• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Wireless Bremsen ? ( Brake-by-Wire )

einfacher11

Aktives Mitglied
Registriert
12 November 2024
Beiträge
519
Reaktionspunkte
189

erst quetscht man die Bremsleitungen und evtl. die Schaltzugaußenhülle (vorausgesetzt man fährt schon eine moderne 1 mal X Schaltung) durch den Steuersatz , was mehr oder weniger nur Semi Geil funktioniert und einen riesengroßen Aufwand beim Radel bauen bzw. bei der Wartung bedeutet.

Nun komplett ohne Leitung wird der Steuersatz wieder ganz normal wie früher was natürlich ein großer Schritt zurück zur Normalität ist aber warum immer was ändern wollen was so gut Funktioniert , gute robuste hydraulische Bremsen sind wirklich super ausgereift und auch sehr einfach zu befüllen und zu entlüften zumindest, wenn man das Glück hat Shimano zu fahren)
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Uberflo

Hilfreich
Zum Beitrag springen →
Das hat man auch über mechanische Schaltungen gesagt. Ich finde das ist nur der nächste logische Schritt. Und mit irgendwas neuem muss man ja immer werben. Shimano hat wohl auch schon lange Patente darauf angemeldet.
 
Noch gibt es meines Wissens keine Brake-by-Wire Systeme in Serienfahrzeugen. Ich wäre schon recht überrascht, wenn hier in der Fahrradindustrie so kurz nach deren Serieneinführung oder gar davor schon mit einer Funklösung käme.

erst quetscht man die Bremsleitungen und evtl. die Schaltzugaußenhülle (vorausgesetzt man fährt schon eine moderne 1 mal X Schaltung) durch den Steuersatz , was mehr oder weniger nur Semi Geil funktioniert und einen riesengroßen Aufwand beim Radel bauen bzw. bei der Wartung bedeutet.
Was daran nicht funktionieren soll, ist mir nicht wirklich klar. Vor allem sind die vollintegrierten Lösungen nicht wirklich für mechanische Schaltungen gedacht worden, mit elektronischen funktioniert es recht gut.
Auch wenn die Installation je nach Hersteller bisschen mühevoller ist.
Nun komplett ohne Leitung wird der Steuersatz wieder ganz normal wie früher was natürlich ein großer Schritt zurück zur Normalität ist aber warum immer was ändern wollen was so gut Funktioniert , gute robuste hydraulische Bremsen sind wirklich super ausgereift und auch sehr einfach zu befüllen und zu entlüften zumindest, wenn man das Glück hat Shimano zu fahren)
Meiner Erfahrung nach ist das Befüllen und Entlüften bei SRAM sogar besser gelöst als es bei Shimano de Fall ist.
Ja, die hydraulischen Systeme funktionieren richtig gut. Aber wenn man nur auf die Änderungsgegner gehört hätte, wären wir nicht mal bei diesen angekommen. Wir wären immer noch bei den Felgenkneifern, die ja ach so gut funktionieren und einfach sind.
 
Noch gibt es meines Wissens keine Brake-by-Wire Systeme in Serienfahrzeugen. Ich wäre schon recht überrascht, wenn hier in der Fahrradindustrie so kurz nach deren Serieneinführung oder gar davor schon mit einer Funklösung käme.

Im KFZ gibt es scharfe Kriterien und Standards, die zu erfüllen sind, gibt es für die Radbranche eigentlich irgendwas an generellen Sicherheitsvorgaben für eine Serieneinführung?

Trotzdem muss das System natürlich ausgereift sein, sollte es aufgrund Technikproblemen zu Unfällen kommen, wäre das in mehrerer Hinsicht fatal für sämtliche Beteiligte. Daher wird es wohl noch etwas dauern ...

Ich sehe es als kommende Technik, auch um den stockenden Fahradabsatz wieder zu neuem Schwung zu verhelfen.

Zum Start vllt ein Zwitter: vorn hydraulische Ansteuerung, die hintere Bremse per Funk, somit immerhin die längere Leitung gespart sowie die lästigen Rahmenbohrungen und man hat bis zur finalen Serienlösung ein Fail-Safe 😁
 
Im KFZ gibt es scharfe Kriterien und Standards, die zu erfüllen sind, gibt es für die Radbranche eigentlich irgendwas an generellen Sicherheitsvorgaben für eine Serieneinführung?
Die haben aber auch paar Nullen mehr übrig für R&D. Fahrradbranche als Vorreiter wäre halt relativ neu.
Zum Start vllt ein Zwitter: vorn hydraulische Ansteuerung, die hintere Bremse per Funk, somit immerhin die längere Leitung gespart sowie die lästigen Rahmenbohrungen und man hat bis zur finalen Serienlösung ein Fail-Safe 😁
An sich wäre das mögliches Szenario, nur kann ich mir vorstellen, dass dieser Ansatz wegen der direkten Vergleichbarkeit beim Bremsgefühl auf wenig Begeisterung beim Kunden stoßen würde.

Aber insgesamt würde ich nicht mit Einführung in kommenden 10 Jahren rechnen.
 
Wenn es irgendwann keine Fahrräder ohne Motor mehr gibt mag das ein Thema werden. Aber bis dahin...
Gibt ja noch nicht mal flächendeckend ABS.
 
Noch gibt es meines Wissens keine Brake-by-Wire Systeme in Serienfahrzeugen. Ich wäre schon recht überrascht, wenn hier in der Fahrradindustrie so kurz nach deren Serieneinführung oder gar davor schon mit einer Funklösung käme.


Was daran nicht funktionieren soll, ist mir nicht wirklich klar. Vor allem sind die vollintegrierten Lösungen nicht wirklich für mechanische Schaltungen gedacht worden, mit elektronischen funktioniert es recht gut.
Auch wenn die Installation je nach Hersteller bisschen mühevoller ist.

Meiner Erfahrung nach ist das Befüllen und Entlüften bei SRAM sogar besser gelöst als es bei Shimano de Fall ist.
Ja, die hydraulischen Systeme funktionieren richtig gut. Aber wenn man nur auf die Änderungsgegner gehört hätte, wären wir nicht mal bei diesen angekommen. Wir wären immer noch bei den Felgenkneifern, die ja ach so gut funktionieren und einfach sind.
Doch, zB BMW nutzt Brake by Wire
 
Also ich kann dem Konzept nicht wirklich was abgewinnen. Eine wireless Bremse erfordert eine elektrische Steuerung und mir wäre nicht wohl bei dem Gedanken, dass die Bremse bei einem Stromausfall nicht mehr funktioniert.
Jetzt könnte man sagen, dass die Schaltung ja mitlerweile auch meist elektrisch ist. Das ist zwar richtig, aber die ist nicht sicherheitrelevant. Bremsen schon. Wenn die Schaltung ausfällt kann man zumindest im letzten aufgelegten Gang noch weiter fahren. Fällt die Bremse aus, ist die Fahrt vorbei.
Ein weiterer Punkt: Aus Sicherheitgründen müsste man die Bremse so konzipieren, dass sie bei einem Stromausfall schließt. Das heißt aber auch im Praxisbetrieb müsste ein ständiger Impuls die Bremse offen halten. Will heißen, dass man ständig im Betrieb Strom verbraucht, wenn man die Bremse nicht braucht.
 
warum immer was ändern wollen was so gut Funktioniert

Das haben sich mehrere vermutlich auch schon gefragt, als die Hydraulische Bremse auf den Markt kam.

Fortschritt ist wichtig.
Sei es 29 Zoll Laufräder, elektronische Schaltungen, Carbonfelgen etc….

Man kann natürlich auch komplett stehen bleiben…

Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Bremse braucht man mMn auch eine haptische Rückmeldung am Bremshebel um ein Bremsgefühl zu haben.
 
Funk bei der Schaltung leuchtet ja direkt ein. Ich habe hier noch ein Rad mit mechanischer Schaltung und innenverlegten Zügen. Der absolute Horror für jeden Schrauber. Aber mal ehrlich, wenn die Bremsleitungen einmal wirklich sauber verlegt sind, wie oft muss ich da nochmal richtig ran?! So häufig tauscht man jetzt auch wieder nicht seinen Vorbau oder muss zwingend dem kompletten Steuersatz ausbauen etc.
Lassen wir uns mal überraschen. Die Bikeindustrie hat ja so einige Patente, wo man sich WTF denkt... ;-)
 
Bei der Bremse braucht man mMn auch eine haptische Rückmeldung am Bremshebel um ein Bremsgefühl zu haben.
Das haptische Gefühl wird an dem ganzen System vermutlich das einfachste zum umsetzen.
Ich behaupte mal das es rein technisch kein komplexes System ist, das Hauptproblem wird sein die Kunden überzeugt zu bekommen sowie die rechtliche Lage im Falle von Unfällen bzw. Klagen mit Anwälten vorher genau zu definieren.
Laut StVO müssen Bremsen das Fahrzeug jederzeit zum Stehen bringen, das wäre im Falle eines leeren Akkus nicht mehr der Fall. Wie das gelöst werden soll würde mich interessieren.
 
Naja, dann müsste man es halt konstruktiv so umsetzen dass stromlos=gebremst bedeutet. Halt auch noch mit einer Art Überschlagsverhinderer :D. Bei pneumatischen Bremsanlagen ist es ja meist auch so dass drucklos=gebremst bedeutet.
Trotzdem finde ich das Fahrrad samt Fahrer als selbstsuffizientes System eigentlich sehr elegant und möchte eigentlich gut funktionierende mechanische Schaltungen und Bremsen die nicht auf externe Energiespeicher angewiesen sind. :rolleyes:
 
Doch, zB BMW nutzt Brake by Wire
Wire ist das Stichwort. Das ist wirklich etwas vollkommen anderes als das was brake by ISM band radio wäre 🤨

Die zufällig gestreuten Latenzen die damit einhergehen finde ich schon beim Schalten kaum erträglich. Beim Bremsen würde das zum knallharten Selektionsvorteil für Technikverweigerer führen.
 
Die Frage ist, ob so ein Bremssystem nicht irgendwann einen Gegenbewegung erzeugt. Der Radsport bzw. das Rennrad lebt ja ein Stück weit von seiner Einfachheit.
Schon jetzt sind ja mehr und mehr Leute von Ihrer Disc genervt. Neu ist das alles ja cool, aber wehe man muss da mal werkstatttechnisch dran..oder "mal eben" was austauschen..
 
Wäre mir nicht bekannt das "mehr und mehr Leute von ihrer Disc genervt" sind. Das ist für die meisten Leute die ich kenne ein Segen. Ja, mehr Wartungsaufwand, ja, macht regelmäßig Geräusche. Aber: bremst immer mit fast gleichbleibender Dosierung bzw. ist mit viel weniger Kraft zu bedienen als eine FB.

Zum Thema: wireless Bremsen fände ich sehr interessant. Es gäbe aber natürlich einige Aspekte zu bedenken die man am kleinen Rennrad Gewichts und Platztechnisch unterbringen muss. Vor allem hat das Rad (normalerweise) keine eigenständige Stromversorgung wie zB ein Autp.
 
Zurück