Und das werden noch mehr, weil sich nicht alle Händler auf die Spielchen der Amerikaner einlassen. Die Verkaufsmarge sacken die in Kalifornien ein und der kleine Händler ist per Vertrag verpflichtet, dem Online-Käufer die Erstinspektion und die nötigen Anpassungen (Vorbaulänge, Satteltausch etc.) vorzunehmen. Dafür bekommt er dann ein Taschengeld bezahlt. Die auszutauschenden Teile darf er selbstverständlich auf eigene Rechnung bestellen. Die "alten" Teile darf er dann behalten, ob er will oder nicht. Dasselbe ist mit Klamotten. Ein Online-Käufer darf die Klamotten zu einem Vertragshändler bringen, egal ob der mit den 3XL T-Shirts etwas anfangen kann oder nicht. Kunde bekommt Geld zurück, Händler hat das T-Shirt. Mein Dealer ist ab Sommer auch raus aus dem Spiel.
Nicht nur bei Specialized so.
Das wird bei vielen großen Marken so kommen.
Neuerdings kann jeder Kunde direkt bei Trek Versandkostenfrei bestellen und in eine Filialle liefern lassen die Trek Dealer ist.
Einfach so und ohne Rücksprache.
Wenn ein Paket verloren geht oder es nicht ankommt, darf der Händler auf Suche gehen.
Macht man als Händler natürlich mit, ist ja Kundschaft die man nicht vertreiben möchte.
Es werden immer mehr Händler zu Marionetten der großen Marken.
Und Händler spielen das Spiel solange mit bis die großen Marken so groß sind, dass sie auf Händler nicht mehr angewiesen sind.
Die Zukunft der Fahrrad - Läden könnte wie eine Paketstation aussehen.
2-3 Mitarbeiter die Lenker grade machen und Pedalen dran schrauben, damit der Kunde zur Probe fahren kann?
Dann müssten die Räder aber schon gut vor montiert ankommen, was sie ja meistens nicht sind, da geht das spezielle Geschäftsmodell ja schon los.

Die Kunden checken einfach nicht was für ein Rattenschwanz bei Händlern hinten mit dran hängt.