"First Layer" mit Windstopper oder ähnlich vorn?

Endlesswinter

Aktives Mitglied
Hallo Schwarmintelligenz

Gibt es ein Funktionsunterhemd, neudeutsch First Layer, das an der Brust bis zum Hals hoch or Wind schützt?

Ich fahre häufig mit verschiedenen Langarm-Funktionsshirts unter dem noralen Radtrikot. Das passt auch oft gut, nur wirds mir in Abfahrten vorn zu kühl. Seitlich und hinten brauchts nix.

Danke!
 

Micki

Sometimes you're the hammer, sometimes the nail
Warum man die unterste Schicht winddicht macht und nicht die Oberste hab ich auch noch nie verstanden. Kann es jemand erklären?
 

Plautzilla

Winterspeck? Der war nie weg!
Damit man mit der winddichten unteren Schicht ständig überhitzen kann, falls doch mal die Sonne raus kommt, und auf garkeinen Fall lüften da halt winddicht? :rolleyes:
Keine Ahnung, mir ist diese Taktik auch schleierhaft und für mich auch null praktikabel aus eben genannten Gründen.
 

Pedalinski

Aktives Mitglied
Ich habe so ein Hemd von Rose, ziehe es aber sehr selten an: Ein winddichter "Last Layer" trägt sich angenehmer und lässt sich leichter an-/abzwiebeln. Einen Vorteil am "First Layer" habe ich nicht entdecken können. Außerdem trägt sich das Shirt nicht so angenehm, rein subjektiv natürlich.
 

dapf

Aktives Mitglied
Die Zielgruppe der winddichten Unterwäsche (ja, da gibt's sogar Schlüpper) sind nicht so sehr Radfahrer, sondern Sportarten, bei denen die oberste Schicht dünner und beweglicher sein muss: Skilanglauf, Biathlon, Eisschnelllauf zum Beispiel. Da haste im Wettkampf nicht allzu viel an, schon gar keine winddichte (Flatter)Schicht obendrauf. :D
 

Heshthot

höhenmetersüchtig
Oder wenn man es im Angebot kriegt - hab das Ding mal bei Globetrotter für 20€ geschossen.:)
Ist ein sehr gutes Teil, das sich angenehm trägt und sogar bis 60 °C waschbar ist.

Ich trag es gerne bei kühleren Temperaturen, wenn's etwas windiger ist. Unter die Windweste kann es da schon mal drunter ziehen, da die nicht so eng sitzt. Bei dem Hemd kann das nicht passieren.
Ob ich 70 € dafür ausgeben würde weiß ich nicht. Für 20 € war es ein guter Fang.

Nebenbei: Löffler hat solche Hemden auch im Angebot.
 

lakecyclist

Seeradfahrer
Ich würde auf eine winddichtes Unterhemd verzichten, da ein solche die Atmungsativität einschränkt (auch wenn das Marketing der Hersteller etwas anderes verspricht). Stattdessen würde eine Windweste/-jacke mit Netzrücken anziehen, z. B. https://www.castelli-cycling.com/de/men/tops/cycling-vests/p/451705619P-032
Vorteile: Der Wind bleibt möglichst weit weg vom Körper. Kann sehr leicht in der Trikotasche verstaut werden, wenn man Sie nicht braucht, z. B. Anstieg. @Endlesswinter, das geht mit einem Unterhemd nicht und vor der Abfahrt ist der Anstieg, wo du mit einem dicken oder wenig atmungsaktiven Unterhemd schnell überhitzt und bergab dann noch mehr auskühlst.
 

frankblack

Aktives Mitglied
das geht mit einem Unterhemd nicht und vor der Abfahrt ist der Anstieg, wo du mit einem dicken oder wenig atmungsaktiven Unterhemd schnell überhitzt und bergab dann noch mehr auskühlst
ich stimme zu, dass eine Windweste den besseren/kontrollierbareren Windschutz leistet, aber beim Bergauffahren mit so einem Windstoppershirt kann man den Klimahaushalt natürlich durch öffnen der Reisverschlüsse der äusseren Schichten gut regulieren. In den Bergen bei Sonne und Wind kann das schon Sinn machen. So ein Shirt mit Windstopper auf der Vorderseite verliert ja nicht komplett die Atmungsaktivität. Früher habe ich gerne von Odlo so ein Shirt verwendet, mittlerweile ist mir Merino auf der Haut und darüber Windschutz lieber - aber jeder wie er will.
 

solution85

Aktives Mitglied
Ich glaube das die oberste Schicht, immer die winddichte ist, kommt eher aus dem Outdoorbereich. Da sind die unteren Schichten ja eigentlich immer nur zur Isolation gegen Kälte. Dieses Isolationsmaterial saugt aber meist Wasser recht gut auf und lässt auch Wind durch. Daher kommt dann halt immer die Regen/Windschutzschicht oben drauf.
 

lakecyclist

Seeradfahrer
Ich glaube das die oberste Schicht, immer die winddichte ist, kommt eher aus dem Outdoorbereich. Da sind die unteren Schichten ja eigentlich immer nur zur Isolation gegen Kälte. Dieses Isolationsmaterial saugt aber meist Wasser recht gut auf und lässt auch Wind durch. Daher kommt dann halt immer die Regen/Windschutzschicht oben drauf.
Aber welchen Sinn macht es den Wind bis zur untersten Schicht durchkommen zu lassen?
 

solution85

Aktives Mitglied
Aber welchen Sinn macht es den Wind bis zur untersten Schicht durchkommen zu lassen?
Eigentlich keinen.. aber wenn man nicht nass wird, dann kann man das schon so machen. Ich finde dieses Windstoppermaterial auch nicht ganz so angenehm direkt auf der Haut. Marketing hin oder her, aber unter dem Strich ist es doch nicht ganz so atmungsaktiv, wie herkömmliche Stoffe.
 

Micki

Sometimes you're the hammer, sometimes the nail
Im Großen und Ganzen scheint da bei uns Konsens zu Herrschen: Die winddichte Schicht gehört nach außen, die inneren Schichten sind für den Feuchtigkeitstransport und ggf. Isolation zuständig. Auf winddichte Unterwäsche kann/sollte im Radsport verzichtet werden.
 

Endlesswinter

Aktives Mitglied
Ich brauche das für
a) Rennen bei kalten Temperaturen, ggf mit Abfahrten, wo ich im normalen Vereinstrikot starten möchte (Aerodynamik, Startnummerbefestigung, Trikottaschen...
b) Bergtraining mit sich abwechselnden Anstiegen und Abfahrten

Es ist ein

Löffler - Windstopper Singlet Transtex Light

Geworden, passt mir (187/74) in XS ganz gut und erfüllt genau den angedachten Zweck.
 
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