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Bergübersetzung Di2 - Alpenbrevet

manex

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Hallo Gemeinde

Als Hobbyfahrer habe ich mir dieses Jahr ein neus Rennrad gleistet. Damit dieses auch ordentlich eingeweiht wird folgte die Anmeldung für das Alpenbrevet silber (man soll's ja nicht gleich übertreiben:)).
Das Fahrrad ist mit Shimano Di2 ausgerüstet. Compactkurbel 50/34 und 11-28. Nun kenne ich mich mit der Konfiguration nicht so gut aus. Daher meine Frage: Welche Möglichkeiten gibt es für eine "einfachere" Übersetzung?

Danke für Eure Hilfe :daumen:!

manex
 
Hallo Prince

Na ja, noch einfacher ist relativ :rolleyes:... Ich schaue, dass ich wöchentlich mindestens 1000hm mache - meist auf ca. 70 - 90 km. Aber das ist dann schon das höchste der Gefühle. Ich denke wenn ich drei Pässe fahren will sollte ich auf jeden Fall noch etwas Reserve haben. Schaden kann es zumindest nicht. Das Geld ist bestimmt gut investiert :confused:.

Danke für dein Feedback. Da stellt sich mir die zweite Frage. Muss ich die Kettenlänge evt. anpassen? Wie gesagt, ich kenne mich diesbezüglich nicht gross aus...
 
Normal geht die Kette so wie sie ist. Rechnerisch müsste sie nur um 1 Glied länger sein.
 
Hallo BW-72

Den Thread habe ich gelesen. Ich frage mich nur wegen der Di2, ob da etwas speziell zu beachten ist. In der Anleitung habe ich gelesen, dass diese mit einer extra schmalen Kette ausgerüstet ist, bei der sogar die Zugrichtung vorgegeben ist...
 
manex: Hab ich das richtig verstanden? Du bereitest dich auf eine Fahrt mit 3875 hm auf 131 km mit mindestens 1000 hm wöchentlich vor? Ich wünsche dir viel Glück dabei!
 
Yep, das tu ich, 1000 - 1500hm die Woche. Es soll ja eine Herausforderung sein ... Als Zugabe wird es mir den ganzen Juli durch nicht möglich sein auf dem Rad zu Sitzen. Hoffe ich seh dann und wann ein Fitness-Studio um die Kondition auf einem angemessenen Level zu halten...  ... Dass ich täglich mit dem Rad zur Arbeit fahre wird mir wohl nicht viel helfen.
Ich denke aber, ich habe ja den ganzen Tag Zeit. Mental mache ich mir keine Sorgen. Was die Kräfte angeht schon eher. Aber ich werde mir Zeit lassen. Ich habe keine Ambitionen eine Rekordzeit zu fahren - ich will nur ins Ziel fahren - auf dem Rad und nicht im Besenwagen !

Über Tipps würde ich mich freuen; gerne von eurer Erfahrung profitieren! Der August wird als Vorbereitungsmonat intensiv werden. Ich hoffe dann am 1.9. die notwendige Leistung abrufen zu können...
 
Also bei der Strecke sollten es eher 1500hm pro Trainingsfahrt sein.
Wünsche trotzdem viel Glück, aber es könnte schnell aus einer Herausforderung eine Überforderung werden.
 
Ich würde auch vorschlagen, dass du deine hm und km pro Einheit noch etwas steigerst. Wie viele hm bzw. km haben denn deine einzelnen Einheiten überhaupt? "Wöchentlich" sagt ja diesbezüglich nichts aus. Das könnten auch 4x 250 hm sein...
Und im Juli dann kein Radtraining? Das ist ja nicht gerade optimal... Bist du denn überhaupt schon mal was vergleichbares gefahren? Also ne Herausforderung wäre es wohl nur, wenn du wüsstest, dass du z.B. 2500 hm pro Fahrt machen kannst. Sonst würde ich mir da an deiner Stelle nichts vormachen...
 
Yep, das tu ich, 1000 - 1500hm die Woche. Es soll ja eine Herausforderung sein [...]
Nur Mut, das geht schon...

Bin die selbe Strecke selbst schon mehrfach gefahren. Zwar nicht im Wettkampf, aber das ist letztendlich egal. In meiner Vorbereitung habe ich bei etwa 5000km/Jahr noch nicht einmal die 1000hm pro Woche geschafft. Weg zur Arbeit (bei mir zu der Zeit 15km einfache Strecke) hilft schon, eine Grundkondition zu haben. Möglichst oft längere Strecken fahren, ist natürlich notwendig. Solange man bereit ist, sich durchzubeißen und nicht erster werden will:)
 
Hallo WilliW
Die von dir beschriebenen Voraussetzungen bringe ich mit. Ich denke auch, dass es machbar sein wird. Besonders, da man ja wirklich Zeit hat und bei Bedarf Pausen machen kann.

DangerD, mit den 1000 - 1500hm meinte ich natürlich pro Trainingsausfahrt. Auf dem Arbeitsweg mache ich je ca. 200hm - also vernachlässigbar.
Das letzte Training sah so aus. Ich fahre bewusst nicht mehr viel Flachland, sondern versuche wenn immer möglich Höhe zu gewinnen...:
training.jpg


Ich werde das noch so oft wie möglich wiederholen und im Juli versuchen den Level im Fitnessstudio einigermassen zu erhalten. So, dass es im August dann noch an den Endschliff geht... :).
Die Motivation ist da, die Silbertour zu bestehen. Das muss doch klappen. Da gibt es doch bestimmt andere, die es auch gepackt habe und wenger fit waren - oder... :rolleyes:
 
manex: Hab ich das richtig verstanden? Du bereitest dich auf eine Fahrt mit 3875 hm auf 131 km mit mindestens 1000 hm wöchentlich vor? Ich wünsche dir viel Glück dabei!

...warum immer so demotivierend? Das hört sich immer so an, als ob Flachländer in den Alpen nix zu suchen haben. Ich weiß wovon ich rede, bei uns ist es TOPFEBEN und dennoch fahre ich so ca. alle zwei Jahre in die Schweiz und habe Tagestouren dabei die >3000Hm haben....und? Ach ja und das bei um die 85 kg (189cm) demnach weit weg von einer Bergziege.....halt getreu dem Motto: Eile mit weile, muss ja keine Rekorde aufstellen! Bekomme auch hin und wieder mal Besuch aus besagter Schweiz (Alpenländler) und wir drehen hier dann mal ne Runde...O-Ton des Herrn aus dem Süden:" Man(n) der Wind hier ist ja sooo beschi****, schlimmer als ein Pass!" Ergänzung, selbiger hat um die 70 kg (180cm) und KENNT die Alpen, bzw. seine Übergänge!

Ich würde auch vorschlagen, dass du deine hm und km pro Einheit noch etwas steigerst. Wie viele hm bzw. km haben denn deine einzelnen Einheiten überhaupt? "Wöchentlich" sagt ja diesbezüglich nichts aus. Das könnten auch 4x 250 hm sein...
Und im Juli dann kein Radtraining? Das ist ja nicht gerade optimal... Bist du denn überhaupt schon mal was vergleichbares gefahren? Also ne Herausforderung wäre es wohl nur, wenn du wüsstest, dass du z.B. 2500 hm pro Fahrt machen kannst. Sonst würde ich mir da an deiner Stelle nichts vormachen...

Lass dich hier nicht irre machen. Klar ist das eine Hausnummer aber mit der nötigen Geduld - erst einmal schöööön langsam anfangen - klappt das schon. Übersetzungsmässig würde ich auch auf alle Fälle noch optimieren. Die 30er Tiagra Kassette würde ich mir auf alle Fälle holen und soweit ich weiß, gibts für vorne auch noch Möglichkeiten. Z.B. als "großes" Blatt ein 46 (gibt die Kompaktkurbel her) und als Kleines evtl. noch ein kleineres als das 34er...sollte es geben, weiß ich aber nicht genau. Schau dich mal bei Bike 24 um, da sollte man fündig werden. Auf 110er Lochkreis achten, aber das weißt du ja bestimmt.
Noch einfacher?
Die Tiagra-Kassette 12-30 sollte noch gehen.
.....das sind immer Kommentare, die nerven so ab hier!!!!!

Als Trainingstipp schlage ich dir vor (wenn du denn fast nur im Flachen trainieren kannst) such dir Gegenwind, leg nen dicken Gang auf, such dir einen guten Rhythmus und fahr so mehrere Stunden.....andere Bergtrainingsmöglichkeiten haben wir Flachländer nicht...ist aber effektiv, glaubs mir!!
Und zum Fitness- Studio, setz dich auf ein Ergometer schalte dort ebenfalls auf "Schwer" und strampel...vorschlagen würde ich da aber schon um die 2h per Einheit....das könnte wirklich hart werden, das muss ich zugeben.

Viel Glück und trotz aller Anstrengung, genieße auch die schöne Bergwelt bei der Fahrt...gibt einem auch ein bisschen einen "High"
 
Ich würd mir da überhaupt keinen Stress machen. Die Pässe, die du da fährst sind doch keine Killer. Am Schluss fährst du den Susten, der liegt fast immer um die 8 Prozent. Da kommst du mit 34/28 und 9 kmh mit einer 60er TF hoch. Man darf sich halt nur nicht vom Anblick des Susten demoralisieren lassen...
Wenn ich die Aufzeichnung von oben so anschaue würde ich dir eine Netto-Fahrzeit von höchstens 7:30 vorhersagen.
 
Die Alpenpässe sind nicht steil, sondern hoch. Die grösste Gefahr sehe ich darin, dass du unten denkst "das fährt sich ja einfacher als erwartet".
 
Ich kenne auch ein zwei Personen, die ohne grosses Training (sprich: weniger als 1000 Jahreskm auf dem Rennrad, Kondition durch andere Sportarten) das silberne Alpenbrevet gefahren sind. Die haben das auch geschafft, aber die haben gelitten. Das Problem war nicht so sehr die Ausdauer, als dass sie es nicht gewohnt waren so lange auf dem Rad zu sitzen. Der eine bekam heftige Knieschmerzen, der andere hatte Sitzbeschwerden und ist den letzten Pass im Stehen gefahren. So richtig Spass hatte keiner von denen.
Ich würde also in erster Linie schauen, dass du im Training ein par zeitlich lange Ausfahrten machst (acht Stunden oder länger), damit du weisst was dich erwartet, wieviel und was du trinken und essen must etc.. Die Höhenmeter die du dabei machst sind meiner Meinung nach nicht entscheidend, auch wenn es sicherlich hilfreich ist mal ein par längere Aufstiege zu fahren, damit du lernst, wie man sich so einen Anstieg einteilt.
Die Übersetzung die du jetzt hast sollte ausreichen, die Pässe beim Alpenbrevet sind wie erwähnt nicht steil, sondern lang.
 
Der Ansicht und den Tips von WilliW kann ich mich anschließen, möchte aber noch eines ergänzen: 1 - 2 Mal eine dem angepeilten Wettkampf vergleichbare Strecke zurückgelegt zu haben gibt mir die Sicherheit, es zu schaffen und ein Gefühl dafür, wie ich es angehen kann. Und dann ist auch die Übersetzung keine Frage mehr, Dir wird dann klar sein, was Du brauchst.

Viel Spaß & Erfolg!

Gruß, svenski.
 
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