WilliW
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oder Rennradfahrer, die sich den Spaß machen, an einem 150km mit 3500hm zu fahren,In der Tat ist eine Dreifach-Kurbel eine intelligente Lösung für eine möglichst breit gefächerte und dabei fein abgestufte Übersetzung. Rennradfahrern, die wegen relativ schwach ausgeprägter Steigleistung...
Es stellt sich die Frage, wie ein jeder für sich "Schaltkomfort" definiert. Die Gänge sollen richtig schön reinflutschen und das auch unter Last. Das ist für mich Schaltkomfort, den eigentlich alle vernünftig eingestellten Gruppen gewährleisten, egal ob 2-fach oder 3-fach.. Bei Kombinationen, die ich / man aufgrund des Schräglaufs sowieso nicht fahren will, genau durch dieses Schleifen darauf hingewiesen zu werden, ist für mich kein Nachteil. Und wenn ich dann (kurzzeitig) doch in diesem Gang bleiben möchte, kurz den Hebel zum Trimmen anzutippen, ist für mich auch kein Abstrich beim Komfort. Enge Abstufungen und Schaltpunkte in den richtigen Geschwindigkeitsbereichen geht da für mich schon eher in Richtung Komfort. Aber jetzt sind wir schon wieder bei 2-fach/3-fach...... beispielsweise zu einer Apex mit der für diese Gruppe typischen 11-32 Kassette greifen, wäre mit einer Dreifach auf alle Fälle besser gedient. Anderen Rennradfahrern, die mit kleinsten Übersetzungen im Bereich von 34/28 auf allen Wegen zurechtkommen würde ich immer zu einer Zweifach raten. Den Grund für die in letzeren Fällen bevorzugte Zweifach sehe ich im eindeutig besseren Schaltkomfort. Eine korrekt nach Campa Anleitung eingestellte Zweifach hat genau nur zwei Umwerferpositionen, die ohne Nachtrimmung mit einem Schaltschritt erreichbar sind. Aus diesen Umwerferpositionen lässt sich die komplette 11-fach Kassette schleiffrei und ohne Nachtrimmung bedienen. Das können Getriebe mit Dreifach-Kurbeln nicht leisten.
(PS: Komme sowohl mit meiner eignen 3-fach als auch im Urlaub mit Kompakt bestens zurecht, also für mich kein Glaubenskrieg.)
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