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polieren

Ja...
nein...

Ja, das Eloxal ist dort abgerieben...
Nein, das Logo übersteht die Politur nicht...

...es sei denn,...
 
...du entfernst das Eloxal nicht chemisch, sondern schleifst es händisch runter und passt dabei permanent auf, um den Schriftzug herumzuschleifen. Ist zwar 'ne sau Arbeit, funktioniert aber. Man bekommt da aber kaum eine klare Kante zwischen der polierten Fläche und dem originalen Logo hin.
 
Die Geschichte habe ich mal mit 'ner C-Record-Kurbel durch-exerziert:

410807-j07bjg1cmtgy-c_record_00-original.jpg


410812-9fgj976un3le-c_record_04-original.jpg
 
Mein Vater hat in Urzeiten seine Elektronikplatinen selbst geäzt. Die Leiterbahnen waren lackiert, der Rest wurde weggeäzt. Da klappte sehr präzise. Es gab auch Aufkleber für die Leiterbahnen die das Eisen-III-Chlorid abkonnten. Auf die schnelle hab ich im Netz das hier gefunden:
http://www.niklas-ruehl.de/blog/platinen-selbst-aetzen und in einem Forum die Empfehlung für Edding 780 Lackstifte.
Meiner Erfahrung nach reicht mit handelsüblichem Rohrreiniger eine Einwirkzeit von gut einer Minute um das Eloxal zu entfernen. Das sollte der Lack abkönnen.
Ich werde bei Gelegenheit mal selbst Versuche starten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich hab grad noch drei Sattelstützen etwas aufgehübscht:
Sattelstützen_Tripple_B1.jpg

Sattelstützen_Tripple_C1.jpg

Sattelstützen_Tripple_D1.jpg


Eine Selcof Aero, eine C-Record und eine Victory (glaub ich).
Die Selcof war ziemlich verranzt und ich hab die auch etwar gekürzt (war mir eh zu lang).
Ich find die übrigens sehr schön, obgleich der komischerweise im Allgemeinen wenig Wertschätzung entgegengebracht wird - warum auch immer.
 
Und ich hab grad noch drei Sattelstützen etwas aufgehübscht:
Anhang anzeigen 451311
Anhang anzeigen 451312
Anhang anzeigen 451313

Eine Selcof Aero, eine C-Record und eine Victory (glaub ich).
Die Selcof war ziemlich verranzt und ich hab die auch etwar gekürzt (war mir eh zu lang).
Ich find die übrigens sehr schön, obgleich der komischerweise im Allgemeinen wenig Wertschätzung entgegengebracht wird - warum auch immer.
Wahnsinn aber da fehlt mir dann die nötige Patina!:D
 
Und ich hab grad noch drei Sattelstützen etwas aufgehübscht:
Anhang anzeigen 451311
Anhang anzeigen 451312
Anhang anzeigen 451313

Eine Selcof Aero, eine C-Record und eine Victory (glaub ich).
Die Selcof war ziemlich verranzt und ich hab die auch etwar gekürzt (war mir eh zu lang).
Ich find die übrigens sehr schön, obgleich der komischerweise im Allgemeinen wenig Wertschätzung entgegengebracht wird - warum auch immer.
Hut ab vor der Polierleistung!
Auf diesen Hochglanz hab ich meine Teile bisher noch nicht poliert. Wie lange bleibt diese Spiegeloberfläche eigentlich so? Ich meine bei normaler Benutzung nicht in der Vitrine ;).

Bzgl. der Selcof-Stütze bin ich der gleichen Ansicht wie du - finde sie auch sehr schön. Habe sie auch an meinem Raleigh aus dem KdM verbaut. Allerdings kann sie in puncto Glanz deiner nicht das Wasser reichen ;).
 
Welche Menge an Rohrfrei benötigt man auf, sagen wir, einen Liter Wasser? Würde gerne den Sichtbereich eines Lenkers chemisch behandeln um das Logo zu erhalten. Als Gefäß kommt leider nur ein Eimer in Frage, da ich nichts wannenähnliches habe und das Teil hochkant in den Eimer stellen müsste. Wird also recht viel Wasser.......
 
Welche Menge an Rohrfrei benötigt man auf, sagen wir, einen Liter Wasser? Würde gerne den Sichtbereich eines Lenkers chemisch behandeln um das Logo zu erhalten. Als Gefäß kommt leider nur ein Eimer in Frage, da ich nichts wannenähnliches habe und das Teil hochkant in den Eimer stellen müsste. Wird also recht viel Wasser.......

Es geht auch das Zeug nur mit dem Pinsel aufzutragen. Ich hab sogar schon mal ne komplett eingespeichte Felge enteloxiert. Gut den Reifen hab ich vorher runter und den Pinsel kann man nachher auch vergessen. Wichtig ist nachher gut zu wässern. Letztendlich brauchst du mit der Pinselmethode bei großen Objekten weniger von der Chemie.
 
Es geht auch das Zeug nur mit dem Pinsel aufzutragen. Ich hab sogar schon mal ne komplett eingespeichte Felge enteloxiert. Gut den Reifen hab ich vorher runter und den Pinsel kann man nachher auch vergessen. Wichtig ist nachher gut zu wässern. Letztendlich brauchst du mit der Pinselmethode bei großen Objekten weniger von der Chemie.


Ich hab so`n bisschen Respekt vor den entstehenden Dämpfen. Bei der Eimermethode war meine Überlegung: eintunken und wegrennen......bei der Pinselmethode wird das wohl nicht funktionieren......also mit Atemmaske arbeiten? Oder die Luft anhalten? Das Mischverhältnis interessiert mich nach wie vor.....frei nach der Methode, wenn zischt und blubbert passt`s?
 
Durchaus, bei Überdosierung gibt es irgendwann Lochfraß. Deshalb lieber langsam arbeiten und ab und zu die entstehende Schicht abwischen und die Oberfläche kontrollieren.
 
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Ich hab so`n bisschen Respekt vor den entstehenden Dämpfen. Bei der Eimermethode war meine Überlegung: eintunken und wegrennen.....
Bei Rohrfrei auf Basis von Natriumhydroxid entstehen groß keine Dämpfe wie bei Ammoniak oder starken Mineralsäuren. Die entstehende Natronlauge reagiert mit Aluminiumoxid und Aluminium, dabei entsteht gasförmiger Wasserstoff. Die aufsteigenden Gasblasen können Flüssigkeit mitreißen, aber so weit wie zB Salzsäuredämpfe kommen die Tröpfchen nicht. Sind aber noch gefährlicher als Schwefelsäure, alle starken Laugen verursachen fiese, schlecht heilende Wunden an der Haut und besonders an den Augen. Entsprechende Sicherheitshinweise sind absolut ernst zu nehmen, Laugenverätzungen sind ein Klassiker in Augenkliniken. Mag sein, daß da noch was frei gesetzt wird was müffelt, aber da würde ich mir die gleichen Gedanken machen wie beim hantieren mit Waschbenzin oder Lösungsmitteln. Lüften reicht, viel wichtiger ist nicht mit dem Gesicht nah dran gehen um zu sehen was da abgeht.

Kann man denn Alu durch Abfussfrei zerstören?
Ja, Natronlauge löst Aluminium auf. Restlos... Darum ist ja auch Alupulver in Rohrfrei: die Natronlauge löst organische Veschmutzungen und spaltet Fett auf duch Verseifung, das durch Aluminium entstehende Wasserstoffgas unterstützt den Prozess durch mechansiche Wirkung. Deshalb das Werkstück im Minutentakt kontollieren. Und nicht zu stark dosiern nach dem Motto "viel hilft viel".
 
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Fazit: Handschuhe und evtl. Schutzbrille beim Hantieren genügen in der Regel. Im Freien arbeiten schadet nix. Das Hauptproblem ist Überdosierung weil es dann erstens stark blubbert was zu unkontrollierten Laugenspritzern führt und zweitens das Werkstück geschädigt werden kann.
 
Schutzbrille! Und zwar eine, die auch horizontal, zur Stirn hin abschließt. Sonst kann es passieren, daß ein Spritzer über den Brillenrand hüpft und eine ballistische Kurve Richtung Auge macht.
 
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