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Radfahren vs. Laufen

F

Fratschtei

Hallo,

ich brauche mal Eure Hilfe bzw. Erfahrungswerte.
Ich komme eigentlich vom Laufen (bis 50 km pro Woche) und habe festgestellt, das monotones Laufen für mich (186 groß, 87 kg schwer, 16% Fettanteil), vorallem beim längeren Bergablaufen schlecht ist. Ich bekomme zusehens Probleme mit den Knochen bzw. Knie. Ich habe mir deshalb überlegt, die Krafteinheiten aufs Fahrrad zu verlegen, um die Bergläufe zu sparen. Als Konsequenz dachte ich mir, auf den Duathlon umzusteigen. Das Hört sich ja prima an: Abwechselnd Laufen und Radfahren, schein, auch bei sehr engagiertem Training, ein exzellente Wahl.

Aber seitdem ich mit dem Radfahren begonnen habe, beomme ich stets Probleme beim Laufen: Starke Schmerzen im Bereich der Achillessehne und oder der Wade und oder des Knöchels auf der rechten Seite (wie hier besprochen http://www.rennrad-news.de/forum/showthread.php?t=9997).

Habt ihr eine Ahnung, ob das normal ist? Kann sich das Radfahren so negativ auf das Laufen auswirken, daß man es nicht mehr machen kann. Oder ist das eine Frage der Gewöhnung? Wenn ich beides machen kann, kaufe ich mir ein neues Fahrrad (Kuota Kharma), weshalb diese Entscheidung wg. des Kaufpreises auch gründlich überdacht sein sollte.
Ich bin mit meinem Latein am Ende.

Sollten alles Stricke reißen, muß ich wohl das Fahrrad an den Nagel hängen....

Viele Grüße
Fratschtei
 
Dehnen, dehnen, dehnen. Wahrscheinlich ist deine Wadenmuskulatur durch spitzes Treten (der Muskel bleibt durchgehend angespannt, die Fußspitze zeigt nach unten) ziemlich verspannt und zerrt entsprechend an der Achillessehne. Außerdem würde ich dir zu Krafttraining im Studio (Strecker, Beuger, Waden, Abduktoren, Rumpf) raten, mir hat das extrem geholfen, was Ermüdungsschmerzen beim Laufen anbelangt.
 
Moin,
die Probleme mit der Wade hatte ich am Anfang der Laufeinheiten auch.
Da hilft nur dehnen, dehnen.
Wenn Du Vorfußläufer bist strapaziert Du deine Sehnen und Muskeln schon extrem.
Achte aber mal beim Radfahren darauf deine Fersen nach unten zu bringen, so hast Du zumindest hier immer eine leichte Dehnung in der Muskulatur.
Gruß
Kette
 
Kette rechts schrieb:
Moin,
die Probleme mit der Wade hatte ich am Anfang der Laufeinheiten auch.
Da hilft nur dehnen, dehnen.
Wenn Du Vorfußläufer bist strapaziert Du deine Sehnen und Muskeln schon extrem.
Achte aber mal beim Radfahren darauf deine Fersen nach unten zu bringen, so hast Du zumindest hier immer eine leichte Dehnung in der Muskulatur.
Ich mache regelmäßig auf der Treppe Wadenheben und -pressen mit halben Körpergewicht (40-50 Wiederholungen). Scheint etwas zu bringen!?

Habe es bei der Anlayse aber folgendes gesehen:
Meine Ferse ist in der unteren Hälfte der Kurbelbewegung parallel und auf Höhe der Geraden durch die Pedaloberkante -> Kein Fersendurchdrücken. Auf dem höchsten Punkt habe ich ca. einen Winkel von +20° gegenüber dieser Geraden. Ist das normal?
 
Kette rechts schrieb:
Da hilft nur dehnen, dehnen.
Wenn Du Vorfußläufer bist strapaziert Du deine Sehnen und Muskeln schon extrem.
Achte aber mal beim Radfahren darauf deine Fersen nach unten zu bringen, so hast Du zumindest hier immer eine leichte Dehnung in der Muskulatur.
Ich dehne morgens und abends 3 Minuten die Waden. Dann vor und nach jedem Laufen oder Radfahren für 10 Minuten. Reicht das?
Ja, ich bin eigentlich Vorfußläufer; nicht ganz vorne, sondern etwas hinter dem Ballen; aber noch lange kein Plattfußläufer. Seit dem ich so laufe, habe ich keine Probleme mehr mit Knien etc.

Die Probleme habe ich, nach Reizung, beim Stauchen der Wade (Unterschenkel nach hinten dehnen, was die Achillessehne staucht).
 
Abbath schrieb:
Dehnen, dehnen, dehnen. Wahrscheinlich ist deine Wadenmuskulatur durch spitzes Treten (der Muskel bleibt durchgehend angespannt, die Fußspitze zeigt nach unten) ziemlich verspannt und zerrt entsprechend an der Achillessehne.
Wie gesagt, nur auf dem Hochpunkt habe ich einen Winkel von ca 20° gegenüber dem Boden. Im unteren Bereich ist der Winkel 0°.
Sitzt ich vielleicht doch zu tief? Dies dürfte eigentlich nicht sein, weil meine Ferse bei ausgestrecktem Bein das Pedal gerade noch so berührt.

Abbath schrieb:
(der Muskel bleibt durchgehend angespannt, die Fußspitze zeigt nach unten) ziemlich verspannt und zerrt entsprechend an der Achillessehne.
Wenn der Winkel > 0° ist, ist doch die Achillessehne am Hochpunkt gestaucht, nicht wahr? In diesem Zustand drückt der Schuh in die Achillessehne, was auch negativ beitragen könnte.
Wie muß denn der Winkel beim Herumtreten prinzipiell sein? Vielleicht immer Null Grad; ist das überhaupt möglich?
 
Hi Fratschei!

Ich bin, wahrscheinlich so wie Du, Mittelfußläufer(in) und hatte anfangs leichte Verhärtungen in der Wade, aber nur wenn ich mehr als 80 km/Woche gelaufen bin. Inzwischen mache ich Dehnübungen und Gymnastik für den ganzen Körper und bin alle Beschwerden los. Allerdings dauert das länger als 3 min ;)

Greetz, Steffi
 
Fratschtei schrieb:
Sitzt ich vielleicht doch zu tief?
Wie muß denn der Winkel beim Herumtreten prinzipiell sein?

Meines Wissens sind die Zehen in der Regel schon nach unten gerichtet. Ist wohl auch kein Problem, daß sich nicht durch Dehnen lösen lässt.
Vielleicht sitzt du auch zu weit vorn oder hinten? Bild von deinem Rad wäre eventuell aufschlußreich.
 
Duafüxin schrieb:
Ich bin, wahrscheinlich so wie Du, Mittelfußläufer(in) und hatte anfangs leichte Verhärtungen in der Wade, aber nur wenn ich mehr als 80 km/Woche gelaufen bin.
Ich bin vorher jahrelang ohne Beschwerden gelaufen. Diese habe ich nur dann, wenn ich einmal Radfahre (und das nur 40 km; jedoch mit Kraft: 110-120 Umdrehungen bei Leistungen bis zu 400 Watt (Stet mit 150-200, dabei viele einminütige Spitzen bis 400 Watt mit anschließender 100Watt-Erholung).
Duafüxin schrieb:
Allerdings dauert das länger als 3 min ;)
Das Dehnen dauert 2 x 3 Minuten an Tagen, an denen ich kein Sport mache (weder Laufen noch Radfahren). Wenn ich Sport mache dauert es 2 x 10 Minuten (vorher 10 und nachher 10).
 
CIMG00301.JPG
Sieht eigentlich recht normal aus. Vielleicht geht's besser wenn der Sattel etwas weiter vorn ist - aber der sieht so eigentlich nicht falsch positioniert aus. :ka: ...im Übrigen bin ich überzeugt, daß es möglich ist dich schmerzfrei auf ein Rad zu setzen. Am besten du gehst mal zu einem guten Händler oder Verein (evntl. sinnvoll: Triathlon Verein?) in deiner Nähe und fragst um Rat.

edit: Vielleicht solltest du auch einfach erstmal Grundlage fahren um deine Muskulatur an die andere Belastung zu gewöhnen. Die von dir genannten Trittfrequenzen und Wattzahlen (fraglich, selbst, wenn du ein guter Läufer bist) sind auf jeden Fall zu hoch gegriffen.
 
Abbath schrieb:
Sieht eigentlich recht normal aus. Vielleicht geht's besser wenn der Sattel etwas weiter vorn ist - aber der sieht so eigentlich nicht falsch positioniert aus. :ka: ...im Übrigen bin ich überzeugt, daß es möglich ist dich schmerzfrei auf ein Rad zu setzen. Am besten du gehst mal zu einem guten Händler oder Verein (evntl. sinnvoll: Triathlon Verein?) in deiner Nähe und fragst um Rat.

edit: Vielleicht solltest du auch einfach erstmal Grundlage fahren um deine Muskulatur an die andere Belastung zu gewöhnen. Die von dir genannten Trittfrequenzen und Wattzahlen (fraglich, selbst, wenn du ein guter Läufer bist) sind auf jeden Fall zu hoch gegriffen.
Ich weiß: Alt, aber mein. Den Sattel habe ich inzwischen schon durch einen neueren ersetzt. Ich weiß auch, daß der Rahmen einen Tick zu lang für mich ist. Aus diesem Grund möchte ich mir ja ein neues kaufen (ein Kuota Kharma habe ich schon ins Auge gefaßt). Alle 20 jahre ein neues Fahrrad ist nicht zu viel verlangt :)
Aber die Probleme hängen nicht am Rad, denn sie treten auf, egal ob ich mit Rad x, y oder Ergo fahre.

Das mit den Wattzahlen ist so eine Sache:
Ich vermute schon, daß das viel mit meiner Kondition zusammenhängt. Ich habe ziemlich viel davon durchs Laufen und Sprinten; aber noch die falsche Muskulatur zum Radfahren, weshalb die Überlastungszustände auftreten.
Letzte Woche bin ich 1 Stunde auf dem Ergometer gefahren habe mit den o.g. Leistungen 43 km zurückgelegt. Alles wunderbar; Bbeim Radfahren keine Schmerzen. 2 Tage später bin ich 8 km gelaufen und habe die Schmerzanfänge wieder gehabt. Habe dann rechtzeitig genug aufgehört.
Meinen Übungshang (160Hm, 2380m) bin ich neulich in 9:52 Minuten hoch, was bei meinem Gesamtgewicht von 100 kg (ich 88 + Rad 11 + Wasser 1) einer Leistung von ca. 310 Watt entspricht. Auch da keine Probleme; nur beim anschließenden Laufen...

Vermutlich hast Du recht:
Ich muß viel Krafttraining für die Unterschenkel machen; dann wird's sich schon irgendwie einpendeln...
 
Wie trittst Du denn? Hast Du einen runden Tritt?
Mit Wattzahlen kenn ich mich net so aus, aber ne hohe Trittfrequenz ist ok. Vielleicht solltest Du mal ein paar Monate eher gemäßigt durch die Landschaft kurbeln.

Wenn ich all meine Rückenkräftigungs- und Dehnübungen hintereinander wech mache, komme ich nie unter 1:15 Std dabei raus.
 
Duafüxin schrieb:
Wie trittst Du denn? Hast Du einen runden Tritt?
Das ist eine gut Frage! Ich weiß es nicht; wenn ich nach meinem Gefühl gehe, sage ich nein.

Duafüxin schrieb:
Wenn ich all meine Rückenkräftigungs- und Dehnübungen hintereinander wech mache, komme ich nie unter 1:15 Std dabei raus.
Die Zeiten, die ich angegeben habe, sind nur die Dehnzeiten für die Waden! Alle Dehn- und Kraftgeschichten der anderen Körperteile habe ich außen vor gelassen.
 
hallo fratschtei

wenn du mal 400 watt trittst ist das viel. ich fahre auf 20 km mit bergen 32 min. das ist schon rel schnell. aber 400 watt mal ne min. das ist eine ordentliche portion. bin jetzt mit meinem klump fuss 36 min gefahren...

was fährst du denn auf 20 km ? wenn du langsamer bist als ich, sind 400 watt eindeutig zuviel. ich schaff das gar nicht bzw. will das nicht. wenn du schneller bist, ist das ok. bei 350 ists schon arg. deshalb mag dein fuss das wohl auch nicht. oder ?

ich fahre beim zeitfahren 48/15/14 /13 12 also rel leichte gänge bei 80-90.


gruss ralph
 
Hi!
Was ich nicht ganz verstehe: Du bekommst Probleme beim Bergablaufen.. das ist mir noch klar.. die Belastung dabei ist gerade für Gelenke und Knochen enorm. Aber rund um Saarlouis gibt es doch auch viele flache Strecken.. wieso probierst du nicht mal ne andere?
Was das Radfahren angeht: Sicherlich ist dein Rad nicht optimal, aber es liest sich auch so als ob du es gleich mit Volldampf angehst! Versuchst du ne neue Bestzeit im Bergzeitfahren nach St. Barbara aufzustellen? Versuchs nicht mit der Brechstange.. lieber weiter und flach für den Anfang.. Richtung Überherrn und dann nach Frankreich rüber gibt es doch viele auch flache Strecken! Oder eben an der Saar entlang.. ok auf Dauer etwas langweilig. Wenn ich mal wieder im Lande sein sollte können wir gern mal ne Runde drehen.
Grüsse ROD
 
ralph haase schrieb:
ich fahre auf 20 km mit bergen 32 min. das ist schon rel schnell. aber 400 watt mal ne min. das ist eine ordentliche portion. bin jetzt mit meinem klump fuss 36 min gefahren...

was fährst du denn auf 20 km ? wenn du langsamer bist als ich, sind 400 watt eindeutig zuviel. ich schaff das gar nicht bzw. will das nicht. wenn du schneller bist, ist das ok. bei 350 ists schon arg. deshalb mag dein fuss das wohl auch nicht. oder ?
Die 400 W fahre ich nur auf dem Ergometer als einminütige Spitzen.
Meinen Übungshang = Oberlimberg (160Hm, 2380m) bin ich neulich in 9:52 Minuten hoch, was bei meinem Gesamtgewicht von 100 kg (ich 88 + Rad 11 + Wasser 1) einer Leistung von ca. 310 Watt entspricht. Also 10 Minuten über 300 Watt ist schon für mich recht ordentlich. Dann muß ich aber die Power rausnehmen, um Luft zu schnappen.
Meine letzen, von mir gestoppten Zeiten sind wie folgt:
40 km, 600 Hm 1:25 h
40 km, flach bis wellig 1:12 h
Rodrigues schrieb:
Was das Radfahren angeht: Sicherlich ist dein Rad nicht optimal, aber es liest sich auch so als ob du es gleich mit Volldampf angehst!
Ich gebe zu: Ich übertreibe es wohl. Will in kurzer Zeit zu viel. Ich meine, es geht ja auch; habe ja die Kondition dazu. Das ist aber der falsche Weg.
Muß viel Krafttraining machen, damit ich mein fahrradtechnisches Muskeldefizit wettmache.
 
Rodrigues schrieb:
Hi!
Was ich nicht ganz verstehe: Du bekommst Probleme beim Bergablaufen.. das ist mir noch klar.. die Belastung dabei ist gerade für Gelenke und Knochen enorm. Aber rund um Saarlouis gibt es doch auch viele flache Strecken.. wieso probierst du nicht mal ne andere?
Ich bin die ganze Zeit 3 mal zwischen 12 und 22 km gelaufen. Eine war mit Bergen dabei (400 Hm auf 20km). Das Bergablaufen macht Probleme, weshalb ich das ganze auf's Fahrrad verlegt habe. Also fahre ich die gleiche Strecke jetzt mit dem Fahrrad und habe so meine Haxen-Probleme.
Rodrigues schrieb:
Wenn ich mal wieder im Lande sein sollte können wir gern mal ne Runde drehen.
Grüsse ROD
Gerne!
V.U.L.K.A.N.?
Mein Name ist Darth Vader und ich komme vom Planet V.U.L.K.A.N.!...
 
hallo,

also auf 40 km sind das bei 85 min ein schnitt von 28 kmh. bei 600 hm ist das recht ordentlich. ich kenne die 400 watt auch auf dem ergometer, das reicht glaube ich auch nur bis 410 watt. lass diese spitzen mal weg. dat is nix.
überleg mal was du für einen sprint hinlegst bei 1 min, !!

das kuota bin ich gefahren ist mir zu hart, aber im finish sehr schön.

gruss ralph
 
ralph haase schrieb:
das kuota bin ich gefahren ist mir zu hart, aber im finish sehr schön.
Gefahren bin ich es noch nicht; werde ich noch tun. Sollte es zu hart sein, werde ich vielleicht doch auf Alu gehen...
Und schon bin ich wieder bei Stevens Izoard & Co....

Welcher Typ von Rad ist denn für Dich nicht zu hart?
 
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