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Tour de France - Der KRAFTWERK-Faden

Fadenfischfan

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Guten Morgen,

nachdem das Rennrad aus dem Nachlass von Florian Schneider neulich für gut 58.000 USD weggegangen ist - den Link dazu findet ihr hier - und die neue Tour quasi vor der Haustür steht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, hier mal einen KRAFTWERK-Faden zu eröffnen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr den mit allem befüllt, was euch zu eurer Lieblings-Rennrad-Band so in den Sinn kommt.

Fotos, Devotionalien, Konzert-Termine, eure Lieblingsplatten, Erinnerungen...

Viel Spaß dabei,

markus.

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Re: Tour de France - Der KRAFTWERK-Faden
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Fadenfischfan

Hilfreich
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Kraftwerk höre ich seit den 70ern. Dadurch bekam ich überhaupt erst Zugang zu elektronischer Musik.

2003 wurde die Tour de France LP in einer überarbeiteten Version neu auf CD herausgebracht. Auf dem Weg nach Frankreich zur Tour und natürlich auch zwischen den einzelnen Etappen lief die CD bei mir im Auto fast nonstop. Ich bin damals zusammen mit hunderten anderer Radsportbegeisterter die komplette Tour mitgereist. Und natürlich bin ich viele Etappen auch mit dem Rad zumindest teilweise abgefahren. Schöner könnte ich drei Wochen Urlaub nicht verbringen.
Kraftwerk lieferte mir den Soundtrack dazu.
 
das Rennrad aus dem Nachlass von Florian Schneider neulich für gut 58.000 USD weggegangen ist
Auf der Auktionsseite ist ein Filmausschnitt von 1984 zu sehen, mit der Musik von Kraftwerk:

Kraftwerk – „Tour de France“ in dem Film „Breakin’” (R.: Joel Silberg, USA 1984):

Auf Youtube habe ich eine Neuaufnahme der Szene von 2018 gefunden, mit dem selben Tänzer:
Revisited: Breakin’ broom scene with Michael „Turbo“ Boogaloo Shrimp Chambers

Many people have visited 4323 Melrose Avenue in the past to see where Turbo did his iconic Broom Sequence. Michael has done some interviews in that exact spot (which is now a tattoo parlor). But Michael was blown away when for one night only, we turned back the clock and redressed the tattoo parlor to look just like it did in Breakin’! The air that night (May 2018) was electric. It was magical. Michael had recently had surgery on his knee and foot, so he was limited in what he could do that night, but through sheer will power, he was able to work through the pain to make this happen. We jumped in at the end, and a lifelong dream was fulfilled. To not only breakdance with Boogaloo Shrimp, but to do it in the exact spot he had layed down legendary moves, and also to have it dressed to look the same as it did in 1984, I’ll never forget it. Enjoy!
 
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Wolfgang Flür – Schlagzeuger der Band von 1973 bis 1987 – erzählt in seiner Autobiografie „Ich war ein Roboter“ ebenfalls von der ausgeprägten Leidenschaft der Bandköpfe Ralf Hütter und Florian Schneider. Nach einer gemeinsamen Welttournee 1982 waren die beiden demnach zunehmend seltener in den bandeigenen „Kling Klang Studios“ anzutreffen. Stattdessen erkundeten sie die waldreiche Umgebung Düsseldorfs mit ihren neuen Radsportfreunden. Statt neustes Musikequipment zu kaufen, oszillierten die Ausgaben um teure Rennräder, maßgefertigte Rahmen und die optimalen Reifen. Ähnlich einem guten Schinken oder einem vorzüglichen Wein, lagerte Ralf Hütter etwa seine Reifen im Keller, um sie monate- oder jahrelang „reifen“ zu lassen. Reifen reifen lassen, das klingt doch zumindest phonetisch naheliegend.


Karl Bartos zeigte sich in einem Interview mit dem Groove Magazin jüngst eher genervt über den ehemaligen Kollegen Hütter: „Er hat zunehmend mehr Zeit auf dem Fahrrad verbracht … Der ist zum Teil 200 Kilometer am Tag gefahren. Danach kannst du keine Musik mehr erfinden.“ Wo manchem Musiker, der nach dem Motto „Sex, Drugs & Rock’n’Roll“ gelebt hat, ein wenig Sport sicher nicht geschadet hätte, wurde bei Ralf Hütter und Florian Schneider aus dem neuen Hobby eine Obsession, die der Kreativität und der Disziplin im Studio eher abträglich war. "

Quelle

https://www.madebybike.com/2020/03/06/kraftwerk-die-mensch-maschine-auf-dem-rad/
 
So sehr Kraftwerk mich und Millionen andere bis heute noch fasziniert, empfand ich es immer als kleine Dissonanz, dass es in der "Band" sozusagen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft gab. Florian und Ralf waren die absoluten Chefs und hatten die dicksten Einnahmen, aber selbst langjährige Mitglieder wie Karl Bartos und Wolfganf Fluer, waren nur "angemietete" Musiker, die zwar auch gut bezahlt wurden, wo es aber trotzdem immer diese feine Trennlinie gab.
Das äusserte sich z.B. auch darin, das Florian Schneider und Ralf Hütter bei Tourneen immer in First Class Hotels wohnten, Wolfgang Fluer und Karl Bartos aber in billigeren Hotels untergebracht wurden.

Aber ob das alles in einem RR-Forum von Interesse ist ? Dennoch Danke an @Fadenfischfan für die Erinnerung.
 
Was hat es mit den Bechern auf sich? Sind die käuflich am Konzert?Getränk mit Depot-Becher?
 
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