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RTF Sinn u. Zweck

AW: RTF Sinn u. Zweck

@ Hannes,
guten Morgen, schon ausgeschlafen?

Die Rolle ist insofern bei mir wichtig, da ich normalerweise nicht vor 18,00 Uhr, meistens später nach Hause komme, ab und zu muß man ja arbeiten ( z.Zt. Urlaub ).
Im Winter ist es zu dieser Zeit schon recht dunkel, und die Kilometer brauche ich für die Saison.
Dieses Jahr hatte ich Pech, im Februar hat sich mein Bandscheibenvorfall wieder einmal gemeldet, bis Mai konnte ich nicht fahren, dann war es soweit wieder in Ordnung, ich trainiert wie ein Ochse um aufzuholen, natürlich leichte Probleme mit dem Knie bekommen, wie sollte es auch anderst sein, Moral von der Saison: gnadenlos hinterher gefahren, aber was solls, es gibt ein 2008 und ich hoffe, da wird es besser.
Ich habe zumindest daraus gelernt, daß man einen Rückstand niemals aufholen kann.
Meine letzte Woche Urlaub werde ich noch genießen und ein paar lockere Ausfahrten machen.
 
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In Lauenau wollt ichauch fahren, den Marathon^^. geht aber nich-.- nen freund von mir feiert 18 rein und man soll ja auch seine sozialen Kontakte nich scleifen lassen :D

ach und zu Fixed Gear, hast du überhaupt einma auf die Zeitnahme bei nem Rennen geachtet??? ich entnehme den schnitt meinem Tacho und guck mir die Platierungen an aber die fahrtzeit is doch sowas von wayn:D
 
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@ Hannes,
guten Morgen, schon ausgeschlafen?

Die Rolle ist insofern bei mir wichtig, da ich normalerweise nicht vor 18,00 Uhr, meistens später nach Hause komme, ab und zu muß man ja arbeiten ( z.Zt. Urlaub ).
Im Winter ist es zu dieser Zeit schon recht dunkel, und die Kilometer brauche ich für die Saison.
Dieses Jahr hatte ich Pech, im Februar hat sich mein Bandscheibenvorfall wieder einmal gemeldet, bis Mai konnte ich nicht fahren, dann war es soweit wieder in Ordnung, ich trainiert wie ein Ochse um aufzuholen, natürlich leichte Probleme mit dem Knie bekommen, wie sollte es auch anderst sein, Moral von der Saison: gnadenlos hinterher gefahren, aber was solls, es gibt ein 2008 und ich hoffe, da wird es besser.
Ich habe zumindest daraus gelernt, daß man einen Rückstand niemals aufholen kann.
Meine letzte Woche Urlaub werde ich noch genießen und ein paar lockere Ausfahrten machen.
Schade, das Du weiter von mir weg wohnst, altersmäßig, und trainingsmäßig würden wir zwei vermutlich gut miteinander harmonieren. Ich bin auch ein 1952er, und Opa bin ich auch schon;). Hannes ist zu stark für mich, der fährt mich platt.:)
 
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Die Zeit interessiert doch bei einem Rennen nicht, genausowenig wie der Schnitt.
Wenn alle bummeln wird mitgebummelt, wenn gasgegeben wird, wird gas gegeben.
Wichtig sind doch die eingefahrenen Punkte oder Prämien, oder nicht.
Wenn ich Plazierungen einfahren kann ist es mir doch egal, ob 20 iger oder 40 iger Schnitt, bei langsamen Rennen muß ich nicht auf dem letzten Drücker fahren.
Schon oft erlebt, am Anfang wird teilweise gebummelt und gegen Schluß dann richtig gas gegeben.
Die Plazierung ist wichtig, nicht der Schnitt.
Es gibt genug Rennen, da bolzen einige am Anfang richtig hin, oft ist es aber dann so, daß man sich wieder sieht, weil die Luft gegen Ende raus ist, nicht immerm, aber oft.
 
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Ich möchte eigentlich noch mal auf die ursprüngliche Frage zurückkommen. Sinn und Zweck einer RTF?
RTF´s sind zwar oft ein wenig „altbacken“ aber insgesamt sind es sehr schöne Veranstaltungen. Es besteht die Möglichkeit entweder gemütlich zu bummeln oder auch wirklich hart zu fahren. Immer findet sich dafür eine geeignete Gruppe. Ich habe schon sehr viele wirklich nette Leute auf RTF´s (und danach beim Radler/Kölsch) kennen gelernt. Ich zumindest möchte diese Veranstaltungen nicht missen. Natürlich sind das keine Rennen! Aber wer will denn schon jedes Wochenende ein Rennen fahren? Ich war in den letzten Jahren auch etwas voreingenommen und bin nur sehr sporadisch gefahren. Dieses Jahr bin ich so viele RTF´s gefahren wie noch nie und das mit wachsender Begeisterung. Es ist eine tolle Trainingsergänzung und macht eine Menge Spass! Absolut empfehlenswert!!!

Die Radsportler/Rennfahrer die ich kenne üben sich in understatement und untertreiben eher statt zu übertreiben. Tiefstapeln gehört zum Radsport. Diese Erfahrung machen viele Einsteiger wenn sie am Anfang den Mund zu voll nehmen. Es gibt IMMER einen dickeren Fisch im Teich! Auch der Ersteller dieses Threads wird diese pädagogisch wertvolle aber manchmal schmerzliche Erfahrung sicher noch machen…

Viele Grüße an alle RTF Fans und bis bald auf einer schönen RTF!
Robin
 
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Kann mich fun4robin nur anschließen.
Trainiere unter der Woche für mich alleine und nutze daher die RTFs gerne, um mal mit anderen zusammen zu fahren. Hab bereits ne ganze Menge Leute dadurch kennengelernt, auch hier aus dem Forum.
Außerdem lernt man mal andere Strecken kennen, die man Dank GPS auch nochmal fahren kann. Immer nur die Hausrunde wird halt auf die Dauer langweilig.
 
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auch ich schliesse mich den beiden vor mir an.
RTF ist zwischendurch immer schön, und wie Shalimah sagt, man lernt nette Leute kennen, (die bei den Rennen kennt man ja schon) und man sieht neue Strecken, nicht nur die üblichen Hausrunden.
 
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auch ich schliesse mich den beiden vor mir an.
RTF ist zwischendurch immer schön, und wie Shalimah sagt, man lernt nette Leute kennen, (die bei den Rennen kennt man ja schon) und man sieht neue Strecken, nicht nur die üblichen Hausrunden.

d'accord...
 
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RTF= radfahren mit viel spass und jeder menge essen. ist bei mir immer die einzige sache aufm rad wo ich mehr kalorien zu mir nehme als ich verbrenne.
 
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... Und nun laufen die RTFs langsam aus und die CTFs fangen an. Aber so ein MTB-Event bin ich noch nie mitgefahren, keine Ahnung, wie ich da klarkomme als RR-Fahrer. Ich hab' zwar für die Wintermonate das MTB, aber mit immer rauf und runter und Matsch und Dreck, na ja, muss man mögen...
IdR ist das wohl kein Problem - außer die Wege sind vorher vom Regen durchweicht worden. Unter MTB'lern sind die CTFs meist als zu leicht, langweilige Familienstrecken verpönt. Kannst Du ruhig mal versuchen. Und wenn es doch zu hart wird - was soll's? Dann weichst Du eben auf andere Strecken aus.
 
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...Dreist finde ich, dass immer wieder welche geben, die zu geizig sind die 3-5 € zu zahlen und dann die ausgeschilderte Strecke abfahren und noch evt. umsonst Getränke an den Verpflegungsstellen holen...

Das ist allerdings ein Thema für sich. Mittlerweile kostet z.B. in Hamburg eine RTF 5 € für BDR-Fahrer und 10 € für Gäste. Diese Preisgestaltung ist ganz schön kurzsichtig, da "Schwarzfahren" nicht zu verhindern ist. Ich halte es unter diesen Umständen für legitim, einfach nur die Strecke abzufahren, die da ausgeschildert ist, solange man auch die Kontrollen ausläßt und nichts von den Sachen nimmt. Startgeld bei Rennen ist 5 € bei Kriterien und 8 € bei Straßenrennen, und da kriegt man doch etwas mehr geboten. Und anhalten tue ich bei RTFs eh nicht. War mir jahrelang egal, aber da hat es auch nur 5 DM und später 3 € gekostet. Ich fände es besser, wenn es einheitliche Preise für BDR- und Gastfahrer gäbe, und wenn es möglich wäre, auch nur für die Ausschilderung zu zahlen, ohne Verpflegung.

In Hannover gibt es so einige, die die örtlichen RTFs als Treffpunkt nutzen, und dann im Pulk der Ausschilderung folgen, ohne zahlende Teilnehmer zu sein. Und teilweise sind die erheblich schneller als die RTF-Wertungsfahrer (Triathleten, Rennfahrer, usw.).
 
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Ich kann mich über die Beiträge zu RTFs überhaupt nicht aufregen. Die müssen vorbereitet werden, da werden Lebensmittel und Getränke vorgehalten, das sind Helfer damit beschäftigt bei jedem Wetter irgendwo in der Wallachei herumzusitzen, die Richtungsweiser müssen angebracht und wieder entfernt werden und, und, und.
Ich kann mich an die Calenberger RTF letztes Jahr erinnern, die war im Frühjahr, es war saukalt (5 Grad) es hat ununterbrochen geregnet, es war stürmisch, sauanstrengend und irgendwann war ich klitschnass und hab' gefroren wie ein Schneider. Da war dann bei irgendeinem Kilometer eine Verpflegungsstation. Es gab was Warmes zu trinken und ein paar gute Worte. Das tat vielleicht gut und war nicht mit Geld aufzuwiegen.
 
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da kann ich Hannes nur zustimmen. Die Leute machen sich echt viel Mühe. Bin dieses Jahr unter anderem den Marathon in GE-Buer gefahren. 8 Stunden davon in strömendem Regen. die Helfer waren super nett und haben sich auch mit der Verpflegung extrem Mühe gegeben. An jeder Verpflegungsstelle gab es was anderes zu Essen.
Insgesamt fand ich die Organisationen der RTFs in diesem Jahr super. Da gab es Schmalzstullen, Käsebrötchen, Knoppers, Gummibärchen, Stuten, Nektarinen, Wassermelonen... Offenbar haben die Helfer da echt ihr Herzblut reingesteckt. Auch die Pannenhilfe oder Hilfe bei Verletzungen etc. war absolut vorbildlich.
Ohne solche Veranstaltungen würde ich persönlich niemals auf deratig lange Strecken gehen. Hab dazu viel zuviel Schiss, z.B. Kilometerlang durch einsame Waldstücke oder an abgelegenen Straßen zu fahren.

Ausnahmen gibt es halt immer. Hab zweimal Pech mit der Verpflegung gehabt. Da taten mit dann die Helfer schon fast leid, weil die sich halt Vorwürfe anhören mussten, dass z.B. für jeden nur noch 1/3 Banane ausgegeben wurde, und das bei ner recht frühen Startzeit.

aber wenn man bedenkt, dass das 2 von fast 20 waren...
 
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Das ist allerdings ein Thema für sich. Mittlerweile kostet z.B. in Hamburg eine RTF 5 € für BDR-Fahrer und 10 € für Gäste. Diese Preisgestaltung ist ganz schön kurzsichtig, da "Schwarzfahren" nicht zu verhindern ist. Ich halte es unter diesen Umständen für legitim, einfach nur die Strecke abzufahren, die da ausgeschildert ist, solange man auch die Kontrollen ausläßt und nichts von den Sachen nimmt. ...

In Hannover gibt es so einige, die die örtlichen RTFs als Treffpunkt nutzen, und dann im Pulk der Ausschilderung folgen, ohne zahlende Teilnehmer zu sein.

Find ich grob asozial.
Vor allem gegenüber den zahlreichen Helfern, die sich in ihrer Freizeit den Hintern dafür aufreißen, alles herzurichten, aufzubauen, auszuschildern, einzukaufen, abzubauen....etc.
Morgens um 5 Uhr aufstehen und Abends völlig platt um 20 Uhr heimkommen.
Ganz ehrlich, was bleibt denn großartig über? Selbst bei einer recht gut besuchten RTF mit 1000 Teilnehmern, Hälfte Trimmfahrer: Brutto ~6000, is klar. Davon Miete, Genehmigung bei den Behörden, Verpflegung, Schilder, etc... macht Netto wohl maximal 2000-3000. Macht 3 neue Räder für die Jugendabteilung. So what...?
Würde man privat so etwas kostendeckend machen wollen (das heißt, auch die Helfer bezahlen!), wäre man wieder bei solchen Startgeldern, wie man sie bei den von Dir immer wieder kritisierten Jedermannrennen hat.
Aber das ist sowieso die Zukunft.
Vor allem dank solcher von Dir beschriebener asozialer Jungs.

Hier nochmal als Beispiel: Teilnahmegebühren bei einer privaten RTF als Beispiel in Holland
 
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...Würde man privat so etwas kostendeckend machen wollen (das heißt, auch die Helfer bezahlen!), wäre man wieder bei solchen Startgeldern, wie man sie bei den von Dir immer wieder kritisierten Jedermannrennen hat.
Aber das ist sowieso die Zukunft.
Vor allem dank solcher von Dir beschriebener asozialer Jungs.

Ich kenne das alles, ich habe seit 1998 bei RTFs und Rennen mitgeholfen. Ich bin auch kein genereller Gegner von gestaffelten Startgebühren, ich könnte mir z.B. vorstellen, dass Fahrer von Vereinen ohne eigenem Rennen das doppelte zahlen, um vielleicht wieder auf mehr wohnortnahe Veranstaltungen zu kommen. Aber bei einer RTF, wo Du praktisch niemanden am Abfahren der Strecke hindern kannst, finde ich 10 € für vereinslose Fahrer einfach kurzsichtig.

Ansonsten denke ich schon, dass es weiter genug Leute geben wird, die auf Kommerzveranstaltungen keine Lust haben und selbst solche Veranstaltungen organisieren, die sie selbst gern hätten - möglicherweise irgendwann exklusiv (oder deutlich ermäßigt) für Personen, die selbst irgendwas organisieren!
 
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