RudiRadel
Alter Sack
Damit wir hier auch mal wieder über den Radsport und nicht nur über seine unangenehmen Begleiterscheinungen reden….
City-Night in Rhede erneut toller Erfolg
Wegmann vor Voigt und Knees
Aus Sicht eines Zuschauers kann ich sagen, dass es wirklich ein spannendes und attraktives Rennen war. Die Runden wurden auf dem engen Stadtkurs mit einem Schnitt von zwischen 44,3 und 48,7 km/h gefahren. Neben Startern aus den PRO-Tour-Teams waren auch Continentalteams vertreten.
Beeindruckt hat mich vor allem, wie Voigt alleine einen 45-Sekunden Vorsprung einer 4er-Gruppe mit Markus Fothen innerhalb von 2 Runden (rd. 2,7 km) übersprang. Die Begeisterung der Zuschauer war dermaßen groß, dass man glauben konnte, er werde nach vorne gejubelt.
Bemerkenswert auch der Tscheche Jiri Jezek, der als Beinamputierter nicht nur die ganze Strecke im Hauptfeld mithalten konnte sondern gegen Rennende deutlich machte, dass er keinesfalls schlechter als viele der anderen Teilnehmer fährt. Bei den Paralympics 2000 und 2004 gewann er je eine Gold- und Silbermedaille.
Solche Veranstaltungen sind klasse für den Radsport. Denn durch diese regionalen Events springt der Funke immer wieder aufs neue über und wirbt für unsere Sportart.
City-Night in Rhede erneut toller Erfolg
Wegmann vor Voigt und Knees
Meldung des RSC Central Rhede
Der neue Lokalmatador fasste auf Anhieb die Chance beim Schopf: Der Münsteraner Fabian Wegmann (26) vom Team Gerolsteiner hat am frühen Samstagmorgen die 15. City-Nacht des RV Central Rhede gewonnen. Der Tour-de-France-Sieger setzte sich auf der Zielgeraden im Spurt gegen den Berliner Jens Voigt (34/CSC) durch, der mit nur minimalem Rückstand Zweiter wurde bei einer Radlänge Vorsprung vor dem Dritten Christian Knees (25/Milram).
Vor wiederum etwa 20 000 Zuschauern war das Rennen vor allem von der Spannung geprägt. Eine Vierergruppe, die zwischenzeitlich 45 Sekunden Vorsprung hatte auf dem engen, 1380 Meter langen Kurs in der Rheder Innenstadt bei besten Witterungsbedingungen, wurde nach gut der Hälfte der Distanz vom Feld eingeholt – vor allem durch ein couragiertes Fahren von Jens Voigt. In den letzten fünf Runden der insgesamt 96 Kilometer oder 70 Runden setzte sich das Trio aus einer Führungsgruppe ab, die aus acht Fahrern bestand.
„Das Rennen ist auf der Zielgeraden entschieden worden“, gab sich Jens Voigt, dem die Sympathien der Zuschauer zuflogen, als fairer Zweitplatzierter: „Man kann nicht immer gewinnen. Das war eine knappe Entscheidung mit wenigen Metern Vorsprung vor Fabian, dem ich zum Sieg gratuliere. “ Der Münsteraner konnte sein Glück kaum fassen, „gegen solch ein starkes Feld gewonnen zu haben. Und das bei dieser Superstimmung in Rhede. “ Kein Wunder, dass der Veranstalter RV Central Rhede froh ist, den sympathischen Münsteraner als neuen Lokalhelden zu haben nach Rolf Aldag (Beckum), der seine Karriere beendete und für den Rhede „immer wie mein Wohnzimmer“ war. Fabian Wegmann wurde von Moderator Marcel Wüst befragt, wieso ein Münsterländer so gut die Berge hochklettern könne, obwohl das Münsterland so platt sei: „Wir haben doch die Baumberge“, entgegnete Fabian Wegmann und fand sich nach seinem Sieg bestätigt: „Die Baumberge sind vielleicht doch nicht so ganz ohne.“
Und Christian Knees, im Frühjahr Sieger von „Rund um Köln“, war mit seinem dritten Rang vor Tom Veelers (Rabobank), dem Deutschen Meister Dirk Müller (Team Sparkasse), Andreas Kappes (Elite Germany), Sven Teutenberg (Team Vorarlberg) und Ralf Grabsch (Milram) einverstanden: „Wenn ein Wegmann und ein Voigt vor mir liegen, kann man mit dem dritten Rang mehr als zufrieden sein. “
Jens Voigt fand das Rheder City-Nacht-Flair, als erst gegen 22.38 Uhr gestartet werden konnte, dermaßen grandios, dass er versprach, auch in den nächsten Jahren nach Rhede zu kommen: „Die Leute sind hier alle dermaßen begeistert, da muss man einfach hier fahren und nicht woanders bei anderen Veranstaltungen.“ Die Rheder und vielen Zuschauer aus der Region werden‘s gerne gehört haben. Quelle: www.central-rhede.de
Aus Sicht eines Zuschauers kann ich sagen, dass es wirklich ein spannendes und attraktives Rennen war. Die Runden wurden auf dem engen Stadtkurs mit einem Schnitt von zwischen 44,3 und 48,7 km/h gefahren. Neben Startern aus den PRO-Tour-Teams waren auch Continentalteams vertreten.
Beeindruckt hat mich vor allem, wie Voigt alleine einen 45-Sekunden Vorsprung einer 4er-Gruppe mit Markus Fothen innerhalb von 2 Runden (rd. 2,7 km) übersprang. Die Begeisterung der Zuschauer war dermaßen groß, dass man glauben konnte, er werde nach vorne gejubelt.
Bemerkenswert auch der Tscheche Jiri Jezek, der als Beinamputierter nicht nur die ganze Strecke im Hauptfeld mithalten konnte sondern gegen Rennende deutlich machte, dass er keinesfalls schlechter als viele der anderen Teilnehmer fährt. Bei den Paralympics 2000 und 2004 gewann er je eine Gold- und Silbermedaille.
Solche Veranstaltungen sind klasse für den Radsport. Denn durch diese regionalen Events springt der Funke immer wieder aufs neue über und wirbt für unsere Sportart.