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Neue Ritchey Superlogic 1-Bolt Sattelstütze: Leichtgewicht mit mehr Komfort

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Re: Neue Ritchey Superlogic 1-Bolt Sattelstütze: Leichtgewicht mit mehr Komfort
Schau mal hier:
bolt .
Tja: Gibt mehrere Stellen am Rad, teils so und teils so. Teils Mann man sich Sorgen machen, teils nicht. Beim Vorbau hättest du auch auf Ritchey's "Greipel-Edition" mit 3 Schrauben setzen können. 😉
Wie gesagt: Bei der Art und Weise, wie hier die Schraube belastet wird, halte ich es für unproblematisch.
 
welche schraube ist im bus? egal. tolles sitzgestell. sagt man das so? fahrradlenkrad? gepäckständer?
 
Schon.
Aber Redundanz wird nur durch mehrere Schrauben erreicht.
Redundanz im technischen Sinne wird bei den üblichen zwei Schrauben eben gerade nicht erreicht - wenn da eine weg ist, ist man nicht besser 'dran als wenn bei dieser Konstruktion die Zentralschraube die Biege macht. Ich muß sagen, daß ich die üblichen Zweischraubenkonstruktionen durchaus schätze, weil man mit schlanken Klemmungen arbeiten kann, die an fast jeden Sattel passen, aber mir auch noch genug Platz für Ortlieb-Halterung lassen, und man die Neigung sehr präzise einstellen kann.
Ich hatte vor Jahren mal eine RaceFace-Carbon-Sattelstütze, die mir von der Einstell-Logik fast am besten gefiel: zwei Schrauben, aber eine davon war für die Klemmung, die andere für die Neigung zuständig.
 
Warum, bitteschön soll irgend jemand > 200 € für eine Sattelstütze ausgeben
die ein klein wenig nachgibt unter (Biege)-Belastung (aka 'flex').
Der Querschnitt ist rund, der Durchmesser 27,2 mm, die Wanddicke wird wohl irgendwo bei 2 mm liegen... etc. etc. Damit lässt sich das Flächenträgheitmoment ('I') schon recht gut berechnen.
Und der E-modul von den Laminat-Schichten und den verwendeten Faser-Typen ('fiber-archtecture' im typischen Marketing speak), den muss man gar nicht exactement kennen...(man weiss ja dass einige Carbon-Fasern dabei sind, und das sind wohl eher die 'HS'-typen und nicht 'IM'-typen) → also liegt der E-Modul je nach Faserwinkel zwischen ca. 100 und 140 GPa.
So what.? Das 'I' dominiert sowieso... (...die Berechnung der Verbiegung unter Belastung)
Und erst recht 'dominiert' die Auszugslänge: L hoch 3).
Reichlich egal was der Ritchey da für Flex-'Zauberei' / ('ähm', sorry: Flex-engineering natürlich) mit seinem Laminataufbau betrieben hat.. mehr als 2 Millimeter Unterschied wird dabei nicht herumkommen.
Ganz was Ähnliches hatten wir schon beim Syntace vor >10 Jahren: bei denen gab es die (schicke) P6-CF Stütze auf einmal auch in einer 'High-Flex' Variante. Und siehe da: 2 Millimeter mehr Verbiegung.. also 'besser'.

Die Gesetze der Physik sind bekannt und gelten für alle. Auch für Marketing Fuzzies.

Sollte tatsächlich eine 'Mini-Federung' gewünscht sein, dann führt kein Weg an den Canyon / Ergon Stützen mit der pseudo-Parallelogramm Kinematik vorbei.

Sollte jemand seine persönlichen Prioritäten anders bewerten, Gewicht, Optik, whatever,
.. ja dann kann er gerne kaufen was immer der Markt so anbietet.

m2c
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum, bitteschön soll irgend jemand > 200 € für eine Sattelstütze ausgeben
die ein klein wenig nachgibt unter (Biege)-Belastung (aka 'flex').
Der Querschnitt ist rund, der Durchmesser 27,2 mm, die Wanddicke wird wohl irgendwo bei 2 mm liegen... etc. etc. Damit lässt sich das Flächenträgheitmoment ('I') schon recht gut berechnen.
Und der E-modul von den Laminat-Schichten und den verwendeten Faser-Typen ('fiber-archtecture' im typischen Marketing speak), den muss man gar nicht exactement kennen...(man weiss ja dass einige Carbon-Fasern dabei sind, und das sind wohl eher die 'HS'-typen und nicht 'IM'-typen) → also liegt der E-Modul je nach Faserwinkel zwischen ca. 100 und 140 GPa.
So what.? Das 'I' dominiert sowieso... (...die Berechnung der Verbiegung unter Belastung)
Und erst recht 'dominiert' die Auszugslänge: L hoch 3).
Reichlich egal was der Ritchey da für Flex-'Zauberei' / ('ähm', sorry: Flex-engineering natürlich) mit seinem Laminataufbau betrieben hat.. mehr als 2 Millimeter Unterschied wird dabei nicht herumkommen.
Ganz was Ähnliches hatten wir schon beim Syntace vor >10 Jahren: bei denen gab es die (schicke) P6-CF Stütze auf einmal auch in einer 'High-Flex' Variante. Und siehe da: 2 Millimeter mehr Verbiegung.. also 'besser'.

Die Gesetze der Physik sind bekannt und gelten für alle. Auch für Marketing Fuzzies.

Sollte tatsächlich eine 'Mini-Federung' gewünscht sein, dann führt kein Weg an den Canyon / Ergon Stützen mit der pseudo-Parallelogramm Kinematik vorbei.

Sollte jemand seine persönlichen Prioritäten anders bewerten, Gewicht, Optik, whatever,
.. ja dann kann er gerne kaufen was immer der Markt so anbietet.

m2c
Also ich finde, da gibt es richtig große Unterschiede. Die Canyon VCLS ohne Feder schluckt einiges weg…
Habe ich selber an zwei Rädern, die ich vorher mit anderen Stützen gefahren bin. Das waren richtige Sprünge. Die genannten 15 % sind allerdings nicht viel. Lies mal den alten Test von 2012. Die Unterschiede sind echt groß…

https://www.schmolke-carbon.com/wp-...5527oFaM3CeCnD5yCxTIoJwRN9REAX73ecCvjdW6Dh8gm
 
Mir taugen diese federnden Stützen gar nicht so besonders. Habe die runde S13-Carbonstütze von Canyon die mir bereits zu weich ist, die Blattfederstütze würde gar nicht haben wollen. Jede federnde Stütze beinflusst die Neigung des Sattels bzw. den Abstand zum Tretlager. Breitere Reifen sind mir als Komfortgewinn lieber und bringen noch zusätzliche andere Vorteile mit.
 
Mir taugen diese federnden Stützen gar nicht so besonders. Habe die runde S13-Carbonstütze von Canyon die mir bereits zu weich ist, die Blattfederstütze würde gar nicht haben wollen. Jede federnde Stütze beinflusst die Neigung des Sattels bzw. den Abstand zum Tretlager. Breitere Reifen sind mir als Komfortgewinn lieber und bringen noch zusätzliche andere Vorteile mit.
Geht mir ähnlich - Komfort an der Front ist mir wichtig, (zu viel) Komfort am Heck insbesondere dann störend, wenn im Kontrast zur Front. Leider an den meisten scheibengebremsten Rädern eher die Regel als die Ausnahme.
 
Die Aussagen 'störend' und 'gefällt mir nicht' ist jedem sein gutes Recht und sollen jedem selbst überlassen sein.
Wäre gut wenn ein paar facts dazu genannt werden: Auszugslänge und Versatz und Gewicht. Je nachdem wenn einer oder mehrere dieser Parameter an der 'oberen Grenze' sich befinden, dann, in der Tat, mag die Verbringung unter Belastung (einer vcls-2 Stütze) tatsächlich etwas zu groß sein.
Allerdings: ganz allgemein gilt :
Smoother is faster.
..womit wir wieder bei den Gesetzen der Physik sind. Und die gelten immer und für alle.
 
Die Aussagen 'störend' und 'gefällt mir nicht' ist jedem sein gutes Recht und sollen jedem selbst überlassen sein.
Wäre gut wenn ein paar facts dazu genannt werden: Auszugslänge und Versatz und Gewicht. Je nachdem wenn einer oder mehrere dieser Parameter an der 'oberen Grenze' sich befinden, dann, in der Tat, mag die Verbringung unter Belastung (einer vcls-2 Stütze) tatsächlich etwas zu groß sein.
Allerdings: ganz allgemein gilt :
Smoother is faster.
..womit wir wieder bei den Gesetzen der Physik sind. Und die gelten immer und für alle.
die von Dir genannten "Gesetze" gelten, wenn Du durch Geländebeschaffenheit eine Vertikalbeschleunigung erfährst. Auf der Straße i.d.R. weniger der Fall und, soweit vom Straßenbelag initiiert wohl weitgehend durch den Reifen als "quasi-ungedämpftes" Schwingungselement aufzunehmen (ok, etwas Dämpfung durch die Karkassenverformung gibt's schon). Die Sattelstütze im Verbund mit Deinem Körpergewicht als niederfrequent schwingendes System hilft da mal nix.
Die Schwingungsanregung durch die Tretbewegung bei einer "weichen" Stütze führt dann zu einer Verkürzung des Abstands Sattel - Tretlager während der Tretbewegung und muss durch zusätzliche koordinative Muskelarbeit ausgeglichen werden - früher hätte man gesagt das versaut Dir den "runden Tritt". Macht mit Sicherheit nicht schneller - sonst würde die VCLS-Stütze im Bahnradsport reißenden Absatz finden.
Den Effekt finden einige hier im Faden wie auch ich nicht so klasse.
 
1). Ok. Dann sagen wir dann besser physikalische Gesetzmässigkeiten. (Selbstverständlich nicht 'Gesetze' im juristischen Sinne).
2) einverstanden. Je besser die Fahrbahnoberfläche desto weniger braucht es eine 'Mini-Federung'
3) auf der ganz normalen Samstagnachmittag Rennradrunde - let's say 100 km, meist Kreisstraßen, selten Bundesstraßen, gerne auch gute Radwege parallel zu den Straßen -
Da begegnen einem halt die üblichen Kanaldeckel und Teerflicken etc.
Tausend kleine Hindernisse in der Größenordnung geschätzt 5 mm bis 10 mm...
Einen Teil von all diesen sieht man rechtzeitig und trotzdem bleiben genügend übrig über die man halt drüber fährt weil es die Situation gerade nicht anders erlaubt.
Und die Bereifung 'schluckt was weg' von diesen Unebenheiten und eine 'gut flexende' Stütze tut ihren Teil noch hinzu.
Federelemente in Reihenschaltung.
Canyon Vcls-2 und Ergon Allroad CF sind dabei jeglichen Stützen mit rohrförmigem Querschnitt prinzipbedingt etwas überlegen (im Sinne von mehr Federweg).
Und nochmal: wem das dann gefühlt zu viel Federweg ist, der wird unter den angebotenen Stützen sicherlich für sich etwas Zufriedenstellendes finden.
 
Ich habe schon in der U15 Klasse gelernt kleine Unebenheiten, Bordsteinabsenkungen etc.. mittels Muskelaparat und "leicht machen" im Sattel weg zu dämpfen...funktioniert auch ohne materialistische Technik nach wie vor prächtig auf unseren verwurzelten Teerflickenradwegen hier im Rheinland!
Klar der faule, plumpe, passiv im Sattel sitzende Radler möchte es so bequem wie möglich haben, um die 100km so leicht wie möglich zu absolvieren, anstatt an der allgemeinen Athletik und funktionalen Kraft zu arbeiten oder einfach den Fahrstil anzupassen und dann eine 270€ Sattelstütze verbauen..mir erschließt sich das nicht!
 
@benjorito Fahre eine normale Scorpo Alu Stütze. Sie ist weder neu noch macht mich zum Helden :)
Da die TOUR Tests die letzten Jahre sukzessive abgenommen haben, was die Quantität der Testmodelle und allgemeine Testtiefe angeht, bleibt über die Ritchey Stütze jeglicher Vergleich zu anderen Stützen aus..und deswegen sind vorerst subjektive Eindrücke die einzige Möglichkeit der Bewertung.
 
Ich bin lange eine Redshift Parallelogramm-Federsattelstütze mit 40mm Weg am Gravel gefahren - ja, die Veränderung der Sattelposition ist anfänglich gewöhnungsbedürftig, aber hat für mich die Reduktion an Muskelermüdung durch ständiges "Federnmüssen" mit den Beinen mehr als aufgewogen. Das bike ist mittlerweile verkauft, am älteren Endurance-RR habe ich die CaneCreek eeSilk-Carbon-Stütze mit elastomergedämpften 20mm Parallelweg - hier fühlt man den Verfahrensweg fast nicht, und trotzdem bin ich weniger ermüdet.
An zwei weiteren Rädern die Ergon/Canyon-Federblattstütze, noch subtiler, und definitiv für mich sinnvoll - am Ende muß es jeder für sich abwägen.
Ich habe Rennradfahren in den späten 70ern gelernt, und als v.a. MTBler gehe ich automatisch bei relevanten Unebenheiten aus dem Sattel, und lasse die Oberschenkel die Federarbeit machen. Ändert nichts daran, daß eine Federsattelstütze, wie auch immer sie technisch federt, viel Streß durch eher kleine aber hochfrequente Unebenheiten von der Backe hält - gibt auch genügend unabhängige Messungen, die den Vorteil guter Federung/Dämpfung, egal ob durch dickere Reifen, Federvorbau, Federgabel/federnder Hinterbau, Federsattelstütze, bestätigen. Und, nein, ich muß in meinem Alter niemandem etwas beweisen.
 
Fürs Gravel ist eine Federung über die Sattelstütze sicherlich sinnvoll, da wird aber die hier vorgestellte Superlogic wenig zu beitragen (wenn ich auf die von mir gefahrenen 1- und 2-bolt Superlogics einfach mal 15% mehr Auslenkung rechne und dabei ignoriere, dass im Artikel von "15% mehr Vibrationsdämpfung" die Rede ist). Generell unklar welchen Zielmarkt Ritchey da beackert - der Rennradmarkt ist dank Aerostützen für runde 27,2mm Formate eigentlich nicht mehr adressierbar.
 
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