• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Mittelfußbruch - Erfahrungen? Wann wieder aufs Rad?

Laufi

Aktives Mitglied
Registriert
23 Juni 2005
Beiträge
2.412
Reaktionspunkte
2.671
Ort
Hetzenholz
Moin:
ich habe mir diese Woche den linken Mittelfuß gebrochen. Ich bin an einer Kante dämlich umgeknickt, es ist der 5. MFK.

Der Knochen steht "richtig" und würde wohl konservativ verwachsen, dennoch haben wir uns für eine OP entschieden. Ein Freund von mir ist Chirurg (er war vor Ort und hat sich sofort kümmern können). Das Röntgen abends und der 3D Scan am nächsten Morgen gaben dann Gewissheit. Ich bin zu einem Kumpel meines Chirurgenfreundes überwiesen worden, der als ausgewiesener Fachmann gilt (im Severinsklösterchen in Köln). Die OP ist Übermorgen, der Knochen wird mit einer Platte fixiert. Ich vertraue auf die Expertise von beiden.

Hier muss ich wahrscheinlich niemandem erklären, dass Ende Mai den ganzen Tag auf dem Sofa den Fuß hochlegen und kühlen keinen Spaß macht.

Hat jemand Erfahrungen mit solch einem Bruch? Was habe ich zu befürchten, was zu beachten? Wann kann ich wieder aufs Rad? Ich freue mich über Berichte.

[Edit] Ich möchte natürlich keine medizinische Expertise, sondern freue mich eher über Eure Erfahrungsberichte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige

Re: Mittelfußbruch - Erfahrungen? Wann wieder aufs Rad?
Moin:
ich habe mir diese Woche den linken Mittelfuß gebrochen. Ich bin an einer Kante dämlich umgeknickt, es ist der 5. MFK.

Der Knochen steht "richtig" und würde wohl konservativ verwachsen, dennoch haben wir uns für eine OP entschieden. Ein Freund von mir ist Chirurg (er war vor Ort und hat sich sofort kümmern können). Das Röntgen abends und der 3D Scan am nächsten Morgen gaben dann Gewissheit. Ich bin zu einem Kumpel meines Chirurgenfreundes überwiesen worden, der als ausgewiesener Fachmann gilt (im Severinsklösterchen in Köln). Die OP ist Übermorgen, der Knochen wird mit einer Platte fixiert. Ich vertraue auf die Expertise von beiden.

Hier muss ich wahrscheinlich niemandem erklären, dass Ende Mai den ganzen Tag auf dem Sofa den Fuß hochlegen und kühlen keinen Spaß macht.

Hat jemand Erfahrungen mit solch einem Bruch? Was habe ich zu befürchten, was zu beachten? Wann kann ich wieder aufs Rad? Ich freue mich über Berichte.

[Edit] Ich möchte natürlich keine medizinische Expertise, sondern freue mich eher über Eure Erfahrungsberichte.
Na was sagt denn dein Chirurgenfreund und der ausgewiesene Fachmann? 😅
 
Ich hatte mal den Mittelfuß gebrochen. Keine Ahnung welcher Knochen... Ist konservativ behandelt worden, erst ne Woche klassischer Gips und Krücken, dann drei Wochen Gehgips. Danach war der Fuß erstmal schwierig zu bewegen, aber ging recht schnell wieder.
Aber... Da das gute dreißig Jahre her ist und ich noch in der Grundschule war, ist das wsl kein hilfreicher Erfahrungsbericht für dich.
Und Rennrad gefahren bin ich damals auch noch nicht...
 
Ist wie bei jeden anderen Bruch auch. Bei dem einen heilt es schneller beim nächsten dauert es länger. Wann es bei dir wieder so weit ist sollte dir dann dein Arzt mitteilen der den Fuß samt Heilungsprozess auch kennt.
 
Auf jedenfall wirste einige Wochen danach (und selbst wenn DU es als gut geheilt vermerkst) zumindest mit gut belastbaren Fuß vergessen wieder gut hupfend u springend durchs leben zu hüpfen
Rad kannste mit wirklich stabiler fester Sohle wieder probieren, aber das wirste ja später beim normalen rumgehen merken wie sich der Fuß bei abrollbewegungen beim normalen gehen bemerkbar macht
Ich hatte da vor nem jahrzehnt eher mehr (15Jahre) mal was gehabt aber da war ich nicht geradelt aber da haben schon die normalen gehbewegungen genug probleme bereitet
Denke mal selbst ausklicken und gehen mit zumindest spd-sl wird problematisch sein
Und würde trotz allem tippen auf wohl mindestens 3monate wirklich ruhiges angehen tippen
 
Ich würde es konservativ behandeln lassen. Das ist doch wie ein Jackpot.

Haste das Gelumpe dann ein jahr drin und dann musste nochmal hin.
Dabei kann einiges schief gehen und das muss nicht am Arzt liegen.
Alleine schon können Antibiotika, die nach dem Eingriff verabreicht werden, Folgen mit sich bringen, die du nicht ahnst.

Ein Freund hatte nach der OP eine "Falschgelenkbildung" am Fuß.
Sprich, die Enden wollen nach der OP partout nicht zusammenwachsen.
Kämpft jetzt seit 3 Jahren.
2. OP, 3 OP...


Auch wenn es deine Planung durcheinander wirft:
Wenn es mich betreffen würde, würde ich eine OP unter allen Umständen vermeiden.
Häng das blöde Rennrad an den Nagel, bis du wieder gesund bist!
Es ist so, wie es ist und fertig.

Freiwillig ne OP und dann ne zweite, um den Kram wieder zu entfernen.
Ernsthaft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und jedes Metall stört. Vor allem in einem Bereich, wo kein Fett ist. Und ob mit oder ohne Metall: die Belastung des Knochens muss erst einmal weg.

Bei meinem Handgelenksbruch mit Platte: 6Wochen Nullbelastung, jedoch bewegen, inkl. 2. OP.

Bei meinem Handgelenksbruch ohne OP:
4Wochen Gips (Schiene)
 
Verdient man halt nix als Chirurg.
Aber ich bin Laie mit so gut wie keiner Erfahrung!
Wenn du als Laie weder Wissen noch Erfahrung hast, geschweige denn die Hintergründe und Optionen kennst, warum haust du dann einfach mal so eine pauschale Unterstellung in den Raum?
 
Jede Operation hat Risiken.
Jede Operation kostet viel Geld.
Metall im Körper ist für den Körper (und Kopf!) Stress.
Es fühlt sich komisch an.

Wenn ich meine Handgelenksbrüche vergleiche, ist jetzt, nach einem guten halben Jahr, das Handgelenk durch die Platte immer noch beeinträchtigt und verursacht Probleme.
 
Bei komplizierten Brüchen ist es schon richtig die Einzelteile zusammenzuhalten, sag ich mal als Laie :D .
 
Klar 😁. Aber jetzt ist ja alles verheilt und fest. Und nun stört die Platte im Handgelenk doch deutlich.
 
[...]
Nicht mehr, nicht weniger.
Doch.
Verdient man halt nix als Chirurg.
Und das kann man schon als Unterstellung interpretieren.

Es gibt Fälle, wo eine konservative Behandlung die komplikationsfreieste und beste ist.
Und es gibt Fälle, so eine OP nötig und sinnvoll ist.
Und keiner hier weiß, wie es in dem speziellen Fall ist... Weil alle Infos dazu fehlen.
 
Nicht mehr, nicht weniger. Geringstes erforderliches Mittel, verstehst?
Sehr gut sogar.
Bin ebenfalls Team konservativ, wenn’s nach Möglichkeit geht.
Und dabei muss man immer differenzieren. Kathrins operierte Fraktur sah präoperariv vermutlich anders aus als die konservativ behandelte. Wer weiß was für Probleme sie jetzt ohne OP mit dem Handgelenk hätte? 🤷🏼‍♂️

Mir geht es darum
Verdient man halt nix als Chirurg
Das ist einfach nur (und du sagst es selbst) ahnungsloses und pauschales Rumgepolter.

In vielen Kliniken mangelt es zunehmend an allem, jede zweite Nacht haben sich die unterschiedlichen Fachrichtungen in der Wolle, weil sie sich um den einen Notfallsaal streiten müssen, das dünn besetzte ärztliche und nichtärztliche Personal sammelt Überstunde um Überstunde, die Rettungsstelle quillt über, Patienten mit definitiver OP Indikation warten Tage auf ihren Eingriff, elektiv geplante Patienten warten Wochen und werden mehrmals verschoben weil man es einfach nicht schafft.

Meinst du in der Situation kommt irgendwer auf die Idee, eine stabile Fraktur ohne Indikation zu operieren, weil man „Geld damit verdient“ und damit noch nebenbei die wenigen Betten belegt, die zur Verfügung stehen?
 
Und das kann man schon als Unterstellung interpretieren.
Danke!

Ich schrieb, dass ein Freund das behandelt und der Operateur ein Freund von ihm ist (mit dem ich per Du bin). Ich weiß nicht, wie das die hier Kommentierenden in ihrem Freundeskreis so handhaben, aber ich traue Freunden.
Es gibt Fälle, wo eine konservative Behandlung die komplikationsfreieste und beste ist.
Und es gibt Fälle, so eine OP nötig und sinnvoll ist.
Und keiner hier weiß, wie es in dem speziellen Fall ist... Weil alle Infos dazu fehlen.
Und weil ich keine medizinische Expertise wollte (die zu geben ist in diesem Teil des Forums übrigens auch nicht gewünscht). Mittelfuß mit Handgelenk zu vergleichen finde ich weder clever, noch hilfreich. Der Fachmensch meinte, "besser operieren", dem habe ich dann zugestimmt.

Der Knochen wird mit einer Platte stabilisiert, die bleibt drin, es muss keine 2. OP geben. Der Eingriff findet ambulant statt.

Also, ich freue mich über Erfahrungsberichte, wie "in 8 Wochen wieder auf dem Rad", oder in "vier Wochen moderat auf der Rolle". Wie es bei Euren Hand OPs abgelaufen ist, bringt mir leider nichts, ich hatte selbst eine Galeazzi-Fraktur und könnte da selbst (keine) Vergleiche anstellen.
 
Zurück