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Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

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Re: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

Was mich auch noch interessieren würde, also Frage an die Fixie Fahrer: Wie schwer ist es denn, das Hinterrad blockieren zu lassen?
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

Was mich auch noch interessieren würde, also Frage an die Fixie Fahrer: Wie schwer ist es denn, das Hinterrad blockieren zu lassen?

Kommt nur auf Übersetzung an.
Mit 42/18 ist es z.B. sehr einfach, mit der Bahnübersetzung eher schwierig.
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

Ich fahre mit einer 46/16. Geht realtiv locker.Was ist denn eigentlich bahn-typisch?
Kenne da fast nur 46/16 Recruiting.
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

Ich fahre mit einer 46/16. Geht realtiv locker.Was ist denn eigentlich bahn-typisch?
Kenne da fast nur 46/16 Recruiting.

Bahntypisch liegt auf jeden Fall über dem von Verhältnis 3.0, damit man überhaupt vom Fleck kommt. Hab mal was von 46/14(13) gehört, was, soweit ich versatnden hab, bei weitem nicht die härteste Bahnübersetzung sein soll.
Und Unterschied zw. 46:16 und z.B. 46:14 ist riesig, fahre selbst 42:15 und 53:18, sogar bei der kleinen Differenz merkt man deutlich den Unterschied.
Zum Reifenverschleiß, dieser ist wirklich sehr hoch, wenn man das Hinterrad gelegentlich mal rutschen lässt, das muss man aber nicht.
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

Fixed gear gab es schon bevor es Mode wurde.

Die Radkurierkultur hat sich wohl in den 80igeren in USA-Großstädten entwickelt, Grund für fixed gear war Diebstahl / Abbau von Teilen. Lesst einfach mal was zum thema Krimminalität in New York in den 80-igern.

Irgendwann ist dann mal aus praktisch cool geworden.
Die meisten Fahrradkurriere die ich in Deutschland gesehen habe, hatten Mountainbikes, und die meisten fixed gear waren keine Kurriere...
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

War im September 10 Tage in Manhattan. Meistgesehenes Rad war der Renner, kaum Mountainbikes unterwegs (spreche jetzt vom Stadtverkehr unter der Woche, nicht vom Central Park am Wochenende; aber da ist es ähnlich). Hin und wieder Fixies, aber die Mehrheit waren alte Stahlrenner mit Rahmenschaltung und Bremsen. Schönstes war ein verchromtes Francesco Moser mit Weltmeisterstreifen (Gios, Colnago, Pinarello???).
Skurrilstes war ein Klapprad mit vielleicht 14" Rädern und - Rennlenker!
Kuriere habe ich wenig gesehen, keine eindeutige Vorliebe für einen bestimmten Radtyp feststellbar.
Übrigens: Verkehrsmäßig ist es dort nicht schlimm, gibt eine Menge Radwege; eigentlich Radspuren was viel schneller und sicherer ist. Und die Kriminalität ist seit längerem eingedämmt, in der ganzen Zeit wie auch schon vor ein paar Jahren hatte ich zu keiner Zeit ein mulmiges Gefühl. Das hatte ich in deutschen Großstädten schon öfter...
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

Wenn hier schon die Auskenner unterwegs sind, mal ne ganz doofe Frage: Stimmt das eigentlich, dass man vom Kontern ne Gelenkmaus kriegen kann?
Ich hab das das mal in einem Post von eisbrecher gelesen und konnte das kaum glauben. Aber weil ich eh zu Knieproblemen neige, haben sich meine Überlegungen in richtung fixie danach ziemlich reduziert.
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

Wenn hier schon die Auskenner unterwegs sind, mal ne ganz doofe Frage: Stimmt das eigentlich, dass man vom Kontern ne Gelenkmaus kriegen kann?
Ich hab das das mal in einem Post von eisbrecher gelesen und konnte das kaum glauben. Aber weil ich eh zu Knieproblemen neige, haben sich meine Überlegungen in richtung fixie danach ziemlich reduziert.

Ich halte jeglich Sorge in diese Richtung für grundlos. Mehr Kraft als beim Beschleunigen kann man beim Bremsen nicht aufbringen, woher soll diese auch kommen, Kontern ist wie Sprint, bloß in andere Richtung. Mit mehr Kraft als eigene Gewichtskraft kann man dem Pedal nicht entgegenwirken, eventuell kommt da noch der Betrag, der durch das Ziehen mit anderem Bein zustandekommt dazu, das klingt für mich nach so ziemlich der gleichen Belastung, wie auch im Wiegetritt oder einem guten Sprint. Versucht man mit mehr Kraft entgegenzuwirken, wird man aus dem Sattel gehoben, ist halt Physik, da kann man schlecht was dagegen machen.
Die Art von Belastung ist trotzdem ungewöhnlich, da die Muskeln entgegen der Belastung bewegt werden, grob gesagt, trotz des Befehls von dem Kopf sich zusammenzuziehen, werden diese auseinandergezogen und andersherum. Aber dadurch kann man nicht voller Kraft kontern, die man eigentlich hätte, vor allem als Anfänger, also werden Gelenke noch weniger belastet. Die einzige Gefahr ist, dass man beim fixed Fahren viel öfter solche Belastungsspitzen hat, beim Bremsen und beim Beschleunigen und wegen nur einem Gang muss man an Anstiegen doch mit mehr Kraft drücken als das aufm RR der Fall ist, aber genau deswegen fahre ich gerne mal mitm Fixie trainieren.
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

Hi,
cooles Video.:)
Ich denke der Reifenverschleis ist bei denen die so oft das Hinterrad blockieren lassen erheblich teuerer als Bremsschuhe.:D
Gruß
triduma;)

genau das hab ich auch grad gedacht...hmmm.

ich hatte inner grundschule ne klassenkameradin die kunstradfahren gemacht hat...sogar recht erfolgreich. fand das immer total albern und peinlich wie die rückwärts gefahren sind mit steiger und kreiseln und co...heute beneide ich sie drum....grrrrrr...was die mit nem streetfixie anstellen könnte will ich mir gar nich ausmalen :D

stylish isses allemal...hat son bißchen was uniformiertes, oder?
 
AW: Warum Fahren Radkuriere meist Bahnräder?

War im September 10 Tage in Manhattan. Meistgesehenes Rad war der Renner, kaum Mountainbikes unterwegs (spreche jetzt vom Stadtverkehr unter der Woche, nicht vom Central Park am Wochenende; aber da ist es ähnlich). Hin und wieder Fixies, aber die Mehrheit waren alte Stahlrenner mit Rahmenschaltung und Bremsen. Schönstes war ein verchromtes Francesco Moser mit Weltmeisterstreifen (Gios, Colnago, Pinarello???).
Skurrilstes war ein Klapprad mit vielleicht 14" Rädern und - Rennlenker!
Kuriere habe ich wenig gesehen, keine eindeutige Vorliebe für einen bestimmten Radtyp feststellbar.
Übrigens: Verkehrsmäßig ist es dort nicht schlimm, gibt eine Menge Radwege; eigentlich Radspuren was viel schneller und sicherer ist. Und die Kriminalität ist seit längerem eingedämmt, in der ganzen Zeit wie auch schon vor ein paar Jahren hatte ich zu keiner Zeit ein mulmiges Gefühl. Das hatte ich in deutschen Großstädten schon öfter...Jobs it

Hab 3 Monate in Brooklyn gewohnt, da sind eindeutig mehr Kurriere als in Manhatten. Viele Angelegenheiten werden dann eben doch per Mail erledigt. Der Großteil der Kurriere fährt aber doch mit normalen alten Rennrädern wie du schon gesagt hattest.
 
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