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Obacht bei EasyJet...

mxkn

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Falls jemand plant, mit EasyJet zu fliegen und ein Fahrrad mitzunehmen:
Seid vorsichtig, was ihr beim Check-In sagt. Anscheinend kam heute eine Anweisung, dass keine Akkus oder Batterien von Fahrrädern mitgenommen werden dürfen. Was bei E-Bike-Akkus nachvollziehbar ist, entbehrt bei Schaltungsakkus jeglicher Grundlage. Angeblich dürfen weder Knopfzellen im Rad verbleiben, noch dürfen die Akkus mit ins Handgepäck.

Die Anweisung kam blöderweise kurz bevor ich dran war. Auf die Frage, ob da Akkus dran sind, hätte ich statt "sind ausgebaut und im Handgepäck" besser mit "nein" antworten sollen. Auch nach Entfernen der Knopfzellen und dem Nach-Hause-Senden der Akkus hat man mich nicht einchecken lassen.
Der Kundenservice bewegt sich zwischen unerreichbar und unterirdisch, man verweist auf Bestimmungen, die diese Akkus nicht mal ausschließen.
Die netten Kollegen vom Sperrgepäck am BER konnten es auch kaum glauben und haben ihr Bestes versucht – leider vergeblich.

Letzten Endes hat mir die Supervisorin aus der Spätschicht bestätigt, dass ich im Recht war. Das bringt mir vielleicht das Geld zurück, aber ob ich die Tage noch irgendwie nach Sardinien komme, ist fraglich 😐
 

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Re: Obacht bei EasyJet...
Hilfreichster Beitrag geschrieben von lucasbo

Hilfreich
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Was war denn der Grund, dass der Akku nicht ins Handgepäck darf? Powerbanks sind ja normal auch erlaubt.
Im Frachtraum darf dagegen normal nichts mit Akkus rein (zumindest Li-Po oder Li-Ion). Das kenne ich so von jeder Airline bisher.
 
Oh, den kannte ich noch nicht - danke für den Tipp!
Gerne. Ein sehr übersichtlicher kleiner Hafen, im Gegensatz zu Genua und Livorno. Sardinia Ferries (nehmen wir immer, da bestes Angebot mit Hunden) fährt nach Golfo Aranci, Grimaldi Lines nach Porto Torres und Cagliari. Aber Vorsicht: Es gibt dort zwei kleine Häfen: Savona (Kreuzfahrtschiffe) und Savona-Vado Ligure (Fähren).
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird sicher kein reines EasyJet Problem sondern ein generelles Problem mit Akkus bzw. "Batteries" sein.

Der ehrliche Kunde ist leider immer der Dumme. Mit "Little white lies" kommt man trauigerweise eher ans Ziel.

Vielen Dank für den Hinweis!

Oder ein Problem mit den Fachkräften, die mittlerweile an Flughäfen Dienst tun und alles nach Belieben auslegen.
 
Ich kenne diese Situation mit elektronischen Schaltungen im Fahrradkoffer, eine Bekannte wurde dazu am Münchner Flughafen zu dem Shimano-Akku befragt, wie groß der sei. Ich musste dem Aufseher am Telefon erklären, wie klein dieser Akku ist, dass er sicher und fest im Fahrrad verbaut ist und er kein Risiko der Funkenbildung darstellt. Ich selbst stecke immer das hintere Schaltwerk ab, sodass sich die elektronische Schaltung nicht von selbst beim Flug aktivieren kann.

Man muss leider, wegen des Unwissens und der Strenge von Flughafenmitarbeitern, wirklich auf Nachfrage bestreiten, dass ein (relevant großer) Akku im Koffer ist. Erst wenn sie es im Röntgen sehen, muss man dann betonen dass er fest verbaut, klein, und gegen Aktivierung gesichert ist. Es kann sein, dass man die Spezifikation des Akkus aus dem Internet herausholen muss, um zu erklären wie klein der Energieinhalt (Wh) und die Spannung (Volt) ist. Das hatte damals im Telefonat dann geholfen. Die wenigen Volt Spannung sind wirklich nicht zur Funkenbildung relevant, es geht bei den Regeln darum, dass Akkus mit vielen Zellen in Serie (hohe Spannung) nicht irgendwelche Funken erzeugen können. EBikes haben solche Akkus.

In den allermeisten Fällen werde ich beim Check-In nur gefragt, dass es kein EBike sei, und dann sind die Mitarbeiter zufrieden.

Alle Akkus, die ich entfernen kann, aktuell nur die elektrische Pumpe in der Satteltasche und die Powermeter-Pedale, packe ich wie vorgeschrieben ins Handgepäck. Knopfzellen in Schalthebeln sind wieder ungefährlich, die haben 1 bis 2 Volt Spannung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier war wohl das Problem, dass die easyJet-Mitarbeiter sagen ein Rad mit e-Schaltung dürfe auch bei ausgebautem Akku nicht mit, da hilft dann wohl nur lügen und sagen old-school alles mechanisch
 
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