Was ein Quatsch, wären die Marken "Spezialisiert", "Wanderung" oder "Schlucht" ähhhhh sorry, meinte natürlich Specialized, Trek und Canyon nicht so etabliert, wäre das doch das selbe...
Kleines Off-Topic am Rande….
Nehmen wir mal „Schlucht“ (aus Marketing-Sicht)
1. „Canyon“ ist ein generischer Begriff.
- Er bezeichnet eine geografische Formation
- Wird in vielen Branchen genutzt (Outdoor, Reisen, Games, Kleidung, Software)
- Ist nicht eindeutig mit Fahrrädern verknüpft
Marken wie Specialized, Trek, Bianchi, Pinarello, Colnago sind als Begriffe quasi exklusiv für Fahrräder besetzt – „Canyon“ nicht.
Der Name allein erzeugt keine klare Kategorie-Zuordnung.
Canyon war am Anfang primär Mtb-lastig, wahrscheinlich auch daher die Idee, dass „Canyon“ ein toller Marken-Name wäre (war es auch da schon nicht).
2.Fehlende Markenherkunft im Namen
Der Name sagt nichts über:Herkunft (Deutschland), Ingenieurskunst, Präzision, Rennsport-DNA
Gerade im Premium-Segment ist das ein Nachteil.
Nach etablierten Kriterien der Markennamensentwicklung (u. a. Distinctiveness, Ownability, Meaning, Memorability, Premium Cueing) schneidet „Canyon“ nur mittelmäßig ab.
Schwache rechtliche & kommunikative Exklusivität
Der Name kann kaum „allein stehen“, braucht fast immer Kontext.
Wir können das auch gern für Namen wie „Quickpro“, „Incolor“ und „Winspace“ näher beleuchten.
Namen wie Quickpro, Winspace, Incolor folgen einer sehr einfachen Formel: positives Adjektiv + Statuswort
Das erinnert an: Produktlinien aus dem Baumarkt, Amazon-No-Name-Brands, Kinder- oder Billig-Elektronik
In westlichem Branding gilt das als naiv oder unreif.