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Velofollies 2026 – Rennrad Rundgang: Die 25 schönsten Rennräder 2026 der Messe

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Re: Velofollies 2026 – Rennrad Rundgang: Die 25 schönsten Rennräder 2026 der Messe
Ganz schön viel „Kunst“ und „künstlerisches“ (bewusst in Anführungszeichen).

Die Namensgebung der chinesischen Marken ist auch immer wieder putzig.
„Quickpro“, „Incolor“ , „Winspace“

Klingt wie Reinigungsmittel, Waschmittel oder Computer-Kram….
Wer denkt sich diese Namen aus?
 
Krass, was die Lackierung beim Dogma für einen krassen Unterschied macht! So richtig angefixt hat mich das Rad noch nie und auch jetzt würde ich es nicht kaufen, aber ich schrieb es schon im Nachbarfaden ...

Das hier ist mega schick! Irgendwie haben sie es in der Lackierung hinbekommen, dass die Gabel an "Schwung" verliert, der es auch für mich immer wieder eigenwillig macht.
1769023102121.png


Das hier hingegen eher mäh ...
1769023134008.png
 
Die Namensgebung der chinesischen Marken ist auch immer wieder putzig.
„Quickpro“, „Incolor“ , „Winspace“

Klingt wie Reinigungsmittel, Waschmittel oder Computer-Kram….
Wer denkt sich diese Namen aus?
Was ein Quatsch, wären die Marken "Spezialisiert", "Wanderung" oder "Schlucht" ähhhhh sorry, meinte natürlich Specialized, Trek und Canyon nicht so etabliert, wäre das doch das selbe...
 
Sind ja paar nette Sachen dabei, vor allem die DUKE Felgen sehen ja mal krass aus.

Auch spannend, dass langsam mehr Shops aus den Beneluxländern hochkommen, die viele Chinesischen Marken anbieten. Gibt es dafür ein z.B. rechtlichen Grund dass vor allem aus Belgien und NL diese Shops kommen?
 
Lightweight macht ja schon per se wenig schöne Sachen, aber die Lenker-Vorbau-Einheit ist ja nochmal schlimmer
 
Was ein Quatsch, wären die Marken "Spezialisiert", "Wanderung" oder "Schlucht" ähhhhh sorry, meinte natürlich Specialized, Trek und Canyon nicht so etabliert, wäre das doch das selbe...
Kleines Off-Topic am Rande….
Nehmen wir mal „Schlucht“ (aus Marketing-Sicht)

1. „Canyon“ ist ein generischer Begriff.
- Er bezeichnet eine geografische Formation
- Wird in vielen Branchen genutzt (Outdoor, Reisen, Games, Kleidung, Software)
- Ist nicht eindeutig mit Fahrrädern verknüpft

Marken wie Specialized, Trek, Bianchi, Pinarello, Colnago sind als Begriffe quasi exklusiv für Fahrräder besetzt – „Canyon“ nicht.
Der Name allein erzeugt keine klare Kategorie-Zuordnung.
Canyon war am Anfang primär Mtb-lastig, wahrscheinlich auch daher die Idee, dass „Canyon“ ein toller Marken-Name wäre (war es auch da schon nicht).

2.Fehlende Markenherkunft im Namen
Der Name sagt nichts über:Herkunft (Deutschland), Ingenieurskunst, Präzision, Rennsport-DNA
Gerade im Premium-Segment ist das ein Nachteil.

Nach etablierten Kriterien der Markennamensentwicklung (u. a. Distinctiveness, Ownability, Meaning, Memorability, Premium Cueing) schneidet „Canyon“ nur mittelmäßig ab.
Schwache rechtliche & kommunikative Exklusivität
Der Name kann kaum „allein stehen“, braucht fast immer Kontext.

Wir können das auch gern für Namen wie „Quickpro“, „Incolor“ und „Winspace“ näher beleuchten.
Namen wie Quickpro, Winspace, Incolor folgen einer sehr einfachen Formel: positives Adjektiv + Statuswort

Das erinnert an: Produktlinien aus dem Baumarkt, Amazon-No-Name-Brands, Kinder- oder Billig-Elektronik
In westlichem Branding gilt das als naiv oder unreif.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal abgesehen von den zwei Stahl-Italienern, die ich wirklich schick finde, holen mich vorallem die chinesischen Marken ab. Die Namen sind zwar grausam aber hier würde ich versuchen einen nackten Rahmen zu bekommen oder dann eben selbst entlacken. Die Formen und Proportionen treffen die Asiaten mittlerweile nicht nur gut, sondern das sind teils richtig 🔥 Bikes.

Mich juckts schon wieder, aber das kann ich meiner Partnerin wohl kaum plausibel beibringen warum jetzt wieder ein Aufbauprojekt starten muss🥲
 
Was ein Quatsch, wären die Marken "Spezialisiert", "Wanderung" oder "Schlucht" ähhhhh sorry, meinte natürlich Specialized, Trek und Canyon nicht so etabliert, wäre das doch das selbe...
Ich finde die Assoziationen von @mkay für uns in Deutschland jetzt nicht so falsch. Es ist unbestritten, dass chinesische Firmen auch tolle Räder bauen können. Aber bei der Markengestaltung wirkt es schon noch recht holprig. Ich war zum Beispiel sehr überrascht, welches Ergebnis bei der Eingabe "Seka" Google letztes Jahr noch ausgegeben hat, hatte mir dann aber gedacht, dass diese Info vielleicht in China nicht verfügbar war. Und vielleicht ist das auch in ein paar Jahren kein Problem mehr, wenn die Radmarke bekannter ist.

Auch Evolve ist zum Beispiel ein wie ich finde toller Markenname, aber dann drucken sie einen Darwin-Spruch auf den Rahmen und "klauen" den Produktnamen bei einem österreichischen Radhersteller.
 
Kleines Off-Topic am Rande….
Nehmen wir mal „Schlucht“ (aus Marketing-Sicht)

1. „Canyon“ ist ein generischer Begriff.
- Er bezeichnet eine geografische Formation
- Wird in vielen Branchen genutzt (Outdoor, Reisen, Games, Kleidung, Software)
- Ist nicht eindeutig mit Fahrrädern verknüpft

Marken wie Specialized, Trek, Bianchi, Pinarello, Colnago sind als Begriffe quasi exklusiv für Fahrräder besetzt – „Canyon“ nicht.
Der Name allein erzeugt keine klare Kategorie-Zuordnung.
Canyon war am Anfang primär Mtb-lastig, wahrscheinlich auch daher die Idee, dass „Canyon“ ein toller Marken-Name wäre (war es auch da schon nicht).

2.Fehlende Markenherkunft im Namen
Der Name sagt nichts über:Herkunft (Deutschland), Ingenieurskunst, Präzision, Rennsport-DNA
Gerade im Premium-Segment ist das ein Nachteil.

Nach etablierten Kriterien der Markennamensentwicklung (u. a. Distinctiveness, Ownability, Meaning, Memorability, Premium Cueing) schneidet „Canyon“ nur mittelmäßig ab.
Schwache rechtliche & kommunikative Exklusivität
Der Name kann kaum „allein stehen“, braucht fast immer Kontext.

Wir können das auch gern für Namen wie „Quickpro“, „Incolor“ und „Winspace“ näher beleuchten.
Namen wie Quickpro, Winspace, Incolor folgen einer sehr einfachen Formel: positives Adjektiv + Statuswort

Das erinnert an: Produktlinien aus dem Baumarkt, Amazon-No-Name-Brands, Kinder- oder Billig-Elektronik
In westlichem Branding gilt das als naiv oder unreif.

Software? Meint deine KI da etwa die Canyon App?

Ich denke, die meisten User, die sich hier im Forum bewegen, können ebenfalls bei Google die KI-Funktion nutzen und das Schöne ist, dass meist das Ergebnis herauskommt, dass man sich wünscht. ;-)

Der Name Canyon ist hervorragend für einen Fahrradanbieter, da er starke Assoziationen mit Abenteuer, Natur und anspruchsvollem Terrain weckt und gleichzeitig die deutsche Ingenieurskunst und das Produktdesign der Marke widerspiegelt.

Symbolik und Assoziationen

  • Abenteuer und Natur: Das Wort "Canyon", zu Deutsch "Schlucht", evoziert Bilder von weitläufigen, rauen Landschaften und tiefen Tälern. Diese Bilder sprechen Radsport-Enthusiasten an, die mit dem Fahrrad die Natur erleben und Abenteuer suchen, sei es beim Mountainbiking oder auf langen Rennradtouren.
  • Performance und Herausforderung: Schluchten sind oft mit steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten verbunden und symbolisieren Herausforderungen, die Radfahrer meistern wollen. Der Name suggeriert, dass die Fahrräder von Canyon diesen Anforderungen gewachsen sind.
  • Regionale Verbindung: Die Namensgebung erinnert auch an die Region rund um den Unternehmenssitz in Koblenz, insbesondere an das malerische Rheintal mit seinen steilen Hängen. Dies schafft eine authentische, lokale Verwurzelung der global agierenden Marke.
 
Ich war zum Beispiel sehr überrascht, welches Ergebnis bei der Eingabe "Seka" Google letztes Jahr noch ausgegeben hat, hatte mir dann aber gedacht, dass diese Info vielleicht in China nicht verfügbar war. Und vielleicht ist das auch in ein paar Jahren kein Problem mehr, wenn die Radmarke bekannter ist.
Ist das jetzt ein Fehler der aus China stammenden unbekannten Marke oder eher der Fehler eines westlichen Mega-Konzerns, der seinen Suchalgorithmus zu 99% auf westliche Quellen ausgelegt hat?

Ich finde die Begründung hier von wegen "Marken wie Specialized, Trek, Bianchi, Pinarello, Colnago sind als Begriffe quasi exklusiv für Fahrräder besetzt" haben relativ wenig Gehalt.
Bianchi, Pinarello, Colnago sind einfach italienische Nachnamen.
Specialized, Trek etc. sind so lange dabei und so groß, dass ihr Name dementsprechend geschützt ist.
Und was sagt mir das jetzt im Vergleich zu chinesischen Markennamen? Genau, nix. Außer dass die anderen Marken länger existieren und einfach Markenrechtlich gut geschützt sind.

Ich lass mir ja gefallen, dass es im ersten Moment komisch vor kommt, von bekannten Namensmustern abzuweichen. "Canwin" z.B. hört sich im ersten Moment komisch an, gebe ich zu.
Ist dann aber Li Ning in Ordnung? Oder Wiawis? Die Marken gibts schon ewig aber passen wahrscheinlich auch nicht zum tollen westlich geprägten Marketing Muster weil es nicht westlich genug klingt?

Egal das Thema driftet hier komplett ab. Fakt ist, dass in China aktuell viele sehr interessante Radsportmarken auftauchen und die westlichen Marken starke Konkurrenz bekommen. Da kann man noch so viel am Markennamen meckern, wie man will.
 
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