwöhnte Hunde kennen das nicht, und man müsste wirklich zuschlagen.
3. Immer ein paar Steine in der Trikottasche parat haben. Siehe 2.
Vor Jahren geführte Motorradtour durch Albanien.
Der Guide im Pickup hatte eine Kalaschnikov dabei.
Auf die Frage wozu antwortete er, wegen der wilden Hunde.
Wir haben gsd nur einmal zwei Hunde in grösserer Entfernung gesehen.
 
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