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Mavic: aus der Mitte zentriert?

PeterKo

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Hab gerade den aktuellen Roadbike Test für Marathonrenner gelesen.
Fast alle Mavic Laufradsätze werden abgewertet weil die Hinterräder "aus der Mitte zentriert" sind.
Klingt ja fast nach einem Serienfehler bei Ksyrium SL und R-SYS Laufrädern.

Haben die jetzt bei Mavic keine Ahnung vom Einspeichen oder sind die bei Roadbike überpenibel? :confused:

Ein Sichttest bei meinem 2010er Kysrium SL Laufradsatz zeigt keine Unregelmäßigkeiten - ich habe aber auch nicht mit einem Messlehre nachgemessen oder das Rad im Zentrierständer gehabt.

Habt ihr ähnliche schlechte Erfahrungen wie RB mit Mavics oder ist es in der Praxis schlichtweg egal wenn das Hinterrad um sagen wir mal 1 mm zu weit links oder rechts sitzt ...

... fragt sich Peter
 
AW: Mavic: aus der Mitte zentriert?

Ein Sichttest bei meinem 2010er Kysrium SL Laufradsatz zeigt keine Unregelmäßigkeiten - ich habe aber auch nicht mit einem Messlehre nachgemessen oder das Rad im Zentrierständer gehabt.
"aus der Mitte" siehst Du in tolerablen Grenzen auch nicht. Das musst Du messen. Es schlägt ja nichts.
Du bekommst ein Rad zwangsläufig nicht mit den selben Toleranzen in die Mitte, wie Du den Seitenschlag herauszentrierst. Du machst ja, selbst in der letzten Iteration, erstmal die Mittigkeit und dann den Seitenschlag, bzw. ziehst den Seitenschlag in die Richtung wie die Mittigkeit besser werden sollte.
Um mal absolute Werte in den Ring zu werfen, ich hab mir ja dann irgendwann mal 'ne Uhr gekauft, um beurteilen zu können, wo bei solchen Diskussionen der Blödsinn anfängt :p
Ergebnis: +/- 1/10 mm Seitenschlag ist mit ein wenig Geduld beim Aufbau kein Hexenwerk (wenn die Felge natürlich keine Delle hat), gut abgedrückt ist nach dem Einfahren vielleicht das doppelte zu erwarten, mit Glück bleibts bei o.g.. Deutlich darunter fängt man dann an, die Oberflächenbeschaffenheit der Bremsflanke zu messen.
Die Mittigkeit mess ich jetzt nicht mit der Uhr, aber mit Zentrierlehre ist da gefühlt im Bereich 3-5/10tel mm gut und Schluss.

Das ist, was handwerklich geht (ich schätze ein Profi macht auch nicht weiter, schafft das aber in kommerziell sinnvoller Zeit und mit gewährleistungssicherer Zuverlässigkeit.) Klar, wer zaubern will kann auch weiter.

Nu kommen ja Systemlaufradsätze im Hundert aus der Maschine, da ist jeder Aufwand um dichter in o.g. Gegend zu kommen ein echter Kostenfaktor. Such mal nach Toleranzen im Seitenschlag bei solchen Rädern, da kommen wohl schon halbe bis ganze Millimeter zusammen, ohne daß das als Defekt gewertet wird. Da würden micht "Nichtmittigkeiten" von 1,5-3mm nicht richtig wundern.

Andererseits ist ja Systemlaufrad nicht gleich Systemlaufrad.
Bei 'nem WH-R500 oder einem Khamsin für unter oder um 100,- würd ich gar nichts anderes erwarten. Wo soll der Preis denn herkommen?

Wenn ich in der Preisklasse der Ksyrium SL oder gar der R-Sys Geld auf den Tisch packe, würde ich mehr erwarten.

Die eigentlich interessante Frage ist aber (und das kann ich mangels selbst gefahrener Testreihe, ich hab auch besseres zu tun, nicht beantworten): Ab wann wirds spürbar/lästig/unakzeptable vom Fahren. Thema für die Hersteller ist ja nicht, wie gut könnte, sondern, was ist gut genug.
 
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