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Euer Radsportmoment des Jahres 2025 (Profiradsport)

Taunus86

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Silvester ist ja immer Zeit für Jahresrückblicke...darf hier doch nicht fehlen!

Mich würde interessieren, was für Euch der Radsportmoment des Jahres 2025 war. Mir geht es explizit nicht um persönliche Momente, sondern um alles mit Bezug auf professionellen Radsport. Persönliche Momente sind mit Sicherheit auch interessant...wer mag kann ja einen entsprechenden Thread eröffnen :)

Für mich persönlich war es die 16. Etappe der diesjährigen Tour de France mit Bergankunft auf meinem Lieblingsberg...dem Ventoux. Ich hatte quasi durchgehend Gänsehaut während der Schlussanstieg lief.

  • Die Zuschauermassen in der Virage St. Esteve
  • Der Gesichtsausdruck von Enric Mas während seiner Attacke
  • Visma mit mehreren Relaistationen gegen Pogi (Tiiiieeeeeesj)
  • Ilan van Wilder, der gefühlt aus dem Nichts auftaucht und sich nochmal für Paret-Peintre aufraucht
  • Ein französischer Etappensieger auf dem Mont Ventoux.

 
Ausm Bauch heraus habe ich zwei Lieblingsmomente.

Giro Etappe 20. Yates macht mit Visma Del Torro und Carapaz platt.

Tour Etappe 21. Van Aert zieht Pogacar davon und gewinnt die Etappe. Gänsehaut...auch wenn ich teils nicht hinschauen konnte, da ich permanent befürchtete, dass gleich jemand auf dem nassen Pavé bergab stürzt.
 
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Milan - San Remo, als van der Poel am Poggio nochmal eben kurz locker drüber zog.
Giro Yates, als der von der Naivität von del Toro profitierte und damit gewann.
Touretappe mit van der Poel und Rickaert in der Flucht.
Roubaix
Dwaars door Vlaanderen mit dem Sieg von Powless.
 
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Für mich ganz klar der Zweikampf von Pog gegen MVDP bei MSR den Poggio hoch. Wie Pog immer wieder alles gibt, aber MVDP dran bleibt und dann selber nochmal angreift. Dann das Comeback von Ganna, der sich den Poggio hoch hinter beiden festgebissen hatte.
 
Platz 3: Die Leistung von Florian Lipowitz im ganzen Jahr - insbesondere bei der Touretappe, wo er TP attackiert hat, krachen gegangen ist und trotzdem durchgezogen hat. - und wie er bei allen Interviews bescheiden blieb.
 
Colle delle Finestre. Der liefert einfach immer 👍

Nr 2 ist alles was Pauline dieses Jahr gemacht hat. Nr 3 ist alles was nach Jhonny Narvaez Leadouts passiert ist.
 
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1. Strade Bianche, das Comeback vom Pogacar nach echt hartem Crash
2. Magdeleine Vallieres bei der Strassen WM der Frauen, die allen Favoriten ein Schnippchen schlägt
3. Tourmalet und der Abstieg von Evenepoel inklusive der üblichen Ausreden.
 
Meine top 3 - mit der Reihenfolge tue ich mich allerdings schwer, deshalb chronologisch:

Mailand-San Ramo: Ich fands schön, dass es mal nicht nur am Poggio zur Sache ging, und beeindruckend, wie die drei es durchgezogen haben.

Paris-Roubaix: Es ist selten, dass ein Toursieger, auch noch des Vorjahres und desselben Jahres, auf dem groben Pflaster nicht nur mitfährt, sondern das Rennen aktiv gestaltet und sehr nah an den Sieg kommt. Unterschiedlicher als Tour de France und Paris-Roubaix können die Anforderungen im Straßenradsport ja kaum sein. Und ebenfalls beeindruckend, dass MvdP bei den großen Dingern verlässlich abliefert.

die letzten beiden Bergankünfte der Tour de France: die fand ich in verschiedener Hinsicht bemerkenswert. Zum einen schien mit Pogi irgendwas nicht zu stimmen, normalerweise fährt der nicht wie ein Edelhelfer an der Spitze der Gruppe und lässt sich zwei eigentlich sichere Etappensiege entgehen. Zum anderen, dass Vingegaard fast nur an Pogis Hinterrad fährt und sich offenbar schon mit Platz 2 zufrieden gegeben hat. Und auch zum dritten, dass Arensmann durchgezogen hat und denkbar knapp doch noch belohnt wurde.

Und abseits der genannten Highlights war der Schmunzel-Moment des Jahres, als 3 Visma-Fahrer in der 4er Gruppe die Plätze 2-4 belegen.
 
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