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Gravel / Allroad - Dame (Liv Devote, Avail, Orbea Terra, Trek Domane)

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Servus,


meine Freundin fährt aktuell das alte Liv Devote Adv 2 2022 in Größe S. Sie ist circa 1,63m, Schrittlänge habe ich gerade nicht bei der Hand..

Inzwischen sind diverse neue Räder auf den Markt gekommen, daher bin ich gerade am schauen ob es etwas interessantes neues für sie gibt was evtl. nochmal besser passt. Grundsätzlich ist sie happy, ab und an sagt sie, dass sie leichte Rücken/Nackenschmerzen vom Radln bei längeren Touren (3h+) hat. Sie will keine sportliche Geometrie und hat keine Ambitionen Richtung Rennen. Sie ist u30 und sportlich fit aber fährt noch nicht lange Rad.

Klassische Runden sind geschätzt 50:50 Straße & Gravel. Teils auch rein Straße aber auch mal mehr Gravel. Gravel sind großteils Forstwege oder auch mal paar Waldwege wo auch hier und da Wurzeln dabei sind oder es mal paar Minunten bergab geht.. Bikepacking ist weniger ein Thema, Lenkertasche ist i.d.R. immer dran, aktuell aber keine Ambitionen mehr zu machen bzw. geht das ja auch bei einem Endurance Bike halbwegs.

Ich hab mir das neue Liv Devote und Orbea Terra (ähnliche Geo) angesehen und beide haben eine deutlich aggressivere Geo als das alte Devote. Das ist jetzt eher das Gegenteil was sie möchte. Weiters habe ich mir dann auch das Liv Avail und Trek Domane angesehen.
Beide ja Allroad/Endurance Rennräder mit 38mm Reifenfreiheit. Domane liest man teilweise sogar 40?

Aktuell fährt sie auch 38er Reifen und das wird weiterhin ausreichend sein. Welche Nachteile gibt’s bei genannten Endurance Rädern im Vergleich zum z.B. alten Devote oder allgemein Gravel Bikes?
Geo sollte bei beiden komfortabler sein. Sind die Endurance Räder nervöser auf Gravel (Forstraßen, Wander/Waldwege) mit gleichen Reifen? Was spricht in dem Fall für ein Gravel und was gegen ein Endurance?

Größe würde ich beim Domane 52 sagen und Avail ggf. sogar auf M gehen für die komfortablere Geo.

Aufs Terra und neue Devote wird sie sich mal draufsetzen, denke aber, dass beide doch recht sportlich sind.

Andere Marken als die genannten sind de facto kein Thema außer Scott aber da gibt’s nix passendes.

Danke euch!

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Re: Gravel / Allroad - Dame (Liv Devote, Avail, Orbea Terra, Trek Domane)
Der Hauptunterschied zw. vielen Gravel und Endurance Rennern liegt aktuell wirklich (noch?) in der Reifenfreiheit. Unter 40mm wirst du kein Gravel finden, über 35mm nur 2-3 Endurance.
Dazu kommt, dass viele Gravelräder eher robuster, etwas schwerer und mehr Anschraubpunkte aufweisen (ist aber kein Muss, je nach Hersteller, Modell und Ausrichtung); dazu gibts immer mehr als Gravel vermarktete Räder als 1by Varianten, 2by findet man eig nur noch an den Renn- und straßentauglicheren Modellen.

Wenn sie nicht mehr als 38/40mm fährt, wieso dann nicht bei den Endurace Rädern schauen? Die sind zwar aktuell als neue "Allroad" Boliden auch gehyped, aber hey. Dafür sind viele leichter und filigraner als die meisten Gravelräder. Und viele haben sehr entspannte Geometrien. Bei Trek wäre das das Domane. Zu Liv habe ich keine Kenntnisse und Erfahrungen, höre aber oft Kritik und fast hate (a la "reines Marketing-Getue, "Damenräder" könnten auch alle anderen).

Wieso kommen keine anderen Marken in Frage?
Es gibt einige schöne Endurance Renner, das neue Giant Defy nimmt bis zu 38mm auf, das Specialized Roubaix SL8 sogar bis zu 40mm. Das letzte hat die entspannteste Geo der Räder (STR 1,54). Siehe hier.
Das Roubaix ist eher teuer (wobei im Vergleich zum Trek... für 4.8k gibt's das Gute mit 105 Di2; das Giant gibts mit 105 Di2 ab 3.7), aber laut Reviews wirklich über viele Zweifel erhaben. Und es gibt massig Speci-Händler, wo man das Rad mal testen kann.
 
Beim Domane passen 38er für die Straße, offroad taugt das nicht, zu knapp, da zieht die Matsche Direkt Rahmenkontakt. Dann lieber ein Diverge wenn Komfort ein Thema ist.
 
Der Hauptunterschied zw. vielen Gravel und Endurance Rennern liegt aktuell wirklich (noch?) in der Reifenfreiheit. Unter 40mm wirst du kein Gravel finden, über 35mm nur 2-3 Endurance.
Dazu kommt, dass viele Gravelräder eher robuster, etwas schwerer und mehr Anschraubpunkte aufweisen (ist aber kein Muss, je nach Hersteller, Modell und Ausrichtung); dazu gibts immer mehr als Gravel vermarktete Räder als 1by Varianten, 2by findet man eig nur noch an den Renn- und straßentauglicheren Modellen.

Wenn sie nicht mehr als 38/40mm fährt, wieso dann nicht bei den Endurace Rädern schauen? Die sind zwar aktuell als neue "Allroad" Boliden auch gehyped, aber hey. Dafür sind viele leichter und filigraner als die meisten Gravelräder. Und viele haben sehr entspannte Geometrien. Bei Trek wäre das das Domane. Zu Liv habe ich keine Kenntnisse und Erfahrungen, höre aber oft Kritik und fast hate (a la "reines Marketing-Getue, "Damenräder" könnten auch alle anderen).

Wieso kommen keine anderen Marken in Frage?
Es gibt einige schöne Endurance Renner, das neue Giant Defy nimmt bis zu 38mm auf, das Specialized Roubaix SL8 sogar bis zu 40mm. Das letzte hat die entspannteste Geo der Räder (STR 1,54). Siehe hier.
Das Roubaix ist eher teuer (wobei im Vergleich zum Trek... für 4.8k gibt's das Gute mit 105 Di2; das Giant gibts mit 105 Di2 ab 3.7), aber laut Reviews wirklich über viele Zweifel erhaben. Und es gibt massig Speci-Händler, wo man das Rad mal testen kann.

Danke für deine Antwort!

Das ist eben meine Frage, was ist der Unterschied noch zwischen Gravel und Endurance bzw. wird Endurance zum "alten" Gravel wenn viele Gravel Bikes ins sehr sportive gehen? Klar gibts nach wie vor gemütlichere Gravel Bikes von anderen Marken.

In Frage kommt aktuell nur 2-fach.
Das Liv Avail wäre das Gegenstück zum Giant Defy für Frauen, daher auch so interessant.

Beim Domane passen 38er für die Straße, offroad taugt das nicht, zu knapp, da zieht die Matsche Direkt Rahmenkontakt. Dann lieber ein Diverge wenn Komfort ein Thema ist.

Sie fährt aktuell vorne den originalen Giant Crosscut 38, hinten einen Schwalbe G One Allroad in 40. Mehr Profil braucht sie sicher nicht.

Das Alu Avail (ebenfalls bis 38 freigegeben) wird hier sogar mit 38er Gravel Reifen verkauft (Gleiches Modell was sie aktuell drauf hat).
https://giant-testcenter-dresden.de/produkt/liv-avail-ar-1-gravel/

Gibt auch Fotos wo ein 40er Pirelli cinturato im Domane verbaut ist, klar da ist nicht mehr viel Luft und würd ich auch nicht fahren. Hast du ein Domane bzw. Erfahrung mit der Reifenfreiheit?

Es sind auf Grund von Rabatten aus finanzieller Sicht nur die genannten Marken interessant.
 
Danke für deine Antwort!

Das ist eben meine Frage, was ist der Unterschied noch zwischen Gravel und Endurance bzw. wird Endurance zum "alten" Gravel wenn viele Gravel Bikes ins sehr sportive gehen? Klar gibts nach wie vor gemütlichere Gravel Bikes von anderen Marken.
Naja es gehen nicht alle gravel ins Renn-Sportliche! Es gibt ebenso zig Beispiele, bei denen es weg davon Richtung trail, Bikepacking oder commuting geht.
Alle gehen davon aus, dass der riesige gravel Markt sich noch weiter diversifiziert. All diese sub-Genres bekommen schicke Namen; Trail, backpacking, gravel racing, aero gravel, allroad usw usw. Irgendwo hab ich mal die Voraussage gelesen, dass in 2-3 Jahren „gravel“ >30% des gesamten Radmarktes ausmachen könnte 🤔 aber anderes Thema.

Es vermuten auch einige, dass in den kommenden Jahren mehr endurance Räder mit 35-40mm Reifenfreiheit kommen werden. Also warten wir mal ab. Vllt gibts dann noch weitere interessante Modelle für euch.

Eure Entscheidung scheint aber ja zu stehen :)
 
Naja es gehen nicht alle gravel ins Renn-Sportliche! Es gibt ebenso zig Beispiele, bei denen es weg davon Richtung trail, Bikepacking oder commuting geht.
Alle gehen davon aus, dass der riesige gravel Markt sich noch weiter diversifiziert. All diese sub-Genres bekommen schicke Namen; Trail, backpacking, gravel racing, aero gravel, allroad usw usw. Irgendwo hab ich mal die Voraussage gelesen, dass in 2-3 Jahren „gravel“ >30% des gesamten Radmarktes ausmachen könnte 🤔 aber anderes Thema.

Es vermuten auch einige, dass in den kommenden Jahren mehr endurance Räder mit 35-40mm Reifenfreiheit kommen werden. Also warten wir mal ab. Vllt gibts dann noch weitere interessante Modelle für euch.

Eure Entscheidung scheint aber ja zu stehen :)

So wars nicht gemeint, du hast vollkommen Recht, dass sich die Sparte Gravel weitet unterteilt. "Klassische" Gravel Bikes wie von Giant/LIV und Orbea wurden halt sportlicher.

30% Marktanteil halt ich für massivst überbewertet. Aber ja anderes Thema.

Nein die Entscheidung steht eigentlich nicht. Ich bin auf die endurance Räder nur gekommen weil die zwei Gravel bikes so eine sportliche Geo haben. Ich selber bin nicht so empfindlich und war lieber sportlich als komfortabel daher ist das Thema der Freundin für mich eher Neuland ;-)

Die Frage ist ob ein Endurance Bike wie das Domane oder Avail "ausreichend"/passend für den vorgehesenen Einsatzzweck inkl. Gravel sind oder ob doch ein richtiges Gravel bike sinnvoller ist. Geo mäßig wären dir zwei Endurance Räder vermutlich besser.
 
Nein die Entscheidung steht eigentlich nicht. Ich bin auf die endurance Räder nur gekommen weil die zwei Gravel bikes so eine sportliche Geo haben. Ich selber bin nicht so empfindlich und war lieber sportlich als komfortabel daher ist das Thema der Freundin für mich eher Neuland ;-)

Die Frage ist ob ein Endurance Bike wie das Domane oder Avail "ausreichend"/passend für den vorgehesenen Einsatzzweck inkl. Gravel sind oder ob doch ein richtiges Gravel bike sinnvoller ist. Geo mäßig wären dir zwei Endurance Räder vermutlich besser.

Aber es kommen doch laut eigener Aussage keine anderen Hersteller und somit Modelle in Frage? 🤔 was ist denn die preisliche Grenze?

Allg langt das total für Forstwege und nen paar Wurzeln. Das fahren einige auch mit 32er (semi)slicks, CX Räder mit entsprechender Bereifung machen das auch locker.
Gravel mit >40 verschaffen halt ne größere Flexibilität, sollte es doch mal andere Ziele und Fahrten geben, gilt genauso für Anschraubpunkte etc.
Es gibt viele Räder, die da entspanntere Geos haben. Durch die Orientierung auf 38/40mm bist du eben eher bei alltoad/renngravel und somit auch aggressiveren Rahmen.
 
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