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Billiges Schaltwerk vs. teure?

mugger

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In einem anderen Forum meinte einer, das weichere Schalten kommt von der Kassette & co, nicht vom Schaltwerk.

Logisch betrachtet kann ich dem nur zustimmen.
Ein Schaltwerk macht ja nichts anderes, als die Kette >rasterlos< horizontal zu verschieben (genau wie beim Umwerfer).

Dieser Überlegung folgend, könnte man eig. (bei gleicher Gangzahl) das billigste Schaltwerk nehmen - richtig?

Event. könnte es mehr Sinn machen, einen besseren Shifter (MTB) zu nehmen - kenne mich da aber zu wenig aus.
Jedenfalls am RR bemerke ich keinen Unterschied zu Sora (6 Jahre gefahren) vs. 105 STi
 
Das Schaltwerk schaltet entweder oder auch nicht. Der Unterschied zu den teureren Schaltwerken sind Material und Gewicht. Ein 105er STI dürftze mit einem Sora Schaltwerk aber wohl nicht funktionieren.
 
Wenn das Schaltwerkj den richtigen Schwenkbereich und das richtige Übersetzungverhältnis hat dann ist egal ob leicht oder schwer, teuer oder billig. Ob es gut schaltet hängt eher ab von den Zügen, der Kette und Kassette und der Mechanik der Shifter.
 
was bei mir mal einen recht erheblichen Unterschied gemacht hat, war die gebrauchten Schaltröllchen gegen welche von Tacx auszutauschen. Die alten waren abgenutzt, aber auch nicht sehr extrem.
Was mir dabei aufgefallen ist, ist das die die von Tacx deutlich weniger Seitenspiel hatten.
Nun weiss ich natürlich nicht worauf das bessere Schalten zurückzuführen war., auf die neuen Zähne des Röllchens oder die Lagerung. Aber potenziell könnte es schon Unterschiede geben inwieweit ein Änderung der Zugspannung unmittelbar in die horizontale Bewegung des oberen Schaltröllchen umgesetzt wird.
Will allerdigns auch nicht behaupteten das es diese Unterschiede gibt, bzw. diese signifikant sind
 
... Ob es gut schaltet hängt eher ab von den Zügen, der Kette und Kassette und der Mechanik der Shifter.


Genau, wollte ja auch nur sicherstellen, dass ich nichts übersah ;)


...
Was mir dabei aufgefallen ist, ist das die die von Tacx deutlich weniger Seitenspiel hatten.

Bei meinem Sora RR war nach 36 000KM das obere Schaltröllchenlager fertig - nicht das Rad ansich.
Das eig. Lager besteht ja nur aus 2 Rohrhülsen - so nenne ich sie jetzt mal - 0,50€ Teil.
Habe einfach einem alten Deore Schaltw. das obere harausgerippt - danach schaltete es wieder wie neu (schaltete vorher auch, aber im mittleren Bereich schien es etwas zu haken )
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Taxc Rollen haben gar kein seitliches Spiel, weil das bei Rikula-Lagern nicht geht. Da ist das obere Röllchen einfach schmaler ausgeführt um das zu kompensieren. Es schaltet sich mit den Rollen etwas direkter/knackiger als mit den gleitgelagerten mit seitlichem Spiel.
 
Was mir dabei aufgefallen ist, ist das die die von Tacx deutlich weniger Seitenspiel hatten.
Bei Shimano wird das obere Röllchen eigentlich immer mit einen Gleitlager ausgeführt, welches ein definiertes axiales Spiel hat. Dadurch wird erreicht, dass man das Schaltwerk nicht ganz so auf den Punkt einstellen muss, weil kleine Ungenauigkeiten bei der Positionierung des Schaltwerks unter dem jeweiligen Ritzel durch das axiale Spiel ausgeglichen werden. Hat man dieses Spiel nicht, führt jede kleinere Fehljustage der Zugspannung dazu, dass das Schaltwerk die Kette leicht neben die Mitte des Ritzels führt und es zu entsprechend lauteren Laufgeräuschen kommt. Das ist erst einmal ein Vorteil des axialen Spiels des Schaltröllchens, aber wie immer im Leben kein Vorteil ohne Nachteil: Beim Schalten muss man das axiale Spiel erst einmal überwinden, der Schalthebel hat eine (geringfügige) Totzone und deshalb wird das Schalten als nicht ganz so knackig empfunden. SRAM hat wohl kein axiales Spiel am oberen Schaltröllchen, Nachkauf-Röllchen von Tacx haben das wie Du schreibst offenbar auch nicht, bei Campa weiß ich es nicht.

Ich persönlich halte das axiale Spiel eher für einen Vorteil, denn es gleicht auch leichte Fehlstellungen aus, die sich z.B. durch Temperaturunterschiede ergeben können und die man durch Einstellen gar nicht ausgleichen kann, weil sie sich innerhalb einer einzigen Tour ergeben, z.B. Passhöhe 5°C - 10°C und dann im Tal 25°C. Wenn ich die entweder/oder-Wahl habe, ist mir der ruhige, leise Lauf der Kette lieber als ein etwas knackigeres Gefühl beim Betätigen des Schatlhebels.
 
Ich hatte das Problem das ich meine Schaltung vorher nicht ganz exakt eingestellte bekommen hatte, obwohl ich schon Züge und Zughüllen gewechselt hatte. Zumindest bei einem Ritzel in der Mittel gab es keine Zugspannung bei der der Ritzel sofort rauf und runter geschaltet wurde. Und ich hab die Spannung in 1/8 Umdehungungen geändert. Jetzt mit den Tacx Röllchen ist 1/4 Drehung kein Problem mehr.
Andere Laufgeräsche konnte ich bis her nicht bemerkten. Als Flachländer hab ich aber bisher auch keinen extremen Temperaturunterschiede. Im Winter werde ich das mal beobachten
Aber wie geschrieben, die Röllchen waren auch schon abgenutzt, wenn auch nicht extrem. Es muss also nichts mit dem Spiel zu tun haben. Das ich die Tacx Röllchen gekauft hatte lag auch nur daran das die oft gelobt wurden und günstig sind.
 
Ich hatte das Problem das ich meine Schaltung vorher nicht ganz exakt eingestellte bekommen hatte, obwohl ich schon Züge und Zughüllen gewechselt hatte. Zumindest bei einem Ritzel in der Mittel gab es keine Zugspannung bei der der Ritzel sofort rauf und runter geschaltet wurde. Und ich hab die Spannung in 1/8 Umdehungungen geändert. Jetzt mit den Tacx Röllchen ist 1/4 Drehung kein Problem mehr.
Woran auch immer das gelegen hat, an den Röllchen wohl am allerwenigsten.
Vielleicht hast du ja durch den Röllchentausch einfach an der richtigen Stelle den Dreck entfernt?

Immer dann, wenn es sich nicht mehr ganz sauber schalten ließ, waren das bei mir: Kettenwechsel war mal wieder fällig, Ritzel verschlissen, Schaltzüge waren fällig. Hüllen eher selten, aber durchaus auch, Schalthebelinnereien verschmutzt/verharzt, Zugführung unter dem Tetlager verschmutzt oder gar verschlissen, ...

Gerade der Zughüllenbogen am Schaltwerk ist öfter mal fällig.

"Merkwürdiges" Schaltgefühl kommt oft von nicht ganz plan gekürzten Schaltzughüllen. Da ich keine Zughüllenzange besitze, dafür aber einen Dremel, kommt der bei mir zum Einsatz. - Mit besten Ergebnissen. :cool:

Die Schaltröllchen selbst, werden einfach gefahren, bis sie nahezu rund sind. Die werden nur ab und an mal etwas mitgeputzt und bekommen ein Kleckschen Öl. - Wenn alle Teile am Fahrrad zu unaufwändig wären ...:daumen:

Und zum Thema selbst: Billige Schaltwerke sind einfach nur schwerer und "unfeiner" im Aussehen. Funktionieren tun die genauso gut, wie ihre teuren Geschwister.
 
ne, ne. Die Sachen hatte ich schon alle durch, sogar mit planfeilen der Zughüllen obwohl ich die sogar mit einer Zughüllenzange gekürzt hatte.. Alte Röllchen hatte ich sogar auch weiterausgebaut, gereinigt und neu gerettet.
Gut ich hatte natürlich auch das Schaltwerk ausgebaut und das sicher nochmal gereinigt, insofern kann ich das nicht ganz ausschließen
 
Gut ich hatte natürlich auch das Schaltwerk ausgebaut und das sicher nochmal gereinigt, insofern kann ich das nicht ganz ausschließen

Das ist es ja eben. Manchmal reicht schon, alles mal ab- und wieder angebaut zu haben. Wie oft habe ich schon einen Fehler gesucht und letztlich nicht gefunden. Nach der ganzen Montiererei lief es einfach. - Dauerhaft.
Man achtet bei der Demontage ja nicht wirklich darauf, ob es mal etwas klemmt oder irgendwo Schmutz dran hängt. Man macht es eben sauber, weil man schon einmal dabei ist und zieht alle Schrauben ordentlich wieder an.
 
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