• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Kettennietstift

FrauT.

Neuer Benutzer
Registriert
24 August 2011
Beiträge
21
Reaktionspunkte
0
Ort
Saarland
Hallo zusammen,

bin noch neu was Fahrradtechnik angeht und gestern war der 1. Kettenwechsel fällig. Hab die Kette unter Anleitung eines Rennradfahrenden Bekannten gewechselt, damit ich das nächste mal ganz alleine hinkrieg.
Nur ist mir jetzt, als er weg war aufgefallen, dass in der Packung in der die Kette drin war noch 2 von den speziellen Kettennietstiften dringewesen sind. Die haben wir nicht verbaucht, sondern an der Stelle, an der die Kette geschlossen wurde den Stift genommen, der vorher das Glied verbunden hat.
Nun meine Frage: kann das irgendwie gefährlich werden, also so dass die Kette während der Fahrt reißt? Sollte ich lieber die Kette nochmal aufmachen und den Kettennietstift der dabei war vernieten?
Ich weiß nicht, ob es von Relevanz ist, aber es ist eine Shimano Ultegra 10 fach Kette (CN 6600)

Bin euch für eure Antworten dankbar.
 
AW: Kettennietstift

Es gibt da unterschiedliche Ansichten was das verwenden von den Verbindungsstiften an geht. Die einen machen das seit Jahren so wie du das jetzt gemacht hast und hatten noch nie Probleme die anderen nehmen lieber die Ersatzstifte oder noch andere nehmen lieber Kettenschlösser. Ich selber gehöre zu den die lieber mit den in der Packung beiliegenden Nietstifte verwende. Ist mir sicherer und hatte damit noch nie ein Problem egal ob am RR, MTB oder CX.
 
AW: Kettennietstift

Wie willst du die genietete Stelle wieder finden? :D
Jetzt musst du schon es so lassen.
Nächstes mal nimm die Ersatznietstifte.

Einmal rausgedrückte und wieder reingedrückte Niete halten nicht mehr so fest. Darum sind die Ersatzniete minimal dicker.
 
AW: Kettennietstift

Also die Stelle würd ich schon wieder finden. Sie ist nämlich noch ein klein wenig ungelenkig. Es springt zwar nicht, wenn sie über die Ritzel läuft, danach ist sie aber an der Stelle minimal gebogen.
 
AW: Kettennietstift

ist das so schlimm, dass ichs doch wieder rausdrücken sollte?

Ich denke das geht um diesen Beitrag von dir.

Also die Stelle würd ich schon wieder finden. Sie ist nämlich noch ein klein wenig ungelenkig. Es springt zwar nicht, wenn sie über die Ritzel läuft, danach ist sie aber an der Stelle minimal gebogen.


Denn das sagt schon mal sehr viel über das technische Geschick die du und dein "Fachkundiger" Schrauber an den Tag legt.
So verlässt normal kein Bike den Montageständer das noch ein Kettenglied steif ist.
 
AW: Kettennietstift

Wir benutzen die Sram-Schlösser bei unseren Vorführ-Liegerädern.
Da muß nach der Längenanpassung oft auch die Kette verlängert oder verkürzt werden.
Die Kettenschlösser werden dabei öfters benutzt.
Da hatten wir bis Dato keinerlei Problem mit.

Wir benutzen aber auch die spezielle Zange dafür.
 
AW: Kettennietstift

Ich drücke den Nietstift nie ganz raus, wenn ich mal die Kette abnehmen oder kürzen muss. Dann rutscht er einfacher wieder rein. ;) Mir sind schon zwei Ketten in der Mitte des Gliedes gerissen (Bin eher so der Sprintertyp), aber noch nie ist eine Niete aufgegangen. Diese beigelegten Nietstifte habe ich noch nie genutzt.

Dass die Verbindungsstelle nach dem Nieten Steif ist, ist normal. Der Kettennieter presst ja alles zusammen. Was bei mir hilft: Kette mit beiden Händen anfassen, das steife Glied hätte ich jetzt fast geschrieben :D, mit beiden Daumen und ordentlich Schmackes seitlich (!) hin und her biegen - solange bis es sich locker bewegen lässt. Allerdings auch keine große Schrauberweisheit sondern eher Standard :mex:
 
AW: Kettennietstift

Ich drücke den Nietstift nie ganz raus, wenn ich mal die Kette abnehmen oder kürzen muss. Dann rutscht er einfacher wieder rein. ;) Mir sind schon zwei Ketten in der Mitte des Gliedes gerissen (Bin eher so der Sprintertyp), aber noch nie ist eine Niete aufgegangen. Diese beigelegten Nietstifte habe ich noch nie genutzt.

Dass die Verbindungsstelle nach dem Nieten Steif ist, ist normal. Der Kettennieter presst ja alles zusammen. Was bei mir hilft: Kette mit beiden Händen anfassen, das steife Glied hätte ich jetzt fast geschrieben :D, mit beiden Daumen und ordentlich Schmackes seitlich (!) hin und her biegen - solange bis es sich locker bewegen lässt. Allerdings auch keine große Schrauberweisheit sondern eher Standard :mex:

Wenn Du das so machst und es bisher funktioniert hat, ist das schön für Dich. Aber es hier als Empfehlung reinzuschreiben, ist schlichtweg unmöglich. Shimano denkt bei vielen Sachen nicht viel, aber bei den Stiften haben sie sich shcon was gedacht, man muss sich die beiden Typen nur mal anschauen.
Dass das genietete Glied immer anfangs klemmt, ist eben nicht normal und würde mit dem richtigen Stift und richtiger Technik auch nicht passieren.
 
AW: Kettennietstift

Also wie norman68 schon schrieb - es scheint in der Hinsicht wohl zwei Fraktionen zu geben. Gehöre ich wohl zu denen, die den Nietstift recyceln.

Eine Empfehlung war das nicht von mir, sondern nur meine Erfahrung. Nachher bin ich noch haftbar wenn sich einer lang macht wegen meiner dummen Ideen.

Was allerdings eine Empfehlung ist: Das seitliche hin- und herbewegen des Kettengliedes, damit es beweglich wird. Macht man auch mit frischen Nietstiften und kann man auch an anderer Stelle als Tipp nachlesen.
 
AW: Kettennietstift

Also wie norman68 schon schrieb - es scheint in der Hinsicht wohl zwei Fraktionen zu geben. Gehöre ich wohl zu denen, die den Nietstift recyceln.

Eine Empfehlung war das nicht von mir, sondern nur meine Erfahrung. Nachher bin ich noch haftbar wenn sich einer lang macht wegen meiner dummen Ideen.

Hallo,

die alten Ketten bis einschhl. 8fach hatten einen Nietüberstand und die Laschen waren dicker. Da war dein beschriebenes Verfahren üblich. Ab 9fach kamen dann die spez. Nietstifte auf, weil die Abstände zwischen den Ritzeln immer enger wurden und man dem Rechnung trug durch Ketten, bei dennen die Nietstifte fast bündig mit der Lasche abschlossen. Im Originalzustand wurde der Niet bei der Herstellung mech. etwas verformt. Wird dieser Niet ausgedrückt, weitet er die Bohrung in der Lasche auf. Dann nimmt die Passungskraft ab, wenn der Niet nochmal zurück gedrückt wird. Das kann durchaus gutgehen, wie du und andere schreiben. Da einer neuen Kette ein neuer Niet beiliegt, macht es für mich keinen Aufwand den zu verwenden.

Wenn deine beschriebene Methode genau so sicher wäre, warum meinst du treiben die Hersteller den Aufwand?
 
AW: Kettennietstift

Naja es ist zugegebenermaßen schon eine ziemliche Fummelei den Stift wieder ins Loch zu bugsieren - mit einem frischen Stift geht's einfacher.

Außerdem muss der Hersteller ja auch auf der sicheren Seite sein wgn. Materialdefekt etc.

Ich hab ja auch nie behauptet, dass die Hersteller falsch liegen - fand es jetzt nur nicht so furchtbar schlimm, dass FrauT. und ihr Bekannter es so gehandhabt haben.

Bei 8-Fach stehen tatsächlich an jeder Seite vom Niet ca. 1/4 mm über - wenn FrauT. 10-Fach fährt und es sich mit der Toleranz da anders verhält, sollte sie natürlich vorsichtiger sein.
 
AW: Kettennietstift

Wäre die Geschichte jetzt gewesen, dass man aus der Not einen alten Stift wieder verwendet, könnte ich das ja noch nachvollziehen. Kann ja sein, dass man unbedingt fahren will oder was auch immer. Aber auch nach einer Probefahrt ohne Defekt hätte ich dann den Niet noch getauscht. Aber wenn schon neue Stifte beiliegen, dann zeugt das nicht gerade von viel Erfahrung, wenn man diese dann nicht auch verwendet.

Es ist auch überhaupt kein Argument für ein Niet-Recycling, wenn es Fälle gibt, in denen das problemlos funktioniert hat. Ich halte euch aus meiner Erfahrung mal Fälle gegenüber, in denen Ketten genau deswegen gerissen sind. Will ich also Perfektion und eine absolut top vernietete Kette, die wahrscheinlich nie reißen wird, dann nehme ich einen neuen Nietstift. Wenn ich es drauf ankommen lassen will, weil mir bisher nie was passiert ist, dann kann ich das ja tun, aber wenn ich irgendwelchen andere Leuten Ketten verniete, dann nehm ich doch bitte, wenn schon vorhanden einen neuen Nietstift. Und die Stifte liegen sicher nicht nur bei, um sich im Extremfall gegen einen Materialdefekt abzusichern. Herr Gott .... :)

Ich musste bisher übrigens keine 10-Fach Kette mit "Schmackes" hin und her bewegen und sie beweglich zu bekommen. Wenn man den neuen Stift mit Gefühl einpresst, dann gleitet der smooth rein und die Kette ist an Punkt x, wenn das Ding richtig sitzt, sofort perfekt beweglich. Ist das nicht so, habe ich entweder noch nicht weit genug, oder zu weit reingepresst.
 
AW: Kettennietstift

ich danke euch für eure Antworten.
Mir war das ganze dann nach den Beiträgen doch zu unsicher (zumal der alte Nietstift nicht nur ein Stück, sondern versehentlich ganz rausgedrückt und dann wieder reingefriemelt wurde), und da ich die Stelle ja problemlos wieder finden konnte, hab ich dann den recycleten Nietstift wieder rausgedrückt, und dafür den verstärkten von Shimano reingedrückt. Ging problemlos, keine 2 minuten und jetzt könnte man die vernietete Stelle auch nicht wieder finden, weils schön rund läuft. :-)
 
AW: Kettennietstift

... hab ich dann den recycleten Nietstift wieder rausgedrückt, und dafür den verstärkten von Shimano reingedrückt. Ging problemlos, keine 2 minuten und jetzt könnte man die vernietete Stelle auch nicht wieder finden, weils schön rund läuft. :-)

Der Ersatzstift sieht am Kopf minimal anders aus. So kann man die vernietete Stelle immer wieder finden. Wäre für die Leute wichtig, die eine Kette häufiger mal öffnen und verschließen und dabei jedesmal neue Stifte benutzen. Dann sollte man nämlich immer einen anderen Niet rausdrücken. (Obwohl, für solche Leute würde ich Kettenschlösser empfehlen.) :rolleyes:
 
AW: Kettennietstift

Dass die Verbindungsstelle nach dem Nieten Steif ist, ist normal.

Eigentlich nicht. ;)

Der Kettennieter presst ja alles zusammen. Was bei mir hilft: Kette mit beiden Händen anfassen, das steife Glied hätte ich jetzt fast geschrieben :D, mit beiden Daumen und ordentlich Schmackes seitlich (!) hin und her biegen - solange bis es sich locker bewegen lässt. Allerdings auch keine große Schrauberweisheit sondern eher Standard :mex:

Tja, was man so Standard nennt ... :eek:

Ersatznietstift einpressen, Überstand abbrechen, bei Schwergängigkeit den eingepreßten Stift minimalst von der anderen Seite einpressen. Danach läuft die von mir genietete Stelle genauso leicht, wie alle anderen auch. (Das funktioniert bei mir bei 8fach-, 9fach- und 10fach-Ketten völlig ohne wilde Biegeaktionen.)
 
AW: Kettennietstift

Hallo,

habe beim letzten Kettentausch auch den beigelegten Nietstift ein bischen zu weit eingepresst. :D

Habe den dann etwas von der anderen Seite zurückgepresst (mit dem Nieter) und die Stelle ist ohne Kraftakte ganz leicht bewegbar, wie alle anderen Glieder auch. Das sollte doch halten oder?

Ich denke das müßte eigentlich jetzt so passen, werde mir aber ein Kettenschloss organisieren und beim nächsten Wechsel eines einbauen.

Welches Ketztenschloss könnt Ihr für Shimano 10-fach (Ultegra 6700) empfehlen? :confused:
 
Zurück