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Drehmoment bei Schaftvorbauten

Schraubereddie

Schraubst du noch, oder fährst du schon?
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Ich bin grade auf der Suche nach Drehmomenten für alte Bike Parts.

Wie sieht es aus bei Cinelli / 3T Schaftvorbauten?

Ich habe die M8 Inbusschraube für die Konusklemmung mit Fett eingesetzt und mit 17NM angezogen, Die Lenkerklemmung ebenfalls.

Vorhher immer nach Gefühl, einmal hatte sich das Ding gelöst. Nun habe ich sie mit Drehmoment nachgezogen.

Folgende Angaben habe ich gefunden, welche mir für gefettet sehr hoch erscheinen.

Quelle*
3ttt/Cinelli M8 Gabel (1 Bolzen Expander) 20Nm - Lenker (1Bolzen) 25Nm
 
Das ist der Grund, warum ich so froh bin, dass man es bei Fahrrädern nicht mit Raketentechnologie zu tun hat. Klassiker schrauben geht wirklich ohne Dremo, aber bisschen schrauben können musste schon. ;)

Gruß, svenski.
 
So nochmal in sachlicher Form.

Der Drehmomentschlüssel hat ganz klar seine Anwendung auch bei Klassikern.

Eine Sattelstütze welche rutscht, sollte so fest wie nötig sein.

Wenn ich mich mit dem Drehmomentschlüssel heran taste, kann ich mich langsam steigern und beobachte dabei die Muffe.

Wenn ich von Handdrehe, kann es gut sein, dass ich nachher einige NM darüber liege, genau diese einige NM darüber sind genau zu vermeiden.

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Kerben in Rennlenker leichtbauten,gesprengte ausgebeulte Gabelschäfte, gequetschte Sattelrohrmuffen usw... alles weil die Leute mit viel Gefühl gearbeitet haben.

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Bei arbeiten mit dem Drehmomentschlüssel ist natürlich einiges zu beachten.

1.) Schlüssel sollte geeicht sein.
2.) Haltung handhabung, Geschwindigkeit.

Schraube: Gefettet, geölt, trocken, mos2 usw.....

Reibwerte, Zugspannung, etc....

Wer einmal neue Zylinderkopschrauben am Otto Motor agezogen hat, der weiss wozu es Drehmomente gibt.

Ich mache auch vieles nach Gefühl, merke aber, dass es manchmal auch zu wenig sein kann.

Kaputtmachen würde ich nie etwas, da mit Gefühl, aber bei gröberer Belastung kann es auch sein, dass sich irgendwas löst.
 
Das blaue Buch der Fahrradtechnik gibt für Schaftvorbauten
von Control Tech 144-168,
von Shimano 174-200 inch-pound (in-lb) an.
(Nm=in-lb/8,851).
 
War das der Prototyp neben dem Waschbecken in Deiner Werkstatt?


Drehmomentschlüssel find ich jetzt sinnvoller als die Kettenlinie am Hinterrad zu berechnen...

wichtig sind die Ergebnisse aus der Werkstatt;):p

Drehmomentschlüssel habe ich natürlich , aber nich für die Klassiker, und Kettenlinie ist auch ein sehr entspanntes Thema beim Klassiker.

Aber was sagt mir das wieder , Kunden haben nichts in meiner Werkstatt verloren:rolleyes::D.
 
Klassiker sind ja auch nur oller Schrott, zu der Zeit gab es noch keinen Maschinenbau.

Ich habe 1990 mit ganz neuen Skripten studiert, dort wurde der Drehmontschlüssel geplant-. Später als es dann Alurahmen und Carbonrahmen zu kaufen gab, gab es dann auch einen Drehmomentschlüssel für Fahrradwerkstätten-.
Vorher warn diese nur für Luft und Raumfahrt Techniker zulässig.:D
 
Letzt endlich bin ich zu folgenden Entschluss gekommen.

Da keine verlässlichen Angaben durch den Hersteller zu finden sind, kann man nur schätzen.

Man hat Tabellen und Richtwerte für die Schraube, da aber das geklemmte Material, Lenker, Vorbau usw.... auch entscheident sind, ziehe ich die Schraube lieber weiterhin mit Gefühl an.
Bis auf Tretkurbelarme und Innenlagerpatronen, sowie Freilauf.
Da sind in der Regel auch Angaben zu finden-.

Die Lenkerklemmung zum Beispiel mit 25Nm an einem filigranen 3T Rennlenker anzuknallen, könnte tödlich enden.
Ich vermeide auch gebrauchte Lenker, wo ich deutliche Klemmspuren feststellen muss.

Also Jungs die Bierkannen raus und ein dreifaches hoch auf den goldenen Drehmoment :bier:
 
Klassiker sind ja auch nur oller Schrott, zu der Zeit gab es noch keinen Maschinenbau.

..sorry den gab es natürlich schon, und noch sehr viel früher, aber da waren die Ingenieure noch Praktiker grad. und nich Dipl. Ing.
Ich habe die FHS neben an , und die zukünftigen Dippel Inginöre stehen jeden Tag vor der Türe mit ihren technischen Problemen an ihrem Rad:rolleyes:.
 
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