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Fussball-Profi gründet Radsport-Team

Vielleicht kannst Du mir einmal den Unterschied erklären zwischen der Gründung bzw. Kauf eines Profi-Radsportteams durch eine einzelne Person und derselben Aktivität (auch Sponsoring genannt) durch ein Unternehmen wie z. B. Telekom. Beide geben Geld, beide haben je nach Vertragsgestaltung Mitspracherechte, beide entscheiden individuell nach ihren eigenen Interessen über eine zukünftige Zusammenarbeit. Ein kleiner Unterschied besteht in jedem Fall. Während Unternehmen wie z. B. Telekom ausschließlich wirtschaftliche Interessen verfolgen (bei anderen Unternehmen haben wir das schon erlebt wie durch Erklärungen: Wir ziehen uns aus dem Radsport zurück, da wir eine weitere Steigerung unserer Bekanntheit durch den Radsport nicht mehr erkennen können, wir haben mit dem Radsport-team alles erreicht, was wir erreichen wollten, maximale Steigerung unserer Bekanntheit.), während Einzelpersonen durchaus mehr Idealismus zuzutrauen ist.Wer erinnert sich noch an das damalige Telekom-Team (oder t-online), welches vor dem AUS stand, als Telekom erklärte, nicht im Radsport weitermachen zu wollen. Gerettet wurde das team übrigens durch eine Initiative einer finanziell gut ausgestattenen Einzelperson, die das Team übernommen hatte und ANSCHLIESSEND Sponsoren beschafft hatte.

Und das Beste ist die durch solche Unternehmen aufgebaute "Fankultur": Tausende deutscher Radfahrer fuhren in gekauften und somit teuer bezahlten Telekom-Trikots herum! Womit haben die sich identifiziert? Das war damals eine wirklich peinliche Zeit!

Anders sieht es allenfalls bei Teams aus, die keinen dominierenden Hauptsponsor haben, sondern durch viele kleinere Sponsoren unterstützt werden.

Fankultur - was für eine grausame Diskussion hier! In den USA (ich mag die USA nicht, auch wenn oder weil ich längere Zeit dort gelebt habe) existiert eine ausgeprägte Fankultur, vielleicht mit dem Nachteil, daß Ausschreitungen wie in Europa dort eher die Ausnahme sind (ich beziehe mich hier auf Mannschaftsportarten).
 
Du siehst es als Nachteil dass in den USA anstatt randaliert zusammen vor dem Spiel gegrillt wird? Keine Hooligans und Ultras vorhanden sind???
 
Du siehst es als Nachteil dass in den USA anstatt randaliert zusammen vor dem Spiel gegrillt wird? Keine Hooligans und Ultras vorhanden sind???

NATÜRLICH NICHT! Das, was ich schrieb, nennt man IRONIE!

Darum bin ich auch über die Nutzung des Begriffes "Fankultur" im Zusammenhang mit deutschem und europäischem Fußball entsetzt! Wir müssen aber dennoch klarstellen, daß die Masse der Fans von deustchen und europäischen Vereinen sicherlich eher das "amerikanische" System bevorzugen würden als sich zu prügeln, andere verletzen zu wollen durch Raketen, etc. - hoffe ich jedenfalls.
 
Wir müssen aber dennoch klarstellen, daß die Masse der Fans von deustchen und europäischen Vereinen sicherlich eher das "amerikanische" System bevorzugen würden als sich zu prügeln, andere verletzen zu wollen durch Raketen, etc. - hoffe ich jedenfalls.

Das bezweifle ich doch stark. Der Hass der unterschiedlichen Fangruppierungen im Fußball ist sehr stark ausgeprägt. Selbst der Otto-Normal-Fan hat bestimmte Verhaltensmuster intus, dass z.B. eine gemeinsame Grillparty vor oder nach dem Spiel zwischen z.B. BVB und Schalke-Fans, KSC und VfB-Fans, Pauli und Rostock-Fans, usw. usf. schlicht undenkbar ist.
Hier müssen eher im Gegenteil Hunderschaften von Polizei und hohe Zäune ein zusammentreffen der Fans vermeiden.
Bei einem Derby KSC-VfB war ich z.B. auch schon live dabei. Selten bei einem "Sportereignis" eine dermaßen aggressive und aufgeheizte Stimmung vor, während und vor allem nach dem Spiel erlebt.
 
In den USA grillen die Raiders auch nicht mit den 49er zusammen. Es ist aber die Ausnahme, dass sich gekloppt wird und wenn, sind es einzelne. Hooligans, wie in Europa, gibt es dort nicht.
Bei uns gibt es mehrere Kategorien:
Der neutrale Zuschauer, der nur ein gutes Spiel sehen will
Der Zuschauer, der seinem Verein die Daumen drückt und traurig ist, wenn sein Verein verliert
Der Zuschauer, der für seinen Verein lebt und verbal allen anderen die Pest an den Hals wünscht
Der Zuschauer, der für seinen Verein lebt und gerne auch handgreiflich wird
Der Stadionbesucher, der in Vereinskluft das Spielende herbeisehnt, um endlich losprügeln zu können.

Es ist nun mal so, dass in einem 30000 Personen fassendem Stadion je 1000 der vorletzten und je 250 der letzten Gruppe mehr auffallen, als die restlichen 27500. Wenn dann die 2500 Leute aufeinander treffen, hat es kriegsähnliche Zustände.
Es ist unglaublich, wie sich Menschen zurichten, weil der eine ein gelb/schwarzes und der andere ein blaues Trikot anhat.
Ich habe es gehasst, an solchen "Veranstaltungen" teilnehmen zu müssen.
 
Die 49ers und die Raiders haben keine Rivalität, aber ich weiß worauf du hinaus willst.

@1-7 Im Ironiemodus ergibt es natürlich Sinn. Man muss eben auch sehen dass für viele "Fans" der Spieltag und der Alkoholkonsum eng verknüpft sind, man trifft sich vor dem Spiel in der Kneipe, nach dem Spiel wird gefeiert oder Frust getrunken, je nachdem.
In den USA steht der Sport im Vordergrund, die hauen sich höchstens dej Magen mit Beef, Nachos, Soda usw. voll, Alkohol spielt kaum eine Rolle.

Festzuhalten bleibt jedoch dass ein paar Idioten eine gesamte Fankultur in den Dreck ziehen. Hooligans schauen sich das Spiel gar nicht an, sie treffen sich vor dem Stadion mit den gegnerischen Hools und hauen sich die Birne ein. Fussball wird nur als Mediale Plattform benutzt.
 
Alkohol für die Zuschauer vor und während einer Sportveranstaltung ist ja per se nicht verwerflich. Das kann auch problemlos ablaufen. In den belgischen Supporter-Kneipen wird während der Frühjahrsklassiker ja auch nicht nur Wasser ausgeschenkt ;)
Trotz allem geht es im Radsport unter den Zuschauern immer weitestgehend friedlich zu. Da können Fans von unterschiedlichen Fahrern auch zusammen trinken und sich zusammen am Rennen erfreuen!
 
Der Stadionbesucher, der in Vereinskluft das Spielende herbeisehnt, um endlich losprügeln zu können.
Wenn dann die 2500 Leute aufeinander treffen, hat es kriegsähnliche Zustände.
Es ist unglaublich, wie sich Menschen zurichten, weil der eine ein gelb/schwarzes und der andere ein blaues Trikot anhat.
Ich habe es gehasst, an solchen "Veranstaltungen" teilnehmen zu müssen.

Den letzten Satz habe ich in dem Zusammenhang nicht verstanden. Hat man dich gezwungen, sich mit anderen vorm Stadion zu prügeln?

Für mich sieht es als sogenannter harmloser Anhänger eines derzeit mässig erfolgreichen Bundesligisten so aus, dass Fussballspiele und sogenannte Fankultur heutzutage nur als Ersatz für Stammesfehden von früher dienen. Das sind nicht unsere, also schlagen wir ihnen halt die Schädel ein. Ganz simple, brutale steinzeitliche Verhaltensweisen, mit Mühe von den Ordnungskräften auf unser aller Kosten nicht immer erfolgreich unterbunden. Man wundert sich über das archaische, von primitiven Verhaltensmustern bestimmte Erscheinungsbild dieser Pseudostammeskrieger. Unter der Woche mit dem rasierten Schädel im Arsch von Mannesmann und Konsorten, wird dann am WE die Sau rausgelassen.
Ich finde das die Gesellschaft sich doch mittlerweile ein bisschen weiterentwickelt haben sollte.

Gibt es da eigentlich nix von Ratiopharm?
 
Die Toten Hosen und Abramowich willst du doch nicht ernsthaft vergleichen? Mäzene wie Abramowich sind schlecht für den Fussball, da sie kein Interesse am Verein und dessen Tradition haben, denen geht es nur um Geld. Was den Verein ausmacht ist denen völlig egal. Und US-Sport ist auch was ganz anderes, da geht es auch nur um Geld, Vereinsidentifikation und Fankultur wie wir es hier in Deutschland haben gibt es dort nicht. Das versteht man aber wohl auch nur wenn man selbst regelmäßig bei seinem Verein in der Kurve steht.

Das verstehe ich nicht!

Abramowich sponsort für diverse Millionen Fussball-Vereine.

Das heisst nach Deinem Verständnis: Für jeden gesponsorten Euro bekommt der 1,01 € zurück oder 2 oder wie?
 
Zur Fussbalall
Keine Fankultur in den USA?????

Schau Dir mal Spiele der NBA, NFL, NEL u.s.w. auf einem amerikanischen Sender, mit Vorberichten, an. Bei Heimspielen von Collegemannschaften ist 3/4 der Uni dabei. Selbst die Highscoolmannschaften haben regelmäßig Zuschauerzahlen, um die sie jeder Fußball-Oberligaverein beneidet.

Unlängst wurde ein Spiel der 6. Fussball-Liga live von einer ÖR Landesanstalt übertragen. Die übertragen ohnehin schon sehr viel Fussball, fast jede Woche zur besten Sendezeit. Neuerdings sogar Frauen-Fussball aus nahezu leeren Stadien. Am letzten Samstag abend lief auf allen 5 Landessendern des ÖR die ich empfangen kann gleichzeitig Fussball. Muss das sein?

Schaltet die ZDF heute Sendung an. "Und jetzt kommen wir zum Sport" sagt irgendwann der Moderator. Mit Sport meint der Fussball. Das ist auch Fankultur!
 
Zur Fussbalall


Unlängst wurde ein Spiel der 6. Fussball-Liga live von einer ÖR Landesanstalt übertragen. Die übertragen ohnehin schon sehr viel Fussball, fast jede Woche zur besten Sendezeit. Neuerdings sogar Frauen-Fussball aus nahezu leeren Stadien. Am letzten Samstag abend lief auf allen 5 Landessendern des ÖR die ich empfangen kann gleichzeitig Fussball. Muss das sein?

Schaltet die ZDF heute Sendung an. "Und jetzt kommen wir zum Sport" sagt irgendwann der Moderator. Mit Sport meint der Fussball. Das ist auch Fankultur!

Das liegt daran, dass wir geschätzte 40 Millionen Couchnationaltrainer haben, die müssen bedient werden.
Es hat den Anschein, dass es in Österreich ähnlich ist.
 
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