Rennradkaufberatung

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Nekosos, 10 Februar 2018.

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  1. Nekosos

    Nekosos Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich möchte mir gerne ein gutes Einsteigerrennrad zulegen. Dazu habe ich mich auch schon in unterschiedlichen Fahrradläden sowohl ausmessen, als auch beraten lassen. Ich bin dabei 3 Räder die mir zusagen, mal Probe gefahren. Ausgemessen wurde bei mir Rahmengröße 56. Damit fühle ich mich auch schon sehr wohl. Man sagt ja, dass ein Alurenner unter 2000 Euro sinnvoller ist, da bei einem Carbonrahmen an anderen Teilen gespart wird.

    Folgende Räder bin ich gefahren:

    1. Cannondale CAAD12 Ultegra (2018) - Alu 1999€
    2. Cube Attain GTC Race 2017 - Carbon 1699€
    3. Cube Attain GTC SL 2018 - Carbon 1599€

    Äußerlich als auch vom Fahrfeeling her haben mir alle wirklich gut zugesagt. Deshalb fällt auch die Entscheidung schwer. Alle haben eine Ultegra-Ausstattung. Die beiden Cubes jedoch keine Ultegra Bremse und das SL 2018 eine 105er-Kassette. Die Frage nun an euch. Wo wurde bei den Cube-Modellen das Geld eingespart? Das Cannondale ist noch mit 300€ Abstand das teuerste, trotz Aluminiumrahmen. Zahlt man da viel für den Namen? Wie sieht es mit den Laufradsätzen aus? Fulcrum 77(Cube Attain GTC SL 2018) oder Mavic Aksium? Eine Kompaktkurbel für den Einstieg soll auch passend sein. Die wäre ja bei allen vorhanden.

    Danke für eure Unterstützung! ;-)
     
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  3. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

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    Verlinke doch mal die Räder. Dann können wir die vergleichen. Nur so viel. Der CAAD12 Rahmen hat nen ausgeteichneten Ruf. Das ist wohl das derzeit beste und leichteste was es an Alurahmen am Markt gibt. Und ja, Cannondale ist ein Premiumhersteller. Da zahlst Du auch was für den Namen. Bei den Laufrädern wird generell gespart. Da findet man auch in noch teureren Rädern 200 Euro LRS. Da ist das meiste Potenzial zum späteren tunen. Ob die Bremsen von ner unteren Gruppe oder Ultegra sind ist dagegen eher unwichtig. Und für die Kassette gilt das noch mehr. Das ist eh ein Verschleißteil das spätestens nach dem dritten Kettenwechsel getauscht werden muss.

    Hör beim Kauf auf Dein Bauchgefühl und kauf das Rad welches dir am besten gefällt. Es kommen aber sicher noch andere Meinungen.
     
  4. Nekosos

    Nekosos Neuer Benutzer

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  5. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

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    21.444
    Die Links sind nicht sonderlich hilfreich. Das wichtigste zum vergleichen, die Geo Tabelle, fehlt. Hast Du noch Links von anderen Händlern?
     
  6. Nekosos

    Nekosos Neuer Benutzer

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  7. dobelli

    dobelli Aktives Mitglied

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    1.986
    Das CAAD hat im Gegensatz zu den anderen eine 52/36 Kurbel und ne 11-28 Kassette.
    Je nach dem wie fit du bist und wo du fährst ist das schon ein Unterschied zu 50/34 und 11-32.

    Das muss nicht unbedingt kaufentscheidend sein, aber ist natürlich ein Punkt, den man beachten sollte. Kurbeltausch wäre beim CAAD teuer...
     
  8. lordad

    lordad Aktives Mitglied

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    153
    Willst du unbedingt UVP kaufen ?
    Finde die Räder alle zu teuer für das Gebotene...
    Gibt jetzt noch ganz gut Rabattaktionen bis ca. Ende Februar... da bekommst für 2000€ ganz andere Kaliber
     
  9. renegade1848

    renegade1848 Aktives Mitglied

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  10. Nekosos

    Nekosos Neuer Benutzer

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    5
    Erstmal danke für die Antworten!
    Ich glaube dann muss ich mich zwischen den beiden Cubes mit Carbonrahmen entscheiden. Kompaktkurbel ist mir recht wichtig, da ich auch Berge fahren möchte. Besonders wenn die Umrüstung kostspielig ist. Die CUBE-Bikes haben ja beide eine Kompaktkurbel. Laut Händler würde ich das 2017er Modell für 1599€ bekommen. Das 2018er ebenfalls für 1599€. Gleicher Preis für ein älteres Modell, was eigentlich die gleiche Ausrüstung hat...


    Ich möchte mir ein Rennrad über Jobrad zulegen. Nicht jeder Händler bietet rabattierte Räder für das Radleasing an.
     
  11. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

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    9 Dezember 2008
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    21.444
    Was ist Jobrad? Ratenzahlung bietet doch fast jeder Händler.
     
  12. seto

    seto griechischer Held

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    Hast du dir die Jobrad Rechnung genau angeguckt?
    Wenn dir dein Arbeitgeber nicht die Versicherung übernimmt sparst du kaum was. Ich habe das mit einem Beispiel für 999€ durchgerechnet. Ich hätte 28€ gespart, wobei der Restkaufwert nicht genau beziffert wird.
     
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  14. Nekosos

    Nekosos Neuer Benutzer

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    Ja. ich spare knapp 26% vom Neupreis. Bekomme zusätzlich eine komplette Versicherung für das Fahrrad gegen Diebstahl etc. inkl. Inspektionsgutscheine im Wert von 70 € pro Jahr für 3 Jahre, also 210€ zusätzlich.
    Bei einem Rad im Wert von 1600 € wären das knapp 400€ Ersparnis. Ich denke das lohnt sich...

    Der Restkaufwert ist dann noch 17% vom Neupreis.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Februar 2018
  15. seto

    seto griechischer Held

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    5.102
    Mit dem wissen, dass letztes Jahr noch 10% fällig gewesen wären, wenn man es nach Ablauf des Leasingvertrages behalten möchte. Jetzt sind 17% fällig. Die Finanzbehörden gehen aktuell davon aus, dass ein Jobrad nach 3 Jahren noch 40% wert sei.
    Ich bezweifle, dass sich die Finanzbehörden Gelder durch die Lappen gehen lassen.
    Jobrad ist noch in der Findungsphase.
    Ich würde es derzeit nicht nutzen.
     
  16. capt_pierce

    capt_pierce MItglied

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    3 Januar 2018
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    50
    Also 26% Ersparnis zum Neupreis ist schon eine stolze Summe, die bekommt man beim Händler nicht so einfach ausgehandelt.

    Was den Restkaufwert angeht muss man wirklich etwas vorsichtig sein, allerdings bin ich nicht so pessimistisch wie seto.

    Die nächste Frage ist, kommt man mit 70€ für die Inspektion inkl. Material hin - zwei Ultegra-Scheiben und zweimal Beläge, denn ist die Kohle weg, da hat der Mechaniker Dein Rad noch nicht mal angeschaut. Je nach dem, wie viel man selber machen kann und will, braucht es dann noch nicht mal eine Inspektion beim Händler. Nach den Leasingbedingungen kannst Du aber dazu gezwungen sein.

    Außerdem sollte man beachten, ob man die Versicherung benötigt, oder ob z.B. der Diebstahl nicht schon über die Hausratsversicherung abgedeckt ist.

    Des Weiteren ist der Effekt der Einsparung abhängig vom Verhältnis der Anschaffungskosten zum Bruttogehalt. Ich müsste mir einen ganz billigen Hobel zulegen, damit der Einspareffekt deutlich meinen Verhandlungsspielraum beim Händler überschreitet.

    Von dem her, kann man das Jobrad nicht pauschal empfehlen, aber wer im Mittelfeld verdient und ein schönes Rad fahren will, der sollte man den Rechner bemühen und den Chef fragen. Es kann sich lohnen.
     
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