• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Tour de France 2024

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ganz versteh ich das auch nicht, soo schwer ist es ja eigentlich nicht an die 6,8kg ranzukommen. Grade mit quasi unlimitiertem Budget
 
1721814597456.png
 
Scheibenbremsen und elektr. Schaltung (Akkus) sag ich da nur.

Ich hab hier zwei Räder stehen die vom Preis her ebenbürtig sind.

Ein Basso Diamante von 2015 mit Felgenbremse und herkömmlicher Schaltung: 7.5kg komplett fahrbereit mit Pedalen usw...

Und einen Ridley Helium von 2023 auf dem heutigen Stand der Technik: 8kg.

Beides 57er Rahmen.
 
Ganz versteh ich das auch nicht, soo schwer ist es ja eigentlich nicht an die 6,8kg ranzukommen. Grade mit quasi unlimitiertem Budget
Das Budget ist aber für manche nicht unbegrenzt, ganz sicher nicht für Cofidis, wo Martin ist.
Um mal die ökonomischen Realitäten in den "kleineren" Teams zu illustrieren. Intermarche Wanty (eines der wenigen Teams, dass seine Bilanz veröffentlicht) hatte im Jahr 2022 eine Unterdeckung von fast einer Million Euro im Budget. Um den Verlust auszugleichen hatte sich das Team u.a. dazu verpflichtet, weniger Rennen zu fahren. Da war sicher nicht viel Geld, für irgendwelche technischen Optimierungen der Räder, sondern es kommt der Ausrüster zum Zug, der das meiste Geld mitbringt. Dabei ist Intermarche Wanty sogar ein WT-Team. Bei Cofidis und Konsorten wird man "den Gürtel sicher noch enger schnallen müssen".
 
Gewicht scheint ja nicht alles zu sein, sonst würden die Trek Profis seit Jahren nicht nur das Madone fahren sondern auch mal das Emonda oder die Canyon-Jungs das Ultimate anstelle des Aeroad.
Ich glaub, lediglich Visma wechselt ab und zu.

Um mal die ökonomischen Realitäten in den "kleineren" Teams zu illustrieren. Intermarche Wanty (eines der wenigen Teams, dass seine Bilanz veröffentlicht) hatte im Jahr 2022 eine Unterdeckung von fast einer Million Euro im Budget. Um den Verlust auszugleichen hatte sich das Team u.a. dazu verpflichtet, weniger Rennen zu fahren. Da war sicher nicht viel Geld, für irgendwelche technischen Optimierungen der Räder, sondern es kommt der Ausrüster zum Zug, der das meiste Geld mitbringt. Dabei ist Intermarche Wanty sogar ein WT-Team. Bei Cofidis und Konsorten wird man "den Gürtel sicher noch enger schnallen müssen".

Die 2-Klassengesellschaft hat schon den Fußball nahezu kaputtgemacht. Eigentlich wäre es im Interesse der UCI und der Veranstalter im Radsport ähnliches zu verhindern. Ich weiß nicht, ob da irgendwelche Anstrengungen unternommen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bislang gibt es keine ernsthaften Anstrengungen, ab und zu kommt mal eine Diskussion über Gehaltsobergrenzen auf, ebbt aber schnell ab, weil es keine realistische Option ist.
 
1kg könnte so ein leichter Fahrer wie er vielleicht schon merken... Da sieht man mal, was im modernen Radsport so an knowhow und Einsatz steckt. Wenn es wirklich um was gehen würde, würde das Rad niemals >10% über dem Mindestgewicht liegen.
Ich dachte zuerst, das wäre ein Scherz, aber der meint das ja tatsächlich ernst... :rolleyes:
Und alle anderen lassen die leichten Räder daheim, weil das Gewicht ja sooo wichtig ist? Mit einem Rad, das auf Leichtbau optimiert ist, wäre er vielleicht gar nicht (in der passenden Zeit) dahin gekommen, wo er die (imho erhofften) 45 Sekunden weniger verloren hätte! ;)
Und so ein Glück, dass Radcomputer und Powermeter 200 g wiegen, da hat er eine Ausrede damit keiner rausfindet, dass es vielleicht doch nicht am Gewicht lag...
 
eine Bergwertung hätte Simoni 2023 gereicht, oder wie war das?
 
Ich dachte zuerst, das wäre ein Scherz, aber der meint das ja tatsächlich ernst... :rolleyes:
Und alle anderen lassen die leichten Räder daheim, weil das Gewicht ja sooo wichtig ist? Mit einem Rad, das auf Leichtbau optimiert ist, wäre er vielleicht gar nicht (in der passenden Zeit) dahin gekommen, wo er die (imho erhofften) 45 Sekunden weniger verloren hätte! ;)
Und so ein Glück, dass Radcomputer und Powermeter 200 g wiegen, da hat er eine Ausrede damit keiner rausfindet, dass es vielleicht doch nicht am Gewicht lag...
Ganz so abwegig find ich das nicht. Sein Rad wieht 7,7 kg ohne Powermeter, also wäre es mit um 8 kg . Wenn man dann mit nem 8 Kg Klopper gegen sub 7 kg S-Works Bikes antritt, dann hätte ich auch nicht das Gefühl von Chancengleichheit.
 
Wenn man dann mit nem 8 Kg Klopper gegen sub 7 kg S-Works Bikes antritt, dann hätte ich auch nicht das Gefühl von Chancengleichheit.
Ohne Powermeter und ohne Fahrradcomputer (den die anderen auch dran haben) - d. h. der reele Unterschied liegt bei vllt. 50 Gramm.
Bis 7 oder 8% Steigung liegt 1 kg mehr (von dem er 0,95 kg eh nicht vermeiden kann) bei 5 Watt Strafe (wenn die Steigung steiler ist, natürlich mehr). 🤷‍♂️
Hört sich für mich nicht nach einer glaubhaften Beschwerde an...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück