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Unfall und Rennradschaden einschätzen

tjdomsalla

Schlechtwetterfahrer
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Moin,

gestern ist es nun auch mir passiert. Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit bin ich an einem Auto kleben geblieben. Die Umstände sind im Prinzip egal, ich bin wieder ansprechbar und darf wieder feste Nahrung zu mir nehmen.

Aber: Wie muss der Schaden am Fahrrad und den Sachen Drumherum (Helm, Brille usw.) eingeschätzt werden? Vor allem die nicht offensichtlichen Schäden an Rahmen und Carbon-Anbauteilen sowie den restlichen Komponenten?

Anfang der neunziger Jahre hatte ich einen ähnlichen Unfall, ebenfalls mit Verdienst des Unfallgegners. Der Rahmen hatte Haarrisse, die Laufräder waren unbrauchbar, die Schaltung war hinüber und so weiter. Ein Totalschaden. Ein Gutachter von der Versicherung hat sich meinen damaligen Wettkampfrahmen angeschaut und den Schaden mit 200,- DM bewertet ... Bis heute bin ich mit der Versicherung im Clinch.

Wie gehe ich nun am besten vor?

Das Fahrrad hat übrigens die Polizei für mich deponiert, da dafür im Rettungswagen kein Platz war. Ich kann mich nur erinnern, daß ein Bremsgriff nicht mehr am Platz, das Vorderrad nicht mehr zu bewegen war und die Lenkeraufbauten wie Lampe und Garmin fünfzehn Meter weg wiedergefunden wurden.

Danke und schönen Gruß,
TJ
 
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Hi,

erstmal Glückwunsch, dass Du wieder fit bist!

Ich würde mitsamt dem Bike zum Händler meines Vertrauens gehen und den Neupreis schätzen lassen, den das Rad mit allen Anbauteilen zum aktuellen Zeitpunkt kosten würde. Das reichst Du dann bei der Versicherung ein und die gucken dann, ob sie aufgrund des Alters etwas abziehen und wieviel. Fotos gleich dabeilegen schadet natürlich nicht. Das Zubehör kann dein Radhändler ja gleich mitschätzen.

So habe ich es vor 2 Jahren gemacht, hatte 1600.- als KVA und bekam von der Versicherung 1100.-, weil das Rad schon 2 Jahre alt war. Ein Gutachter wurde von der Versicherung damals nicht geschickt.

Viel Erfolg!

Gruß, Ben
 
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Carbon? Totalschaden in der Regel beim Auffahrunfall. Hatte mal einen leichten Auffahrunfall mit einer Carbongabel, wurde getauscht, Laufräder auch, Lenker und Vorbau ebenso. Im Grunde genommen alles auser dem Rahmen, Schaltung und Antrieb.

Was macht dich so sicher, dass die Umstände egal sind bzw. dass du den gesamten Schaden erstattet bekommst?
 
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Moin n8fahrer,

Was macht dich so sicher, dass die Umstände egal sind bzw. dass du den gesamten Schaden erstattet bekommst?

Die Umstände sind bezüglich meiner Frage hier im Forum unwichtig, ich will Euch nicht mit einem Unfallprotokoll langweilen. Kurzgefasst: Polizeilich ist alles aufgenommen, die Schuld meines Unfallgegners festgestellt und mein Knie im Dutt.
Mir geht es nur um die weitere Vorgehensweise, damit ich nicht wegen einer kleingedruckten Stolperfalle der Versicherung auf den Kosten sitzen bleibe.
Zum Beispiel sind Haarrisse in einem pulverbeschichteten Alu-Rahmen nur schwer durch Draufschauen feststellbar.

Gruss, TJ
 
AW: Unfall und Rennradschaden einschätzen

Ich habe, nachdem ich mal einen Kollegen abgeräumt habe und dessen Rennrad hinterher etliche Schäden aufwies, das Rad vom Händler meines Vertrauens begutachten lassen, den Kostenvoranschlag zu meiner Versicherung (ich war letztlich der Schadensverursacher) geschickt und um Erstattung an den Geschädigten gebeten.

Die dann irgendwann seitens der Versicherung gestellte Frage, wie alt das Rad des Geschädigten denn wohl sei (weil man ebenfalls einen Abschlag vom Neuwert der Ersatzteile vornehmen wolle), wurde von mir mit der Gegenfrage "warum man das denn wissen wolle, Ersatzteile gibt es nun einmal nur zum Neupreis/Ladenpreis und wenn ich ein Kraftfahrzeug beschädigt hätte, müßte die Versicherung doch auch die Ladenpreise der Ersatzteile nebst in Rechnung gestellter Arbeitzzeit zahlen" beantwortet. Dem Kollegen wurde daraufhin ohne weitere Rückfragen der komplette vom Fachhändler testierte Schaden ersetzt.
 
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Moin n8fahrer,



Die Umstände sind bezüglich meiner Frage hier im Forum unwichtig, ich will Euch nicht mit einem Unfallprotokoll langweilen. Kurzgefasst: Polizeilich ist alles aufgenommen, die Schuld meines Unfallgegners festgestellt und mein Knie im Dutt.
Mir geht es nur um die weitere Vorgehensweise, damit ich nicht wegen einer kleingedruckten Stolperfalle der Versicherung auf den Kosten sitzen bleibe.
Zum Beispiel sind Haarrisse in einem pulverbeschichteten Alu-Rahmen nur schwer durch Draufschauen feststellbar.

Gruss, TJ


Haarrisse findet man i.d.R. nur beim Röntgen (=teuer, lohnt sich wohl nur, wenn Rahmen/Gabel in der entspr. Preisklasse zu finden sind). Bei Billig-Carbonteilen wird man daher wohl gleich von einem Totalschaden reden.
Hast du keine Rechtschutzversicherung?
 
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Nachtrag:

Du solltest aber schon einen fachkundige Dritten damit betrauen, die Schäden auch wirklich zu bestätigen. Das bloße Argument "Haarrisse sind mitunter nicht feststellbar, ich selbst kann nüscht erkennen will aber aus Sicherheitsgründen trotzdem einen neuen Rahmen haben" wird wohl keine Versicherung zu einer Schadensregulierung veranlassen.
 
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Die dann irgendwann seitens der Versicherung gestellte Frage, wie alt das Rad des Geschädigten denn wohl sei (weil man ebenfalls einen Abschlag vom Neuwert der Ersatzteile vornehmen wolle), wurde von mir mit der Gegenfrage "warum man das denn wissen wolle, Ersatzteile gibt es nun einmal nur zum Neupreis/Ladenpreis und wenn ich ein Kraftfahrzeug beschädigt hätte, müßte die Versicherung doch auch die Ladenpreise der Ersatzteile nebst in Rechnung gestellter Arbeitzzeit zahlen" beantwortet.

Klasse gekontert! :daumen:
Es wird auch so sein, dass Versicherungen bei "geringeren" Schäden eher ohne zu mucken zahlen als bei Schäden, die in die zig-Tausende gehen z.B.
 
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.. herzliches Beileid und gute Genesung.

Ich kann Dir nur raten mit dem Rad ersteinmal zum Händler zu gehen und den Schaden protokollieren zu lassen. Deiner Beschreibung entnehme ich das der Unfall recht heftig war. D.h. der Rahmen ist eh auf Verformung zu prüfen. Die Gabel muß erneuert werden, da sicherheitsrelevantes Bauteil.
Im Zweifel den Rahmen an einen Gutachter schicken (z.B. Ing. Büro Zedler). I.d.R. kann ein guter Händler das aber recht gut abschätzen

Viel Glück.

mit sportlichem Gruß Werner
 
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Moinsen,

zwei Senfe hätte ich dazu beizutragen. Zum Einen macht es sich nicht schlecht, ersteinmal (ggf. telefonisch) Kontakt mit der Versicherung aufzunehmen und nach deren Empfehlung der Vorgehensweise zu fragen. Bzw. ob sie mit der Version "Kostenvoranschlag durch Fahrradhändler" einverstanden sind. Denn die Kosten für einen Gutachter möchten die auch nicht unbedingt erstatten. Einfach erstmal gucken, wie umgänglich die sind, vielleicht haste ja Glück und die sind relativ kulant. Wenn die sich total querstellen, nur ihren eigenen Gutachter akzeptieren, dann kannst Du ggf. sogar gerne von einem Anwalt Deine Ansprüche durchsetzen lassen. Vielleicht auch dazu sagen, ob man das auf "Deine Weise" regeln könne, oder ob Du Dir unbedingt nen Anwalt nehmen müsstest.. denn das Recht dazu hättest Du ja (Auf Kosten des Verursachers). Und das bedeutet ja auch wieder Extra-Kosten für die Versicherung.

Zum Röntgen/Ultraschall: Ich habs die Tage mal von einer Firma machen lassen, die sich mit der Prüfung von Schweißnähten für Rohrleitungen beschäftigt. War lt. Meister ne schöne Lehrlingsaufgabe und hat mich nen frei wählbaren Betrag für die Kaffeekasse gekostet. Geht m.W. aber nur für Metallteile, Carbon wohl nicht..

Also einfach mal Gelbe Seiten oder Google bemühen und ein bisschen telefonieren.

Gruß,

Markus
 
AW: Unfall und Rennradschaden einschätzen

Die dann irgendwann seitens der Versicherung gestellte Frage, wie alt das Rad des Geschädigten denn wohl sei (weil man ebenfalls einen Abschlag vom Neuwert der Ersatzteile vornehmen wolle), wurde von mir mit der Gegenfrage "warum man das denn wissen wolle, Ersatzteile gibt es nun einmal nur zum Neupreis/Ladenpreis und wenn ich ein Kraftfahrzeug beschädigt hätte, müßte die Versicherung doch auch die Ladenpreise der Ersatzteile nebst in Rechnung gestellter Arbeitzzeit zahlen" beantwortet.

Das ist aber nur zur Hälfte richtig, denn die Versicherungen erstatten nur bis zur Höhe des Zeitwerts, deshalb ist das Alter doch interessant und gerade beim Rad sind die Abschläge so horrend, dass der Geschädigte i.d.R. immer auf einem Teil seines Schadens sitzen bleibt.
 
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Ich habe es auch so wie x-celerate gemacht und hab dann einen Anwalt eingeschaltet, der die Versicherung des Gegners angeschrieben hat. Ging alles problemlos und ich hab dann den vollen Neupreis erhalten.

Viel Erfolg
 
AW: Unfall und Rennradschaden einschätzen

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur raten: geh zu einem Anwalt, der auf Verkehrsrecht spezialisiert ist. Die Kosten des Anwalts trägt im Falle Deiner Unschuld sowieso die gegnerische Versicherung. Wenn es ein Carbonrahmen ist sollte ein Gutachter eingeschaltet werden (mit Anwalt abstimmen). Ich weiß von zwei Unfälle mit Carbonrädern. Bei beiden waren am Rahmen nur leichte Kratzer zu sehen. In beiden Fällen hat der Gutachter auf Totalschaden entschieden, da es sich oft um äußerlich nicht sichtbare Schäden handelt. Zu dem gleichen Ergebnis kam auch mal ein Artikel in der Tour: bei Unfällen mit Carbon lieber austauschen, da keine Gewähr dafür besteht, das Dir der Rahmen in einer Abfahrt mit Schlagloch oder Bodenwelle nicht schlagartig auseinanderbricht.
 
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Moinsen,

zwei Senfe hätte ich dazu beizutragen. Zum Einen macht es sich nicht schlecht, ersteinmal (ggf. telefonisch) Kontakt mit der Versicherung aufzunehmen und nach deren Empfehlung der Vorgehensweise zu fragen. Bzw. ob sie mit der Version "Kostenvoranschlag durch Fahrradhändler" einverstanden sind. Denn die Kosten für einen Gutachter möchten die auch nicht unbedingt erstatten. Einfach erstmal gucken, wie umgänglich die sind, vielleicht haste ja Glück und die sind relativ kulant. Wenn die sich total querstellen, nur ihren eigenen Gutachter akzeptieren, dann kannst Du ggf. sogar gerne von einem Anwalt Deine Ansprüche durchsetzen lassen. Vielleicht auch dazu sagen, ob man das auf "Deine Weise" regeln könne, oder ob Du Dir unbedingt nen Anwalt nehmen müsstest.. denn das Recht dazu hättest Du ja (Auf Kosten des Verursachers). Und das bedeutet ja auch wieder Extra-Kosten für die Versicherung.

Zum Röntgen/Ultraschall: Ich habs die Tage mal von einer Firma machen lassen, die sich mit der Prüfung von Schweißnähten für Rohrleitungen beschäftigt. War lt. Meister ne schöne Lehrlingsaufgabe und hat mich nen frei wählbaren Betrag für die Kaffeekasse gekostet. Geht m.W. aber nur für Metallteile, Carbon wohl nicht..

Also einfach mal Gelbe Seiten oder Google bemühen und ein bisschen telefonieren.

Gruß,

Markus

... das wäre sicherlich die eleganteste Lösung, wenn.. ja wenn: Die Versicherungen sind leider so geeicht die Schäden am billigsten abwickeln zu wollen, was deren Gutachter auch umsetzten. I.d.R. werden die Schäden dabei korrekt geschätzt, aber der Zeitwert extrem gedrückt wenn es keine Vergleichsliste gibt. In der Konsequenz bedeutet dies ein Gegengutachten erstellen zu müssen, daß man selber trägt. Am Ende kommt ein Vergleich heraus und man kommt durch die Kosten des Gegengutachtens leider schlechter weg. Darum lasse ein Gutachten (Kostenvoranschlag) aufsetzten und reiche diesen ein. Die Versicherung meldet sich umgehend wenn sie das anders einschätzt und darf dann auch die Gutachterkosten selber tragen.

Mit sportlichem Gruß Werner
der hier seine eigenen Erfahrungen wiedergibt
 
AW: Unfall und Rennradschaden einschätzen

Geh zu dem Radhändler Deines Vertrauens und laß Dir einen Kostenvoranschlag für die Reparatur machen und reich das bei der Versicherung ein. Bei mir war es so, daß die dann aufgrund des Betrags einen Gutachter schickten, dem der Händler gut bekannt war. Nach Begutachtung des Schadens und des Angebots kam er zum Schluß, mir mehr zu geben, als der Kostenvoranschlag ausmachte. Wirklich Glück gehabt, nicht nur beim unsanften Absteigen....
Der Händler war damals das Mekka der oberbayerischen Rennradler, vielleicht lag's daran.
Hoffentlich geht's bei Dir auch gut aus!
HansW
 
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Man kann zwar zum Radhändler gehen, aber die Versicherung wird bei höheren Werten (bei Carbon gehts meistens um höhere Werte) ein Gegengutachten erstellen lassen und einen eigenen Sachverständigen dazu beauftragen.

Die Urteile gehen teils horrend auseinander. Während der Radhändler (sagen wir mal ) 2000 Euro veranschlagt, hält der eigene Verständige der Versicherung nur 1000 für angemessen und der nervtötende Streit geht los.

Das weitere Problem ist, dass oft unter den Tisch gekehrt wird, wieviel Ersatzteile, Arbeit natürlich auch im Rad stecken.

Meiner Erfahrung nach und ich hatte 2 im Bekanntenkreis, wird leider nur der Zeitwert erstattet, d.h. ich habs erlebt, dass ein Trek, das für den Fahrer logischerweise genau den Wert hatte, den er beim Kauf zahlte...halt den vollen, er war voll zufrieden damit, von 2000 auf 800 runtergestuft wurde, Zeitwert. Dass er für den Preis kein adäquates mehr bekam, war klar. Andererseits wollte man glaube ich seitens Versicherung vermeiden, dass er bevorteilt wird, wenn er sich jetzt wieder ein neues für 2000 Euro kauft. Das ist zwar Quatsch, er war nicht der Unfallverursacher, aber leider sind die Versicherungen zäh, die streiten und zanken sich den gesamten Tag mit mehreren Rechtsanwälten um so Kram, man als Privatperson sagt sich dann irgendwann "Besser 800 als nix" - und das ist genau deren Ziel.


Immer schei**e sowas.

Bekannter von mir spielte mit einer Band im Keller (probte dort). Nachbar maß die Lautstärke, wurde nicht anerkannt, somit holte er einen Sachverständigen, der maß nach. Mein Bekannter maß ebenso nach, wurde auch nicht anerkannt. Tausende von Werten und am Ende wurde ein Mittelwert errechnet....alles Quatsch - leider.
 
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Nachtrag:

Du solltest aber schon einen fachkundige Dritten damit betrauen, die Schäden auch wirklich zu bestätigen. Das bloße Argument "Haarrisse sind mitunter nicht feststellbar, ich selbst kann nüscht erkennen will aber aus Sicherheitsgründen trotzdem einen neuen Rahmen haben" wird wohl keine Versicherung zu einer Schadensregulierung veranlassen.

Das stimmt. Aber dann soll die Versicherung auch einen Wisch unterschreiben, in dem sie für alle durch unsichtbare Haarrisse verursachten Folgeschäden die Haftung übernimmt. Wenn sie sich so sicher sind das da keine sind, können sie ja problemlos unterschreiben... :rolleyes:
 
AW: Unfall und Rennradschaden einschätzen

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur raten: geh zu einem Anwalt, der auf Verkehrsrecht spezialisiert ist. Die Kosten des Anwalts trägt im Falle Deiner Unschuld sowieso die gegnerische Versicherung. Wenn es ein Carbonrahmen ist sollte ein Gutachter eingeschaltet werden (mit Anwalt abstimmen). Ich weiß von zwei Unfälle mit Carbonrädern. Bei beiden waren am Rahmen nur leichte Kratzer zu sehen. In beiden Fällen hat der Gutachter auf Totalschaden entschieden, da es sich oft um äußerlich nicht sichtbare Schäden handelt. Zu dem gleichen Ergebnis kam auch mal ein Artikel in der Tour: bei Unfällen mit Carbon lieber austauschen, da keine Gewähr dafür besteht, das Dir der Rahmen in einer Abfahrt mit Schlagloch oder Bodenwelle nicht schlagartig auseinanderbricht.

Da kann ich nur drinnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnngenst zu raten!!!

Gruß k67
 
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