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Campagnolo Stellenabbau: 120 Jobs sollen gestrichen werden

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Re: Campagnolo Stellenabbau: 120 Jobs sollen gestrichen werden
Deine Geschichtenerzählungen sind ja hier im Forum schon legendär, interessieren nicht wirklich. Ich könnte dir das genaue Gegenteil aufzeigen. Und wenn Mitabreiter ohne soziale Standards & Minimumlohn beschäftigt werden können, würde Stevens dir vielleicht auch einen Mitarbeiter hinsetzen, der eine Antwort verfasst (nur der Antwort wegen). Aber da du ja kein Stevens-Rad fährst ...

Legendär ist der Umstand dass du einfach irgendwas in den Raum stellst, wird belegt dass du dich irrst und man sagt dir, dass komplett daneben benommen hast sagst einfach nix mehr dazu.

Ich fahre übrigens kein Stevens - meine Freundin aber sehr wohl und dafür brauche ich das Schaltauge und so wie auch beim letzten Mal könnte ich dir nun anhand der Rechnung zeigen dass ich ein Stevens Rad habe aber wir wissen jo - dir gehts nur ums stänkern und das ist für mich auch ok - wenns dich glücklich macht lass deinen Frust einfach raus - ich hab grad gesehen dass es hier eine ignore LIste gibt - dich brauch ich mir also nicht mehr "antun" und du kannst entspannt Frustabbau betreiben.

Wieder mal liegst du mit einer Behauptung aber falsch und wieder mal kann man dir nur raten: lass dich einfach behandeln denn offenbar macht dich dein extremes Auftreten im Forum nicht wirklich glücklich, dein Frust muss einen tieferen Grund haben und wenn du rechtzeitig etwas unternimmst kann dir vielleicht geholfen werden
 
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Es ist schon bezeichnend, dass die meisten Beiträge sich um Korkenzieher drehen. Dann noch Neuanmeldungen mit zu 100 % senilen Pöbelbeiträgen. Leider steckt in beidem etwas Wahrheit über Kundschaft und aktuelle Lage des Unternehmens drin.

Ich finde die neue 13x-Super Record seehr attraktiv und kann mir gut vorstellen, irgendwann ein Rad damit aufzubauen. Die Interviews zum Kurswechsel lesen sich auch sehr gut.
In anderen Threads hatten viele geäußert, dass sie sich auch auf Ultegra- und 105-Niveau neue Gruppen wünschen, aber das kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen. Was kann Campa in der Mittelklasse anbieten, das sich von Shimano und SRAM abhebt und mehr als dreieinhalb Nostalgiker anspricht, die zudem noch fast alle mit genug Rädern + Teilen versorgt sind oder Neuerungen ohnehin ablehnen?
 
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die zudem noch fast alle mit genug Rädern + Teilen versorgt sind oder Neuerungen ohnehin ablehnen?

Ich denk, dass wird wohl das Hauptproblem für Campa sein. Wenn man mal im Sram-System ist - wieso sollte man sich den extrem kostspieligen Umstieg auf Campa/ein neues System antun. Da muss schon was so wild extrem geil neues kommen - und eigentlich kann man sich nicht vorstellen was da kommen soll.

Man kann wohl sagen das Sram und Shimano wirklich super Produkte anbieten, die Preise der Mitteklasseteile sind super - die Leistung fürs Geld auch, die Teile sind vielfach erprobt, so gut wie problemfrei, Sram hat nen ECHT guten Support...was will man da als Campa besser machen....
 
Ich denk, dass wird wohl das Hauptproblem für Campa sein. Wenn man mal im Sram-System ist - wieso sollte man sich den extrem kostspieligen Umstieg auf Campa/ein neues System antun. Da muss schon was so wild extrem geil neues kommen - und eigentlich kann man sich nicht vorstellen was da kommen soll.
Ja, und wenn wird das eher für eine Highendgruppe passieren, wo Vernunft keine große Rolle spielt.
Das Problem bei Shimano ist, dass für das Ritzelpaket hinten beide Hebelchen rechts am Bremshebel sitzen. EIn Kleines, ein großes Hebelchen. Immerfort muss man tasten, ob man jetzt auch das richtige Hebelchen drückt. Das Problem hat man bei Campagnolo mit Daumenhebel schlicht nicht. (Genau aus diesem Grunde will auch keiner die 2023er Super Record Wiresless 12-fach haben, weil man dort eben auch diese fitzeligen Hebelchen hat und keinen klar definierten Daumendrücker. Die neue 13-fach Super Record macht es wieder richtig! Hat Campagnolo ja zähneknirschend einsehen müssen.). Mit dicken Handschuhen im Winter wird es noch schwieriger mit Shimano...

Von der Schaltlogik her geht m.E. nichts über Campagnolo. Ein Hebel, eine Funktion. Immer. Auch mit Handschuhen. Man kann sogar aus dem Obergriff mit dem kleinen Finger hochschalten.
Und wenn man mal richtig durchbeschleunigt, Hände auf dem Bremsgriff, dann ist es gefühlt ein wenig wie im Sportwagen mit Schaltwippen. Da kann man richtig die Gänge reinknallen mit dem Daumen. Das macht richtig Spaß, ist emotional und mit der besten Dura Ace so nicht zu erreichen.

Dann jedenfalls lieber noch Sram als Shimano. Rauf und runter, ähnlich wie im Auto. Aber mit Daumen oder kleinem Finger geht es trotzdem nicht.
Schaltlogik ist kein großes Thema mehr, weil mit elektronischen Schaltungen das meiste frei belegt werden kann. Bei der Entscheidung Shimano/SRAM fällt das Argument jedenfalls weg.
 
Die Gründe für eine Firmenkrise macht man natürlich immer gern allgemeinen Punkten wie der Marktlage fest.

Campa hat einerseits rund 10 Jahre am Markt vorbei entwickelt und gebaut, dabei immer die solvente Klientel im Auge gehabt, die bevorzugt ins obere Regal greift. Da schwingte auch das Image eines ganzen erfolgreichen Radsportjahrhunderts mit und dass Campa-Fahrer einfach immer Campa fahren wollten, auch wenn der Kram mal nicht perfekt funzen sollte.

Das ist vorbei, meine Boomer-Generation war vllt die letzte, die noch so getickt hat, auch Elektronik am Renner hat einiges dazu beigetragen.

Ich habe mich gefreut, 45 Jahre lang Campa Technik von 6s-11s erleben zu dürfen, danach habe ich aufgehört, es war nicht mehr das Richtige dabei, ich hatte auch nie die Not zu 12+.

Eine Ekar hätte ich mir auch am Xer noch gekauft, aber 2-fach und E machen halt andere und das nicht schlechter.
 
Nix Quatsch!
Bremsschalthebel, Doppelgelenk Felgenbremsen, Scheibenbremsen, Klickpedale, Tretlagerstandard, MTB Gruppen, elektrische Schaltung...
...waren immer andere zuerst!
Doch Quatsch, was interessieren mich Klickpedale und MTB Gruppen.... Innovativ waren sie ganz definitiv bei Anzahl der Ritzel, Schnellspannern, integrierten Bremshebeln (keine Wäscheleinen) und insbesondere bei der Carbonverarbeitung.... Shimano hat bis heute meines Wissens nur Schmiedekurbeln
 
Sigi hat das sehr treffend beschrieben. Ab ca. 2004 hatte ich Campa Record 10-fach am Rad. Die hat immer top funktioniert und Campa hatte damals einiges vor Shimano Kompakt-Kurbeln mit passendem Umwerfer im Angebot. Gab auch 48/34 Kettenblätter. Fand ich damals echt gut.

Später hatte ich eine 11-fach Record, welche leider nie ganz optimal lief. Alle Einstellversuche lösten das Problem nicht. Habe sie dann durch eine Ultegra 6800 abgelöst und sofort hat diese perfekt geschaltet.

Durch den Kauf eines gebrauchten Rades kam ich später in den Besitz einer Super Record EPS. Im Vergleich zu einer Shimano Di2 fand ich die EPS wie ein Gebastel. Habe sie sofort verkauft.

Danach kam ich nie mehr mit Campa in Berührung. Vermisse die halt nicht mehr.
 
.... Shimano hat bis heute meines Wissens nur Schmiedekurbeln

An der Stelle sehe ich die Intelligenz der Shimano Ingenieure, aus dem günstigeren und vermeintlich minderwertigerem Werkstoff Aluminium eine Kurbel verlgeichbarer technischer Güte bauen.

Campa hat die Linie ,Carbon-auf-Teufel-komm-raus' verfolgt, was bis zu den lächerlichen aufgeklebten Carbonplättchen führte, die man außen auf den ,nochwertigeren' Ergo Schalthebeln der Record und SR finden kann.

Der Fingerschmaus der Ergo-Alu Schalthebel bleibt imo auf ewig unerreicht, da wollte man die Finger gar nicht mehr von herunter nehmen 😁

Alles Geschichte ...
 
Hach Carbon mag ich an Bremshebeln nicht missen v.a. wenn es Kalt ist... weder früher bei Campa noch heute bei Sram...

Da ich jetzt meinen einen Felgenbremser verkauft habe, bleibt aus Nostalgie noch mein Sacpin S8 mit Campa Record 11-fach.... Echte Itakerscheiße 😎

Die 10- und 11-fach-Record-Kurbeln (bis 2014) waren herrlich leicht. Leichtbau für verhältnismäßig wenig Knete.

Sram setzt halt auch auf Carbon-Kurbeln, daran ist nix falsch (bei Sram ist die neue Force-Krubel, die ich mir gerade im Angebot geschossen habe, ist jetzt auch lächerlich leicht)....
 
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An der Stelle sehe ich die Intelligenz der Shimano Ingenieure, aus dem günstigeren und vermeintlich minderwertigerem Werkstoff Aluminium eine Kurbel verlgeichbarer technischer Güte bauen.

Campa hat die Linie ,Carbon-auf-Teufel-komm-raus' verfolgt, was bis zu den lächerlichen aufgeklebten Carbonplättchen führte, die man außen auf den ,nochwertigeren' Ergo Schalthebeln der Record und SR finden kann.

Der Fingerschmaus der Ergo-Alu Schalthebel bleibt imo auf ewig unerreicht, da wollte man die Finger gar nicht mehr von herunter nehmen 😁

Alles Geschichte ...
Gab es da nicht unjüngst nen Rückruf bei Shimano 🤣
 
Gab es da nicht unjüngst nen Rückruf bei Shimano 🤣

Ich bin sicher kein Shimano Jünger, aber sowas kann vorkommen, zumal bei ganz anderen Produktionschargen. Bei Campa ist mir dafür eine ganze Reihe ausgedrehter Pedalgewinde bekannt, hatte ich selbst auch schon.

Bei Campa UT-Innenlagern gab es zudem immer mal Wassereintritt, für Schlechtwetterrad und Crosser galt mein Vertrauen daher seit Jahren Shimano HT, das Zeug funzte und war bei mir dicht unter allen Bedingungen.
 
Ich bin sicher kein Shimano Jünger, aber sowas kann vorkommen, zumal bei ganz anderen Produktionschargen. Bei Campa ist mir dafür eine ganze Reihe ausgedrehter Pedalgewinde bekannt, hatte ich selbst auch schon.

Bei Campa UT-Innenlagern gab es zudem immer mal Wassereintritt, für Schlechtwetterrad und Crosser galt mein Vertrauen daher seit Jahren Shimano HT, das Zeug funzte und war bei mir dicht unter allen Bedingungen.
Ja, ist wohl richtig
 
In anderen Threads hatten viele geäußert, dass sie sich auch auf Ultegra- und 105-Niveau neue Gruppen wünschen, aber das kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen. Was kann Campa in der Mittelklasse anbieten, das sich von Shimano und SRAM abhebt
Konsistenz mit dem Rest vom Fuhrpark. Das ist ein wiederkehrendes Muster: Leute die am "Sonntagsrad" Campa fahren wünschen sich am Rad für ruppige Hotelkeller oder Bahnabteile Material aus dem gleichen Stall zu nutzen. Dazu muss eine "neue Veloce" nichts besser können als 105 oder Preiskämpfe gewinnen, sie muss einfach nur existieren und einen anständigen Preisabstand zur SR haben.
 
Shimano hat bis heute meines Wissens nur Schmiedekurbeln
Daran ist eigentlich auch nichts falsch.
Durch Verdichten der Oberfläche wird das Material widerstandsfähiger.
Einmal hatten sie die 7800er mit Carbonoberfläche. Die Kurbel war nur wenige Gramm leichter und sah sonst gleich aus.


Die 10- und 11-fach-Record-Kurbeln (bis 2014) waren herrlich leicht. Leichtbau für verhältnismäßig wenig Knete.
Vor allem halten die. Was man von SRAM, FSA und anderen nicht sagen kann. Die Alu-Inserts lösen sich irgendwann auf und dann werden Pedale oder Achsverbindung locker.
THM scheint dieses Problem auch nicht zu haben.
Gab es da nicht unjüngst nen Rückruf bei Shimano 🤣
Liegt an der zweiteiligen, geklebten Bauweise. Nicht am Schmiedeverfahren.
Shimano versucht immer mehr Material zu sparen, um beim Gewicht mithalten zu können.
Die Klebeflächen sind zu klein. Man hätte ein paar Gramm mehr akzeptieren sollen und die Kurbel etwas anders konstruieren sollen. Oder vielleicht doch den Schritt zu Carbon wagen.
 
Es gab mal eine Dura Ace Carbon Kurbel. Weiss nicht mehr ob 7800 odet 7900.
Shimano hat sich dann aber wieder auf Alu konzentriert.

Dura_Ace_carbon_chainset_at_Condor_Cycles.jpeg
 
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Konsistenz mit dem Rest vom Fuhrpark. Das ist ein wiederkehrendes Muster: Leute die am "Sonntagsrad" Campa fahren wünschen sich am Rad für ruppige Hotelkeller oder Bahnabteile Material aus dem gleichen Stall zu nutzen. Dazu muss eine "neue Veloce" nichts besser können als 105 oder Preiskämpfe gewinnen, sie muss einfach nur existieren und einen anständigen Preisabstand zur SR haben.
Kann ich zumindest für mich ausschließen. Super Record: spannend, könnte irgendwann am Sonntagsrad landen. Deshalb andere Räder umrüsten oder bei Neukauf zwingend Campa: brauche ich nicht.
Wenn sie Marktanteile bei jüngeren Kunden wollen, könnte es aber sinnvoll sein. Weniger Werkzeug- und Ersatzteilbedarf sind auch Argumente, insofern teilweise Zustimmung.
 
Schaltlogik ist kein großes Thema mehr, weil mit elektronischen Schaltungen das meiste frei belegt werden kann. Bei der Entscheidung Shimano/SRAM fällt das Argument jedenfalls weg.
Wie kann ich denn bei SRAM eine andere Schaltlogik realisieren, da habe ich doch nur 2 Tasten (Hebel), oder?
 
Wie kann ich denn bei SRAM eine andere Schaltlogik realisieren, da habe ich doch nur 2 Tasten (Hebel), oder?

Du kannst die Hebel unterschiedlich belegen und du kannst auch div Zusatzschalthebel verbinden - Blips oder auch MTB Controller.

An den neuen Red/Force Hebeln gibts auch integrierte Zusatztasten die du ebenfalls nach Wunsch belegen kannst.

So habe ich den rechen Sram Hebel so eingestellt dass ein Druck in den leichteren Gang schaltet (Standardeinstellung ist genau anders rum) und am rechten Zusatztaster habe ich eingestellt, dass ein Gang schwerer geschaltet wird. So kann ich also beide Richtungen mit dem rechten Hebel schalten.
 
Doch Quatsch, was interessieren mich Klickpedale und MTB Gruppen.... Innovativ waren sie ganz definitiv bei Anzahl der Ritzel, Schnellspannern, integrierten Bremshebeln (keine Wäscheleinen) und insbesondere bei der Carbonverarbeitung.... Shimano hat bis heute meines Wissens nur Schmiedekurbeln
Was spielt es hier für eine Rolle, was dich persönlich interessiert?!?!

Ein Ritzel mehr, toll, hat ja das Radfahren revolutioniert, genau wie Carbonkurbeln :rolleyes:
Carbonkurbeln sind ja auch besonders super, was automatisierte Fertigung, Stückzahl und Preis angeht, daher bestens geeignet, um Marktmacht zu zementieren 🤣
Die "Wäscheleinen" waren am besten für leichtgängiges, geschmeidiges Schalten, aber klar, sahen nicht schön aus.
Ich bin nicht sicher, was hier die Motivation bei Campagnolo war, nur die aufgeräumtere Optik oder die Umgehung des Shimano Patents, daher vermutlich auch der Daumenhebel.
Ein echter Vorteil der Ergopower Bremsschalthebel gegenüber zeitgenössischen Shimano STI, war, dass man viele Gänge auf einmal schalten konnte, zumindest zu 10fach Zeiten.
 
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