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Radon Ignite Ultegra

Snargh

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Hallo zusammen,

ich fahre aktuell noch ein Trekking Rad, habe aber soviel Spaß am Radfahren gefunden, dass ich mir gerne ein Rennrad zulegen möchte. Ich habe die letzten Wochen bereits sehr viel recherchiert und mich in die Thematik eingelesen und habe mir auch schon einiges an Zubehör gekauft, sodass jetzt nur noch das richtige Rad fehlt ;)

Es soll auf jeden Fall erstmal ein Alu-Rahmen werden, und da ich ein Sparfuchs bin, bin ich natürlich bei den Versendern Canyon und Radon hängengeblieben, schwankte zuletzt noch zwischen dem Ultimate AL SLX 9.0, das gerade gut reduziert ist, und eben dem Radon Ignite Ultegra. Bei letzterem scheint man tatsächlich am Meisten für sein Geld zu bekommen, und es würde mir in Rahmengröße 60 wohl auch ziemlich gut passen (ich bin 189cm bei 90cm Schrittlänge).
Canyon liefert zwar immerhin schon Drehmomentschlüssel/Montagepaste etc. mit, dafür muss man dort auch für den Karton bezahlen, sodass es insgesamt auf ziemlich genau 200€ Differenz pro Radon hinaus läuft. Optisch find ich beide eigentlich ganz schick.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Radon? Was mich etwas stutzig macht ist der Gabelschaft, dort scheinen bereits ab Werk keine Spacer mehr verbaut zu sein, ist das richtig? Bin mir nicht sicher, ob das dann die Anpassbarkeit nicht doch zu sehr einschränkt, was wieder ein Argument für Canyon wäre.
Vielleicht suche ich einfach nur noch einmal die Bestätigung, das Rad bedenkenlos kaufen zu können, aber ich wäre auch für andere Hinweise oder Alternativvorschläge sehr dankbar :)
 

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Re: Radon Ignite Ultegra
Hallo Snargh,
das ist ein feines Angebot, das Zweite.

und es würde mir in Rahmengröße 60 wohl auch ziemlich gut passen (ich bin 189cm bei 90cm Schrittlänge).
Ich würde auch einen Blick auf 58cm erwägen, zumal Du über eine längeren Vorbau wieder korrigieren könntest. Da ist das Oberrohr ein wenig kürzer und das macht das Rad ein bisschen spritziger. Sattelstütze lässt sich in jedem Fall sinnvoll einstellen. Ich fahre 57er bei 189cm. Ist keineswegs zu klein und ein bisschen agiler darf ein Renner im Vergleich zum Trekkingrad schon sein.

Schlüssel und Montypaste bekommt man auch an anderen Orten im Netz, zb cnc-bike.de

Die Herstellerseiten sind sehr ähnlich aufgebaut. Naja, vielleicht steckt da nur dieselbe Agentur dahinter... Ich wüsste so spontan nicht, welches Rad ich nehmen sollte. Zum Sparen eignet sich dann das Radon noch ein bisschen besser. Und hier wird sicherlich noch der ein oder andere differenzierte Kommentar zur Geo verfasst werden.
 
Bin auch gerade von 58 auf 57 umgestiegen. (1,88/92)
Die Rechner werfen mir auch 60/62 aus aber da fühle ich mich nicht wohl drauf.

Gesendet von meinem BLN-L21 mit Tapatalk
 
wegen Gabelschaft einfach per Mail Anfragen aber denke der ist nur fürs Foto gekürzt und die Sattelstütze weit draußen schaut halt etwas besser aus.
 
Ok, danke für den Hinweis mit der Rahmengröße. Habe aber auch recht lange Arme (mein Sportlehrer nannte es früher immer "Affenarme"...) und dachte, dass das dann etwas zu kurz werden könnte. Beim Canyon hätte ich aber definitiv auch das L statt XL gewählt, obwohl deren Rechner mir auch schon XL empfiehlt.

Bei bike24 gäbe es auch gerade noch ein CAAD12 Ultegra für 1600€, was auch nicht ganz uninteressant wäre, insbesondere da ich das hier in Dresden im Laden wohl probesitzen könnte. Allerdings hat das auch schlechtere Laufräder (Aksium..) und mir gefällt nicht, dass Cannondale da bei Sattelrohrdurchmesser (25,4...) und Tretlager (BB30a) ihr eigenes Ding machen, so dass dann nichts anderes passt, wenn man das mal austauschen möchte, gerade da ja die originale Sattelstütze auch nicht so der Brüller sein soll.
 
Dann sollst du aber auf gar keinem Fall Richtung Canyon gucken , die haben da so ihr eigenes Ding mit Gabelschaft und Vorbau .
Das ist viel dramatischer , als Sattelstutze die kein Brüller ist .
 
Habe gerade bike24 online abgecheckt bis1500 .
Alles Carbo-RR mit mindestens 2x11
diverse Emondas mit 105 und Ultegra in verschiedenen Farben,
Look 556 ,
BMC teammashine ,
Giant TCR Advanced ...

Aber so ein Aluhobel aus dem Internet mit Ultegra hat bestimmt auch was:daumen:
 
Habe eine Antwort von Radon bzgl. Gabelschaft bekommen:
Vielen Dank für Deine Anfrage. Die Räder werden meistens für die Produktfotos ohne Spacer fotografiert, i.d.R. hast Du ca 2-2,5cm Spacer unter dem Vorbau um das Rad perfekt auf deine Größe anzupassen.

Was die Carbon-Bikes auf bike24 angeht: das Emonda mit Ultegra gibts nur in klein, und die anderen gefallen mir schon allein farblich nicht und/oder sind auch nicht leichter als ein Aluhobel. Was bringt mir ein Carbon Rahmen der dann auch >1200g wiegt und zudem anfälliger ist als Alu? Da nehme ich doch lieber einen sehr guten Alurahmen und die leichtere Gruppe mit, oder denke ich da falsch? Bringt Carbon wirklich so ein anderes Fahrgefühl? kann mir das als unwissender RR-Anfänger halt nicht so richtig vorstellen.
 
Was die Carbon-Bikes auf bike24 angeht:
Vorweg: andere Plasitkschleudern sind da nicht anders. Das liegt in der Natur der Sache.

Was bringt mir ein Carbon Rahmen der dann auch >1200g
Häh? Warum sollte ein aktueller Carbonrahmen schwerer sein als ein Alurahmen? Dann wäre der Alurahmen extremer Leichtbau und da musste mal besser die Waage konsultieren respektiv den Anbieter bzgl Systemgewicht.

Nachtrag: jetzt verstehe ich - soviel leichter ist Plastik dann doch nicht, nicht wahr?

und zudem anfälliger ist als Alu?
Die Zeiten sind mittlerweile passé. Hier gibts auch die Alufraktion. Einige hier fahren nur Stahl. Widerum die vierte Fraktion schwört dann ausschließlich auf Titan. Die modernen Carbonrahmen sind aber ausgereift, das möchte ich mal behaupten. Guck Tour de France - Rahmenbrüche? Das machen heute noch Ingenieure und wackere Bahnfahrer beim Austesten neuer Grenzen. Das Material, welches Du als Endbenutzer an die Hand bekommst dürfte sicher sein.

Bringt Carbon wirklich so ein anderes Fahrgefühl?
Nein. Is fürn Kopf. Gibt hier und da auch keine Alternative mehr. Aber steif kann auch ein Alurahmen gestaltet sein. Das sind bisweilen Befindlichkeiten. Die Plastikrahmen beflügeln den einen oder anderen, weil der Rahmen mehr Echo der Fahrgeräusche/Schalten/etc liefert. Alu ist in der Hinsicht still.

Einzig bleibt der ökologische Aspekt. Ich weiß nicht sicher, ob so ein Plastikrahmen (carbon) besser weg kommt als einer aus Alu, geschweige Stahl (denn die halten im Prinzip ewig).
 
Zuletzt bearbeitet:
bei Bedenken , dass Rahmen bricht könnte man den ausschäumen , google hilft ;)
bei Dellen und Rissen ist Alurahmen so gut wie im Eimer .
Carbo läßt sich kleben .
die Kisten , die ich oben erwähnt habe , werden , zumindest als Topversionen , bei WorldTour bewegt
2x11 ist 2x11
2 Kilo LRS ist nun mal 2 Kilo

schon mal die Rädchen in echt gesehen ?
 
Nachtrag: jetzt verstehe ich - soviel leichter ist Plastik dann doch nicht, nicht wahr?
Genau :)
Radon Ignite: 1170g Rahmen + 330g Gabel @ 56cm
Canyon Ultimate AL: 1170g Rahmen + 320g Gabel @ L
CAAD12: 1098g Rahmen + 375g Gabel @ 56cm

Bei den Emondas hat selbst das SL6 1156g Rahmen, und das ist aus sog. "500 Series OCLV Carbon". Das S6, welches es im Preisbereich bis 1500€ gibt, hat nur 300er Series OCLV Carbon. Habe kein genaues Rahmengewicht dazu gefunden, aber laut diesem Chart von Trek:
FeatureAsset_304499_300_Series_OCLV_4

ist das nochmal deutlich schwerer. Das kommt also nicht nur von den Laufrädern.
Daher finde ich auch das Argument, dass die Topversionen von den Bikes bei Worldtour bewegt werden, eher müßig, denn das lässt ja noch lange nicht auf die Qualität im Einsteigerbereich schließen. Klar kann ein guter Carbon-Rahmen viel leichter und toller sein als alles was man also Alu bekommt, aber im Bereich bis 1600€ bin ich irgendwie noch nicht davon überzeugt, dass Carbon Alu überlegen wäre ;)
 
Das kommt also nicht nur von den Laufrädern.
Das Rahmengewicht ist in gewissem Umfang nicht auschließlich relevant. Was aber sehr wohl immer ein großen Unterschied macht: ein leichter lrs mit hochwertigen Naben. "Immer" hat hier wiederum eine Einschränkung, denn im Triathlon oder Zeitfahren gilt das nicht so sehr. Da zählt Laufruhe, das lässt sich natürlich auch über einen rotierenden schweren lrs erreichen.

Radon ist ja nicht nur ein Edelgas... Ich verstehe jetzt nicht so ganz, weshalb Du hier noch Materialwissenschaften betreibst ;) Das Radon hat eine Kurbel 50/34 - das ist fürn Einsteiger eigentlich eher angemessen. Insbesondere dann, wenn Du nicht Norddeutschland leben solltest - also im eher flachen Land...
 
Daher finde ich auch das Argument, dass die Topversionen von den Bikes bei Worldtour bewegt werden, eher müßig, denn das lässt ja noch lange nicht auf die Qualität im Einsteigerbereich schließen. Klar kann ein guter Carbon-Rahmen viel leichter und toller sein als alles was man also Alu bekommt, aber im Bereich bis 1600€ bin ich irgendwie noch nicht davon überzeugt, dass Carbon Alu überlegen wäre ;)

siehe es so , ein hochgezüchteter Alurahmen ist im Prinzip eine feine Coladose ,
die so lange Form und Eigenschaften behält bis es ein mal unsanft knickt .

und da wo bei Alu das machbare in vernünftigen Rahmen so langsam ausgereizt ist , da beginnt bei Carbon das lustige tüfteln erst an .
was bei Alu Coladose ist ,ist bei Carbon noch massive Bauweise .

bei Emonda machen es kleine feine Sachen den Unterschied , Blendr-Vorbau und DuoTrap , gute Lack und Rahmendesign .
das selbe gilt auch für Emonda ALR , wenn es doch Alu sein muss .
Giant hat was ähnliches , BMS geht eigene Wege bei Design .

wenns dir dennoch ums komplette Ultegra (sogar DI2) geht , schau bei ZEG vorbei , die haben da so kundenorientierte Angebote mit Bulls RRs .
 
Das Rahmengewicht ist in gewissem Umfang nicht auschließlich relevant. Was aber sehr wohl immer ein großen Unterschied macht: ein leichter lrs mit hochwertigen Naben. "Immer" hat hier wiederum eine Einschränkung, denn im Triathlon oder Zeitfahren gilt das nicht so sehr. Da zählt Laufruhe, das lässt sich natürlich auch über einen rotierenden schweren lrs erreichen.

Radon ist ja nicht nur ein Edelgas... Ich verstehe jetzt nicht so ganz, weshalb Du hier noch Materialwissenschaften betreibst ;) Das Radon hat eine Kurbel 50/34 - das ist fürn Einsteiger eigentlich eher angemessen. Insbesondere dann, wenn Du nicht Norddeutschland leben solltest - also im eher flachen Land...

Aber ein Alurad hat zum gleich teuren Carbonrad die bessere Ausstattung, was auch oft im höherwertigen LRS resultiert.
Ich sehe das wie @Snargh , im Preisbereich unter 1800-2000.- können gute Alurahmen locker mit denen aus Carbon mithalten.
Wird es teurer, spielt Carbon seine Vorteile mit jedem Preissprung aus.
Das mit der Kurbel spielt eigentlich nur bei Canyon eine Rolle. Beim Fachhändler und zumindest beim Blumenhändler, dürfte es kein Problem sein, statt einer 52/36 eine 50/34 Kurbel montiert zu bekommen.
 
Beim Fachhändler und zumindest beim Blumenhändler, dürfte es kein Problem sein, statt einer 52/36 eine 50/34 Kurbel montiert zu bekommen.
Sicherlich, aber ich dachte an eine fertige Rennschleuder, die keinerlei Modding mehr braucht. Da käme dem Anfänger 50/34 etwas entgegen. Grundsätzlich kann jeder aus dieser Thematik ne Philosophie machen oder einfach auf den aktuell günstigeren Preis gucken und darüber die richtigen Schlüsse ziehen. So gesehen finde ich beide Räder ganz prima, aber wenn ich aufs Sparen angewiesen wäre, dann gibts nur eine Option: das mit dem Edelgas aka Radon...
 
Das "Modding" macht nicht der Kunde, der holt das fertige Rennrad mit seiner Wunschübersetzung ab ;)
Im Katalog/auf der Internetseite steht eine Ausstattung. Fast alle tauschen Teile vor der Auslieferung aus. Kosten sie mehr als die am Rad verbauten, muss man was drauflegen.
Einem Händler, der es ablehnt das Rad meinen Wünschen anzupassen, würde ich nicht mal einen Schlauch abkaufen.
Gerade in diesem Segment kann ein Fachhändler gegenüber dem Versendern punkten.
 
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