• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Laufradbau Fehlersuche

kette links

Mitglied
Registriert
30 Juli 2006
Beiträge
1.345
Reaktionspunkte
105
hallo,

mein Erster Selbstbau LRS geht in die Brüche (3300km), Aufgebaut Hinten 410g Felge (Sun ME14A) 28 Loch links Laser 3x rechts Race 2x.
Der Schaden ist ein Riss an einer Speichenöse der Felge auf der Antriebsseite die beim Treten Entlastet wird.
Bin das Laufrad mit biss zu 81kg im Frühjahr gefahren.
Geschont hab ich es nicht also kurze Schotter Einlagen waren schon mal dabei, Bunnyhop über Abgesenkten Bordstein usw.
Meine Fragen war der LRS einfach schlecht Gebaut, bin ich zu Schwer auf was Deutet so ein Versagen hin?
Die Speichenspannung war auch Hart die Letzte Speichenkreuzung rechts lies sich max. 5-8mm beim zusammen Drücken verschieben.
Der Aufbau Erfolgte allerdings Trocken ohne Öl Nachzentrieren war bis zu dem Riss auch nicht Nötig.

Danke für eure Antworten k.l.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Bei zu hoher Speichenspannung wäre eine Zugspeiche ausgerissen, die durch Drehmoment beim Treten zusätzliche Spannung bekomnt. Bei Riss einer der so geannten Druckspeichen war eher die Speichenspannung zu niedrig. Die Speiche hat möglicherweise zu stark "gearbeitet"; mit anderen Worten: Der Unterschied der Speichenspannung ohne Drehmoment und mit Drehmoment könnte größer gewesen sein als nötig und für die Felge auf Dauer verkraftbar. Gerade bei rechts reduzierter Kreuzung und links dünnen Speichen ist optimale Speichenspannung nötig, weil die Spannungsunterschiede im Betrieb erheblich größer ausfallen als bei höchstmöglicher Kreuzung.

Allerdings: Ich habe kein Erfahrung mit diesen Felgen. Vielleicht sind die ums Speichenloch herum nicht stark genug. Zumindest bei Felgen ohne Ösen verwende ich stets Nippelunterlegscheiben.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Bei der Felge mit nur 28 Loch am Hinterrad bei etwa 80 kg und den Belastungen würde ich NICHT an deinen Aufbaukünsten zweifeln.


Ist die Felge nicht nur einfach geöst?
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

hallo,

zu niedrige Speichenspannung hab ich mir auch schon Gedacht weil ich eben beim Aufbau kein Öl an die Nippel gemacht hab :wut:
Zur Felge die sieht von der Form in etwa so aus wie die 1.1 von Dt also mit Einfach ein gepressten Ösen aus Messing ERD ist 601mm.

Gruß k.l.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Nachdem ich gerade eine ähnlich aussehende DTRR1.1 einfach ausgemustert habe (bzw. nicht mehr verkloppen konnte) würde ich auf Überlastung tippen. Ich hatte bei bike exklusiv seinerzeit nachgefragt, was denn die leichten Suns so an Speichenspannung abkönnen, da wurde eher zur Vorsicht (80kg aber ohne Gewähr, vor allem meinerseits) geraten.
Ich denke, da ist es egal, ob die Spannung zu hoch oder zu niedrig war, es war einfach zuviel für die Felge.
Mit reichlich Erfahrung bekommt man sowas vielleicht auf den Punkt, aber ich denke mal, warum sollte man. Das wird einfach alles sehr eng, und viele Parameter (wie z.B. die optimale Spannung) bekommt man halt nicht aus dem Datenblatt.
Mit ein Grund, warum ich von geösten ab bin (auf jeden Fall einfach). Ungeöst kann man in weiten Grenzen mit Scheiben verstärken.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Kleine Ergänzung noch: Entscheidend kann auch sein, inwieweit Du das Rad öfter mit kurzer Übersetzung steil bergauf getreten hast. Wiegetritt verstärkt den Stress fürs Rad noch mal deutlich. Ein Rad, das mit Heldenkurbel und 12 bis 23 Zähnen hält, kann bei 27-er Ritzel und erst recht Kompaktkurbel überfordert sein.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

hallo,

zu niedrige Speichenspannung hab ich mir auch schon Gedacht weil ich eben beim Aufbau kein Öl an die Nippel gemacht hab :wut:
Zur Felge die sieht von der Form in etwa so aus wie die 1.1 von Dt also mit Einfach ein gepressten Ösen aus Messing ERD ist 601mm.

Gruß k.l.


Ohne Öl kannst du ohne Probleme bis 1200 N zentrieren.

Und diese Spannung veträgt die Felge kaum noch.


Einfach geöst plus Flachprofil plus Leichtbau plus geringe Speichenzahl ist das Problem. Es sind etliche teure einfach geöste DT 1.1 (R415) am HR deswegen gerissen.

EDIT

Ich habe am HR eine DT 1.1 (R465) zweifach geöst mit 32 Speichen verbaut. Alles andere erschien mir für meine meist gut 80 kg nicht belastungsgerecht.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Hallo,

Danke für eure Einschätzung und Meinung, weiß einer wo es die DT RR465 Schwarz in 28° in D zu Erwerben gibt.:D

Gruß k.l.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Vielleicht erhöht es ja die Chancen, 'ne Open Pro miteinzubeziehen. Nimmt sich von den grundsätzlichen Daten nicht viel mit der DT, lässt sich meiner Meinung nach hervorragend zentrieren (nach der meines Schraubers besser als die DT), allerdings, die DT, die mich enttäuscht hat war einfach geöst.
Auch auf diese Felgen dürfen nicht unbegrenzt Kilos Spannung drauf. 28 Loch bei 80kg ist auch da nicht mit viel Sicherheit.
Warscheinlich wg. der Optik ein Nogo, aber nicht schwerer und bestimmt sicherer (mit Scheibchen, rechts am besten sogar die mittelgrossen, ovalen Sapim:
http://cnc-bike.de/product_info.php...=9277&osCsid=5999a4a9492d49fb3c523bad83f2ff30
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

die hab ich auch im Auge, allerdings dann H 28° V 24° aber da gibt es keine passende Silberne VR-Nabe zu,
Dt 465 H und Dt 415 V mit 28° käme halt am günstigsten als Neuaufbau da könnte ich die Naben weiterverwenden.
Eine Open Pro hab ich jetzt als Ersatzhinterrad in 32°, rein vom Abdrücken her deutlich Weicher als die Sun in 28° war.
Zu den CNC Fehlgen welche Nippel Länge mit und ohne Scheiben ?

mfg. k.l.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Die CNC-Felgen finde ich auch interessant. Allerdings: Sie sind für die Höhe sehr leicht, dürften also knapp kalkulierte Bremsflanken haben & damit entsprechend schneller durchgebremst sein.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Bzgl. Speichenlänge:

Die CNC Felgen sehen verdächtig ähnlich so aus, wie die 30mm KinLins beschrieben werden (welche ja in Deutschland gar nicht zu haben sind). Allerdings sollen sie von den Abmessungen "sehr ähnlich" wie Halo Mercury oder die vorher von CNC verkauften FRM Bor (was für 'ne Nummer?) sein.
xrateds Speichenrechner kennt glaube ich die KinLin.

Bzgl. Bremsflanken...irgendwas is ja immer :D Maro Moskopp hatte da in einem Fred des Radplanforums auch geschrieben, das sei nichts für Schlechtwetter/Winter und empfahl Swisstopp schwarz. Andererseits, ein 30mm Satz mit 900g Felgengewicht im Satz ist ja auch schon was. Und in der Ebene wird kaum gebremst. Zum Vielbremsen (Berg und Tal) hab ich Rapids. Und mit den Criterium Naben könnte die Waage um die 3Pfund pendeln.
Btw: die gibts jetzt auch in Silber und 24/28http://www.superlight-bikeparts.de/d_Crit_HR_SI_Hinterradnabe_Criterium_Silber__ca__215_Gramm.php
Vom Katalog/Preis durchaus auch für Sparbrötchen und Novatec-User noch im Bereich des möglichen.
Gibts zu diesen Naben schon Erfahrungsberichte?

Leider warten meine CNC-Felgen noch im Keller darauf gebohrt und aufgebaut zu werden. Ist für mich im Moment eher ein ästhetisches Problem. Ich konnte für den Preis einfach nicht daran vorbei, obwohl meine Räder nach silbernen Laufrädern schreien (die CNCs haben schwarze Flanken, es gibt auch eine weiße Version).
Falls einem von Euch euch ein Laufradsatz einfällt, bei dem schwarze Felgen mit silbernen Speichen/Naben und vielleicht entsprechenden Stickern halbwegs harmonisch aussehen, da nehm ich gerne Ideen.

Bei mir solls auch eine 24/28er Version werden, und bis ich die Räder fertig habe, habe ich vielleicht, optimistisch geschätzt, und noch ein wenig Weg vor mir, ein Systemgewicht ohne Flasche und Werkzeugtäschen (aber schon mit Tacho und Pedalen) von gerade eben zweistellig. Fahrberricht also frühestens im Winter.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Vielleicht erhöht es ja die Chancen, 'ne Open Pro miteinzubeziehen. Nimmt sich von den grundsätzlichen Daten nicht viel mit der DT, lässt sich meiner Meinung nach hervorragend zentrieren (nach der meines Schraubers besser als die DT), allerdings, die DT, die mich enttäuscht hat war einfach geöst.
Auch auf diese Felgen dürfen nicht unbegrenzt Kilos Spannung drauf. 28 Loch bei 80kg ist auch da nicht mit viel Sicherheit.
Warscheinlich wg. der Optik ein Nogo, aber nicht schwerer und bestimmt sicherer (mit Scheibchen, rechts am besten sogar die mittelgrossen, ovalen Sapim:
http://cnc-bike.de/product_info.php...=9277&osCsid=5999a4a9492d49fb3c523bad83f2ff30

Die DT finde ich ist noch stabiler als die Open Pro.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Wie gesagt, ich kanns schlecht vergleichen, da ich nur die einfach geöste Gülle hatte.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Gerade bei rechts reduzierter Kreuzung und links dünnen Speichen ist optimale Speichenspannung nötig, weil die Spannungsunterschiede im Betrieb erheblich größer ausfallen als bei höchstmöglicher Kreuzung.

Da ich mir genau die Felgen mit 28-Loch gerade aufbaue: ich verwende hinten rechts und links DT Competition (2.0/1.8), 3-fach gekreuzt: ist das grundsätzlich stabiler? Bzw. wie könnte ich zusätzlich gegen Felgenrisse vorbeugen? Wie viel Spannung vertragen die Felgen überhaupt?

Gruß

Maxim
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Da ich mir genau die Felgen mit 28-Loch gerade aufbaue: ich verwende hinten rechts und links DT Competition (2.0/1.8), 3-fach gekreuzt: ist das grundsätzlich stabiler? Bzw. wie könnte ich zusätzlich gegen Felgenrisse vorbeugen? Wie viel Spannung vertragen die Felgen überhaupt?

Gruß

Maxim


Links hätte ich dünnere Speichen genommen. Die Bruchgefahr ist damit geringer.

Spannung rechts würde ICH bei 1000 N ansetzen (mit aufgepumpten Reifen fällt sie um gut 100 N ab ). Links ergibt sie sich automatisch.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

Die Ursache für den Schaden dürfte zu hohe Speichenspannung gewesen sein!
Mit Sicherheit hat der TE die Räder ordentlich gebaut und im Prinzip keine Fehler gemacht.

Ich habe noch ganz dunkel in Erinnerung, dass die ME14 angeblich keine hohe Speichenspannung verträgt ( das ist aber nicht mal Halb-, sondern nur Viertelwissen bis geraten).

Alle Speichen stehen auf Zug unter Spannung, immer ( Keine Regel ohne Ausnahme: beim R-Sys von Mavic, die mit den Carbonröhrchen als Speichen, stehen die Speichen auf Zug und Druck, wie die das genau machen, weiß ich auch nicht).

Und das bestenfalls gleichmäßig, jede Speiche mit der selben Spannung, hinten natürlich in der Regel nicht.
Bei rein vertikaler Belastung, also während der ganz normalen Fahrt, wird ein Teil der Speichen, bei einem 36 Speichenrad sind es laut Smolik etwa sieben, kurzzeitig entlastet, das heißt die Zugspannung fällt ein wenig ab. Zu lasch gespannte Speichen hört man dann "klappern".

Im Wiegetritt wird jeweils eine Seite höher belastet als die andere, bei Sprüngen etc. in anderer Form wieder.
Bei einem hart gespannten Rad kann es da schon mal zu einer Belastung kommen, die die höchstmögliche Nennbelastung um einiges übertrifft. Das steckt ein Laufrad zwar meist ganz gut weg ( die genauen Gründe hab ich gerade nicht parat...), aber im Zweifel wird das schwächste Teil im Laufradverbund beschädigt. In dem Fall war die Speiche stärker als die Felge, bzw. dieses Stück Felge.

Bei mehr Speichen verteilt sich die Spannung bei gleicher Steifigkeit auf mehr derselben. Das gibt bei Überlastungen mehr Reseven und stresst die Felge weniger.

Bleibst Du bei der Speichenzahl, sollte der Felgenboden entsprechend verstärkt sein ( daran fehlt es, glaube ich, nämlich der Sun Felge.)

Oder eben doch eine höher gebaute Felge.
 
AW: Laufradbau Fehlersuche

ich verwende hinten rechts und links DT Competition (2.0/1.8), 3-fach gekreuzt: ist das grundsätzlich stabiler? Bzw. wie könnte ich zusätzlich gegen Felgenrisse vorbeugen? Wie viel Spannung vertragen die Felgen überhaupt?

Rechts sind 1,8 mm-Speichen bei insgesamt 28 Stück wohl Minimum, je nach Fahrergewicht würde ich vielleicht sogar zu 2,0 greifen. Links allerdings bringen sie wahrscheinlich eher einen Verlust an Stabilität. Die Spannung dort ist wegen des flacheren Winkels mindestens um ein Drittel oft sogar die Hälfte geringer. Bei den weniger elatischen 1,8 mm Speichen und einer recht flachen und elastischen Felge ist die Gefahr höher, dass Speichen bei Antritten und/oder Schlaglöchern völlig entspannt werden, um gleich anschließend wieder schlagartig Zug zu kriegen. Das stresst sowohl die Speichen als auch den Felgenboden. Ich denke: Da solltest Du elastischere 1,5 mm Speichen nehmen. Das sollte das Risiko verringern. Einen Gewinn an Stabilität gegenüber dem Rad, das hier Thema ist, dürfte die 3-fach-Kreuzung rechts bringen, weil sich die Nabe beim Treten weniger stark gegen die Felge verdreht und entsprechend geringere Spannungsunterschiede auftreten. Höhere Kreuzung rechts bedeutet allerdings immer auch einen Verlust an Seitensteifigkeit, weil der Winkel, in dem die Speiche vom Flansch abgeht um so steiler wird, je weiter das Speichenloch entfernt ist. Das kann gegenüber 2-fach-Kreuzung bis zu 10 Prozent ausmachen.

Bei Felgen ohne Ösen würde ich auf jeden Fall die größtmöglichen Unterlegscheiben verwenden. Speziell für Nippel gibts ovale von Sapim. Normale Din 125 Scheiben mit 4,3 mm Innendurchmesser tuns auch & passen in den meisten Felgen.

Wie viel Spannung diese Felgen ohne & mit verschiedenen Unterlegscheiben vertragen, weiß ich nicht. Ich spanne nach Gefühl & stets so hart wie ohne deutlichen Höhenschlag an jeder einzelnen Speiche möglich. Am Hinterrad bestimmt die maximal mögliche Spannung der Speichen rechts über das, was links zu geschehen hat. Zum Abschluss kommt der Reifen drauf & 10 Bar Druck rein und jeder Nippel bekommt noch mal eine viertel Umdrehung. Was ich beim Zentrieren an Spannung weglasse entsteht sonst bei dynamischer Belastung im Fahrbetrieb mehr.
 
Zurück