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Ist auch meine Annahme, dass in den 70er meist noch mit Leder gedämpft wurde und es erst später zu Schaumstoffen, Wattierung u. co ging.Ich hatte schon alte Handschuhe, die waren eigentlich gar nicht gepostert. Nur nur eine doppelte Lage innen, vielleicht etwas dicker und mehr angeraut auf der unsichtbaren Seite?!
Haben nicht schlecht funktioniert.
Ich hatte in den 80ern die letzten, seitdem fahre ich ohne Handschuhe. Nur bei Kälte mit langen Fingern aus Funktionsstoffen.Mein Eindruck ist auch, dass spätestens ab den 80ern alles mögliche verarbeitet wurde, also auch weg vom sämisch Leder zu chromgegerbten. Das war zwar sicher kommerziell sinnvoll, vom Nutzen/Hygiene aber eher weniger. (dafür versuchte man mit möglichst viel und fette Polsterung zu glänzen, und gegen das Schwitzen gab es dann auch welche mit Frottee Innenseite)
Handschuhe aus sämisch gegerbten Leder waren früher schon bei den Kutschern üblich, da sie pflegeleicht bzw. waschbar sind. Später wurden daraus "Autofahrer" Handschuhe, waren aber noch gar keine Luxusartikel wie heute. Ich nehme an, dass die Rennradhandschuhe die gleiche Abstammung haben. Die Häkeloberfläche kamen in den 50er in Mode. In Handarbeitszeitschriften aus den 50er findet man gar Anleitungen/Schnittmuster für "Handschuhe aus Waschleder mit Häkel Oberteil" (leider konnte ich nirgends eine Kopie der Anleitungen finden, nur die Bilder von fertigen Stück)
Ich fahre in den Sommermonaten auch ohne Handschuhe. Mag da aber nach meinem Unfall was dran änderen, also mehr zum Schutz der Hände als zur Dämpfung. Leider konnte ich kein Paar Kurzfingerhandschuhe finden, die mir ein angenehmes Tragegefühl vermitteln. Also habe ich mir ein Probestück mit gehäkelter Oberseite erstellt. Lässt sich mir deutlich angenehmer Tragen als gekaufte (egal ob modern, vintage, retro). Passt zwar nicht zum Jahrgang meiner Räder, aber mir egal.Ich hatte in den 80ern die letzten, seitdem fahre ich ohne Handschuhe. Nur bei Kälte mit langen Fingern aus Funktionsstoffen.
Damals waren die Hosen Polster auch aus Hirschleder. Würde heute auch fast niemand mehr wollen.Ich fahre in den Sommermonaten auch ohne Handschuhe. Mag da aber nach meinem Unfall was dran änderen, also mehr zum Schutz der Hände als zur Dämpfung. Leider konnte ich kein Paar Kurzfingerhandschuhe finden, die mir ein angenehmes Tragegefühl vermitteln. Also habe ich mir ein Probestück mit gehäkelter Oberseite erstellt. Lässt sich mir deutlich angenehmer Tragen als gekaufte (egal ob modern, vintage, retro). Passt zwar nicht zum Jahrgang meiner Räder, aber mir egal.
Eigentlich ist es also auch völlig egal, aus was die früher waren, jedoch gehe ich schon davon aus, das man sich bei der Materialwahl damals was dabei gedacht hat bevor die Massenproduktion die Oberhand gewonnen hat.
Irgendwo habe ich z.B. gelesen dass Eddy Merckx u. co. ihre Handschuhe in Spanien haben Maßschneidern lassen. Das kann dann schon wie von @Andreas P. erwähnt Ziegenleder gewesen sein, war in Südeuropa verbreiteter als Reh/Hirschleder. Auf den Bildern schaut es mir auch wie sämisch gegerbtes Leder aus, was aus hygenischen Gründen durchaus sinnvoll ist.
War es denn wirklich Ziegenleder oder nimmst du das an (und warum)?
In den Brügelmann Katalogen aus den 70/80ern steht was von "Rehleder" und "sämisch gegerbten Leder". Im englischen ist oft von Chamoisleather die Rede. Nur sind die Begriffe gar nicht so eindeutig, wie man annehmen mag.
Chamoisleder war ursprünglich sämisch gegerbtes Gämse (sind keine Ziegen!) Leder, das im 18. Jahrhundert in Frankreich für Handschuhe genutzt wurde, also noch vor der Zeit der Fahrräder. Später verselbständigte sich der Begriff und wurde umgangssprachlich synonym für sämisch gegerbte Leder genutzt. Inzwischen ist Chamoisleather gar in den US Industriestandarts als sämisch gegerbtes Schaf Spaltleder definiert ist (wird aber umgangsprachlich auch gern wie unser "Wildleder" genutzt). Also nix mit Ziegenleder und diese Definition gab es schon in den 70ern.
Hier in Deutschland wurde der Begriff Rehleder in den 70ern wohl ähnlich genutzt wie Chamoisleather international, daher kommt er auch in den Brügelmann Katalogen vor, was aber eben nichts über das Tier aussagt. In den 50ern sagte man noch Waschleder, da sämisch gegerbtes Leder waschbar ist. Heute sagt man eher Fensterleder zu Chamoisleder, was aber meist von minderer Qualität ist. (also Schafsspaltleder)
All das sagt aber nix über die Tiere aus und auch nicht, ob es Spaltleder (ist weniger stabil) war, mit aufgerauter Narbenseite (also wie Trachtenleder) oder mit glatter Oberseite (denn abseits vom Fensterleder gibt es sämisch Leder in den varianten)
Eigentlich ist es ja egal (und vermutlich gab es die Handschuhe damals schon aus allem möglichen, also was für jeden Geldbeutel). aber nach dem ich mich eine Weile damit beschäftigt habe, ist halt doch der Wunsch nach einer eindeutigen Antwort da (a la Herstelleretikett mit 100% xxxLeder)





Diese Häkelhandschuhe kommen heutzutage gern mal aus Pakistan oder so; ich hörte in dem Zusammenhang auch mal was von Azo-Farbstoffen...Mein Eindruck ist auch, dass spätestens ab den 80ern alles mögliche verarbeitet wurde, also auch weg vom sämisch Leder zu chromgegerbten. Das war zwar sicher kommerziell sinnvoll, vom Nutzen/Hygiene aber eher weniger. (dafür versuchte man mit möglichst viel und fette Polsterung zu glänzen, und gegen das Schwitzen gab es dann auch welche mit Frottee Innenseite)
Handschuhe aus sämisch gegerbten Leder waren früher schon bei den Kutschern üblich, da sie pflegeleicht bzw. waschbar sind. Später wurden daraus "Autofahrer" Handschuhe, waren aber noch gar keine Luxusartikel wie heute. Ich nehme an, dass die Rennradhandschuhe die gleiche Abstammung haben. Die Häkeloberfläche kamen in den 50er in Mode. In Handarbeitszeitschriften aus den 50er findet man gar Anleitungen/Schnittmuster für "Handschuhe aus Waschleder mit Häkel Oberteil" (leider konnte ich nirgends eine Kopie der Anleitungen finden, nur die Bilder von fertigen Stück)
Stellt sich halt wieder die Frage: war es denn Hirsch-/Rehleder oder hat man es umgangssprachlich nur so genannt?Damals waren die Hosen Polster auch aus Hirschleder. Würde heute auch fast niemand mehr wollen.
Ja, warum einfach, wenn es kompliziert geht?
Moderne Häkelhandschuhe gibt es sicher auch in unterschiedlichen Qualitäten. Was ich bisher gesehen habe, gefällt mir aber so gar nicht. Und was ich angefasst habe, fühlte sich mir arg widerwärtig an. (egal was drin ist)
Diese Häkelhandschuhe kommen heutzutage gern mal aus Pakistan oder so; ich hörte in dem Zusammenhang auch mal was von Azo-Farbstoffen...
Bielefeld?Ja, warum einfach, wenn es kompliziert geht?
(ist halt viel neugier dabei)
Moderne Häkelhandschuhe gibt es sicher auch in unterschiedlichen Qualitäten. Was ich bisher gesehen habe, gefällt mir aber so gar nicht. Und was ich angefasst habe, fühlte sich mir arg widerwärtig an. (egal was drin ist)
Man muss auch bedenken, dass es (noch) keine Häkelmaschinen* gibt. Also alles was "echt" gehäkelt ist, ist auch von Hand gemacht. Wenn man gehäkelte Kleidung kaufen, sollte man daher darauf achten, dass sie von einem fairen Hersteller ist.
*vorletztes Jahr hat die Hochschule Bielefeld die erste Häkelmaschine vorgestellt. Wird also noch lange nicht üblich sein. Gehäkelte Massenware wird meist in prekären Verhältnissen hergestellt.
Du solltest Ziegenleder nicht mit Schafsleder verwechseln. Ziegenleder ist ähnlich robust (oder gar robuster) wie Hirschleder.Eddys Maß gefertigte Handschuhe läuft wohl ehr unter Mythos u Vermutung
Hirsch u Känguru Leder sind sehr abriebfest gegenüber Ziegen und
Rindsleder
Bei Aktion gibt's Fensterleder was unbehandelt isStellt sich halt wieder die Frage: war es denn Hirsch-/Rehleder oder hat man es umgangssprachlich nur so genannt?
Im englischen wird das Polster nach wie vor "chamois" genannt, was sich vom Chamois leather ableitet, was aber schon in den 70ern seltens Gämseleder war, aber eben "Waschleder" aus welchem Tier auch immer.
Und ob das so unbequem war? Kann ich nicht beurteilen, jedoch waren die Satteln früher oft gepolsterte als heute (Kernledersattel lassen wir mal außen vor). Das Hosenpolster soll ja eigentlich auch nicht den Sitz weicher machen sondern die Haut schützen, also vor Abrieb- und Schürfwunden (durch Hosennähte, Sattelkanten u.ä.). Sämisch Leder als Hosenpolster ist daher gar nicht so unsinnig, da es nicht nur die Nähte der Hose verdeckt hat sondern (im Vergleich zu normalen Leder) auch Feuchtigkeit aufnehmen kann, dadurch wurde die Haut vor Nässe geschützt und war nicht so leicht zu beschädigen. Da sämisch Leder ein poröses Leder ist, war es auch relativ atmungsaktiv.
Scheint mir von der Logik erst mal gar nicht so unsinnig. Ich verstehe aber auch nicht so wirklich den Sinn von dicken Hosenpolstern und fahre meist ungepolsterte Hosen mit flachen Nähten.
Noch robuster sind Schweinsleder Handschuhe ein muss für den Herren der 60/70 Ziger JahreDu solltest Ziegenleder nicht mit Schafsleder verwechseln. Ziegenleder ist ähnlich robust (oder gar robuster) wie Hirschleder.
Mir ist von der Haptik (echtes) Hirschleder jedoch angenehmer als Ziegenleder.
Wenn die Handschuhe noch meckern, waren es wohl echte Ziegen...War es denn wirklich Ziegenleder oder nimmst du das an (und warum)?
Da ich normales "Kunststoffband" am Lenker habe, wäre es mir ohne Handschuhe zu glatt. Gerade im Sommer bei schweißnassen Händen. Und bei einem Sturz dürfte so mancher schon sein eigenes Leder auf dem Asphalt gegerbt haben.Ich hatte in den 80ern die letzten, seitdem fahre ich ohne Handschuhe. Nur bei Kälte mit langen Fingern aus Funktionsstoffen.
Ich schon. Das waren die besten Hosen und heute leider nicht mehr zu bekommen. Da ich Kernledersättel fahre, brauche ich keine Polsterung. Was man heute bekommt, sind eher "Rennwindeln".Damals waren die Hosen Polster auch aus Hirschleder. Würde heute auch fast niemand mehr wollen.
Waren Eddys Handschuhe nicht jene mit der Goldkante?Eddys Maß gefertigte Handschuhe läuft wohl ehr unter Mythos u Vermutung
Ein unmoralischer Preis,die diesen Handschuh herstellen bekommen 5 centWenn die Handschuhe noch meckern, waren es wohl echte Ziegen...
Da ich normales "Kunststoffband" am Lenker habe, wäre es mir ohne Handschuhe zu glatt. Gerade im Sommer bei schweißnassen Händen. Und bei einem Sturz dürfte so mancher schon sein eigenes Leder auf dem Asphalt gegerbt haben.
Ich schon. Das waren die besten Hosen und heute leider nicht mehr zu bekommen. Da ich Kernledersättel fahre, brauche ich keine Polsterung. Was man heute bekommt, sind eher "Rennwindeln".
Waren Eddys Handschuhe nicht jene mit der Goldkante?
Nicht beste Qualität, aber überaus günstig bekommt man diese Handschuhe hier.
Wer bunte Streifen haben möchte, muß leider selbst färben.
Ich habe mir davon letztes Jahr welche zusenden lassen.
Sind für diesen Preis in Ordnung. Diese Lederhandschuhe haben bei mir nie lange gehalten; früher nicht, heute nicht.
Fallen auch etwas klein aus, daher lieber eine Nummer größer bestellen.
Workwear und Arbeitskleidung:
https://www.asx.eu/texxor-fahrrad-haekel-handschuhe-nappaleder-weiss/10000925000042-1164
Anhang anzeigen 1725157
„Lederkacke“!!!Oben am Hals n die Lederkacke gesteckt prima nasse stop
Lederjacke„Lederkacke“!!!
Was iss‘n das jetzt wieder für ein Schweinkram?
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Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die auch nur ansatzweise fair hergestellt sind, ist genau so was mir sehr widerwärtig in der Haptik. Zwar nicht von dem Anbieter aber recht identische in der Machart hat hier mal wer über KA in neu angeboten. Bin hin und durfte anprobieren, ich hatte selten etwas so ekliges anfühlendes um die Hände. Gerade das Polster innen ist sehrNicht beste Qualität, aber überaus günstig bekommt man diese Handschuhe hier.
Wer bunte Streifen haben möchte, muß leider selbst färben.
Ich habe mir davon letztes Jahr welche zusenden lassen.
Sind für diesen Preis in Ordnung. Diese Lederhandschuhe haben bei mir nie lange gehalten; früher nicht, heute nicht.
Fallen auch etwas klein aus, daher lieber eine Nummer größer bestellen.
Workwear und Arbeitskleidung:
https://www.asx.eu/texxor-fahrrad-haekel-handschuhe-nappaleder-weiss/10000925000042-1164
Anhang anzeigen 1725157
Ob Handschuhe fair hergestellt sind, wirst Du bei keinem Handschuh erfahren.Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die auch nur ansatzweise fair hergestellt sind,
Und wieviel bekommen die, deren Handschuhe 45 Öcken kosten?Ein unmoralischer Preis,die diesen Handschuh herstellen bekommen 5 cent