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Kasette Ultegra 11-28

KTM27

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Hallo,

bei der Kasette steht bei einem Online Händler das sie nur mit bestimmten Schaltwerken funktioniert. Ich habe ein langes. Warum ist das so?

Gruß

Norbert


Shimano Ultegra Kassette CS-6700 11-28 – Kassette - 10 fach

Erfüllt die Ansprüche unterschiedlichster Fahrer. Kompatibel mit Neunfach-Kassettennaben. Für den Einsatz mit superschmaler Zehnfach-Kette CN-6700. Gewicht bei 11-23 Z.: 208 Gramm.
Abstufung: 11-12-13-14-15-17-19-21-24-28 Zähne

Hinweis: Die Kassette mit der Abstufung 11-28 ist ausschließlich mit mittellangen Schaltwerken bzw. mit den kurzen Schaltwerken Shimano RD-6700 bzw. RD-7900 kompatibel!



Hersteller Artikelnr: ICS670010128
EAN: 4524667293651
 
Je länger das Schaltwerk desto größer die Kapazität an Zähnen die das Schaltwerk noch spannen kann. Der Hinweis ist für Leute mit einem kurzen Schaltwerk ausser den genannten gedacht. Wenn Du ein langes hast kannst Du das problemlos benutzen.
 
Danke. Ich habe die auch schon bei mir drauf. Kannst Du mir eventuell eine andere Frage beantworten?
Die alte Kette hat ungefähr 3000 km hinter sich. Kann man die mit der neuen Kassetten problemlos verwenden?
Ich kann die irgendwie nicht so einstellen das sie keine Geräusche macht.

Gruß
 
Ein Schaltwerk mit langem Käfig (SGS) kann nur ein MTB Schaltwerk sein. RR-Schaltwerke gibt es nur kurz (SS) und mittellang(GS).
Ein MTB Schaltwerk hat mit einem 28er Ritzel keine Probleme.
RR-Schaltwerke waren früher für kleinere Ritzel ausgelegt. Wenn das Schaltwerk nach innen schwenkt, schwenkt es gleichzeitig auch nach unten, sodass der Abstand Ritzel zum oberen Schaltwerksröllchen immer etwa gleich bleibt. Wenn aber die Ritzel zu groß werden (außerhalb der Spezifikation), wird der Abstand zu klein und das Schaltwerkröllchen reitet auf dem Ritzel auf.
Darum wird neben der Kapazität auch immer das größt möglich schaltbare Ritzel angegeben.
 
Ich bin mir jetzt nicht so ganz sicher ob man eine 3fach Kurbel mit einem kurzen Schaltkäfig fahren kann. Denn es gibt ja Shimano Rennrad Schaltungen mit 3ach Kurbel. Für die 11-28 ist es egal. Aus der Praxis heraus weis ich das man auch bei einem kurzen Käfig bei Shimano Ultegra zumindest bis 30 Ritzel fahren kann ohne das es irgendwelche Probleme gibt.

Einstellen das keine falschen Geräusche auftreten. Das ist ein wenig frickelei. Man muss sich so ein wenig einfuchsen. Am besten erst mal die Einstellanleitung für deine Schaltung besorgen. Sorgfältig durchlesen und dann anfangen.

Ein Ständer mit dem du das Fahrrad so hinstellen kannst, daß du das Hinterrad in der Luft hängt und du an der Kurbel mal probieren kanns ist enorm von Vorteil.

Solange probieren bis es funzt.

Doc
 
Danke,

mit Geräuschen meinte ich ob die Kette eventuell zu lang geworden ist und nicht mehr mit der Kassette zusammen spielt.

Gruß
 
Kommt darauf an wie die Kette behandelt wurde, eine neue Kette kostet um die 20 Steine, ich würde sie tauschen. Obwohl 3000km im Normalfall noch nicht die Grenze ist. Mit einer Lehre könnte man die Dehnung messen..
 
Vielleicht könnte man das einstellen und die Geräusche mal ein wenig eingrenzen.
Ist das Hinterrad zum einstellen frei drehbar, sind Dir die Schritte zum Einstellen geläufig? Im Moment weiß ja noch niemand ob Du mit verbundenen Augen eine Grundeinstellung vorn und hinten hinbekommst oder ob es schon am Schaltseil hapert :)
 
Mit dem RD-6700A stimmt das, bei älteren Schaltwerken hängt es auch vom Rahmen ab.

Das kann ich bestätigen. Ich fahre die Kombi RD-6700A mit meinen "Berg-Laufradsatz" mit 12/30 und die Kurbel hat 50/36. Kapazität 18+14= 32. Da ist noch ein bischen Luft. Maximale Kapazität ist 34. Ich habe nicht den Eindruck das die Schaltvorgänge "hackeliger" sind.

Beim CX habe RD-5700 mittellanger Version und fahre 12:30 mit 50/34. Da habe ich naturgemäß erst recht keine Probleme.
 
Ein Schaltwerk mit langem Käfig (SGS) kann nur ein MTB Schaltwerk sein. RR-Schaltwerke gibt es nur kurz (SS) und mittellang(GS).
Ein MTB Schaltwerk hat mit einem 28er Ritzel keine Probleme.
RR-Schaltwerke waren früher für kleinere Ritzel ausgelegt. Wenn das Schaltwerk nach innen schwenkt, schwenkt es gleichzeitig auch nach unten, sodass der Abstand Ritzel zum oberen Schaltwerksröllchen immer etwa gleich bleibt. Wenn aber die Ritzel zu groß werden (außerhalb der Spezifikation), wird der Abstand zu klein und das Schaltwerkröllchen reitet auf dem Ritzel auf.
Darum wird neben der Kapazität auch immer das größt möglich schaltbare Ritzel angegeben.

Wenn ich mich recht erinnere war genau das der Grund als ich mir den 2.ten Laufradsatz mit 12/30 montiert hatte. An der passende Schraube gedreht und dann gab es auch keine Geräusche mehr.
 
Mit dem RD-6700A stimmt das, bei älteren Schaltwerken hängt es auch vom Rahmen ab.

Stimmt nicht ganz:

Ultegra Schaltwerke RD-6700 A gibt es 2 Verschiedene Ausführungen, nämlich:

  • RD-6700 A SS (= kurzer Käfig)
  • RD-6700 A GS (= mittellanger Käfig)

Die Version mit mittellangem Käfig bietet ein Übersetzungsverhältnis mit einer maximalen Kettenblatt-Differenz von 22 Zähnen und einer Gesamtkapazität von 40 Zähnen.

Will man jetzt eine 12-30 Kassette mit einer 50/34 Kompaktkurbel aus welchen Gründen auch immer fahren, benötigt man lt. Shimano das "GS" Schaltwerk.

Es stimmt weiters das bei manchen Rahmen der Wechsel nicht nötig ist weil es auch ohne dem "GS" funktioniert. Das hängt mit unter von der Lage des Schaltauges und den sich daraus ergebenden geometrischen Verhältnissen ab. So reicht es manchmal die "B-Screw" beim Wechsel auf ein 12-30er "reinzudrehen".
Damit erhöht man die Spannung der oberen Feder im Schaltwerk, das obere Führungsröllchen bewegt sich weg vom 30 er Ritzel, nach unten -> alles gut

Wenn man Pech hat kann man die "B-Screw" nicht mehr weit genug reindrehen um das obere Führungsröllchen der Schaltung auf den erforderlichen Abstand zum Letzten Ritzel zu bekommen, das Röllchen "reitet" auf dem Ritzel, das hört man, die Schaltung funktioniert so nicht mehr einwandfrei und ist auch nicht im Sinne des Erfinders. Hier hilft das "GS" Schaltwerk mit dem mittellangem Käfig.

Ich habe bei meinen Wechsel auch immer die Kettenlänge geändert (+2 Glieder). Die Schaltung funktioniert zwar auch mit der Länge für die kleinere Kassette, vorne groß und hinten groß (ich weiß soll man nicht kann aber in der Hitze des Gefechtes, oder wenn man schon etwas angeschlagen ist, passieren) aus versehen geschaltet und schon gibts einen Streßtest für das Schaltwerk und im schlimmsten Fall fliegts einem um die Ohren.

 
Mit GS kannst Du Kassetten bis 32 fahren. Wenn Du vorne allerdings 3 Fach fährst, muss der Arm vom GS sich aber schon zu sehr strecken. Vorne 2 Fach hinten 32 Zähne sind aber fahrbar.
Ne Kette mit 3.000km würd ich immer tauschen, wenn ne neue Kassette montiert wird. Kettenlehre ist ohnehin Pflicht.
 
Stimmt nicht ganz:

Ultegra Schaltwerke RD-6700 A gibt es 2 Verschiedene Ausführungen, nämlich:

  • RD-6700 A SS (= kurzer Käfig)
  • RD-6700 A GS (= mittellanger Käfig)

Die Version mit mittellangem Käfig bietet ein Übersetzungsverhältnis mit einer maximalen Kettenblatt-Differenz von 22 Zähnen und einer Gesamtkapazität von 40 Zähnen.

Will man jetzt eine 12-30 Kassette mit einer 50/34 Kompaktkurbel aus welchen Gründen auch immer fahren, benötigt man lt. Shimano das "GS" Schaltwerk.

Es stimmt weiters das bei manchen Rahmen der Wechsel nicht nötig ist weil es auch ohne dem "GS" funktioniert. Das hängt mit unter von der Lage des Schaltauges und den sich daraus ergebenden geometrischen Verhältnissen ab. So reicht es manchmal die "B-Screw" beim Wechsel auf ein 12-30er "reinzudrehen".
Damit erhöht man die Spannung der oberen Feder im Schaltwerk, das obere Führungsröllchen bewegt sich weg vom 30 er Ritzel, nach unten -> alles gut

Wenn man Pech hat kann man die "B-Screw" nicht mehr weit genug reindrehen um das obere Führungsröllchen der Schaltung auf den erforderlichen Abstand zum Letzten Ritzel zu bekommen, das Röllchen "reitet" auf dem Ritzel, das hört man, die Schaltung funktioniert so nicht mehr einwandfrei und ist auch nicht im Sinne des Erfinders. Hier hilft das "GS" Schaltwerk mit dem mittellangem Käfig.

Ich habe bei meinen Wechsel auch immer die Kettenlänge geändert (+2 Glieder). Die Schaltung funktioniert zwar auch mit der Länge für die kleinere Kassette, vorne groß und hinten groß (ich weiß soll man nicht kann aber in der Hitze des Gefechtes, oder wenn man schon etwas angeschlagen ist, passieren) aus versehen geschaltet und schon gibts einen Streßtest für das Schaltwerk und im schlimmsten Fall fliegts einem um die Ohren.

Zunächst muss ich mein Post präzesieren: Ich habe RD-6700 A SS. Vieleicht habe ich auch einfach nur Glück: Rahmen-Geo und Position des Schaltauges passen zusammen das 12/30 mit 50/36 klappt.

So manchmal zweifel ich an die Angaben von Shimano bzw. der Shops, bzw. diese verwirren mich.

Als ich das 2.te Laufradsatz mit 12/30 Kassette gekauft habe ich, bin ich beim RD-6700 A SS geblieben. Da ich folgendes las:
http://www.bike-discount.de/de/kaufen/shimano-ultegra-schaltwerk-rd-6700-a-ss-silber-39735

Auszug:
  • geeignet für 11-30 Zähne
  • Max. Differenz vorne: 16 Zähne (SS)
  • Gesamtkapazität: 34 Zähne (SS)
Das PDF von Shimano zur A-Variante habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Sehe ich richtig das man solche Angaben mit Vorsicht genießen soll bzw. muß und nach dem Motto: Trial' and error oder kauf direkt neu das Längere/Größere?
 
ich hab mir das mit den mittleren Käfig montiert, und das bleibt auch so. "abwärts" d.h. wenn ich statt 12-30 eine 11-27(28) montieren passt das natürlich auch.
Wie gesagt kurzer Käfig (SS) , 50-34 und 12-30 ging bei mir nicht mehr sauber. Bei anderen Rahmen funktionierte es..
 
Stimmt nicht ganz:

Ultegra Schaltwerke RD-6700 A gibt es 2 Verschiedene Ausführungen, nämlich:

  • RD-6700 A SS (= kurzer Käfig)
  • RD-6700 A GS (= mittellanger Käfig)

Ja, da habe ich bewusst nichts zu geschrieben, da es ein anderes Thema ist. Die -A Variante ist halt explizit bis 30 Zähne freigegeben, die anderen nur bis 28 bzw zuvor 27. Mehr kann je nach Rahmen gehen, muss aber nicht.
Die Kapazität des Schaltwerks ist dann etwas anderes.
 
aus gegebenen Anlaß:

der Versuch eine Ultegra DI2 mit einem 12-30er zu fahren endete bei einem Bekannten eher fatal. Trotzdem es bei den ersten Versuchen so aussah als ob die Kombination zuverlässig funktioniert kam es bei der ersten Ausfahrt mit Steigungen von > 10% die mit etwas mehr Dampf gefahren wurden zum Abwurf der Kette, wohl durch das Reiten des Leitröllchens am Ritzel.
es folgte der Tritt ins leere und ein eher unschöner Umfaller auf Knie und Hüfte.

Bei etwaigen Selbstversuchen ist also, wie überall, Vorsicht angebracht auch wenn am Montageständer und beim Herumrollen alles tadellos zu funktionieren scheint.
 
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