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Fulcrum - keine Verschleissanzeige und keine Infos?

Das die Schwankungen im Neuzustand bei bis zu .2mm liegen, was ja schonmal 40% erlauben Abbriebs (lt. Fulcrum-Support oben) sind, wäre schon etwas heftig, oder?

Sollte man meine, ist aber so. Je nach Abnutzungsgrad der Matrizen entstehen beim Strangpressen der Profile schon deutliche Abweichungen, die beim Überfräsen der fertigen Felge auch nicht immer ganz wieder "eingefangen" werden.

Mit den 1 mm liegt man imho auf der ganz sicheren Seite. Wenn man sich weiter runtertraut dann kann es eben auch schnell mal kritisch werden, siehe das Beispiel mit den 0,9 mm wo die Felge dann de Freundschaft gekündigt hat.


In den Campa-Betriebsanleitungen (gibt´s auch Online, einfach das passenden Pendant zum Fulcrum-Laufrad raussuchen) ist übigens eine Meßmethode mit "Felgenbreite ohne Reifendruck vs. Felgenbreite mit Reifendruck" sowie das jeweilige Toleranzmaß angegeben.
 
Schönes Bild um zu zeigen, wie schwierig das Messen mit so einem Ding ist. Er muss das Gerät schon so halten, daß die Fühler auf derselben Höhe messen.

In den Campa-Betriebsanleitungen (gibt´s auch Online, einfach das passenden Pendant zum Fulcrum-Laufrad raussuchen) ist übigens eine Meßmethode mit "Felgenbreite ohne Reifendruck vs. Felgenbreite mit Reifendruck" sowie das jeweilige Toleranzmaß angegeben.
Das scheint mir die beste Methode zu sein.
 
Campa gibt an das eine Aufweitung um 0,5 mm bei 7 bar die Toleranzgrenze ist.

Das Messen mit dem Tastzirkel ist nicht so schwer, wenn man den locker hält, dann kneift der sich durch die Federspannung so dass der Winkel stimmt.

Wie weit man sich runter traut hängt natürlich auch vom verwendeten Reifendruck und der Reifenbreite ab. Wer mit 23er Reifen und 6-7bar fährt, der stresst das Felgenhorn nicht halb so viel wie jemand der seinen 28er auf 8,5 bar knüppelt.
 
Im Übrigen sind brechende Felgenflanken ein äusserst seltenes Ereignis. Ich würde sagen, daß mehr als 99% aller Felgen einen anderen Tot sterben.
 
Schönes Bild um zu zeigen, wie schwierig das Messen mit so einem Ding ist. Er muss das Gerät schon so halten, daß die Fühler auf derselben Höhe messen.


Das scheint mir die beste Methode zu sein.
:DDas schwierigste ist das Ding mit einer Hand zu halten,während man fotografiert...
Gemessen wird natürlich die Felgenflanke,nicht das Hörnchen.
 
Im Übrigen sind brechende Felgenflanken ein äusserst seltenes Ereignis. Ich würde sagen, daß mehr als 99% aller Felgen einen anderen Tot sterben.

Viele werden ein Glück schon vorher vernünftiger weise ersetzt.
Ich habe ein Hinterrad mit stark durchgebremster Felgenflanke vom Rennrad auf den Crosser verbannt. Dort darf es dann bei deutlich geringeren Luftdrücken (max 3 Bar ) noch eine Schlechtwettersaison sein Dasein fristen bevor es endgültig entsorgt wird. (ein Restrisiko bleibt natürlich , aber die Felge dehnt sich bei aufgepumpten Reifen nun deutlich weniger )
So kann ich mir halbwegs sicher sein das mir die Felge nicht um die Ohren fliegt , was sie bei jetzigem Zustand bei 8 Bar mit Sicherheit tun würde.
 
Mein Radldealer hat mir das mal so erklärt.
" Gerhard, lass die Luft ab und stell die Bremse so ein das die leicht am Rad anliegt. Dann pumpst Luft auf und wenns Rad dann klemmt, ist die Felge Schrott. "
Klingt für mich nach einer brauchbaren Prüfmethode.
 
So, ich habe eben mein Racing 3 Hinterrad raus geschmissen. Rest "Fleisch" waren 0,6-0,7 mm nach 20.000 km Schlechtwetter- und Winterbetrieb.

25943617pd.jpg


25943620ca.jpg


Also bis jetzt lief es problemlos und hat in den letzten 2 Ausfahrten angefangen zu stottern. Man merkt also sehr wohl wann es so langsam zu Ende geht. Jetzt sind Zondas drin, die kommen ab Werk mit 1,4 mm Flanke.
 
Hallo Leute,

vielen Dank für eure Antworten - echt stark hier so schnell und erstklassige Hilfe zu bekommen.

Werde mein Hinterrad also noch ein paar Tausend Kilometer fahren können. Ab und zu mal beim Aufpumpen die Aufweitung nachmessen sollte reichen. Und wenn der Reifen wegen eines Defekts runter ist, wird die Wandstärke gemessen. Und wenn's unterwegs stottert - vorsichtig nach Hause fahren und dort neuen LRS einbauen.

Apropos neuer LRS: Wollte mir die Fulcum Racing 5 holen, aber die gibt's angeblich nur mit roten Speichennippeln? Und die Racing 3 in Schwarz haben eine weiße Nabe - passt alles nicht zu meinem Renner. Aber vielleicht kann mir der Fulcrum-Support für 2017 neue Designs in schlicht Schwarz/Silber in Aussicht stellen?


LG
 
Apropos neuer LRS: Wollte mir die Fulcum Racing 5 holen, aber die gibt's angeblich nur mit roten Speichennippeln? Und die Racing 3 in Schwarz haben eine weiße Nabe - passt alles nicht zu meinem Renner. Aber vielleicht kann mir der Fulcrum-Support für 2017 neue Designs in schlicht Schwarz/Silber in Aussicht stellen?
Überleg Dir das nochmal. Die Racing 3 haben wie die Zodas die bessere Konuslagerung.
 
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Hallo Leute,

Apropos neuer LRS: Wollte mir die Fulcum Racing 5 holen, aber die gibt's angeblich nur mit roten Speichennippeln? Und die Racing 3 in Schwarz haben eine weiße Nabe - passt alles nicht zu meinem Renner. Aber vielleicht kann mir der Fulcrum-Support für 2017 neue Designs in schlicht Schwarz/Silber in Aussicht stellen?

LG

Hallo, was das Modelljahr 2017 angeht weiss ich leider auch noch nichts; die roten Speichennippel sind aber immer wieder in der Diskussion.
 
Überleg Dir das nochmal. Die Racing 3 haben wie die Zodas die bessere Konuslagerung.

Aber sind die R3s oder Zondas nicht auch nur "Wegwerfartikel"? Denn was nützt mir die bessere Lagerung, wenn ich die Felge doch nach 15tkm aufgebraucht habe und eine Ersatzfelge preislich unattraktiv ist? Dann geht zusätzlich die bessere Lagerung mit in den Altmetallcontainer, oder?

Daher fande ich die R5 vom Preis/(Gewicht+Stabilität)-Verhältniss und für meinen, eh nicht ganz so leichten Renner, am besten.

LG
 
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