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Bending Spoons kauft Komoot: Touren-Community geht zu Evernote-Eigner

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Re: Bending Spoons kauft Komoot: Touren-Community geht zu Evernote-Eigner
Vielleicht erst einmal abwarten, was sich wirklich ändern wird. Ansonsten geht mir das Geheule auf die Nerven, dass viele hier einfach am Liebsten ein Gratistool mit möglichst vielen Funktionen haben wollen und glauben, dass sich das durch einmalige 20€-Zahlungen finanzieren.
 
Wieviel Leute ich kenne hat ja erstmal keine Relevanz, ich selbst bin ja nur ein winziger Teil der Gesamtnutzer. Mir erscheint es nur sehr wenig, nur 1% sollen wirklich zahlen? Es gibt auf Komoot nicht nur Radfahrer, auch Wanderer und Co. sind dort sehr stark vertreten.

Ich habe da absolut kein Gefühl für, wäre nur sehr erstaunt wenn es wirklich so wäre. Selber habe ich seit ein paar Jahren bei Komoot, und auch anderen Apps die ich intensiv nutze, ein Premium-Abo, eben weil ich die Entwicklung unterstützen will. Allerdings habe ich aktuell die automatische Verlängerung bei Komoot erstmal gestoppt um mir die weitere Entwicklung und auch mögliche Alternativen anzuschauen.

Und wie ist es bei dir, bist du bei deinen 1% oder bei deinen 99%?
Du hast das glaub ich falsch verstanden. Lies mal den Faden nach, worauf sich meine 99 Prozent bezogen haben.
 
Wo glaubst du habe ich dich falsch verstanden?
Mikasa schrieb über Alternativen zur Kommerzialisierung, die dann aber das Engagement aller user (in der einen oder anderen Form) bedeuten würde. Daraufhin wandte ich ein, dass meiner Schätzung nach 99 Prozent aller user nicht bereit wären.
 
Ich habe für mein Abo rund 60 Euro/Jahr bezahlt, also ungefähr 5 Euro im Monat. Habe ich für mich als einen fairen Betrag empfunden, hier einen einstelligen Jahresbeitrag empfinde ich für das, was ich erhalte deutlich zu wenig. Aber so setzt jeder selbst seine Grenzen fest, ist ja auch vollkommen okay.
Es wurde halt auch zu viel mit Gratisregionen durch Kooperationen um sich geworfen. Ich hab alle paar Wochen mal einen Code bekommen und immer wenn ich in einer neuen Region war konnte ich die für mich kostenfrei bekommen. Dadurch hatte ich alle Features die ich brauchte ohne auch nur einen Cent zu bezahlen, da war sogar das reduzierte Weltpaket unattraktiv, obwohl es insgesamt natürlich ein grandioses Angebot ist. Von einem Abo war ich dann natürlich meilenweit entfernt.
Hätte man direkt nach einer Probezeit nur die Möglichkeit gehabt ein Abo abzuschließen oder den Dienst nicht mehr zu nutzen, hätte ich sicherlich 20-60€ im Jahr bezahlt.
 
Ich habe viele Kollektion um meine geplanten und gemachten Touren, auch unterschiedliche Sportarten, besser zu sortieren, da war das Abo die einzige Möglichkeit da ein wenig Struktur für mich zu finden. Aber da tickt auch jeder anders, habe da aber gerne eine schnelle Übersicht für mich.
Habe da eine Notation in den Namen und kann dann einfach mein Kürzel für zum Beispiel Rennrad auf Mallorca in den Filter eingeben und habe alles was ich brauche. Also die Bezahlschranke war aus meiner Sicht einfach zu niedrig, so wie ich sind viele darunter durchgeschlüpft.
 
Der Mittelfinger als Dank an die Mitarbeiter, Humor hat er. 😄


Naja, das ist nicht nur ein Eindruck, das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Aber wer kanns Ihnen verübeln, für einen zwei bis dreistelligen Millionenbetrag würden einige über Leichen gehen.
Wer in solchen Firmen ohne Beteiligung arbeitet, der hat das System nicht verstanden.
 
Gibt es in Komoot eine Option, alle seine Daten gesammelt runterzuladen?
Habe keine Lust, 400 geplante Routen separat runterzuladen...

Edit: Es scheint keine Möglichkeit dafür direkt in Komoot zu geben. Habe es mit folgender Python-Lib gemacht:
https://github.com/Tsadoq/kompy/
Ich habe das Script jetzt auch durchlaufen lassen. Da gibt es aber zwei Probleme:
1. Bei vielen Touren kommt eine Fehlermeldung, obwohl sie auf öffentlich gestellt sind
2. Mit welchem Tool kann ich die ganzen Tracks jetzt verwalten?
 
Beteiligung abseits der finanziellen Beteiligung findet ja schon statt nur durch Upload von gemachten Touren, mit Fotos, kommentieren/empfehlen von Highlights, usw., das machen vermutlich schon einige Nutzer. Ich habe für mein Abo rund 60 Euro/Jahr bezahlt, also ungefähr 5 Euro im Monat. Habe ich für mich als einen fairen Betrag empfunden, hier einen einstelligen Jahresbeitrag empfinde ich für das, was ich erhalte deutlich zu wenig. Aber so setzt jeder selbst seine Grenzen fest, ist ja auch vollkommen okay.
Sehe ich auch so. Das Kartenmaterial von Komoot ist so gut, gerade weil die Community KOSTENLOS dran gearbeitet hat. Im Kern kommt das Kartenmaterial von OSM, an dem auch Unzählige KOSTENLOS gearbeitet haben. Komoot hat dann da ihre Software draufgesetzt.

Edit: Komoot bittet sogar ihre Kunden, KOSTENLOS zu OSM beizutragen und die Karten zu verbesser!

https://support.komoot.com/hc/de/articles/360022830972-Die-Komoot-Karte-mit-OpenStreetMap-verbessern
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Touren müssen öffentlich sein für das Tool? Dann bleibt mir tatsächlich nur die händlische Variante, meine Touren sind auf Privat gestellt.
Ich weiß nicht, ob sie öffentlich sein müssen. Wahrscheinlich nicht.
Hast du eventuell Zeit und Lust kurz zu erklären wie man das macht? Ich bin nicht ganz doof am Computer, habe mich aber mit Programmierung nicht wirklich beschäftigt. Python habe ich bereits installiert, aber das war es dann auch, habe keine der Dateien zum Laufen bekommen.
python3 komoot.py --user-name USERNAME --user-id USER_ID

Den Username kennst du wohl und die ID steht im Browser in der Adressleiste.
 
Wer in solchen Firmen ohne Beteiligung arbeitet, der hat das System nicht verstanden.
Was willst du bei 'nem Laden wie Komoot mit 'ner Mitarbeiterbeteiligung? Das ist nicht Google wo der Koch dann ab Börsengang ausgesorgt hat. Wenn du ein realistisches Gesamtkontingent an Mitarbeiteranteilen durch die Anzahl Mitarbeiter teilst und dann in dich gehst um zu raten was Bendingspoons wohl so realistisch bezahlt haben könnte für das nächste Entkernungsprojekt (das ist nicht "Google kauft Motorola"...), dann kannst du froh sein wenn das ein Monatsgehalt übertrifft, jedenfalls bei Leuten die nicht gerade seit dem ersten Tag dabei sind.
 
Mein Lieblingstool GPsies ist ja jetzt schon ein paar Jahre tot. Ich hatte es finanziell unterstützt und war vom Nachfolger nach ein paar Tests maßlos enttäuscht. Habe dann alle anderen empfohlenen Seiten getestet, si richtig zufrieden war ich mit keinem Anbieter. Ich plane enorm viel, zwei drei Touren pro Woche mindestens. Ich war auch immer bereit für die gebotene Leistung zu bezahlen, ich geh ja auch nicht nur zum Spaß auf die Arbeit. Ich habe mich dann so halbglückllich für komoot entschieden und das lifetime Paket gekauft, war ja fast geschenkt. Der Gedanke, dass ich jetzt mit einigen hundert Touren wieder in der Luft hänge nervt mich tierisch. Wtf.
Ich würde für ein gutes Tool gerne bis zu 100 Euro im jahr zahlen. Wenn es denn gut und dauerhaft wäre.
Das Planungstool auf strava wurde zwar mit der Zeit etwas besser, ist aber immer noch absolut indiskutabel. Auch für mich als member.
 
@Leander_Taner Wieso hängst Du in der Luft? Komoot läuft doch noch und die einfachste Möglichkeit das es das weiterhin tut ist ein Abo abzuschließen.

Ich habe das Komoot Abo jetzt seit 2 Jahren und finde es sehr praktisch. Temperatur, Windrichtung find ich schon nicht schlecht zu sehen bevor ich fahre.

Ich zahle für jeden Dienst den ich nutze die Abo Gebühren. Von mir aus kann Komoot komplett umstellen und den Dienst nur für zahlenden Kunden zur Verfügung stellen oder wie Zwift eine Tour von 25 km kann pro Monat gratis planen :)
 
Mal ganz doof gefragt: was ist denn mit Garmin?
Kann Basecamp nicht all das, was viele hier verlangen?
Connect kann sogar heatmap.
Okay…ne TCR-Route wäre vielleicht n bisschen viel verlangt, aber für 08/15 sollte es doch für viele User ne gute und mit dem Gerät schon bezahlte Lösung sein.

Sigma hat n eigenes System. Wahoo doch sicher auch, oder?
 
Mal ganz doof gefragt: was ist denn mit Garmin?
Kann Basecamp nicht all das, was viele hier verlangen?
Touren planen kann man mit vielem. Das was Komoot für viele ausgemacht hat war der Netzwerkeffekt, dass man eine Planung sehr einfach Mitfahrern zur Verfügung stellen kann. Keine Ahnung wie gut das mitfahren ohne Weltpaket wirklich ging, jedenfalls hatte ich Komoot ziemlich deutlich durchgesetzt bei losen Gruppen. Link auf Strecke, Vorschau funktioniert (in der WhatsApp-Gruppe oder wo auch immer), keiner fragt mehr "wie funktioniert das nun bei dieser Plattform". Wird spannend wie sich das jetzt weiterentwickelt.

Mich juckt es tatsächlich ein wenig in den Fingern etwas auszuprobieren was ganz gezielt nur diese Nische besetzt, also nicht "Planungsplattform, die auch teilen kann" oder "Streckenbibliotheksplattform, die auch teilen kann", oder "Hardware begleitplattform die sich teilen kann" sondern ganz eng fokussiert "was fahren wir morgen". Einfach nur Doodle aber mit Strecke, soll doch jeder planen womit er will.
 
Edit: Komoot bittet sogar ihre Kunden, KOSTENLOS zu OSM beizutragen und die Karten zu verbesser!

https://support.komoot.com/hc/de/articles/360022830972-Die-Komoot-Karte-mit-OpenStreetMap-verbessern
Das ist auch gut und richtig so. Die Alternative wäre, dass jeder Dienst seine eigenen Kartendaten pflegt und aktualisiert. Openstreetmap als Datengrundlage vieler Dienste ist aus meiner Sicht absolut wünschenswert. Und natürlich sollten Datenänderungen dann auch in eben dieser Quelle vorgenommen werden. Da dafür oft Ortskundigkeit und regionales Wissen erforderlich ist, sind an dieser Stelle eben die Nutzer gefragt. Das kann ein Dienst wie Komoot nicht aus der Ferne leisten.
 
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